Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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xexex schrieb:
In Köln war es jahrzehntelang nicht erlaubt entlang der Uferpromenade zu bauen, erst mit einem Hochwasserschutzplan und kilometerlangen Wasserschutzwänden, haben sich die Versicherungen bereit erklärt neue Gebäude zu versichern, woraus jetzt die ganzen neuen Bauten wie die Kranhäuser entstanden.
Mag ja sein, meine Schwester wohnt Luftlinie gute drei Kilometer vom Rhein entfernt, trotzdem lief der Keller damals bis zur Decke voll, weil ein 500m entfernter kleiner Bach, den man normalerweise ohne Anlauf überspringen kann die ganze Gegend überschwemmt hat.
Es sind zwar keine Menschen zu Schaden gekommen und keine Häuser mitgerissen worden, also eine ganz andere Dimension als an der Ahr, aber teuer und ärgerlich war es für viele dennoch.
Damit konnte beim Bau der Siedlungen dort wirklich noch niemand rechnen.
 
Buttkiss schrieb:
Nein, das haben letztendlich die Stromkunden und Steuerzahler bezahlt.
Problem beim Ahrtal und vielen, vielen anderen Gebieten. Viele der Häuser stehen bereits wesentlich länger als die nachträglich durchgeführten Baumaßnahmen wie Flußbegradigungen, Versiegelungen, Vernichtung von Auenwäldern welche eine Flutkatastrophe erst möglich machen bzw. wesentlich verstärken.
Wenn Du mal nach Dresden kommst, fahr mal mit der Weißen Flotte nach Schloß Pillnitz.
Da hat man die maximalen Hochwasserstände von vielen hundert Jahren an der Wand der Schloßmauer angezeigt.
Das erste ist um 1600 oder so, das letzte, genau so hoch, um die 2000er Jahre.
"So lange wurde da nichts gemacht?" hab ich meine alten Kommilitonen gefragt.
"Ja, leider" haben sie gesagt.

Buttkiss schrieb:
Das Ahrtal war nur ein besonders heftiger Fall, ähnliche Schäden sind aber in tausend weiteren Gebieten denkbar. Wenn man die Siedlungsflächen nicht verlieren will kommt man nicht darum herum den Klimawandel zu bekämpfen der diese langen Wetterlagen begünstigt.
Nein, man muß die Leute umsiedeln.
Die Hochwasser gab es doch schon weit vor dem Klimawandel und die kommen immer wieder.

Daß das die Verantwortlichen Stellen nicht begreifen (wollen) grenzt schon heftig an vorsätzliche Körperverletzung.

Gegen solche heftige Wassermassen in kurzer Zeit hilft in der geografischen Beschaffenheit nichts, aber auch gar nichts.
 
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Incanus schrieb:
Damit konnte beim Bau der Siedlungen dort wirklich noch niemand rechnen.
Nicht? Ich kenne jetzt natürlich die Situation bei deiner Schwester nicht und letztlich gibt es nie eine 100% Sicherheit, aber kann man in einem ....tal nicht damit rechnen, dass er immer mal wieder überflutet wird?

Schaue dir doch mal an wie die Zustände in Städten oder Gegenden wie Wuppertal, Ennepetal, Lennetal oder eben dem Ahrtal waren. Früher hat man sich dort angesiedelt, weil viele Maschinen durch Wasser angetrieben wurden oder man Waren über Flüsse transportiert hat, heute hat man einfach nur gerne Wasser in der Nähe und wundert sich wenn plötzlich viel mehr Wasser als erwartet da ist.

