News Energie sparen: (Wie) versucht ihr euren Stromverbrauch zu senken?

KitKat::new() schrieb:
Ich sage dazu Aufzeichnung der Wetterdaten seit 1850 am Ende der letzten kleinen Eiszeit.
Was dann also Referenztemperatur ist ja?

Ich sage dazu es war um das Jahr 1000-1400 im Schnitt ähnlich warm oder wärmer als heute, was die benutzten Klimamodelle nicht begreifen und nicht erklären können. Was taugen diese Modelle dann für die Voraussagen ausser gar nix?


Es streitet niemand ab, dass es eine Klimaerwärmung gibt, aber dass diese vor allem durch den Menschen gemacht wurde oder dass wir daran gross was ändern können ist schon eine etwas seltsame Behauptung.
 
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kaktux schrieb:
Falls du eine einfache Lösung möchtest: setz doch einfach ne Steckdosenleiste mit Schalter an die Geräte - mach ich bei meinen Multimediageräten so. Vor Nutzung an - danach aus. Jedenfalls wenn du nicht 24/7 vor den Geräten hängst ;)
Das hatte ich ja vor, eine WLAN Steckdose ist ja schon vorhanden fuer die Android-TV Box.
Aber wenn ich die 3 Standby Geraete abstecke, sinkt der Gesamtverbrauch um 1 Watt. :freak:
 
Monarch2 schrieb:
Die Preise müssen steigen, denn die Umstellung auf Regenerative ist nur die halbe Miete. Genauso muss der Energieverbrauch insgesamt sinken, und Anreize dazu setzen geht nur über den Preis. Das reduziert dann auch die zu schaffende Speicherkapazität, die es für vollständig erneuerbare Energieversorgung braucht.

Linksgrün sehe ich sehr positiv :-)
Linksgrün ist und bleibt eine einzige Katastrophe. Hat noch nie funktioniert und wird es auch nie. Moralische Überhöhung und Überheblichkeit führt zwangsweise in schlechte Lösungen die teils kontraproduktiv sind, weil sie per se die Realität ignorieren/verweigern.
Die meisten haben im Ansatz keine Ahnung von Technologie. Nicht jeder Traum ist technisch möglich. Aber viel wichtiger, nicht jeder technisch mögliche Traum ist auch sinnvoll - ansonsten gäbe es auch Zahnbürsten mit Zweitakter, technisch absolut problemlos möglich. Und nicht jede Herausforderung lässt sich pauschal mit einer singulären Strategie angehen.
Die Krux ist doch, die Herausforderung ist wichtig UND dringend, aber wir tun so kleinteilig mit Pauschallösungen als hätten wir alle Zeit der Welt. Das Geschwätz mit „jeder muss seinen Beitrag leisten“ und „auch Kleinvieh macht Mist“ ist geradezu grotesk bei den parallel prognostizierten Konsequenzen. Wenn alle verantwortlich sind, ist es am Ende niemand. Kleinvieh kann man sich leisten wenn man fast fertig ist, auch hier muss die 80/20 Regel gelten und nicht gefühlt 5/90.
deswegen lehne ich das Pariser Abkommen auch absolut ab, es ist gerade zu vorsätzlich sich hinzustellen und zu sagen ja jeder verpflichtet sich jetzt zu irgendwas, macht auch jeder bestimmt, für sich allein…
Eine globale Herausforderung bedarf globaler konzertierter Aktionen insbesondere auf die Bigpoints und kein nationalstaatliches Klein-klein während man dabei den eigenen Wohlstand blind aufs Spiel setzt. Aber ohne Wohlstand wird es keinen Klimaschutz noch Umweltschutz geben - man muss sich nur in der Welt umschauen wie es aussieht wenn der Wohlstand eher ein Gerücht ist.
Wenn ich bei Greenpeace lese, dass die Brandrodung der Regenwälder jährlich das 4-5fache des Gesamtdeutschen CO2 Ausstoßes ausmacht, die EU Handelsabkommen abschließt mit Südamerika die ein Weiter-so geradezu forcieren - da diskutiere ich doch nicht über ein Tempolimit oder das die Menschen hier doch ein wenig Verzicht üben könnten. Das bringt nicht nur nichts sondern ist völlig sinnlos und wir können es sprichwörtlich bleiben lassen und uns eher um Anpassung bemühen.
Wir haben so viele Ressourcen (Zeit,Geld, Know-how,…) um den Menschen dort wirtschaftlich eine andere Perspektive zu geben und dabei noch Geschäfte zu machen - damit es sich schlicht nicht mehr rentiert die Wälder abzufackeln. Ca 4Mrd Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu Elektrizität - eine Grundvoraussetzung für Wohlstand - und diesen wollen und werden sie haben. Wir haben es in der Hand wie der Weg beschritten wird, ohne uns werden sie das nehmen was günstig und vor allem verfügbar ist und das wird alles andere als nachhaltig sein. Da kann die EU ihren Green Deal auch übererfüllen, es wird dann nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein - und der moralische Zeigefinger allein wird die Menschen schlicht nicht interessieren - vor allem nicht der der EU wenn sie bis dahin wirtschaftlich keine Rolle mehr spielen sollte.
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Solange ich im Kraftwerk war, haben wir immer 100% Leistung gefahren, beim Bahn- und Normalstrom, außer in der Revision und beim An- und Abfahren.
Ich meinte das auch mehr als Vergleich zu Erzeugern die von externen Quellen abhängig sind die wir nicht im Griff haben (Wind, Sonne).
Das Gaskraftwerke da wohl am besten für geeignet sind anderes Thema. Da wurde auch viel verpennt bei der Energiewende bisher…
 
