generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nein, ich will Dir gar nichts erzählen oder unterstellen. Solange Du mit Deinem Auto vorwärts kommst, ist mir auch völlig egal was und wie Du das anstellst.

Wenn aber, wie etwa im letzten Winter, ständig Leute auf schneebedeckten Straßen mit durchdrehenden Reifen vor mir von links nach rechts rutschen, aber nicht vorwärts kommen, hilft's durchaus denen diese Geschichte zu erzählen. Und nicht nur einmal half es, mich ins Auto des spöttisch zum Bessermachen Einladenden zu setzen und seine Karre genau so einfach wegzufahren.

Wenn's Dich also nicht betrifft, brauchst Du Dich auch nicht aufregen. :heilig:

Und wie sind wir eigentlich vom generellen Tempolimit auf der AB zu Regelsystemen im Winter gekommen? :p
 
Zuletzt bearbeitet: («steigen» durch «setzen» ersetzt)
Shagrath schrieb:
Und wie sind wir eigentlich vom generellen Tempolimit auf der AB zu Regelsystemen im Winter gekommen? :p
Ging wohl über Bremsweg zu eMobil-Reichweite und dann über den Unterschied zwischen verbrennern und e-Autos im Winter.
Zumindest habe ich das so in der art mitgelesen.

Aber der zusammenhang zum Tempolimit ist tatsächlich ertwas abhanden gekommen ... daran bin ich selbst auch nicht unschuldig).

Bei Schnee sollte man definitiv langsamer als 130 fahren ... auch wenn auf der Autobahn eher selten mal Schnee liegt (ich habs zumindest noch nicht gesehen ... vielleicht als Dötze mal, das möchte ich nicht beschwören).
Meine Family ist allerdings auch kein einziges mal im Winter in den Urlaub gefahren (wir sind eher Wasser-, als Wintersportler).
 
Zuletzt bearbeitet:
Shagrath schrieb:
Wenn aber, wie etwa im letzten Winter, ständig Leute auf schneebedeckten Straßen mit durchdrehenden Reifen vor mir von links nach rechts rutschen, aber nicht vorwärts kommen, hilft's durchaus denen diese Geschichte zu erzählen
Das ist ja was anderes, unser Wagen wäre auf der BAB auch geschlingert ohne DSC beim gerade ausfahren auf dem Schnee. Aber Bergauf wars halt vereist und man kam den eben nur mit nahe der Max. Drehzahl durchdrehenden Reifen langsam hoch.
Das war auch das erste und einzige Mal eine komplett Vollgeschneite BAB (mitten im Ruhrpott) gesehen zu haben. Mit Ankündigung im Wetterbericht -.- Danach sind wir mitm Schlitten die Straße (ne andere als die mitm Auto) bei uns runter gefahren :)

Bei uns haben sie letzen Freitag nen neues Teilstück BAB eröffnet, das von der A40 die A448 zur A43 bringt und die A44 umbenannt wurde. Oder so ähnlich :freaky: Bin mal gespannt, was sie da für nen Limit aufgestellt haben. Auf den vorherigen Abschnitten reihen sich 80-100-80-100 je nach Auffahrt aneinander. Mega nervig, weil wirklich nur wenige 100m die gleiche Geschwindigkeit gilt :freak: Aber jetzt, wo wieder normaler Berufsverkehr ist, lohnt es nicht aufm Heimweg da einfach mal "so" lang zufahren.
 
Ich bin mir nicht mehr sicher, wo das war, aber ich meine mich zu erinnern, dass es (irgendwo in Europa) zumindest Zeitweise Autobahnen gab, wo das Tempolimit nur für die rechten 2 Spuren galt ... bei dreispurigen Autobahnen konnte man das hin und her leicht durch einen Spurwechsel umgehen.
Vielleicht war es Dänemark? ... lang ist's her ... vielleicht war es auch nur ein Versuch ... und das Verkehrsaufkommen war da auch noch etwas geringer.