Würdest du sowas eine "intelligente" Bauweise nennen?
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Da können wir noch so viel "renaturieren", denn als erstes müssten eigentlich die ganzen Häuser weg, die man praktisch am Wasser gebaut hat. Vor "plötzlichen" Regengüssen wie nun in Niederösterreich, wird uns jedenfalls in den nächsten 100 Jahren keine Energiewende dieser Welt schützen können und dann sieht die "idyllische" Gegend mal wieder so aus.
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Incanus schrieb:
In welchem Tal in Köln
Rheintal! ;) Der springende Punkt ist, wo Wasser fließt ist immer auch mal mit erhöhten Wasserständen zu rechnen. Die Ahr sieht stellenweise auch lächerlich aus, ganz im Gegensatz zum Rhein, bei dem man mit schwankenden Wasserständen rechnet.

Finde den Fluss....
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https://www.westend61.de/de/foto/FR...-pfalz-mayschoss-ahrtal-landstrasse-fluss-ahr

Man darf sich in der modernen Welt, mit weitgehend freiem Informationsfluss durchaus doch die Frage stellen wie solche Täler entstanden sind, auch wenn aktuell nur ein kleiner Bach noch die Senke "schmückt".
 
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xexex schrieb:
Rheintal! ;) Der springende Punkt ist, wo Wasser fließt ist immer auch mal mit erhöhten Wasserständen zu rechnen.
Du lenkst mal wieder auf Nebensächlichkeiten ab. Es geht nicht ums Ahrtal und Du lebst doch selber in Köln, wo ist denn da ein Tal? Die Kellerüberflutung bei meiner Schwester wurde wie gesagt nicht vom über drei Kilometer entfernten Rhein verursacht.
 
Incanus schrieb:
Du lebst doch selber in Köln, wo ist denn da ein Tal?
Du verstehst auch keinen Spaß oder? Köln ist ein guter Beispiel wie man es eigentlich nicht machen sollte, aber der Rhein ist derzeit eigentlich ungefährlich. Er tritt schon seit Jahrhunderten über die Ufer, es gibt riesige Überflutungsflächen auch in Köln, neben einem Hochwasserschutzplan mit 3m hohen Wänden die auf beiden Seiten des Flusses aufgestellt werden können.

Um aber zurück zum Thema zu kommen, es würde in Köln bei einem Hochwasser niemand von "Auswirkungen des Klimawandels" sprechen, denn Hochwasser gab es am Rhein schon immer, früher definitiv öfter und mit stärkeren Auswirkungen als in der heutigen Zeit. In anderen Gegenden sieht das eben ganz anders aus und wo ein Bach fließt, kann schnell ein reißender Fluss entstehen, wo dann angeblich niemand mit rechnen konnte.

Das ist für mich "Bundeswehrlogik", bei "Einbruch der Nacht ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen" und da wo ein Bach fließt kann jederzeit ein reißender Strom entstehen. Dafür muss man nicht studiert haben, Wasser sammelt sich nun mal gerne am tiefsten Punkt. Vielleicht sollten wir einfach mal aus Ländern wie Kambodscha lernen, statt uns in der Hoffnung zu verbeißen den Klimawandel zurückdrehen zu können, indem wir uns Elektroautos fürs gute Gewissen anschaffen.
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Nicht falsch verstehen, ich bin nicht gegen den Naturschutz oder gegen ein gemäßigtes Umweltbewusstsein, aber wir fahren einen tonnenschweren Zug und die Betonwand ist direkt vor uns. Der Zug wird sicherlich irgendwann in 100-150 Jahren zu stehen kommen, aber in der Zwischenzeit brauchen wir vor allem Lösungen, wie wir unsere Köpfe gegen den ganzen "Beton" schützen können der auf uns zukommt.

Eines ist nämlich sicher, ob wir weiterhin mit Diesel oder Elektroautos unsere Hintern durch die Gegend schieben, wird auf die Wetterkapriolen der nächsten 50+ Jahre keine Auswirkungen haben. Es ist schön zu glauben einen Plan für die ganz ferne Zukunft zu haben, die Probleme die wir bewältigen müssen, sind aber zunächst ganz andere.
 