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Phoeni schrieb:
Linksgrün ist und bleibt eine einzige Katastrophe. Hat noch nie funktioniert und wird es auch nie. Moralische Überhöhung und Überheblichkeit führt zwangsweise in schlechte Lösungen die teils kontraproduktiv sind, weil sie per se die Realität ignorieren/verweigern.
Das sind halt Behauptungen, die komplett an der Realität vorbeigehen:
1657614166390.png


https://diw-econ.de/wp-content/uploads/DIWEcon_Wahlprogramme_Plausibilitaetsanalyse_v2.0.pdf

Die Grünen sind die einzigen, die Klimapolitik einigermaßen im Ganzen angehen
 
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Von Gaming PC auf Mac mit M1 umgestiegen. Inkl. Geforce Now für mich eine deutliche Einsparung, in vielerlei Hinsicht.
 
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KitKat::new() schrieb:

Toll - ein Spinnendiagramm. WoooW - sagt nur rein gar nichts aus. Und dazu noch: "Quelle: Eigene Darstellungen DIW Econ."

Alles klar.
 
scryed schrieb:
Wenn Homeoffice vs normal Jahr was anderes sagt und er kein Auto Brauch ? Weil das bei dir so ist trifft das eben nicht auf alle zu und dann ihn seine Mehrkosten Abreden warum ?
Man war also am Ende viel mehr Zuhause, neben der Arbeit die von Zuhause aus erledigt wurde.
Und das betrifft ja nicht nur ihn, sondern auch die Familie.

Ich hatte auch eine um 130.- höhere Stromrechnung letztes Jahr. Da ich aber weiss, dass das zum guten Teil vom Homeoffice, dem mehr Zuhause sein, dem mehr Kochen, dem mehr Waschen kommt, find ich das nicht schlimm. Auch hier betrifft das ja nicht nur mich, sondern auch den Rest der Familie.
Und in meinem Fall hab ich das alleine schon nur durch das weniger Auto fahren mehr als ausgeglichen.

Wenn ich sonst in der Kantine esse und in der zweiten Wohnung am Arbeitsplatz koche oder wasche oder
abends die Glotze und das WLAN an ist, braucht das auch Strom.
Das war jetzt halt ne Verlagerung dazu noch hin zu absolut grünen Strom.
Da sag ich mal WAYNE.....
 
