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Sammelthread Handwerker - Forum
- Ersteller phil.
- Erstellt am
Twostone
Commodore
- Registriert
- Dez. 2013
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- 4.969
Im Baumarkt wirst Du nur mittelmäßiges bis schlechtes Werkzeug finden, alles andere sind zu hohe Lagerkosten, bindet zu viel Kapital bei zu geringen Erträgen. Es ist selten, daß es mal eine Sonderaktion mit ausgewählten, vernünftigen Werkzeugen gibt, und dann sind diese deutlich überteuert. Fachhandel ist besser.
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- Nov. 2007
- Beiträge
- 509
Ich habe mir eine Bestandsimmobilie zugelegt und stecke momentan in den Renovierungsarbeiten. Der Keller bereitet mir jedoch ein paar Sorgen:
Zwei Räume im Keller riechen extrem nach Zigarettenrauch. Der Vormieter hat diese Räume als Hobby-/Raucherraum benutzt, Laminatboden verlegt und die Kellerwände mit Flüssigrauhfaser gestrichen. Ich habe jetzt einen Monat lang das Fenster offen gelassen, der Rauchgeruch ist jedoch immer noch deutlich wahrnehmbar und störend.
Wie bekomme ich den Rauchgeruch aus diesem Raum? Ich habe schon diverse Hausmittelchen probiert (Essigwasser aufkochen, Wände + Böden abwischen, ...), aber nichts hilft so richtig, der Gestank sitzt im Boden und in den Wänden. Ich würde jetzt als nächsten Schritt das (ohnehin verhunzte) Laminat entsorgen und selbst neues verlegen, aber ob das hilft? Kann der Geruch sich auch im Estrich festsetzen? Was mache ich dann?
Und was mache ich mit der Flüssigrauhfaser? Die stinkt nicht ganz so extrem wie der Boden, aber auch da würde ich gerne reinen Tisch machen. Einfach drüber tapezieren wäre vermutlich nicht sinnvoll, da der Gestank dann ja weitergegeben wird.
Habt ihr ein paar Tipps/Empfehlungen? Handwerker beauftragen und teure Maßnahmen würde ich gerne vermeiden, da es "nur" der Keller ist.
Zwei Räume im Keller riechen extrem nach Zigarettenrauch. Der Vormieter hat diese Räume als Hobby-/Raucherraum benutzt, Laminatboden verlegt und die Kellerwände mit Flüssigrauhfaser gestrichen. Ich habe jetzt einen Monat lang das Fenster offen gelassen, der Rauchgeruch ist jedoch immer noch deutlich wahrnehmbar und störend.
Wie bekomme ich den Rauchgeruch aus diesem Raum? Ich habe schon diverse Hausmittelchen probiert (Essigwasser aufkochen, Wände + Böden abwischen, ...), aber nichts hilft so richtig, der Gestank sitzt im Boden und in den Wänden. Ich würde jetzt als nächsten Schritt das (ohnehin verhunzte) Laminat entsorgen und selbst neues verlegen, aber ob das hilft? Kann der Geruch sich auch im Estrich festsetzen? Was mache ich dann?
Und was mache ich mit der Flüssigrauhfaser? Die stinkt nicht ganz so extrem wie der Boden, aber auch da würde ich gerne reinen Tisch machen. Einfach drüber tapezieren wäre vermutlich nicht sinnvoll, da der Gestank dann ja weitergegeben wird.
Habt ihr ein paar Tipps/Empfehlungen? Handwerker beauftragen und teure Maßnahmen würde ich gerne vermeiden, da es "nur" der Keller ist.
Knecht_Ruprecht
Admiral
- Registriert
- Juli 2010
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- 7.919
Ich würde da eher die Trittschalldämmung und diese unsägliche Flüssigrauhfaser als Geruchsquelle vermuten. Die Dämmung musst du erneuern, wenn die den Boden sowieso neu machst. Flüssigraufaser lässt sich meines Wissens nur mechanisch entfernen. Ist ja nur Farbe mit Sägespänen. Du kannst versuchen das mit Wasser anzuweichen, aber um den guten alten Spachtel wirst du nicht herumkommen.
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- Nov. 2007
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- 509
Danke für den Tipp, ich muss mal schauen, ob da überhaupt eine Trittschalldämmung drunter liegt, aber wenn ich neu verlege, würde ich auch Dampfsperre + neue Trittschalldämmung verlegen, sicher ist sicher.
