Gewaltätige Demonstartionen gegen die Homo Ehe in Frankreich

Ah da kommen wir der Sache schon näher. Die eigene Moralvorstellung. Die hat aber nichts mit dem Gesetz zu tun. Wäre auch die Frage woher sich die Vorstellung speist.
Im verlinkten lese ich nichts was Interpretationsspielraum lässt. Frauen und Männer dürfen gemäss innerstaatlichen Rechten heiraten. Da steht nichts das sie nur miteinander heiraten dürfen. Auch Familie impliziert bei weiten nicht das es um Frau und Mann geht. Dazu empfehle ich mal die üblich verdächtigen zu konsultieren wie z.b. wikipedia.
Dein letzten Abschnitt verstehe ich nicht.
 
zeitgeist. nicht mehr nicht weniger
und der ist bekanntlich in den verschiedenen ecken und epochen der welt immer verschieden.

es wird auch wieder die zeit kommen, wo es absolut normal und okay ist mit minderjährigen zu ficken, aber verpöhnt es mit dem gleichen geschlecht zu tun. ist ja nicht so, als ob es solche zeiten noch nie gegeben hätte
 
Oder woraus besteht hier dein 'böses Spiel'?

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Meine Meinung: Geht niemanden was an. Erstmal im eigenen Keller aufräumen.

Nüchtern betrachtet ist es bei einer Mann:Mann Beziehung halt etwas hmm...
 
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Das ist Quatsch bzw. billige Polemik. Aber es hat natürlich auch eine gewisse Tradition Homosexuelle und Pädophile in einen Topf zu werfen bzw. sie in einen Zusammenhang zu stellen.
Der Unterschied ist das es bei dem einen gute wissenschaftlich unterlegte Fakten gibt die dagegen sprechen es zu legalisieren. Die Aversion dem anderen gegenüber sich aus religiösen Quellen speist ohne das es irgendwelche relevanten Fakten gibt die objektiv dagegen sprechen. Zumindest habe ich hier noch nichts gelesen.
 
Gucky10 schrieb:
gute wissenschaftlich unterlegte Fakten gibt die dagegen sprechen es zu legalisieren.

das ist unredlicher schwachsinn. sprächen die angeblich "wissenschaftlichen fakten" für eine legalisierung, wäre das für dich ein freibrief für alle pädophile?
mit anderen worten: sind dir die wissenschaftlichen fakten wichtiger als die unmenschlichkeit?
 
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Erst Argumentieren gewisse Leute, es sei unnatürlich. Diese Aussage wird wiederlegt. Dann heißt es auf einmal die Natürlichkeit der Homosexualität täte nichts zur Sache.

Es ist einfach sinnlos mit jenen zu diskutieren, da jene die gleiche Argumentationsweise, wie christliche oder sonstige Fundamentalisten an den Tag legen, nämlich gar keine.

@Deadsystem:
Es ist ganz einfach. Gäbe es wissenschafliche Fakten dafür, dass Sexualverkehr zwischen präpubertären und postpubertäre Menschen gut, vorteilhaft oder nicht schädlich wäre und würden diese die negativen überwiegen, so wäre nichts schlimm an diesem Verkehr. Da die Fakten aber eben dieses, eben weil es schädlich für die Kindliche Entwicklung ist nicht gibt, ist es eine paradoxe Frage die du da stellst.

Es ist so als würde man frage: "Was wäre wenn 1+1=3 wäre, würde man dann allen einen Freibrief geben in Klausuren 1+1=3 zu schreiben?"

Wenn es sie gäbe, spräche theoretisch nichts dagegen, da es sie aber eben logischerweise nicht gibt ist diese Frage ebenso hinfällig, wie paradox.
 
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so wie ich das gesetz lese, haben lediglich mann und frau das recht zu heiraten und anschließend eine familie zu gründen.

Solange es nur die Einschränkungen dritter sind und diese mit den eigenen Vorstellungen harmonieren who cares? Nicht wahr?

Zum Glück gibt es immer ein paar größere Fische die mit identischer Einstellung daran arbeiten dich einzuschränken.
 
@SB94

die ursprüngliche aussage der natürlichkeit, sollte auf das "normale" verhalten der 95% heterosexuellen anspielen. unregelmäßigkeiten in der natur sind allgemein bekannt, und es bedarf keiner schlau gemeinten belehrung diesbezüglich.

die theorie interessiert mich aber nciht, genausowenig interessiert mich die theorie dass niemand schaden erleidet bei der homosexuellen ehe.
 