Auf jeden Fall gab es da die Tempolimits für jede Spur einzeln, wahrscheinlich auch erstmal unübersichtlich, aber für den, der gerne 180 fährt, und nicht immer wieder auf Tempolimits reagieren will, wäre die ganz Linke Spur da die richtige Wahl geswesen - der hätte höchstens mal jemanden durchlassen müssen, der halt noch schneller will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das geht hier doch (theoretisch) auch durch die Verkehrsleitsysteme. Linke Spur ist ohne angezeigtem Limit, Mitte 120 und rechts 100 oder nach belieben andere Zahlen. Ob das gemacht wird, steht allerdings aufm anderen Blatt :D
 
Als ich in den Vereinigten Staaten und Dänemark unterwegs war, galt dort im Wesentlichen sowas wie 110 km/h bzw. 55/65 mph als generelles Tempolimit. Dort habe ich mich beim Fahren auch rundum wohl gefühlt, was vermutlich dadurch verstärkt wurde, dass es insgesamt eher ein recht entspanntes Miteinander durch den Verkehr war. Das kann ich über Wochen aushalten, ohne die deutsche Autobahn zu vermissen.

In der Schweiz fühle ich mich dagegen eher unwohl, weil dort trotz des allgemeinen Limits immer wieder Leute drängeln, als gäb's kein Morgen mehr, um anschließend mit 0,5 km/h Differenz zu "überholen". Da half es nichtmal, mit typischerweise angepassten 10 oder 15 km/h über Limit mitzuschwimmen.

Insofern ist die Frage nach einem generellen Tempolimit für mich weitaus weniger interessant als die vorherrschende Attitüde. Es würde mich auch keineswegs wundern, wenn sich das viel eher in den Unfallstatistiken wiederfände als eine situationsunabhängige Beschränkung.
Ergänzung ()

@Scheitel: Zumindest auf dem Weg von NRW über Hannover nach Hamburg hab ich's an ein paar Stellen so gesehen. Allerdings keineswegs oft oder gar durchgehend... könnte auch auf der A7 gewesen sein.
 
"Als ich in den Vereinigten Staaten und Dänemark unterwegs war, galt dort im Wesentlichen sowas wie 110 km/h bzw. 55/65 mph als generelles Tempolimit. Dort habe ich mich beim Fahren auch rundum wohl gefühlt, was vermutlich dadurch verstärkt wurde, dass es insgesamt eher ein recht entspanntes Miteinander durch den Verkehr war. Das kann ich über Wochen aushalten, ohne die deutsche Autobahn zu vermissen. "

Hab das anders in Erinnerung.
Rechts und links von mir Volltrottel und hintermir auch, und dann versuch mal ne abfahrt zu bekommen.
Man merkt relativ oft das die ihren Fuhrerschein aus dem Kaugummiautomaten gezogen haben.
Fahr mal mehr als 500 Meilen mit dem Tempolimit und den Vollpfosten zusammen da wird man Irre im Kopf^^
 
Shagrath schrieb:
Es würde mich auch keineswegs wundern, wenn sich das viel eher in den Unfallstatistiken wiederfände als eine situationsunabhängige Beschränkung.
Mit Unfallstatistiken wird hier ja auch gerne argumentiert. Meist endet das in der Feststellung, dass deutsche Autobahnen zu den sichereren weltweit gehören ... und damit auf deutschen AB's weniger Unfälle passieren, als auf generell Geschwindigkeitsbeschränkten (z.B. in Holland oder der Schweiz).
Wirklich interessant wäre da doch mal ein innerdeutscher Vergleich, der für Deutschland zeigt, ob hier auf unbegrenzten oder Begrenzten teilstücken mehr Unfälle passieren.

Natürlich müsste man da Teilstücke vergleichen, die ein ähnliches Verkehrsaufkommen sowie Staurisiko haben, sonst ist der Vergleich ja sinnlos.
 
@HyperSnap: Das waren 6500 Meilen in fünf Wochen, von Miami an der Ostküste rauf bis nach Kanada und etwas weiter inlands wieder runter. ;)
Ergänzung ()

@DerOlf, naja ich halte Statistiken da auch für das richtige Mittel, um sich von Einzelwahrnehmungen und Meinungen zu lösen. Die Signifikanz und Interpretation von Statistiken ist natürlich immer wieder eine andere Frage - wobei ich keine Übersicht habe, welche Erhebungen überhaupt existieren und welche nicht.

Die reine Anzahl von Unfällen in Relation zur Verkehrsdichte und Geschwindigkeit der letztlich festgelegten Verursacher wäre für mich ein guter Ansatz - und ich dachte, sowas gäb's?
 