.Ake schrieb:
Eine Frage: Was bedeutet es genau wenn man sich selbst als "Realist" bezeichnet?
Ist es so, dass man der Meinung ist alle Zeichen der Welt erkannt zu haben um im Anschluss zu resignieren?
Nein. Aber man verschwendet keine Energie (Wortspiel^^) in Sachen, die eh letztendlich keinen Sinn haben oder am Ende nichts bringen. Man ist einfach mit manch einer Erkenntnis schon weiter, die andere erst haben, nachdem sie irgendwann die rosarote Brille ablegen (müssen).

.Ake schrieb:
Oder ist es eher so, dass der Realist sich positiv und in einer kreativen, konstruktiven Phase befindet in dem er Dinge ändern will statt sich einer Resignation hinzugeben?
Das ist eher der Optimist, gemischt mit Tatendrang. 🙂

Verak Drezzt schrieb:
Geht da weniger darum dass du "gar" keine Kinder in die Welt setzt, als wie das du mehr als 10x so viel Ressourcen verbrauchst wie ein Afrikaner.
Ich finde es eher bedenklich, dass ausgerechnet diejenigen viele Kinder in die Welt setzen, die diese nicht mal ernähren können. Aber das ist Off-Topic.
 
Harsiesis schrieb:
Toll - ein Spinnendiagramm. WoooW - sagt nur rein gar nichts aus.
Die Studie habe ich direkt drunter verlinkt.
Und natürlich sagt das Diagramm was aus, muss man halt die Beschriftung lesen
Ergänzung ()

modena.ch schrieb:
Wenn ich sonst in der Kantine esse
Dürfte weitaus energieeffizienter sein als jeder für sich selbst zu kochen
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe viele kleine Schritte gemacht, die meinen Stromverbauch um 30% gesenkt und meinen gasverbrauch zumindest jetzt im Sommer halbiert haben. Warmwasser zum duschen hab ich die menge beschränkt. Nun ist nach 5m Duschen spätestens das warme Wasser alle. Abends nutzen wir die Solardusche im Garten, da ist die warm genug. Für den Winter werde ich sicherlich die Raumtemperatur senken. denke 20-21 statt 22-23 Grad müssen es dann auch mal tun. Aber Gas verbrauche ich eh nur minimalst, da ich eine Niedrigenergiehaus habe.
Bei Strom habe ich jetzt zwei von 3 Fritzboxen abgeschaltet. Reicht eigentlich auch der Empfang. Außerdem habe ich einen meiner 3 Kühlschränke vom Netz genommen. Pool wird nur noch auf 26 statt auf 28 Grad geheizt (Das macht ne menge aus). Außerdem habe ich mein Smarthome optimiert. Nun gehen die Lichter nicht mehr am Tag durch die Bewegungsmelder an (War eh überfällig). Und viele andere kleine Sachen noch...
Das läppert sich.
 
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KitKat::new() schrieb:
Die Studie habe ich direkt drunter verlinkt.
Und natürlich sagt das Diagramm was aus, muss man halt die Beschriftung lesen

In dieser Studie geht es um die Einschätzung des DIW über die Parteiprogramme für das möglich erreichen der Klimaschutzziele und um nichts anderes. Da geht es in keinster Weise um die Umsetzung. Klar sind nach Parteiprogramm die Grünen vorne, weil die überall irgendwelche Forderungen, Einschränkungen und Bevormundungen wollen.
 
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KitKat::new() schrieb:
Das sind halt Behauptungen, die komplett an der Realität vorbeigehen:
Anhang anzeigen 1237934

https://diw-econ.de/wp-content/uploads/DIWEcon_Wahlprogramme_Plausibilitaetsanalyse_v2.0.pdf

Die Grünen sind die einzigen, die Klimapolitik einigermaßen im Ganzen angehen
Wahlprogramme als Realität hinstellen? Das könnte für manch einen auch komplett an der Realität vorbeigehen.
Gerade aktuell - Stichwort z.B. Kohlekraftwerke - werden Dinge eher anders angegangen ...
 