Nachher zu behaupten, es sei anderes gemeint ist immer einfach.

die theorie interessiert mich aber nciht, genausowenig interessiert mich die theorie dass niemand schaden erleidet bei der homosexuellen ehe.
Und hiermit bestätigst du nur deinen Fundamentalismus.
 
genau, dann les dir das doch einfach nochmal durch und erfinde nicht irgendwas.

es geht nicht um fundamentalismus, sondern um eine abweichende moralvorstellung, die keinem zeitgeist hinterherhechelt.
du wärst in den 70ern sicher auch einer der cohn-bendit fraktion gewesen, richtig?
 
SB94 schrieb:
Nachher zu behaupten, es sei anderes gemeint ist immer einfach.


Und hiermit bestätigst du nur deinen Fundamentalismus.

Spar dir deine Worte, es hat absolut keinen Sinn, mit ihm zu diskutieren, siehe den AfD Thread.
 
Um ehrlich zu sein sagt der Versuch die Befürworter von einer Gleichstellung homosexueller Paare in eine Reihe mit Pädophilen und Päderasten zu setzen mehr über Dich, Deadsystems, als über andere aus. Deine beharrliche Ignoranz bezüglich der Argumente anderer hat mit diesem Gleichnis einen Gipfel der Selbstdisqualifikation erreicht, den ich trotz deiner - vorsichtig formuliert - skurilen Antworten hier, nicht mehr für möglich gehalten habe. Es offenbart aber gleichzeitig auch ein Denkmuster, dass offensichtlich von diffus begründeter Angst geleitet wird. Angst gegen alles Fremde, Unbestimmte oder wie Du sagen würdest Ab- oder Unnormale.

Dabei klammerst Du völlig aus, dass "Normal" lediglich eine Konvention ist, die ebenso wenig in Stein gemeiselt ist, wie soziale Entwicklung generell. Würde ich dich jetzt als "Ewig-Gestrigen" diffamieren, würdest Du dich in deiner "Logik" nur bestätigt fühlen, da Du dich hier als Verteidiger des moralisch Altbewährten und Sittlichen inszenierst. Viel wichtiger wäre aber die Frage warum dir dieses Altbewährte so wichtig ist und warum dir das Neue eine solche Angst einjagd, dass Du andere bewusst diskriminierst. Aber vorsichtig, dieser Weg zur Selbsterkenntnis bedarf Selbstreflektion und ich glaube kaum, dass Du zu eben dieser fähig bist. Und selbst wenn, es könnten unschöne Antworten am Ende dieses Weges warten..

Sollte der Bedarf bestehen, diesen Weg der Selbstreflektion von wissenschaftlichen Fakten begleitet zu begehen, dann kann ich nur die Lektüre zum Phänomen der "Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit" empfehlen. Ansonsten gilt es wohl, wie Abe81 bereits sagte, dieser offen zur Schau getragenen Engstirnigkeit keine weitere Bühne mehr zu bieten.
 
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diRAM schrieb:
Um ehrlich zu sein sagt der Versuch die Befürworter von einer Gleichstellung homosexueller Paare in eine Reihe mit Pädophilen und Päderasten zu setzen mehr über Dich, Deadsystems, als über andere aus.

der vergleich wurde nicht von mir in die debatte eingebracht, auch nicht weiter fortgeführt oder sonst wie mit homosexualität in verbindung gebracht. bitte genau lesen.

die aussage "Gäbe es wissenschafliche Fakten dafür, dass Sexualverkehr zwischen präpubertären und postpubertäre Menschen gut, vorteilhaft oder nicht schädlich wäre und würden diese die negativen überwiegen, so wäre nichts schlimm an diesem Verkehr." lässt schon tief blicken. es scheint als stünden angeblich "wissenschaftliche fakten" vorne an, moralische wervorstellungen werden bei dieser weltanschauung jedoch keiner bedeutung beigemessen. das möchte ich aber nicht mit homosexualität vergleicht wissen. es ist immer einfach jemanden den schwarzen peter zuzuweisen.
 
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Ich wollte genau damit aussagen, dass eine positive Korrelation zwischen moralischen Wertvorstellungen, gesundem Menschenverstand und wissenschaftliche Erkenntnisse besteht.
Aber dir ist es wahrscheinlich zu hoch das zu erkennen.
 
