generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

@mmic29:

Auf Autobahnen merkt man tatsächlich recht schnell, wer einfach nur überfordert ist mit dem komplexen Zusammenhängen um sich rum. Schade, dass sowas nicht schon vor der Erteilung des Führerscheins überprüft wird.
 
AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

mmic29: Die deutsche Autoindustrie schaufelt sich ihr eigenes Grab, aber schön, dass manche Leute immer noch der "Regierung" den schwarzen Peter zuspielen wollen. Wer so zukunftsfeindlich entwickelt muss sich nicht wundern wenn der Absatz irgendwann abknickt, denn nur die reichen langen halt nicht um ein Unternehmen zu halten.
Und wenn ein Land Wirtschaftsfreundlich ist auf Kosten des Allgemeinwohls, dann ist das wohl Deutschland.

edit:
Japan hat ein Tempolimit von 110 auf den Autobahnen, gehts der Autoindustrie deswegen schlecht? Wohl kaum und das ganze an nur einem Kriterium festzumachen halte ich sowieso für absolut unwissenschaftlich.

Hier mal ne kleine Übersicht:
http://www.auto-und-verkehr.de/geschwindigkeit-eu.php

Wer hat kein Tempolimit, richtig, nur Deutschland...
 
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Warum ist denn in der EU-Liste die Türkei aufgeführt ? :freak:
Egal, wäre ein anderes Thema...


Die Angabe der Höchstgeschwindigkeit für Deutschland ist unklug gewählt worden.
Denn so entsteht der Eindruck, dass alle Autobahnen unbegrenzt seien.
Das trifft aber nur für einen Bruchteil der Gesamtstrecken zu.
 
AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Es geht um eine Höchstgeschwindigkeit die überall gilt und diese gibts in Deutschland nicht.
 
AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

90% der Leute sind schon mit einem Reisverschlußverfahren überfordert. Da helfen auch keine Tempolimits. Würden alle die Augen aufmachen und vorausschauend fahren, würde der Verkehr auch eher fliessen.
 
AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Und genau deswegen brauchen wir Regeln die dann auch durchgesetzt werden, da wird das Tempolimit allein leider auch nicht viel bringen, da hast du recht.
 
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Benjamin_L schrieb:
mmic29: Die deutsche Autoindustrie schaufelt sich ihr eigenes Grab, aber schön, dass manche Leute immer noch der "Regierung" den schwarzen Peter zuspielen wollen. Wer so zukunftsfeindlich entwickelt muss sich nicht wundern wenn der Absatz irgendwann abknickt,

Tja, nur wirklich komisch, dass sich gerade (hochpreisige) SUVs verkaufen wie warme Semmeln.......:rolleyes: . Der BMW X3 ist meistverkaufter SUV deutlich vor den viel günstigeren Modellen aus Fernost (die ja alle ach so sauber sind :lol:) und das, obwohl die Einstandspreise wirklich schon recht deftig sind.

Außerdem wird auch in D an zukunftsweisenden Antriebstechnologien gearbeitet. Für mich ist ein Hybrid kein besseres Konzept als ein moderner, hochentwickelter Diesel mit Partikelfilter und Abgasreinigung. Beide verbrennen fossile Brennstoffe, der Diesel tendenziell weniger. Bei den Hybridfahrzeugen kommen höheres Gewicht und die irgendwann mal fällige problematische Entsorgung der verbauten Akkus erschwerend hinzu.
BMW z.B. kommt jetzt mit vielen Modellen mit Start-Stop-Automatik für Ampeln/Staus und Bremsenergierückgewinnung. Auch das ist durchaus zukunftsweisend. Auch wird wieder verstärkt auf Motoren mit kleinerem Hubraum gesetzt, die dann mit Turboaufladung ähnliche Leistungswerte erzielen wie hubraumstärkere Varianten, das ganze allerdings mit deutlich weniger Verbrauch und Gewicht des Motors.

Aber nein: der Hybrid wird gehyped, sogar bei Sabine Christiansen wird ordentlich die Werbetrommel für Toyota gerührt (was die Künast wohl dafür bekommen hat :p ?).

Unterm Strich schaffen es die Hersteller nach wie vor, mehr als genügend Nachfrage zu generieren. Und ich bezog mich übrigens nicht darauf, dass durch Tempo 130 die deutsche Automobilindustrie den Bach runter geht, sondern durch vollkommen überzogene CO2-Forderungen, die von profilierungssüchtigen Politikern (ich nenne mal keine Namen) in den Raum gestellt werden. CO2 wird plötzlich als Umweltgift dargestellt, Fahrzeuge mit höheren Emissionen als "Dreckschleudern". Selten so gelacht......oftmals sind gerade diese Fahrzeuge mit den besten Abgasreinigungssystemen ausgestattet.

