generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
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Sorry, das sollte keine Beleidigung werden, sondern weil du meintest, du würdest dich vom Staat wie ein Kind behandelt fühlen. Deswegen auch die Anführungsstriche. Ist vielleicht etwas missverständlich. :(

Für das Riskio kannst du ja nicht unbedingt, das ist durchaus unbewusst, wie auch der Artikel bestätigt. Ich sagte nur, daß dein Gefühl besonder wach zu sein, ein gewisser Trugschluss ist. Und ja ich bin nun auch geschmeidige 26 und habe auch sowohl PKW wie LKW bewegt und ich bestreite nicht mal, daß ich gerne schnell fahre wo es erlaubt ist. Und ja auch ich bin bisher unfallfrei durch Leben gekommen. Und bisher nicht geblitzt worden. Was beweißt das alles jetzt?

Im übrigen ist die Radfahrer Kritik doch hier genauso blauäugig. Natürlich sagst du zu recht das der Abstand zu gering ist. Aber es ist verboten, der Staat hat hier reagiert. Das er es nicht durchsetzt ist eine andere Frage, aber nichts getan zu haben, ist eine merkwürdige Feststellung. Keiner erwartet im Übrigen, daß ein Tempolimit hundertprozentig überwacht wird. Aber wie viele Dumme dir bei Tempo 50 begegnen, hast du genannt. Meinst du die während ungefährlicher wenn sie mit Tempo 200 durch die Stadt düsen?

Auch würde mich ernsthaft interessieren wieso dich Tempo 130 mehr Geld kosten würde? Rechnung Zeit ist Geld oder wie? Rechne mal deine Durchschnittgeschwindigkeit aus, soviel dürfte das nicht überbleiben. Oder ist dein 5er BMW ein technisches Wunder, was bei 130 mehr verbraucht, als bei 200? ;)

Es ist alles gut so wie es ist. Hat man vor Einführung des Tempolimits auf Landstraßen auch gesagt. Hat man vor der Ölkrise auch gedacht. Und warum gibt es kein Land der Welt, wo die Leute für unbeschränkte Autobahnen auf die Straße gehen. Es ist kein elementares Menschenrecht. Die Jammerei über die Regulierung und die hochgelobte Selbstverantwortung verhindert z.b. keineswegs Alkohol am Steuer. Wenn man verantwortungslosen und leichtsinnigen Fahren ohne Verfahren auf Dauer den Lappen wegnehmen könnte, dann würde das vielleicht klappen. Aber dann sagen die wieder zurecht: Existenzgrundlage, Freiheitsberaubung. Und da man also nur ein Mindestmaß an Fahrkönnen ausbildet und fordern kann, muß man aufgrund dessen auch die Verkehrsregeln gestalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab nie behauptet dass mich 130kmh mehr kosten würden. Noch nicht, im AUßendienst werde ich erst in nem Jahr eingesetzt :P

Worauf ich mitm Fahrrad hinauswollte: Da verschärft der Staat auch keine Strafen, wenn man Radfahrer zu nah überholt. Also kann er auch die Finger von Tempolimits lassen.
Eigentlich könnte mir ein Tempolimit auf Autobahnen sowas von egal sein. Ich wohn in der Stadt, dort nutz ich aussschließlich mein Fahrrad. Aber wenn ich dann doch mal am frühen Morgen in die BeErge zum Wandern fahre, oder nen Kumpel in Stuttgart besuche hab ich bestimmt nicht vor Bußgelder zu bezahlen, weil ich bei freier Autobahn mein Auto nicht ausfahren darf und dann fast das doppelte der Zeit benötige.

Die Zahl der Verkehrstoten nimmt ohnehin von Jahr zu Jahr ab und ein Tempolimit würde da auch nur minimal mehr bringen, unsere Autos werden ohnehin immer sicherer. Autos die mit 200+ über die Autobahn fahren sind ohnehin eine echte Seltenheit geworden, die einzigen schnellen Leute die ich noch sehe sind irgendwelche Außendienstler in Turbodiesel Kombis aus allen Ecken Deutschlands. Und denen wünsche ich auch keine Tempolimits wenn sie die ganze Zeit durch die Gegend fahren dürfen.

Auch wenns in diesem Kontext ein etwas unpassender Vergleich ist, aber wenn die Menschen beispielsweise Krebs und AIDS besiegen würden, würden lediglich mehr Menschen durch Krieg und Hunger sterben.

