pcw
Lt. Commander
- Registriert
- Juli 2001
- Beiträge
- 1.676
Ich möchte zu dem Thema mal ein paar Anmerkungen machen:
a) warum sind bis jetzt alle davon ausgegangen, dass bei einem schwulen Paar das Kind ein Junge ist und bei einem lesbischen Paar das Kind ein Mädl?
Was zB sollte sich bitte eine Tochter von ihren 2 schwulen Vätern abguggen?
b) ich bin jetzt 23 und habe noch nie gesehen, dass meine Eltern sich geküsst hätten. Bin ich jetzt auch geschädigt oder potentiell asexuell? Was ist denn mit Pärchen, die ihre Sexualität tatsächlich nur im Schlafzimmer ausleben? Hierwird ja grade so getan, als würden homosexuelle Pärchen den ganzen Tag nichts andres zu tun haben als rumzuknustchen und -fummeln. Ehm hallo?
Homosexualität ist nicht natürlich und darf deswegen nicht der Heterosexualität gleichgestellt behandelt werden? Was ist das für ein Argument? Es ist auch nicht natürlich, dass körperlich und geistig behinderte Menschen derart stark gestützt werden oder Leute mit Organschäden (zB defekten Nieren) weiterleben können. Dafür haben wir unsere Gesellschaft, die diesen Menschen trotzdem ein halbwegs normales Leben ermöglicht. Was spricht also dagegen die Mittel zu nutzen, die unsere Gesellschaft bietet und auch homosexuellen Pärchen dies zu ermöglichen?
Schön, vielleicht sind die Verhältnisse, in denen das Kind dann aufwächst aus sozialgesellschaftlichen Standpunkten nicht optimal. Aber würde sich hier irgendwer trauen zu einem aufgrund eines genetischen Defekts behinderten gehen und ihm verbieten Kinder zu bekommen, weil sie evtl auch diesen Defekt tragen könnten und deswegen in der Schule gehänselt werden würden?
Und überhaupt, wenn Homosexualität nichts schlimmes is, wie hier so oft gesagt wurde, was ist das das Problem daran, wenn das Kind evtl auch homosexuell wird. Ich mein das ist doch Sache des Kindes. Und wenn es sich damit wohl fühlt. Immernoch um längen besser als 40 jahre lang vorzugeben hetero zu sein, weil es von der Gesellschaft so erwartet wird und dabei nie wirklich glücklich zu werden, bevor man sich dann outet und von einem Tag auf den anderen evtl das jahrelang aufgebaute soziale Umfeld verliert.
Ich hab ehrlich gesagt noch nie von Homo-Pärchen gehört, die anderen ihre Gesinnung aufschwatzen wollten. Andersherum gibt es aber genug unverbesserliche, die der Meinung sind, Homosexuelle wären umerziehbar oder heilbar. Meine Güte, wo ist das Problem daran, die Leute so leben zu lassen, wie sie glücklich sind?
a) warum sind bis jetzt alle davon ausgegangen, dass bei einem schwulen Paar das Kind ein Junge ist und bei einem lesbischen Paar das Kind ein Mädl?
Was zB sollte sich bitte eine Tochter von ihren 2 schwulen Vätern abguggen?
b) ich bin jetzt 23 und habe noch nie gesehen, dass meine Eltern sich geküsst hätten. Bin ich jetzt auch geschädigt oder potentiell asexuell? Was ist denn mit Pärchen, die ihre Sexualität tatsächlich nur im Schlafzimmer ausleben? Hierwird ja grade so getan, als würden homosexuelle Pärchen den ganzen Tag nichts andres zu tun haben als rumzuknustchen und -fummeln. Ehm hallo?
Homosexualität ist nicht natürlich und darf deswegen nicht der Heterosexualität gleichgestellt behandelt werden? Was ist das für ein Argument? Es ist auch nicht natürlich, dass körperlich und geistig behinderte Menschen derart stark gestützt werden oder Leute mit Organschäden (zB defekten Nieren) weiterleben können. Dafür haben wir unsere Gesellschaft, die diesen Menschen trotzdem ein halbwegs normales Leben ermöglicht. Was spricht also dagegen die Mittel zu nutzen, die unsere Gesellschaft bietet und auch homosexuellen Pärchen dies zu ermöglichen?
Schön, vielleicht sind die Verhältnisse, in denen das Kind dann aufwächst aus sozialgesellschaftlichen Standpunkten nicht optimal. Aber würde sich hier irgendwer trauen zu einem aufgrund eines genetischen Defekts behinderten gehen und ihm verbieten Kinder zu bekommen, weil sie evtl auch diesen Defekt tragen könnten und deswegen in der Schule gehänselt werden würden?
Und überhaupt, wenn Homosexualität nichts schlimmes is, wie hier so oft gesagt wurde, was ist das das Problem daran, wenn das Kind evtl auch homosexuell wird. Ich mein das ist doch Sache des Kindes. Und wenn es sich damit wohl fühlt. Immernoch um längen besser als 40 jahre lang vorzugeben hetero zu sein, weil es von der Gesellschaft so erwartet wird und dabei nie wirklich glücklich zu werden, bevor man sich dann outet und von einem Tag auf den anderen evtl das jahrelang aufgebaute soziale Umfeld verliert.
Ich hab ehrlich gesagt noch nie von Homo-Pärchen gehört, die anderen ihre Gesinnung aufschwatzen wollten. Andersherum gibt es aber genug unverbesserliche, die der Meinung sind, Homosexuelle wären umerziehbar oder heilbar. Meine Güte, wo ist das Problem daran, die Leute so leben zu lassen, wie sie glücklich sind?