Wenn ich die %$&@! Flüssigrauhfaser herunterbekommen habe (der "Erfinder" gehört geteert und gefedert, oder alternativ mit seinem eigenen Produkt eingekleistert ), muss ich die Wand dann noch vor dem Tapezieren behandeln? Bissel Spachtelmasse auftragen? Grundierung? Bin leider absoluter Laie was das angeht
Wenn ich die %$&@! Flüssigrauhfaser herunterbekommen habe (der "Erfinder" gehört geteert und gefedert, oder alternativ mit seinem eigenen Produkt eingekleistert ), muss ich die Wand dann noch vor dem Tapezieren behandeln? Bissel Spachtelmasse auftragen? Grundierung? Bin leider absoluter Laie was das angeht
Knecht_Ruprecht
Admiral
- Registriert
- Juli 2010
- Beiträge
- 7.919
Kommt auf den Putz drauf an und wie sehr du diesen beim Spachtelkratzen beschädigst. Sehr alter Putz neigt - vor allem in Kellerräumen - durchaus dazu in größeren Brocken herauszufallen. Wenn der Untergrund aber einigermaßen Plan bleibt, musst du eher nichts oder nur an ein paar Stellen mit Spachtelmasse ausbessern.
Ich würde die Wände eher abschleifen (Rotationsschleifer, Verleih im Baumarkt), da macht dann eine Maschine die Arbeit und die Wände werden vor allem auch glatt wenn du danach tapazieren möchtest. Was auch ginge, aber das sind natürlich Zusatzkosten und Zusatzarbeit, du könntest die Wände (und evtl. auch Decke) mit Rigips beplanken und danach tapezieren.
Ich würde aber die Wände abschleifen, danach vielleicht grundieren und dann tapezieren und streichen, das bringt auch frischen Farbgeruch.
Und den Boden komplett entfernen und mit neuem Trittschall und Bodenbelag versehen.
Ich würde aber die Wände abschleifen, danach vielleicht grundieren und dann tapezieren und streichen, das bringt auch frischen Farbgeruch.
Und den Boden komplett entfernen und mit neuem Trittschall und Bodenbelag versehen.
blackraven
Commander
- Registriert
- Dez. 2004
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- 2.291
Verlege gerade Netzwerkkabel vom Keller ins EG und OG.
Jetzt wollte ich den Steigschacht nutzen und dort 1-2 Löcher in den Deckenverguß bohren um das Kabel durchzuführen.
Muss ich das dann mit Brandschutzkitt verfüllen oder reicht feuerfester Mörtel?
Jetzt wollte ich den Steigschacht nutzen und dort 1-2 Löcher in den Deckenverguß bohren um das Kabel durchzuführen.
Muss ich das dann mit Brandschutzkitt verfüllen oder reicht feuerfester Mörtel?
Ohne den Gesetzestext zu kennen, würde ich meinen, dass es im Eigenheim nicht darauf ankommt, so wie es bei öffentlichen Gebäuden ist.
Ich habe bei mir einfach ganz normalen Mörtel genommen, denn meine Decke ist eh aus ganz normalem Gipskarton.
Cu der Pry
Ich habe bei mir einfach ganz normalen Mörtel genommen, denn meine Decke ist eh aus ganz normalem Gipskarton.
Cu der Pry
Hi!
Hat jemand von euch eine Ahnung ob man eine Platte (85x85x7cm)
für ein Ofen
(Sidefirebox für gemauerten Smoker)
aus Hafnermörtel (bis 1250°C, keramisch abbindend)
und feuerfestem Zement (hydraulisch abbindend)
und normalem 0-16er Betonkies gießen kann??
Hat jemand von euch eine Ahnung ob man eine Platte (85x85x7cm)
für ein Ofen
(Sidefirebox für gemauerten Smoker)
aus Hafnermörtel (bis 1250°C, keramisch abbindend)
und feuerfestem Zement (hydraulisch abbindend)
und normalem 0-16er Betonkies gießen kann??
Wachs von Holz zu entfernen ist generell nicht ganz einfach, im Falle eines Fensters mit Ecken und Kanten und Silikondichtungen etc. um so mehr.
Es gibt Wachsreiniger die man zusammen mit einem Pad aufträgt und das Wachs "abrubbelt". Es muss halt auch mechanisch runter, wobei mit Schleifpapier nicht so dolle funktioniert, da das Wachs das Schleifpapier schnell zusetzt.
Orangenölreiniger soll auch funktionieren.
Wenn dann muss das Wachs halt wirklich komplett entfernt werden, denn sonst hält der neue Anstrich nicht oder wird fleckig oder ungleichmäßig.
Es gibt Wachsreiniger die man zusammen mit einem Pad aufträgt und das Wachs "abrubbelt". Es muss halt auch mechanisch runter, wobei mit Schleifpapier nicht so dolle funktioniert, da das Wachs das Schleifpapier schnell zusetzt.
Orangenölreiniger soll auch funktionieren.
Wenn dann muss das Wachs halt wirklich komplett entfernt werden, denn sonst hält der neue Anstrich nicht oder wird fleckig oder ungleichmäßig.