Schaffe ein Übel ab und verstärke damit die anderen. Schaffe ein Tempolimit auf Autobahnen, am besten noch ne PKW-Maut und es werden zwangsläufig mehr Menschen auf Landstraßen und im städtischen Verkehr sterben. Warum auf die Autobahn wenn ich auch auf der Landstraße 150 fahren kann wird sich ein Raser denken. Nur ist die Autobahn dann sicherer.

Als Beispiel: Meine Eltern wohnen Landstraße 80km entfernt, Autobahn 100km. Noch bin ich auf der Autobahn schneller unterwegs, auch wenn ich zur Hälfte Limit 120 habe. Wenn ein durchgehendes Tempolimit kommt, dann fahr ich nur noch Landstraße, weils billiger beim Sprit ist aber die Autobahn keine Zeitvorteil mehr bringt. Zwangsläufig steigt die Zahl der Leute auf den Dörfern die in einen Verkehrsunfall verwickelt werden. Ist schon schlimm genug, wieviele LKW dort seid der Maut unterwegs sind, die Strecke ist auch mein Radweg zu meinen Eltern, der zu einem Drittel keine Streifen für Radfahrer hat. Glaub mir, ich wäre froh wenn es keine LKW-Maut gäbe...
 
neo-bahamuth schrieb:
Aber wenn es der Verkehrt zulässt, will ich bestimmt nicht verpflichtet sein da nun mit 130 Sachen rumzueiern, bei ganz freier Autobahn geht das nur zu Lasten meines Geldbeutels, die Sache mitm Klimawandel hab ich ja bereits erläutert.

Nun ja. :D

Ich verstehe auch die Logik nicht: Er unternimmt bei Radfahrer-Gefährdung nichts, deswegen soll er auch beim Tempolimit nichts machen. Das kräuselt mir schon etwas die Fußnägel. Das ist ungefähr die selbe Kategorie, macht erstmal da was, dann könnt ihr mich wieder belästigen (siehe Hunger, Kriege, Aids, Krebs, Klima, es gibt immer wichtigere Sachen). Das wegschieben von Argumenten, mit Dingen die wissenschaftlich noch gar nicht erforscht sind, ist recht heikel. Denn das eine ist ohne Aufwand umsetzbar, das andere nicht mit einem einfach Beschluss getan.

Ich weiß auch nicht auf welchen Autobahnen du dich bewegst, aber rund um Frankfurt ist die linke Spur eigentlich voll von Leuten die mindestens 200 fahren wollen (und nein nicht alles Diesel mit Außendienstlern). Und da bremst allerhöchstens die Verkehrsdichte. Und wieso jetzt auf der Landstraße plötzlich schneller gefahren wird, weil auf der Autobahn Tempolimits herrschen würde ich auch gern mal wissen. Warum ignoriert der Raser eigentlich nicht das Tempolimit auf der Autobahn, da geht es bequemer (und 20 km/h mehr wären ja weniger problematisch als 50 km/h mehr und Baumwicklungsgefahr).

Achja, Deutschland ist sicherlich auch nicht das einzige Land mit Außendienstlern. Aber sicherlich das einzige Land, wo diese angeblich unbeschränkte Autobahnen zum ausüben ihres Berufes benötigen. Sind Amerikaner, Franzosen, Briten genetisch so verschieden? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lasse das "anderes ist wichtiger" Argument bei diesem Thema soweit gelten, das die große Mehrzahl der tödlichen Unfälle auf den Landstraßen und in Städften stattfinden und wir bei der AB-Problematik im kleinen, einstelligen Bereich diskutieren. Warum sind eigentlich überhaupt die Autobahnen das Thema, frage ich mich gerade. :confused_alt:
 
Ich sag nicht dass er auf der Landstraße schneller fährt, ich sag nur dass sich der Verkehr dann teilweise auf die Landstraßen verlagert wie es schon mit der LKW-Maut der Fall war. Wozu die Autobahn nutzen, wenn der Geschwindigkeitsvorteil fast eliminiert wird.

Eigentlich wäre es wünschenswert, Autobahnen auszubauen und den Verkehr darauf zu verlagern. Autos werden immer sicherer, aber selbst ein unkaputtbares Auto fährt nen Fußgänger noch genauso um.

Im Grunde genommen. Weniger Verkehrstote auf Autobahnen, dafür wohl ein paar mehr außerhalb der Autobahnen und das wichtigste: mehr Bußgeldeinnahmen für den Staat (m.E. der Hauptgrund warum das überhaupt diskutiert wird angesichts der vielen bereits bestehenden LImits auf unseren Autobahnen).