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Monarch2 schrieb:
Die Preise müssen steigen, denn die Umstellung auf Regenerative ist nur die halbe Miete. Genauso muss der Energieverbrauch insgesamt sinken, und Anreize dazu setzen geht nur über den Preis. Das reduziert dann auch die zu schaffende Speicherkapazität, die es für vollständig erneuerbare Energieversorgung braucht.
Da stimme ich zu.
Monarch2 schrieb:
Linksgrün sehe ich sehr positiv :-)
Hier jedoch nicht. Die Ideologie, mit der die Grünen manche Dinge teils ohne Sinn und Verstand vorantreiben, ist eher gefährlich als hilfreich, zumal dort teils völlig unrealistische Vorstellungen herrschen, wie z.B., dass man alles mal eben so auf erneuerbare Energien umstellt, ohne auch das Stromnetz anzupassen. Da werden gerne mal enfache Lösungen als das nonplusultra verkauft, die sich in der Realität nicht so umsetzen lassen. Sieht man ja jetzt wieder, wenn abgeschaltete Kraftwerke wieder ans Netz sollen. Bei der Idee an sich bin ich dabei, jedoch sollte mehr Wert auf eine realistische Machbarkeit und Umsetzung gelegt werden.

Wie bereits gesagt, sollten wir zuerst bei völlig unnützen Dingen wie z.B. der Lebensmittelverschwendung Energie sparen. Das tut niemandem weh, es ist nur ein Umdenken erforderlich. Bei 11 Millionen Tonnen! weggeschmissenen Lebensmittel in Deutschland jedes Jahr ließe sich jede Menge Strom und andere Ressourcen einsparen, ohne dass irgendjemand auf irgendwas verzichten muss. Da könnte man relativ einfach dran drehen mit Aufklärungskampagnen, dass MHD überschritten nicht gleich sofort tödlich bedeutet, die Hersteller selbst müssten dabei mehr Verantwortung übernehmen (passiert teilweise schon), die Menschen müssen aufgeklärt werden, wie man richtig einkauft/plant (zumindest die, die das anscheinend nicht können...), etc.

Da gibts sicherlich noch jede Menge andere Themen, bei denen völlig sinnlos viel Strom und Energie aufgewendet wird. Wir müssten erstmal an die Energieverschwendung ran, bevor man (übertrieben gesagt) den Menschen sagt, wie viel sie heizen dürfen und wann und wie lang sie Duschen dürfen, wenn auf der anderen Seite sinnlos Strom verbraten wird. Aber das ist dann schon ok, weil es dem Bruttoinlandsprodukt dient...Völlig absurd, den Menschen dann zu erzählen, sie müssten sich in Bereichen des täglichen Lebens bitteschön einschränken. Ich weiß, das ist zu viel verlangt, aber eigentlich sollte die Politik doch das große Bild langfristig im Kopf haben.
 
kaktux schrieb:
Gerade aktuell - Stichwort z.B. Kohlekraftwerke - werden Dinge eher anders angegangen ...
vielleicht fällt dir ja auf, dass sie nicht alleine in der Regierung sitzen und ein unerwartetes Ereignis, d.h. der Angriffskrieg auf die Ukraine passiert ist
Ergänzung ()

Harsiesis schrieb:
Da geht es in keinster Weise um die Umsetzung.
doch, geht es, und zwar verteilt auf die verschiedenen Sektoren und Aspekte - sogar direkt aus dem Diagramm ersichtlich
 
kaktux schrieb:
"muss auf Standby" da "Tägliche Nutzung" finde ich eher nen ..spezielles... Argument. Zumindest in meinem Fall heißt das: werktags weniger als 20% täglich.
Gibt man sich dann auch die Kugel, weil man jeden Tag Türen manuell aufmachen oder die Schuhe zubinden muss? :freak:
Das nicht, aber mir wäre das echt nervig zum TV zu laufen und hinter dem Schrank einen Schalter zu betätigen.
Zumal ich in der Wand 8 Steckdosen habe und somit auch keine Steckdosenleiste.
Ich komme nach hause, stelle mich in die Küche und sage "Hey Siri, spiel Musik/Radio" und los gehts.
 