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xexex schrieb:
und da wo ein Bach fließt kann jederzeit ein reißender Strom entstehen. Dafür muss man nicht studiert haben und die Argumentation: "damit hätte niemand rechnen können", ist für mich sehr naiv.
Dann dürften wir ja nirgendwo siedeln, denn Gegenden ganz ohne Bachläufe sind in Deutschland relativ selten.
 
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wuselsurfer schrieb:
Nein, man muß die Leute umsiedeln.
In der Theorie ja, praktisch wird das nicht umsetzbar sein.
wuselsurfer schrieb:
Die Hochwasser gab es doch schon weit vor dem Klimawandel und die kommen immer wieder.
Sie kommen vor allem öfters und stärker wieder. Man wird ganze Küstenstreifen umsiedeln müssen.
wuselsurfer schrieb:
Daß das die Verantwortlichen Stellen nicht begreifen (wollen) grenzt schon heftig an vorsätzliche Körperverletzung.
Sie sind halt auch im Überlebensmodus. Man schaue sich an, wie die Regierung wegen sowas wie Verbrenner-Aus oder Wärmepumpe abgestraft wurde.
wuselsurfer schrieb:
Gegen solche heftige Wassermassen in kurzer Zeit hilft in der geografischen Beschaffenheit nichts, aber auch gar nichts.
Nicht mehr. Da greift ein Rädchen ins andere.

Am Ende wirds wie immer sein, große Tragödie mit vielen Toten und extremen materiellen Verlusten - und der Staat wird das Geldsäckel öffnen und mit vollen Händen unsere Steuergelder als Wahlkampfwerbung in eigener Sache aus dem Fenster werfen.
 
ZeT schrieb:
In der Theorie ja, praktisch wird das nicht umsetzbar sein.
Natürlich ist das umsetzbar.
Die Leute aus der Braunkohle hat man doch auch schnell mal rausgeschmissen.

ZeT schrieb:
Sie kommen vor allem öfters und stärker wieder. Man wird ganze Küstenstreifen umsiedeln müssen.
Ja, sicher.

ZeT schrieb:
Sie sind halt auch im Überlebensmodus.
Nein, im Bürokratiemodus.

ZeT schrieb:
Man schaue sich an, wie die Regierung wegen sowas wie Verbrenner-Aus oder Wärmepumpe abgestraft wurde.
Das geht nicht erst seit der Ampel so, sondern seit vielen Jahrzehnten.

ZeT schrieb:
Nicht mehr. Da greift ein Rädchen ins andere.
Nein, da hilft gar nichts.
Wenn diese Wassermassen kommen, suchen sie sich schon einen Weg.

ZeT schrieb:
Am Ende wirds wie immer sein, große Tragödie mit vielen Toten und extremen materiellen Verlusten -
Die Menschheit scheint immer blöder zu werden.

ZeT schrieb:
und der Staat wird das Geldsäckel öffnen und mit vollen Händen unsere Steuergelder als Wahlkampfwerbung in eigener Sache aus dem Fenster werfen.
Genau das kann man vermeiden, wenn man vorher handelt.
Und wer da Baugenehmigungen in Gebieten erteilt, die schon mehrmals Jahrhundertfluten hatten, muß mal 25 Jahre hinter Gitter.

Aber den Schreibtischtätern passiert ja nichts.
Einen Bauingenieur, der eine Brücke falsch berechnet, die dann ein paar Autos unter sich begräbt, erwartet gesiebte Luft.
 
Incanus schrieb:
Dann dürften wir ja nirgendwo siedeln, denn Gegenden ganz ohne Bachläufe sind in Deutschland relativ selten.
Wo ein Tal ist, muss es wohl auch Berge geben oder? Wir dürfen so einiges, auch in Köln hat man das Hochwasser in der Altstadt über viele Jahre letztlich so wie es ist akzeptiert. Wir sollte nur aufhören unsere dummen Entscheidungen auf den Klimawandel und auf andere abzuwälzen. Bleiben wir bei Altena, beim gleichen Bild....
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Wo soll das Wasser denn hin? Selbst mit den tollsten Dämmen und Renaturierung, bleibt ein Fluss von beiden Seiten zugebaut als Flaschenhals bestehen. Dabei gab es scheinbar früher auch intelligentere Menschen, die Burg Altena hat man aus verschiedenen Gründen "sicher" gebaut.