Wintermute schrieb:
Ich lasse das "anderes ist wichtiger" Argument bei diesem Thema soweit gelten, das die große Mehrzahl der tödlichen Unfälle auf den Landstraßen und in Städften stattfinden und wir bei der AB-Problematik im kleinen, einstelligen Bereich diskutieren. Warum sind eigentlich überhaupt die Autobahnen das Thema, frage ich mich gerade. :confused_alt:

Ja auf Autobahnen sterben für gewöhnlich weder Radfahrer noch Fußgänger. Also alles dafür tun, dass die Autobahn besser öfter genutzt wird. Drei Spuren Minimum, keine Tempolimits. Sollte durch Maut und MIneralölsteuer ja eigentlich kein Ding sein...

edit: Sry für den Mehrfacpost, aber ich war nimmer in der Lage den zweiten von alleine zu löschen :)
Aber das wurde ja recht flott erledigt :)
 
Zuletzt bearbeitet: (Doppelpost zusammengeführt)
Die Grundannahme, daß eine Autobahn mit Tempolimit gefährlicher sei, als eine ohne, hätte ich dann mal gern bewiesen oder mit Fakten untermauert. Leider basiert da deine ganze Argumentation drauf.

Natürlich sind Autobahnen sicherer als Landstraßen, das bestreitet keiner. Standstreifen, geringe Kurvenradien, kreuzungsfrei, keine gefährliche Überholmanöver im Gegenverkehr. Im Grunde wäre die nicht genehme Antwort auf gefährliche Landstraßen: Tempo 80... Ahja und mehr Radwege z.b.

Nochmal: warum sollte man bei einem allgemeinen Tempolimit auf die Landstraße wechseln? Das ist doch kein Argument, wenn Leute wie du derart irrational handeln. Kein Zeitgewinn, keine Autobahn? Aber gleichzeitig Autobahnen als Heilsbringer der Verkehrssicherheit predigen?

Und das beste Argument von allen: Es ist doch schon fast alles beschränkt, dann brauchst doch kein allgemeines Tempolimit. :freak:
 
HappyMutant schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt

Wenn weit über 60% aller Radfahrer Helme tragen würden, würde es keinen Sinn machen ne Helmpflicht noch einzuführen, weil er sich von allein durchgesetzt hätte. Wenn weit über 60% der Menschen Nichtraucher wären hätte es wohl keine Diskussion darüber gegeben.

Aber wenn weit über 60% der Autobahnen muss man den Rest auch noch begrenzen? Und wenn, die Leute die schnell fahren wollen machens dennoch, dann gibts noch immer Unfälle.

Ich sage auch nur, dass eine Autobahn mit Tempolimit wenn überhaupt nur minimal sicherer wäre, den Aufwand für ein Tempolimit würde es kaum rechtfertigen, es sei denn man rechnet mit den erhöhten Bußgeldeinnahmen. Und wenn ich auf der Autobahn schnelle Leute sehe, sind diese meist schon etwas betagter, haben Geld für schnelle Autos und auch die nötige Fahrerfahrung.

Wenn ich nun sage: stattet die B300 durchgehend mit einem Radweg aus, kümmert das kein Schwein, da wäre kein Geld für da und es würde auch keine erhöhten Bußgeldeinnahmen geben. Dann würden die Leute in der Tat nur mit einem Tempolimit 80 auf Landstraßen kommen, da könnten man wieder mehr Bußgelder kassieren. Und die LKW fahren dennoch weiterhin 80 wie bisher (fährt ja jetzt schon keiner 60, würd andere Autofahrer eh nur Nerven kosten).

Ansonsten lieber jedwede Freiheiten die wir noch haben Stück für Stück einschränken.

Tempolimit -> weniger Verkehrstote, Onlinedurchsuchungen -> wahrscheinlichkeit für Terroranschläge sinkt, Rauchverbote -> weniger Lungenkrebstote (ich bin Nichtraucher, stör mich aber nicht an Rauchern), Killerspiele weg -> weniger Amokläufe. Diese Liste ließe sich lange fortsetzen, alles nur dummer Aktionismus um sichn paar Wähler zu schnappen, die Effekte aber minimal.

Warum nicht alles so lassen wie es ist und stattdessen dafür sorgen, dass es in diesem Land wieder mündige Bürger gibt, die so etwas wie einen gesunden Menschenverstand haben und vernünftig handeln.
Aber lieber den Käfig immer kleiner machen, auch wenns wie im Falle eines Tempolimits nur Kleinigkeiten sind. Kleinvieh macht auch Mist.