Shagrath schrieb:
Die reine Anzahl von Unfällen in Relation zur Verkehrsdichte und Geschwindigkeit der letztlich festgelegten Verursacher wäre für mich ein guter Ansatz - und ich dachte, sowas gäb's?
Soolche Statistiken bilden wunderbar ab, bei welchen Geschwindigkeiten und Verkehrsdichten das Unfallrisiko in Deutscholand statistisch am höchsten ist. Die Diskussion hatten wir hier schon ... bei 130 passieren eben nicht bedeutend weniger Unfälle als bei 160.
Mich interessiert aber, ob es einen Unterschied zwischen unbeschränkten und beschränkten Bereichen gibt ... und das geben diese Statistiken m.E. nicht her.
Jemand, der bei 200 in eine 130er zone einfährt und dabei einen Unfall verursacht, verfälscht letztlich die Statistik, wenn es bei ihr darum gehen soll, ob es mit einem allgemeinen Geschwindigkeitslimit weniger Unfälle gäbe (oder sogar mehr ... manche "langweilt" es ja schenbar, nur 130 zu fahren).
Dazu sollte man lange Streckenabschnitte ohne Limit, mit langen Streckenabschnitten mit (gleichbleibendem) Limit vergleichen ... am besten über mehrere Jahre ... so meinte ich das.
Die Verkehrsdichte sollte auch zumindst ähnlich sein ... obwohl man da auch mit den vorhandenen Daten eine Gewichtung erarbeiten kann (der Zusammenhang zwischen Verkehrsdichte und Unfallrisiko ist ja dank Unfallstatistik einigermaßen erforscht).

Ich glaube nicht, dass es sowas gibt, und wenn, dann schimmelt es wahrscheinlich in irgendeiner Uni-Bib vor sich hin (als ausbaufähige/-bedürftige Diplom- oder Doktorarbeit).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch typisch auf Landstraßen, gerade Strecke, übersichtlich, aber irgendwer hats verkackt, also 70 mit Überholverbot. Aber unübersichtliche Kurve, wo du nur mitm Supersportwagen bei bestem Wetter 95km/h ohne rausfliegen erreichbar ist... kein Schild und 100. Natürlich soll man angepasst fahren, aber manchmal packt man sich echt nur an dem Kopf :freak:
 
_killy_ schrieb:
Dort wo die wenigsten Unfälle mit todesfolge passieren soll eine Limitierung erfolgen ... ist schon fast ein Schildbürgerstreich. ;)
Oder einfach nach einer themenzentrierten Diskussion bei der es nur um ein tempolimit auf Autobahnen geht.
Klar gibt es auf Landstrassen und innerorts mehr Unfälle ... aber um die geht es hier halt nicht.

Es geht auch nicht einfach nur darum, Unfälle zu vermeiden, sondern auch einen ruhigen relativ gleichförmigen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Das könnte am Ende weniger Stress bedeuten (für viele), als ein ständiges und eigentlich unnachvollziehbares hin und her, wie wir es derzeit auf einigen Teilstrecken haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
„entschleunigung“ trägt leider oft nicht grad zur Entspannung bei. Westliche A10, 5 Minuten dabei zu gucken wie ein LKW überholt, da nur 2 Spuren bei 120 Limit.

Vielleicht sollten wir bei Überholverbot bei LKWs anfangen, die sollten eh alle gleich schnell sein. Aber nicht mal das klappt...
 
dMopp schrieb:
Vielleicht sollten wir bei Überholverbot bei LKWs anfangen, die sollten eh alle gleich schnell sein. Aber nicht mal das klappt...
Oder auch PKWs das Überholen mit Tempomat verbieten ...
Derartige Elephantenrennen sind nie wirklich entspannend, so richtig problematisch ist sowas aber auch nur auf zweispurigen Autobahnen ... sobald es drei spuren gibt, ist es nicht mehr wirklich probematisch.
Wer die Zeit hat (haben will) der bleibt eben hinter den LKWs oder PKWs und wartet, und wer sie nicht hat, der nutzt halt die Linke Spr, auf der LKW ohnehin nichts zu suchen haben.
Ist allerdings doof, wenn da eine endlose Schlange mit 180+ fährt und man selbst mit unter 100 hinter den LKWs.
Also eventuell auch ein verbot (das auch durchgesetzt wird) für "Dauerlinksfahren" (das Rechtsfahrgebot reicht hier offensichtlich auch nicht).