Wir müssen langsam aufhören ständig nur "Klimawandel", "CO2 Ausstoß", "böse Industrie", "scheiß Autos" zu schreien, sondern sich auch mal hin und wieder an unsere eigene Nase packen. Der Klimawandel an sich könnte uns völlig egal sein, wenn wir nicht so dumm wären zu glauben die Naturgewalten kontrollieren zu können und bewusst Häuser in Schluchten und Tälern bauen würden.

So schlimm die Katastrophe auch gewesen ist, bist du der Meinung hier war einzig der böse "Klimawandel" Schuld? Diese "Ecke" ist der perfekte Überlauf des Flusses und war es vermutlich über Jahrhunderte auch, bis der Mensch kam, Häuser hinsetzte und scheinbar der Meinung war, wird schon nichts passieren ist nur Wasser.
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https://reportage.wdr.de/chronik-ahrtal-hochwasser-katastrophe
 
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Reglohln schrieb:
Und ein wichtiger Baustein für die Anpassung muss sein, dass die Menschen, die viel CO2 verursachen auch deutlich mehr zahlen. Stichwort CO2-Bepreisung und Klimageld.

Warum geht niemand gegen solche Verursacher vor ?

https://www.spiegel.de/wirtschaft/u...office-a-6bad439c-203f-4a85-b289-72c2710c2de6

Schuld sind unverschämte Mobilitäts- und Flexibilitätsforderungen der Wirtschaftslobby, in Kombination mit totalem Staatsversagen beim Abliefern alternativer Mobilitätsinfrastruktur, und diese Verursacher müssen den CO2-Preis schlucken.

Erste Maßnahme wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen, um sicherzustellen, dass eine Arbeit nicht angenommen werden muss, wenn Lohn-Mobilitätskosten auf ein Verlustgeschäft hinauslaufen.
 
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xexex schrieb:
Wir müssen langsam aufhören ständig nur "Klimawandel", "CO2 Ausstoß", "böse Industrie", "scheiß Autos" zu schreien, sondern sich auch mal hin und wieder an unsere eigene Nase packen. Der Klimawandel an sich könnte uns völlig egal sein, wenn wir nicht so dumm wären zu glauben die Naturgewalten kontrollieren zu können und bewusst Häuser in Schluchten und Tälern bauen würden.
Dir ist schon bewusst, dass diese Extremereignisse durch die Klimawandel stärker bedingt werden? Dass einige Teile der Erde unbewohnbar werden? Niemals wird die Wahrscheinlich bei 0 liegen. Eine ultimative Sicherheit gibt es nicht, jedoch machen wir alles, dass die Wahrscheinlichkeit steigt.

Achja hier dazu:
https://www.tagesschau.de/wissen/klima/hochwasser-studie-deutschland-100.html

Aber es ist halt wie immer. Ist man nicht davon direkt betroffen, ist der Gedanke daran halt verschwunden. Bis... es halt dann doch einen trifft. :-)
 
DaDare schrieb:
Dir ist schon bewusst, dass diese Extremereignisse durch die Klimawandel stärker bedingt werden?
Klar! Nur werden wir die Entwicklung auch mit der extremsten Ökopolitik in Deutschland, nicht einmal spürbar verlangsamen können. Ein Tropfen auf dem heißen Stein ist zwar besser als nichts, unser primäres Ziel sollte jedoch sein, die Folgen solcher Ereignisse in der Zukunft möglichst zu minimieren.
 