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Ein Letztes noch. Deadsystem, Du pochst zum wiederholten Male darauf, dass andere genauer lesen sollen. Allerdings stelle ich mir die Frage, ob Du deine eigenen Beiträge überhaupt sorgfältig ließt, geschweige denn verstehst.
Denn diese Anspielung..
Deadsystem schrieb:
es geht nicht um fundamentalismus, sondern um eine abweichende moralvorstellung, die keinem zeitgeist hinterherhechelt.
du wärst in den 70ern sicher auch einer der cohn-bendit fraktion gewesen, richtig?
.. auf die Cohn-Bendit-Fraktion deklariert die Befürwortung von Pädophlie als Zeitgeist und abwechende Moralverstellung (Deine Worte). Und genau in dieses Licht versuchst Du seit ein paar Seiten dieses Threads die Bestrebung nach Gleichberechtigung für homosexuelle Paare zu rücken. Das ist das Gleichnis von dem ich sprach und das hast Du auch absolut so gemeint!

Die Konsequenz, die sich aus diesem Gleichnis ergibt (s. mein Post #172) bist Du aber offensichtlich nicht bereit dir einzugestehen. Schade, würde Deine These, dass Du hier ehrlich über das Thema sprichst (was viele Deiner Meinung nach ja in der Öffentlichkeit nicht tun) zumindest bestätigen. Aber nichtmal das trifft zu..

Das nun folgende "letzte Wort" deinerseits, gönn' ich dir, als zumindest kleinen moralischen Erfolg Oo
 
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Moralische Wertevorstellungen ist das, was die Menschen in ihren Köpfen haben. Und wenn diese Wertevorstellung auseinander geht, so wie hier in dieser Diskussion eben, dann merkt man, dass es eben keine weltliche, keine allumfassende moralische Wertevorstellung ist, sondern eine Subjektive.
 
@ SB94 also erstens bist du jetzt das sprachrohr für gucky10, dem ich die frage gestellt habe? zweitens sprach er von "gute wissenschaftlich unterlegte fakten", die du dann bei deiner antwort als nichtig erklärst und ein paradoxon aufstellst, welches, wenn man annimmt, dass es diese fakten tatsächlich gibt, gar nicht existiert.
aus deinen phrasen erschließen sich keineswegs deine angedeuteten korrelationen. "Nachher zu behaupten, es sei anderes gemeint ist immer einfach."

diRAM schrieb:
auf die Cohn-Bendit-Fraktion deklariert die Befürwortung von Pädophlie als Zeitgeist und abwechende Moralverstellung (Deine Worte).
das ist eine, sich auf die vorigen aussagen von SB94 beziehende, frage, die durchaus angebracht schien, aufgrund der gefallenen äußerungen, dass nur rein "wissenschaftliche fakten" gegen den sexuellen übergriff minderjähriger sprechen.
 
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Bereits Sigmund Freud, Urvater der Psychoanalyse, hatte dafür eine Erklärung parat: Wer Homosexualität in Bausch und Bogen verdamme, bekämpfe damit nur seine eigenen homosexuellen Impulse. In der Tat gibt es prominente Beispiele für ein solches Verhalten. So verteufelte der evangelikale Prediger Ted Haggard in den USA Homosexualität als unmoralisches und unbiblisches Verhalten und sprach sich heftig gegen jegliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften aus. Doch schließlich musste der prominente Prediger zugeben, ein sexuelles Verhältnis zu einem Callboy unterhalten zu haben.
 
methadron schrieb:
Bereits Sigmund Freud, Urvater der Psychoanalyse, hatte dafür eine Erklärung parat: Wer Homosexualität in Bausch und Bogen verdamme, bekämpfe damit nur seine eigenen homosexuellen Impulse. In der Tat gibt es prominente Beispiele für ein solches Verhalten. So verteufelte der evangelikale Prediger Ted Haggard in den USA Homosexualität als unmoralisches und unbiblisches Verhalten und sprach sich heftig gegen jegliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften aus. Doch schließlich musste der prominente Prediger zugeben, ein sexuelles Verhältnis zu einem Callboy unterhalten zu haben.

Ist wirklich so.
Die wollen alle einfach nicht zugeben, dass sie homo-erotische Fantasien hegen. :o
 
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