Tatsächlich gibt es ja sogar ein Schild, für das LKW-Überholverbot .... habe ich zumindest schön öfter mal gesehen (Verkehrszeichen 277 - Überholverbort für Kraftfahrzeuge über 3,5t zulässigem Gesamtgewicht).
Das sollte dann eventuell an zweispurigen Stellen zum Standard werden.
Der "große Sprinter" gehört übrigens auch in diese Fahrzeugklasse (bis 6t).
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Schild ist sogar in Verwendung und im Gegensatz zu manchen Geschwindigkeitsbegrenzungen auch gerechtfertigt im Einsatz.

Bei uns gibt es in der Nähe ein Stück auf der dreispurigen A9, wo es zu einem kurvigen Berganstieg kommt und die Geschwindigkeit auf 100 begrenzt ist. Immer wenn ich dort entlang fahre, entsteht genau das selbe Szenario. Während vollgeladene LKWs geschwindigkeitsmäßig zurückfallen, überholen die Schnelleren mit ca. 80 kmh. Damit sind die zwei rechten Spuren "verstopft". Die meisten PKWs gehen dann auf die ganz linke Spur. Es bildet sich auf allen drei Spuren eine Kolonne, keiner hält den Mindestabstand ein und wenn einer bremst, entsteht eine Kettenreaktion und man bewegt sich auf einer dreispurigen Autobahn mit 60-80 kmh weiter. So macht Autobahnfahren spaß.

Sofern die Verkehrslage es hergibt, habe ich nichts einzuwenden, wenn man auch schneller als 160+ fährt. Was mich aber vielmehr stört ist, wenn kaum ein Verkehrsteilnehmer den Mindestabstand einhält. Inbesondere auf in Baustellenbereichen wird gedrängelt. Mir wird es immer ganz anders, wenn man nur noch den unteren Teil des Kühlergrill eines LKWs im Rückspiegel sieht. Highlight sind zudem die Mittelspurschleicher mit 120-130. Ich stelle mir dabei immer die Frage, ob es den Fahreren bewusst ist, dass sie ein Hindernis darstellen.

Man sollte lieber die bestehenden Regeln besser kontrollieren und härter sanktionieren. Ich denke, viele würden anders fahren, wenn der Führerschein nach Verwarnung auf dem Spiel steht.
 
DaDare schrieb:
Man sollte lieber die bestehenden Regeln besser kontrollieren und härter sanktionieren. Ich denke, viele würden anders fahren, wenn der Führerschein nach Verwarnung auf dem Spiel steht.
Das könnte natürlich auch was bringen ... aber wie soll die Kontrollen finanziert werden. Momentan at die Polizei dafür offensichtlich nicht genug Personal.
Höhere Steuern auf die Fahrzeuge .... z.B. über eine Gewichtung mit dem Fahrzeuggewicht (natürlich nicht rückwirkend).
Vielleicht denken die Leute ja etwas länger nach, ob es wirklich der 2,5t SUV sein muss, wenn der auch 2,5 mal so viel Steuern kostet, wie ein Kleinwagen von ca. 1t.
Egal wie, wenn man "mehr kontrollen" gegenfinanzieren will, dann spricht man als Partei besser nicht von Steuererhöhungen ... denn das vergnatzt Wähler.
Sogar dann, wenn mit dem Geld ihre eigenen Forderungen umgesetzt werden sollen, werden die eine solche Partei wahrscheinlich lieber nicht wählen.
 
Schweden hat so ein Malus-Bonus System eingeführt in Abhänigkeit von dem CO2 Ausstoß. Aber die Strafen würden mir weniger Gedanken machen, als die Subvention von anderen Treibsarten.
https://www.government.se/press-releases/2017/05/bonusmalus-system-for-new-vehicles/
Hintertürchen gibt es dennoch für die SUV Fahrer, da sie nun zu einem Plug In Hybriden greifen werden. Für den Stadtverkehr sicherlich nicht verkehrt, wenn die Mütter ihre Kinder in die Schule fahren. :D

Trotzdem sind die Strafen - wie in diesem Thread bestimmt hunderttausendmal erwähnt - einfach nur lächerlich. 60 km/h zuschnell und man darf 240€ bezahlen. Wer den hohen Spritverbrauch in Kauf nimmt, wird sich an den Betrag nicht stören. Ich gehöre auch zu den Anhängern an, die die Strafe in Abhänigkeit des Einkommens festmachen würde. Damit sollten sich die Einnahmen erhöhen, man kann mehr Blitzer/Abstandsmesser aufstellen und Personal aufstehen. Am Ende ist es also auch noch gut für's BIP. Problematisch wird es nur, wenn einige Bereiche wegen einer negativen Kosten/Nutzendeckung abgelehnt werden.