Das die dt. Automobilindustrie die vereinbarten Grenzwerte nicht einhalten würde können, war ja wohl vollkommen klar. Man schaue sich nur mal die einzelnen Markenprofile an, d.h. welche Fahrzeugklassen am meisten verkauft werden.
Übrigens: auf die gesamte Flotte bezogen fällt die CO2-Bilanz bei Toyota schlechter aus als bei VW. Soviel zum Saubermann-Image.......

Mfg
 
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

CO2 ist nicht erst vor kurzem zu "dem" Umweltgift avanciert, darum geht es bereits die längste Zeit. Auch wenn das an dir scheinbar vorbeigegangen ist.

Das ungerechtfertigte Saubermann-Image von Toyota hat wenig damit zu tun, dass es die deutsche Automobilindustrie in den letzten Jahren versäumt hat, vereinbarte CO2-Richtlinien einzuhalten. Die besten Abgasreinigungsverfahren? Dass ich nicht lache, bis die Deutschen von ihrem hohen Ross heruntergekommen sind, um endlich den Partikelfilter zu verbauen, wurde viel wertvolle Zeit verschwendet.

Und wo die Priorität der dt. Premiumhersteller, nachwievor eben _nicht_ liegt, erkennt man an der neuen C-Klasse: sämtliche CO2-Werte liegen (teils deutlich) sogar noch über jenen äquivalenten Motorisierungen der schon einige Jahre etablierten Konkurrenten Audi A4 und BMW 3er. Und ja, so etwas ist in meinen Augen dann eine Drecksschleuder - Fortschritt nicht erfolgt.

Die SUVs sind dann erst der Gipfel des Eisbergs, und deren wundersame Verbreitung noch lange keine Rechtfertigung für ihre völlig überflüssige Existenz. 99% aller SUVs haben unnötige Technologie an Board (sie werden nie ins Gelände gelenkt) sind schwer, haben schlechte cw-Werte und daraus resultierende miese Verbrauchswerte. Die Relation zu anderen Wagen spielt hier absolut keine Rolle, sie verbrauchen zuviel und gehören kräftig strafbesteuert - nicht auch noch steuerbegünstigt mittels > 3t Einstufung.

Bei soviel Ignoranz trifft die Politik bei all dem guten Willen, der durch die freiwillige CO2-Beschränkung bewiesen wurde, nun wirklich keine Schuld.
 
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wer braucht diese ganzen Penisverlängerungen in Chrom? Wo kann man bitte in Deutschland Offroad fahren? Diese Autos sind absolut überflüssig und stellen keineswegs die Überlegenheit der deutschen Autoindustrie dar, sondern eher deren Unwillen etwas zu entwickeln was die Leute wirklich (nicht nur wegen der Werbung) wollen. Es fehlt doch einfach am Marketing für spritsparende Alternativen, denke nicht, dass Autos wie der Lupo etc. mit entsprechendem Marketing nicht auch wie warme Semmeln weggegangen wären, das kann mir niemand erzählen. Die Hersteller wollen doch gar nicht.
Und was heißt hier vollkommen überzogen, wenn die dt. Industrie doch ach so toll ist wie du sie beschreibst sollte es doch eine Leichtigkeit sein mit der entsprechenden überlegenen Technologie die Abgaswerte entsprechend zu senken.
 
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Automobilhersteller bauen die Autos, die der Markt fordert, so einfach ist das.

Und was soll diese undifferenzierte Diskussion über hohe CO2-Ausstösse? Es gab in den letzten Jahren keinen Meilensprung beim Motorenbau, der es plötzlich erlaubt, ohne Qualitätseinbußen unter den Grenzwert zu kommen. Und es ist nunmal realitätsfremd und entspricht nicht der Marktnachfrage, jetzt nur noch mäßig motorisierte Kleinwagen zu bauen.

Die Politiker, die das fordern, haben entweder keine Ahnung von den technischen Möglichkeiten oder sie wollen ideologisch verblendet technischen Fortschritt verbieten. Ein Wagen mit 500 PS und trotzdem nur 15l Normverbrauch ist für mich fortschrittlichen als ein 50 PS Wagen mit 5l Verbrauch. Welche Autos im Alltag ausreichend sind, ist eine ganz andere Frage. Aber der Kunde ist durch die Spritpreise und die fixen Unterhaltskosten ja heute schon angehalten, sich eher ein sparsames Auto zu kaufen. Aber wer es sich leisten kann und will, darf in einer Demokratie und freien Marktwirtschaft nicht von radikalen Umweltschützern (neuerdings ja die Politiker) daran gehindert werden, sich ein Auto mit genauso sauberer Verbrennung (keine Drecksschleudern), aber technisch bedingt (durch die Mehrleistung, der Sprit wird ja nicht sinnlos verbrannt) höherem Verbrauch, zuzulegen.
 