Harsiesis schrieb:
Klar sind nach Parteiprogramm die Grünen vorne, weil die überall irgendwelche Forderungen, Einschränkungen und Bevormundungen wollen
klimaschutz ist per se eine Einschränkung, weil simpel gesagt das Handeln, das CO2 in die Atmosphäre pustet, rationalisiert werden muss;

Wer das nicht schnallt, oder einfach ignoriert, ist derjenige, der tatsächlich an der Realität vorbeidenkt und Wunschtäumerei betreibt.
Aka "Wasch mich, mach mich aber nicht nass"
 
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KitKat::new() schrieb:
Das sind halt Behauptungen, die komplett an der Realität vorbeigehen:
Anhang anzeigen 1237934

https://diw-econ.de/wp-content/uploads/DIWEcon_Wahlprogramme_Plausibilitaetsanalyse_v2.0.pdf

Die Grünen sind die einzigen, die Klimapolitik einigermaßen im Ganzen angehen
Mit Verlaub aber was in einem Wahlprogramm steht als Bemessungsgrundlage zu nehmen ob etwas Sinn macht ist exakt die linksgrüne Überheblichkeit und Arroganz die ich meine. Ich kann problemlos ein Programm schreiben wo das Spinnendiagramm aus allen Nähten platzt - ob davon auch nur eine Sache sinnvoll ist steht auf einem anderen Papier. Auch die Grünen haben immer noch nicht verstanden dass es nicht DIE EINE Lösung gibt und das auch da Kompromisse eingegangen werden müssen, gibt ja genug Diskrepanzen zwischen Umwelt- und Klimaschutz.
Allein dass man Klimaschutz nur über Verzicht definiert ist absurd und blauäugig. Entweder es wird auch massiv aktiv abgebaut oder es wird nicht reichen - oder natürlich man kalkuliert die sehr lange Zeitspanne bis zum natürlichen Abbau des CO2 in der Atmosphäre als notwendiges - weil billigeres - Übel mit halt gottgegeben Kollateralschäden ein. Kann man so machen…
Und die Grünen werden da dabei ganz vorne stehen und ihren moralischen Zeigefinger heben „Seht her, hättet ihr mal früher auf uns gehört“ - während man unzählige Lösungsansätze entweder nur halbherzig angeht oder gar torpediert.
Ergänzung ()

KitKat::new() schrieb:
klimaschutz ist per se eine Einschränkung, weil simpel gesagt das Handeln, das CO2 in die Atmosphäre pustet, rationalisiert werden muss;

Wer das nicht schnallt, oder einfach ignoriert, ist derjenige, der tatsächlich an der Realität vorbeidenkt und Wunschtäumerei betreibt.
Aka "Wasch mich, mach mich aber nicht nass"
Nein, Klimaschutz ist definitiv nicht nur „Einschränkungen und Verzicht“-only. Es ist ein Baustein zum Ziel von mehreren möglichen.
Aber reisen Sie mal so durch die Welt und erzählen den paar Milliarden Menschen was von Verzicht, wird sicher ein Exportschlager…
 
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Phoeni schrieb:
Allein dass man Klimaschutz nur über Verzicht definiert ist absurd und blauäugig. Entweder es wird auch massiv aktiv abgebaut oder es wird nicht reichen - oder natürlich man kalkuliert die sehr lange Zeitspanne bis zum natürlichen Abbau des CO2 in der Atmosphäre als notwendiges - weil billigeres - Übel mit halt gottgegeben Kollateralschäden ein. Kann man so machen…
Wie kommst du auf "nur"?
Eine der grünste Ideen ist besserer öffrntlicher Nahverkehr, mehr Freiheit für alle, vor allem fur Leute, die keinen Führerschein haben oder sich kein Auto leisten können