Ich fuhr zur Anfangszeit einen älteren Opel Corsa. Das ist weder ein Geschwindigkeits- noch Beschleunigungsmonster. Bestünde die Möglichkeit, dass ich den nachfolgenden Verkehr ausbremsen könnte, blieb ich halt hinter dem LKW. Die gesparte Zeit war mir nie das "Risiko" wert und in der Regel war binnen weniger Minuten eine deutlich bessere Lücke zum Überholen vorhanden. Hier kann man aktiv zum besseren Verkehrsfluss beitragen. Nur bei zu dichtem Auffahren des Hintermannes kann man eigentlich wenig machen, insbesondere im Baustellenbereich. Maximal kurz aufs Bremspedal tippen, damit die Bremsleuchten angehen.
 
@DerOlf
und was haben Steuererhöhungen mit dem Thema zu tun? :rolleyes::freak::mad:

@DaDare
Es gibt gute Gründe, dass man kein Tagessatzsystem hat. Einer der 30 oder selbst 60 km/h zu viel fährt (ohne dass etwas passiert) ist noch lange nicht so zu bewerten, wie ein Dieb, Betrüger, Sachbeschädiger, Körperverletzter, etc.
Die 240 eur finde ich auch gar nicht so wenig. Ich finde eher, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts anders bewertet werden müssten. Oder dass man auf prozentuale Überschreitungen gehen sollte. Wenn einer 160 statt 100 auf der Stadtautobahn fährt, ist das schon ein ganz schönes Ding. Ich finde es aber nicht so schlimm, als wenn einer in einer 30er Zone 90 fährt oder in der 50er Zone 110 fährt.
Ich finde auch 40 statt 30 deutlich schlimmer als 60 statt 50.
Da sollte man eher mal was ändern. Nicht die reine Geschwindigkeitsüberschreitung, als Maßstab sondern, Faktoren wie prozentuale Überschreitung und Art der Straße mitberücksichtigen. Dann kann man einem Spacko der mit 110 durch die Stadt heißt, obwohl nur 50 erlaubt sind, auch gern mal 1000 Eur abknöpfen. Nach oben sollte die Skala ohnehin progressiv steigen.
Man muss aber keinem 1000 Eur abknöpfen, nur, weil er mit 160 in einer 100er Zone auf der Autobahn geblitzt wurde (insbesondere wenn vorher frei gegeben war, und er vielleicht gerade noch austrudeln lässt, die Polizisten aber schon 75m nach dem Schild stehen) :freak:
Selbst da macht ja jedes Bundesland was es will
https://www.bussgeld-info.de/blitzer-aufstellen/
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Oder auch PKWs das Überholen mit Tempomat verbieten ...

Da kommt es mMn drauf an, wo man das macht. Ich selber komme auf den Teilabschnitten meiner "Hausstrecke" damit besser durch, weil es dort viele Blitzer gibt. Da ich weiß das ich meinen Tempomat anstatt der erlaubten 120 auf 124 stellen kann, bin ich mit dem eingestellten Wert meistens deutlich schneller unterwegs als der Rest. Da geht dann das Überholen echt fix, weil viele da dann eher unter 120 Km/h fahren.

@DaDare
Also mit 120-130Km/h auf der mittleren Spur zu fahren, sehe ich eher als mitschwimmen an. Und nicht als schleichen. Auf der linken Spur kann man ja dann immer noch schneller unterwegs sein. Ist für mich quasi der Iedealzustand auf ner 3spurig ausgebauten Autobahn. Ich geb auch gerne mal Gas, wenn es frei ist und es der Verkehr erlaubt.

Ist aber jetzt nicht so, daß ich dann ständig am Limit fahren muß. Da reichen mir dann auch 160-180. Gerade an Bodensee runter, ist von mir aus recht geil. Da hast du bis auf wenige Abschnitte open End und kannst es laufen lassen. Zudem ist überwiegend gut ausgebaut.
 
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