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xexex schrieb:
Der Klimawandel an sich könnte uns völlig egal sein,
Nein, kann er uns nachweislich nicht.
xexex schrieb:
So schlimm die Katastrophe auch gewesen ist, bist du der Meinung hier war einzig der böse "Klimawandel" Schuld?
Leg mir nichts in den Mund, was ich nie gesagt habe. Ich weiß manchmal wirklich nicht, ob Du nich verstehen kannst oder willst, was man sagt. Den Klimawandel in Anführungszeichen zu setzen soll zeigen, dass Du ihn leugnest?
 
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Incanus schrieb:
Den Klimawandel in Anführungszeichen zu setzen soll zeigen, dass Du ihn leugnest?
War es denn der "Klimawandel"? Nur zur Erinnerung, das schlimmste dokumentierte Hochwasser am Rhein gab es im Jahr 1784, das war lange bevor es dieses Wort überhaupt gab.

Am 12./13. Juni 1910 ereignete sich eine historische Überflutung im Ahrtal mit beträchtlichen Schadereignissen in den Orten Altenahr, Dernau, Walporzheim und Neuenahr, wie zuvor und danach vergleichbare Flutereignisse am 21. Juli 1804, 24. Juni 1888, 16. Januar 1918 und am 11. Januar 1920.
War das alles "Klimawandel"? Ich leugne den Klimawandel nicht, ich weigere mich nur alles hinter diesem Begriff zu verstecken, nur um die eigene Dummheit und Lernresistenz zu leugnen.
Bei einer Befragung von Bewohnern des Ahrtals nach der Flutkatastrophe 2021 gaben 80 % der Befragten an, nicht gewusst zu haben, dass sie in einem hochwassergefährdeten Gebiet wohnen.
Kein Kommentar...
 
xexex schrieb:
War es denn der "Klimawandel"?
Selbst, wenn nicht, gehört das Wort nicht in Anführungszeichen.

xexex schrieb:
Nur zur Erinnerung, das schlimmste dokumentierte Hochwasser am Rhein gab es im Jahr 1784, das war lange bevor es dieses Wort überhaupt gab.
Dann ordne deine Thesen doch bitte ein und begründe sie ausführlich und faktisch. Also: Was war der Unterschied damals und heute? Also mal ganz konkret. Etwas in den Raum stellen kann jede:r.


Lesestoff auch zur aktuellen Hochwasserlage und dem Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel gibt's z.B. hier.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Kein Kommentar...
Also muss jeder Mensch davon ausgehen, dass ein Wohnen in der Nähe eines Baches direkt Hochwassergefahr heißt? In dem Ausmaß wie im Ahrtal?

Ziemlich überheblich und geht für mich schon in Richtung Wohlstandsverwahrlosung.
 
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Reglohln schrieb:
Was war der Unterschied damals und heute?
Damals hat man von Jahrhunderthochwasser und von einer Wetterkatastrophe gesprochen, heute ist alles "Klimawandel". Jahrelange Dürre am Nil, die das alte Ägypten zum Schwanken gebracht hat, wäre heute vermutlich ebenfalls "Klimawandel". Begünstigt der Klimawandel solche Katastrophen? Ja! Nur sollte man nicht glauben mit einem Elektroauto und Kopf in der Sand stecken, wäre die Geschichte aus der Welt.

Reglohln schrieb:
Also muss jeder Mensch davon ausgehen, dass ein Wohnen in der Nähe eines Baches direkt Hochwassergefahr heißt?
Ja! Spätestens dann wenn die Versicherung sich weigert, sein Eigentum gegen Elementarschäden zu versichern, sollte er beide Beine unter die Arme nehmen und rennen.
 
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Du untermauerst deine These nicht, sondern lenkst ab. Evtl hat man es damals auch noch als gottgegeben oder göttliche Bestrafung gesehen?

Der Unterschied zu damals war wohl hauptsächlich die Häufigkeit solcher Ereignisse.

xexex schrieb:
Nujr sollte man nicht glauben mit einem Elektroauto und Kopf in der Sand stecken, wäre die Geschichte aus der Welt.
Ein Strohmann und eine substanzlose Behauptung (Anekdote?) in einem kurzen Satz.
 
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