Im Grunde genommen ist die Diskussion so sinnlos, wie die Kerner/Herman-Sache die gerade durch die Medien geistert. Ich schreib ja selber viel zu viel zu dem belanglosen Thema, weil es sich halt in die große Gruppe der gerade gängigen polit. Verbotsdiskussionen passt, die mir gehörig auf den Senkel gehen. Gerade in diesem Fall wäre der Nutzen derart minimal, dass sich allein der Vorschlag eines generellen Tempolimts nich lohnt.

Naja, eigentlich hätt ich mich garnet wieder in die Diskussion einklinken sollen, weil ich da immer so viel schreibe. Aber meine Überzeugung bleibt dennoch. Im Grunde verschwendet die Politik damit nur Energie die anderswo nötiger wäre. Wegen den kleinsten Sorgen wird immer das größte Tramtam gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Fullquote entfernt, bitte Regeln lesen.)
@Mutant:
Gegenargumente zum Limit werden schlichweg ignoriert. Man kann für alles Gegenargumente finden, man brauch nur genügend Zeit. ;)
Wenn es danach gehen würde (120AB, 80 Landstraße), gäbe es z.B. in der Schweiz seit 85 bedeutend weniger Verkehrstote im Vergleich zur Einwohnerzahl. Dem ist aber nicht so. Und nun?

Ich bin nach wie vor der Ansicht, das Problem liegt an den Trotteln namens "Menschen", die einfach nicht aufpassen, egal wie schnell sie fahren. Die Probleme werden sich verlagern und ändern wird sich gar nix.
 
Aber die Schweizer haben weniger Verkehrstote pro Einwohner: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,510676,00.html

Welche Gegenargumente habe ich denn ignoriert? Oder erwiesene Erkenntnisse nicht akzeptiert. Ich für meine Fall habe höchstens ein Problem damit, das man so tut, also ob "die paar Toten weniger, ist der Aufwand nicht wert" ein gutes Argument sei. Weil a) gar kein Aufwand besteht und b) es relativ zynisch ist. Und mit der Logik braucht man eben auch gar nichts mehr machen. Es gibt immer Dinge die tödlicher, gefährlicher und akuter sind.

________

Und wenn gar nichts mehr hilft kommt die große "aber mir wird alles andere auch verboten" Schlussnummer (wo üblicherweise ganz tief in die Kiste mit hinkenden Vergleichen gepackt wird) und wir haben den Käse wieder mal erledigt, bis zur nächsten Runde. Alleine schon zu behaupten die Politik beschäftige sich derzeit ernsthaft mit einem Tempolimit. Wo denn bitte? Der Thread läuft seit 2004 genauso ab wie jetzt auch. Egal ob mit oder ohne Politik. Es ist nun mal dem deutschen sein liebstes Kind und er läßt sich noch alles bieten zur Not, aber das nicht. Rasen als Grundrecht.

Ganz ehrlich ist mir eine Diskussion ums Limit relativ latte. Wenn eins kommt, dann freue ich mich auf weniger aggressive Autobahnen, wenn nicht, dann fahr ich halt weiter schnell, weils Spaß macht. Aber diese ganzen sachlich falschen Begründungen und diese Polemik, die ertrag ich nicht.
 
Naja, ich glaube halt das sich gar nix ändern wird. Aber wir werden ja sehen. ;) Ich bin eh lieber auf den kurvigen Landstraßen unterwegs.
Btw: Die Verkehrstoten fluktuieren von Jahr zu Jahr, auch in der Schweiz. Schau mal die letzten 20 Jahre an, das ändert sich jedes Jahr und keiner kann erklären, warum.

Außerdem finde ich, das "rasen" so ein negativer Begriff ist. Ich nenn es ja auch nicht "schleichen", wenn jemand nicht schnell fährt. Leider werden immer nur die Extreme gesehen.

//edit:
Ich habe jetzt schon ein paar mal Gegenargumente aufgewärmt. Aber ich kann leider nicht mit so viel Moral um mich werfen, da ich ja auf der "falschen" Seite stehe. Das sich alles nur verlagern wird, ist in meinen Augen das hauptsächliche Gegenargument. Sind die Autobahnen Sicher, verrecken woanders mehr Leute. Vor allem weil die Autobahnen schon sehr sicher sind. Das kann sich fast nur verlagern. Wir reden immerhin von 6,x % Personenschäden, ich erinnere nochmal dran. Und davon schätzungsweise stirbt nur ein Bruchteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich finde das in Ordnung. Man kann eh selten längere Stücke schneller fahren (okay vllt am Sonntag im Morgengrauen). Wenn sich alle daran halten gibt es einen gleichmäßigeren Verkehrsfluß und ein entspannteres Fahren.