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Mal wieder ein Schnellschuss!
Auf wieviel Prozent deutscher Autobahnen gibt es kein Tempolimit? Ich glaube es waren 7%, wenn ich nicht irre!

Lustig finde ich auch die Leute, die mir vorschreiben wollen, welches Auto ich brauche.
Nur allein ich entscheide ob mein Auto 50PS oder 500PS haben soll. Was ich benötige, kann niemand beurteilen.

Wenn wir nur konsumieren würden, was wir wirklich bräuchten, sähe unser BIP etwas anders aus. ;)

Des weiteren sinkt neben den Durchschnittsverbrauch auch der durchschnittliche Schadstoffausstoß pro Auto ständig. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Leistung pro Auto (mittlerweile 129 PS/Auto).
Das ist ein Zeichen für effizientere und saubere Antriebskonzepte. (Direkteinspritzung, Partikelfilter, etc.)

In Östereich und in Italien soll die Limitierung im übrigen hochgesetzt werden. ;)
 
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Na dann fangt mal an mir die Kaufgründe für ein 500PS Auto aufzuzählen. Dazu zähle ich jetzt keine Transporter der für ne Firma ständig Sachen transportiert, es geht mir nur um Privatwagen. Und dass die Autos und der Sprit immer noch viel zu billig sind um viele Leute zum rationalen Autokauf zu bewegen sieht man ja jeden Tag wenn man auf die Straße geht. Allrad für Strecken ohne Berge etc. (man braucht es dann maximal 3-5 Tage im Jahr, aber haben muss man es unbedingt...)

Razor: Es ist nicht so, dass es die Technik nicht gäbe, die spritsparende Motoren und Autos ermöglichen würde, siehe 1l Auto von VW, etc. Da gibt es in den Schubladen sicher noch zahlreiche andere Studien, aber die Ölindustrie wird schon noch dahinter sein solange das große Geld zu machen, bis die letzten Reserven aufgebraucht sind und man dann mit erneuerbaren Energien den großen Reibach macht. Es ist schlichtweg ungewünscht von der Industrie und von uns Deutschen, die ihr Auto immer noch zur Kompensation gewisser Dinge oder als Statussymbol brauchen.
 
AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Natürlich sind 500PS Autos nicht lebensnotwendig. Natürlich sind es Statussymbole, genauso wie teure Klamotten, Handys oder einfach nur ein Hobby! Spaß am Fahren!

Der Wunsch nach Individualisierung ist bei jedem zu finden.

Wenn man so anfängt, kann man ja gleich Wohnraum begrenzen. Ich schlage vor 20qm pro Person, da alles darüber doch unnötig ist, oder? Spart doch Heizkosten und schont die Umwelt!

So einfach ist die Sache nicht.
 
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Freiheitsbeschränkung ist jedenfalls der falsche Ansatz.

Auch wenn manche der Meinung sind, wir bräuchten eine Öko-Diktatur...
 
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Naja, die ganze Geschichte mit den ach so übermotorisierten Autos und dem Verbrauch... Wenn die Leute nicht schon in einem Kleinwagen allen überflüssigen Schnickschnack wie Navi und Klima und Gott-weiß-was-noch-alles haben wollten, könnten die Autos auch sparsamer sein! Gut, solche Brocken wie SUVs und Luxuslimos lasse ich mal außen vor, aber schaut euch doch mal die Fahrzeuggewichte an! Ich fahre 'ne 18 Jahre alte Karre mit 200 PS (weil ich mir kein neues Auto leisten kann) und liege zwischen 9 und 10 Liter Verbrauch. OK, 200 PS brauche ich eigentlich wirklich nicht, aber die Kiste war eben günstig. Wenn ich mir neuere Autos mit ähnlicher Leistung ansehe, die verbrauchen nicht eben weniger, wo bleibt da der Fortschritt? Mag sein, daß die Motoren immer besser werden, aber was hilft mir das, wenn das Mehrgewicht das alles auffrisst? Da können Verbrennung und Abgasreinigung noch so toll sein, mehr Verbrauch erzeugt mehr Schadstoffe. Da ändert auch ein Tempolimit auf den noch verbliebenen freien Autobahnabschnitten nix dran...
 
AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

Was hat das denn mit Einschränkung persönlicher Freiheit zu tun, darum geht es doch absolut nicht, es gibt genug Kleinwagen die sicherlich genauso viel Fahrspaß garantieren. So darf man das doch nicht sehen, man muss doch auch mal die vielen positiven Dinge sehen, aber in Deutschland das Land in dem die Leute auf höchsten Niveau jammern kann einfach nichts besser werden.

Wie crazyandy schon sagt, vom Verbrauch hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Da muss man ansetzen, und die deutsche Autoindustrie könnte sicherlich, aber wenn man nen Trend verschläft muss mans ich nicht wundern, wenns nicht bergauf geht.
 
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Natürlich ist es eine Einschränkung der persönlichen Freiheit, wenn du allen anderen die Autos aufzwingen willst, die dir persönlich ausreichen.

In der Tat wird in Deutschland viel gejammert, aber meistens von denen die wenig haben und viel wollen. Und auch die CO2-Diskussion ist für viele nur eine neue Chance ihren Neid und ihre Abneigung gegenüber denjenigen zu zeigen, die sich viel leisten können - denn dazu gehören auch teure und starke Autos, die nun mal keine Sparwunder sind.
 
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AW: generell max. 130km/h auf end Autobahnen. Wie seht ihr das?

e-ding schrieb:
Der Wunsch nach Individualisierung ist bei jedem zu finden.
Individualisierung erreicht man mittlerweile sicher nicht mehr mit einem SUV. Auch nicht mit der x-ten deutschen Mittelklasse- oder Oberklasselimousine - also das kann ja wohl das Argument nicht sein.

Eine stärkere Besteuerung von Luxuslastern kommt nicht einer Freiheitsbeschränkung gleich. Davon abgesehen leben wir ja nicht in einem liberalistischen System, in dem jeder alles tun darf was er will - manche scheinen dieser Denkweise ja sehr zugetan. Ich bin dagegen, dumm einfach Leistung zu verbieten, ich bin selbst begeisterter Autofahrer und Sportwagenfan. Ich bin aber der Meinung, dass man 500 PS Motoren nicht in SUVs stecken sollte, damit sie sportwagenähnliche Sprints hinlegen können (mir persönlich dreht's den Magen um, wenn höhergelegte 2,8 Tonnen auf Sportlichkeit getrimmt werden und so auch noch beworben werden) - gut, das kann man nicht verhindern, aber entsprechend mit Steuern sanktionieren. Und wie erreicht man das? Genau, mit einer Steuer auf das Gewicht der Autos. Jene, die es wollen, können sich dann eben auch die Kosten leisten.

@Benjamin_L: Allrad ist zu mehr gut als verschneiten Gebirgspässen, davon abgesehen gibt es andere Regionen als deine, die scheinbar nur mit kümmerlichen 5 "Schneetagen" gesegnet ist.
 
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sturme: Im Allgäu hats viel Schnee, aber ich habe noch nie Allrad gebraucht und bin überall* hingekommen. Das mit den 5 Tagen war eher für die Leute gedacht die einmal im Jahr Skifahren gehen und dann meinen Allrad zu brauchen.

Und das mit der Steuer würde ich unterstützen.

* gut, einmal war unser Berg komplett vereist, aber da hät mir Allrad auch nichts geholfen.
 
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@sturme:

Die Luxusklasse wird durch die Hubraum-basierte KFZ-Steuer doch schon heute steuerlich "sanktioniert". Und auch die Versicherungs- und Spritkosten sind nicht gerade zu vernachlässigen. Aber was im Moment gefordert wird, ist ein Verbot und so ein Verbot passt nicht zu unserem freien Land - erst Recht nicht, wenn die wahren Gründe dafür Neid und Verachtung gegenüber denjenigen, die sich etwas leisten können, sind.

Ich finde SUVs mit 500 PS auch eher lächerlich, weil man für den Preis wunderschöne Sportwagen und Coupes mit besseren Fahrleistungen bekommt. Aber nicht du und nicht ich entscheiden über die Daseinsberechtigung dieser Fahrzeuge, sondern einzig und alleine die Nachfrage am Markt. So sind die Spielregeln, fangt an sie zu akzeptieren.

Eine Besteuerung nach Fahrzeuggewicht wäre wohl blanker Hohn gegenüber Familien, Förstern, Landwirten, Handwerkern - also all denjenigen, die nicht zum Spass und zum Angeben schwere Autos fahren, sondern aus praktischen Gründen.


@Benjamin_L:

Allrad hat auch bei nasser Fahrbahn und zügigem Fahrstil deutliche Vorteile.
 
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