Aber ohne Verzicht geht es nunmal nicht:
KitKat::new() schrieb:
klimaschutz ist per se eine Einschränkung, weil simpel gesagt das Handeln, das CO2 in die Atmosphäre pustet, rationalisiert werden muss;

Wer das nicht schnallt, oder einfach ignoriert, ist derjenige, der tatsächlich an der Realität vorbeidenkt und Wunschtäumerei betreibt.
Aka "Wasch mich, mach mich aber nicht nass"
 
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re-player schrieb:
Solange grüne Energie nicht bezahlbar ist, bleibt es eine Ideologie von Berufspolitikern. Die Menschen leben im jetzt. Vergangenheit und Zukunft sind Illusionen.
Der Witz an der Sache ist, dass du hier leider das Opfer einer großen Täuschung bist. Anfang der 2000er war PV- und Windstrom teuer. Die Technik wurde immer günstiger und lieferte schon vor 6-7 Jahren konkurrenzlos günstigen Strom. Durch die EEG-Reform von Union und FDP wurde ein Mechanismus alla Ausländermaut geschaffen. Über die erneuerbaren Energien wurde einengewaltige Umverteilungsmaschine installiert, die Geld von den Stromkunden zu den Großkonzernen umgeleitet hat. Über das EEG-Paradoxon profitiert nur die Industrie von billigem Strom, dafür bezahlen diesen „Industrierabatt“ die Normal-Stromkunden. Strom wird für die Industrie immer billiger, für die Normalos teuer. Wer vom Rabatt profitiert ist nicht transparent. Teils stehen Unternehmen auf der Liste, die schlicht gute Beziehungen zur Union haben.

Hätten wir den aktuellen, hohen EE-Anteil nicht, hätten sich auch vor dem Ukraine-Krieg alleine durch die Preissteigerungen bei der Kohle zwischen 2019 und 2021 die Strompreise verdreifacht.
Als PV-stromproduzent bekomme ich keine 8ct/kWh, das ist auf 15 Jahre gerechnet kostenneutral. Mit 8ct Stromkosten würde hier kaum noch jemand über Strompreise jammern. Legt man alle Abgaben abzüglich EEG drauf wäre man bei 22-23ct/kWh.
Windkraft und größere PV-Anlagen können den Strom nochmal günstiger erzeugen.
 
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Phoeni schrieb:
Und die Grünen werden da dabei ganz vorne stehen und ihren moralischen Zeigefinger heben „Seht her, hättet ihr mal früher auf uns gehört“ - während man unzählige Lösungsansätze entweder nur halbherzig angeht oder gar torpediert
würde ich an deren Stelle auch machen - mit den Grünen wären wir jetzt nämlich nicht in dieser Situation.
In der Tat waren die Grünen die einzigen, die gegen NS2 argumentierten - u.a. Wegen der Abhängigkeit durch Russland

2020:
https://twitter.com/Jumpsteady/status/1514320442693230602
https://twitter.com/NurderK/status/1514139133144412164
https://twitter.com/Peter_Jelinek/status/1497858608930959360
2016:
https://twitter.com/tshsulwnd/status/1513919118424035334
Ergänzung ()

Phoeni schrieb:
Nein, Klimaschutz ist definitiv nicht nur „Einschränkungen und Verzicht“-only. Es ist ein Baustein zum Ziel von mehreren möglichen.
keiner behauptet, dass es nur um Verzicht geht, auch die Grünen nicht. Das ist ein Strohmann, den du hier ins Feld führst

Phoeni schrieb:
Aber reisen Sie mal so durch die Welt und erzählen den paar Milliarden Menschen was von Verzicht, wird sicher ein Exportschlager…
Immer die Armen vorschieben, wo sich doch über den eigen Verzicht beschert wird, während die armen dort jeden Tag schon hohen Verzicht üben
 
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