Edit: was mir grade noch einfällt: dieses limit hätte ich dann aber auch gerne durchgezogen: keine ständigen Wechsel. Dem entsprechend die Straßen gebaut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Juhu, die SPD vergrault sich nun die letzten Wähler lol. Soviel zum Thema die Diskussion ist nicht aktuell :P
Ich habs doch gerochen dass das wieder anfängt :)
 
Ich bin jetzt ja mal gespannt wie die CDU jetzt dagegen argumentieren will besonders wo das Merkel sich ja immer als Retter des Weltklimas profiliert.

Hach herrlich! :evillol:
 
neo-bahamuth schrieb:
die SPD vergrault sich nun die letzten Wähler

Genau das habe ich auch grad gedacht. Also lasst die Spiele beginnen.

MFG
 
Das v.a. die Nahles den Beschluss bedauert verwundert mich doch stark :evillol:. Ich verstehe allerdings wirklich nicht, was sich die Partei davon verspricht.
Die SPD als Retter des Weltklimas mit Kurt Beck als Gallionsfigur :D.
 
Wenn es so weiter geht, scheitert die SPD an der 5%-Hürde. ;)
 
naja lasst uns Deutschen doch unser heiligstes gut das rasen



was sollten wir denn dann hier in diesem Forum debattieren?


Naja welche Partei traut sich wirklich das durchzusetzen?:schaf: den smiley musste ich jetzt einfach mal verwenden^^
 
Die SPD will durch das freiheitsbeschneidende Tempolimit CO2-Emissionen einsparen? Dann sollen diese sauberen Herren doch mal mit gutem Beispiel vorangehen und auf ihre fetten Luxuskarren verzichten. Politikerautos sind nicht gerade als umweltfreundlich bekannt.
Das Argument mit dem geringeren Unfallrisiko zieht ebenfalls nicht, da laut Angaben eines Automobilclubs nur 6% der Unfälle auf Autobahnen stattfinden.
Besser wäre es, wenn manche Raser und Drängler ihre Einstellung mal überdächten. Die Polizei hat mittlerweile Aufprallsimulationen und blutige Raservideos zur Verfügung.
Diese Forderung ist mal wieder typisch für die SPD. Anstatt das Problem an der Wurzel anzupacken, wird lieber ein Ast abgehackt. Hoffentlich werden noch mehr Mitglieder austreten.
 
"Die SPD" hat diesen Antrag durch ihre Mitglieder, der Parteibasis, auf dem Parteitag beschließen lassen. Das heutzutage auf Bundesparteitagen die Basis nur noch als lästiges Übel empfunden oder nachträglich bei Spiegel Online z.b. diffamiert wird, ist ärgerlich. Nur warum das Durchbringen eines solchen Antrages zu mehr Austritten führen soll, obwohl es zumindest theoretisch ja den Willen der Basis darstellt, weiß ich nicht. Auch wüßte ich nicht, warum politisch gebildete Menschen ihre Entscheidung sich für eine bestimmte Richtung zu engagieren, von so einem theoretischen Beschluss abhängig machen sollten. Und seit wann die SPD-Basis mit Luxuskarossen ausgestattet ist, würde ich auch gern mal wissen, dann trete ich gleich morgen ein. Und wieso "Politikerautos" (genaue Definition?) schädlicher sein sollen als andere, muss man mir jetzt mal wissenschaftlich erklären.

Was überhaupt von der Bundesspitze (die du die ganze Zeit zwar meinst, aber die ja gegen den Antrag war) umgesetzt wird, steht ohnehin in den Sternen. Da ist man auf einmal großzügig mit den Freiheiten des politischen Systems. Wahlweise wird dies zugunsten des Koalitionspartners gekippt. Was in so einem Parteiprogramm alles steht, ist Makulatur in der Regierung.

PS: Obwohl laut deiner Aussage nur 6% der Unfälle auf Autobahnen passieren, sind diese für 12,6% der tödlichen Unfälle verantwortlich. Bei einem Limit von 130 km/h könnte dieser Wert um 20% gesenkt werden. Bei 645 Toten und 32 082 Verletzten im letzten Jahr, wäre das zumindest nicht ganz zu vernachlässigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin beruflich sehr oft auf der Autobahn unterwegs, und wenn ich über 200 Sachen fahren kann, dann tu ich es auch. Aber ganz ehrlich, außer nachts bei leerer Autobahn komme ich dadurch nicht wirklich schneller an, als würde ich nur 130 fahren. Allerdings halte ich ein generelles Tempolimit nur dann für angebracht, wenn auch die Autos technisch auf diese Höchstgeschwindigkeit begrenzt würden. Sonst wäre es eine reine Blitz-Abzocke-Regelung...
 
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