Haudrauff
Admiral
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CyberdyneSystem schrieb:Wie kannst du dir so sicher sein? Denn ich habe Studiert![]()
Bist du denn die Mehrheit der Wähler?
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CyberdyneSystem schrieb:Wie kannst du dir so sicher sein? Denn ich habe Studiert![]()
Haudrauff schrieb:Wie hats hier einer so schön kommentiert, ich glaube Happymutant wars, effekive Politik mit Ergebnissen ist dieser puplicity-politik ala Guttenberg in jedem Fall vorzuziehen.
Reuters.com schrieb:"Ich stehe zu der Person und der Arbeit, die er macht", sagte Merkel nach der CDU-Präsidiumssitzung in Berlin. Für sie sei allein seine Arbeit als Verteidigungsminister entscheidend, und die mache er "hervorragend". Sie habe ihn nicht als wissenschaftlichen Assistenten oder eines Inhaber eines Doktortitels berufen.
es gibt den Doktorvater, sicherlich auch eine Prüfungskommission(?) - warum ist keinem etwas aufgefallen?
Zur Qualität der Arbeit sagte Landau, er habe sie vor einigen Jahren für anspruchsvoll erachtet. Mittlerweile gehe er davon aus, dass die originäre Leistung des Ministers allenfalls untergeordnet gewesen sein könne.
Naja aber irgendwo in der Dissertation versichert der Doktorand halt mit Unterschrift und allem, dass er alles selbst gemacht und alle Quellen gekennzeichnet hat. Sehr vereinfacht gesagt stellst du die Sache so dar: jemand kommt zu dir, lügt dich an, und du bist hinterher Schuld weil du ihm geglaubt hast.fatony schrieb:(...)
außerdem : der einzige ,der hier beschuldigt werden sollte ist der prüfungsausschuss. der hat den doch den doktortitel verliehen und seine doktorarbeit geprüft gehabt. auch wenn die beweisen sollten, dass es doch nur ein "plagiat" ist ,dann kann er behaupten,dass er es eben vergessen hatte als zitat zu machen. dann bleibt immer noch die schuld beim prüfungsausschuss.
GNR schrieb:Letztlich stell ich mir die Frage, warum man einen fähigen Politiker, der eben vernünftige Ergebnisse in der Politik liefert, rausschmeißen sollte?
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746888,00.html"Ich bin bereit, mich vor die Öffentlichkeit zu stellen und nicht nur vor die Hauptstadtpresse", sagt nun Guttenberg unter großem Jubel. "Bravo!", rufen sie im Publikum. "Diese Herangehensweise mit Selbstkritik", sagt Guttenberg, müsse man vielleicht "auch mal bei jenen anwenden, die die Politik beobachten". So sei in der letzten Woche "mit Sondersendungen und allem Pipapo" über seine Dissertation berichtet worden, gleichzeitig aber der Tod dreier Soldaten in Afghanistan zur "Randnotiz verkommen".
Guttenberg als Mann des Volkes. Mir ist das immer noch unbegreiflich, viel abgehobener als er geht es wohl kaum. Aber die Masche verfängt offenbar und so langsam kommt die Befürchtung, dass er die deutsche Ausgabe der Palin geben könnte. Passend dazu der folgende Blog-Beitrag:Er gibt den Unangepassten, den Anti-Politiker, den Mann des Volkes.
Für Guttenberg hätte es nur einen sauberen Ausweg aus diesem Vorfall gegeben. Er hätte seine Verfehlungen sofort einräumen und den Rücktritt von allen Ämtern anbieten müssen. Das hätte man ihm vielleicht sogar wirklich als Stärke auslegen und unabhängig seiner fragwürdigen Leistung als Minister erwägen können, ihn im Amt zu halten. Dass er weiter versucht, die Vorgänge runterzuspielen und auf Versehen abzustellen, macht ihn meiner Meinung in seinen Funktionen völlig untragbar. Als absolut unanständig empfinde ich auch, wie nun die toten Soldaten medial instrumentalisiert werden, um von Fehlern abzulenken.
So sei in der letzten Woche "mit Sondersendungen und allem Pipapo" über seine Dissertation berichtet worden, gleichzeitig aber der Tod dreier Soldaten in Afghanistan zur "Randnotiz verkommen".