Hagen_67
Captain
- Registriert
- Sep. 2009
- Beiträge
- 4.018
@nikooo1987:
Ich würd eine Unterputzdose setzen. Das ganze ein bisserl tiefer und verputzen.
@Kobe: Je nachdem um was für ein Holz es sich handelt und wie flüssig das Wachs beim Auftragen war ist das mehr oder weniger tief in das Holz eingezogen. Wenn Du das Fenster wieder "frisch" haben willst, solltest Du vllt. wieder Bienenwachs nehmen.
Alles andere kann Probleme machen. Solltest Du das Wachs nicht vollkommen aus den Holz rausbekommen, kann es passieren, dass Dir die Lasur, Lack, o.ä. bald entgegen kommt.
Von der Haltbarkeit her spricht eigentlich nichts gegen Bienenwachs. Ist vollkommen Bio, geht ne gute Verbindung mit dem Holz ein. Mit Wachs kann das Hollz noch "atmen", heisst Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Grad gut aufnehmen und wieder abgeben. Alles in allem eine ziemlich gesunde Sache (fürs Fenster und die Bewohner).
Wenn Du das Wachs warm machst wird es sehr dünnflüssig und kann dementsprechend tiefer ins Holz einziehen.
Ich habe es mal bei einem Regal geschafft, das das Wachs etwa 1,5- 2 mm tief ins Holz eingezogen ist. Damit ist das fast unkaputtbar.
Einziger Nachteil. Man muss es öfter als Lack oder Lasur nachtragen. Aber wenn's nur ein Fenster ist... Alle 2 Jahre. Ist ja kein Mamut- Projekt.
Wenn es unbedingt eine Lasur sein soll:
Fenster rausnehmen. Ablaugen und dann schleifen, schleifen, schleifen. Bitte mit Hand schleifen. Wenn Du mit Maschine schleifst wird das Wachs sofort heiß und verklebt Dir das Schleifpapier.
Als Test kannst du das Holz zwischedurch mal richtig nass machen. Perlt das Wasser einfach ab - weiterschleifen. Und das kann dauern (siehe oben- Einzugtiefe vom Wachs).
Problem könnten hier die Fälse werden. Wenn das Wachs richtig tief ins Holz eingearbeitet wurde, kann es sein, dass Du >1mm abschleifen musst. Ich würde Dir danach keine Garantie auf die Dichtigkeit des Fensters mehr geben.
Ich würd eine Unterputzdose setzen. Das ganze ein bisserl tiefer und verputzen.
@Kobe: Je nachdem um was für ein Holz es sich handelt und wie flüssig das Wachs beim Auftragen war ist das mehr oder weniger tief in das Holz eingezogen. Wenn Du das Fenster wieder "frisch" haben willst, solltest Du vllt. wieder Bienenwachs nehmen.
Alles andere kann Probleme machen. Solltest Du das Wachs nicht vollkommen aus den Holz rausbekommen, kann es passieren, dass Dir die Lasur, Lack, o.ä. bald entgegen kommt.
Von der Haltbarkeit her spricht eigentlich nichts gegen Bienenwachs. Ist vollkommen Bio, geht ne gute Verbindung mit dem Holz ein. Mit Wachs kann das Hollz noch "atmen", heisst Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Grad gut aufnehmen und wieder abgeben. Alles in allem eine ziemlich gesunde Sache (fürs Fenster und die Bewohner).
Wenn Du das Wachs warm machst wird es sehr dünnflüssig und kann dementsprechend tiefer ins Holz einziehen.
Ich habe es mal bei einem Regal geschafft, das das Wachs etwa 1,5- 2 mm tief ins Holz eingezogen ist. Damit ist das fast unkaputtbar.
Einziger Nachteil. Man muss es öfter als Lack oder Lasur nachtragen. Aber wenn's nur ein Fenster ist... Alle 2 Jahre. Ist ja kein Mamut- Projekt.
Wenn es unbedingt eine Lasur sein soll:
Fenster rausnehmen. Ablaugen und dann schleifen, schleifen, schleifen. Bitte mit Hand schleifen. Wenn Du mit Maschine schleifst wird das Wachs sofort heiß und verklebt Dir das Schleifpapier.
Als Test kannst du das Holz zwischedurch mal richtig nass machen. Perlt das Wasser einfach ab - weiterschleifen. Und das kann dauern (siehe oben- Einzugtiefe vom Wachs).
Problem könnten hier die Fälse werden. Wenn das Wachs richtig tief ins Holz eingearbeitet wurde, kann es sein, dass Du >1mm abschleifen musst. Ich würde Dir danach keine Garantie auf die Dichtigkeit des Fensters mehr geben.
Hagen_67
Captain
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