News Jugendschutz-Kommission: Netzsperren für Porno-Plattform xHamster

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Minderjährigen Schutz ist super, andererseits ist diese Maßnahme zu hart.

Spätestens mit 16 Jahren hat man in der Regel einen echten nackten Körper gesehen.
Abhalten wird das ohnehin nicht da man sich eben spätestens ab diesem Alter für Nacktheit interessiert.

Wenn bei Nacktheit jetzt solch Aufriss betrieben wird dann müsste man sich doch generell so ins Zeug legen?

Also auch jegliche Videos von Call of Duty und anderen gewalttätigen Titeln zukünftig nur noch nach hochladen des Ausweises im Internet zugänglich machen.

Momentan gibt's als Beispiel auf YouTube massenweise Videos von gewalttätigen 18er Videospielen und es interessiert überhaupt nicht. Die Videos kann jeder Minderjährige sehen

Und irgendwie müsste auch Alkohol generell ab 18 sein und der Führerschein ebenso.
So stellen wir Nacktheit als das schlimmste hin.

Und da wir uns nun mal ab einem gewissen Alter für Nacktheit interessieren wird auch solch Verbot nicht davon abhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist ansich eine gute Sache. Ich finde die sollten alle Porno Dienste einstellen. Ich persönlich nutze so schmutzige Dienste nicht. Das gehört ins private Schlafzimmer,und sicher nicht ins Netz.
 
Zensursula wäre Stolz auf so eine erneut erfolgreich wirksame Sperre.
 
Iarn schrieb:
Das halte ich für extrem unwahrscheinlich. Wenn man sich anschaut wie groß der Markt der VPN Provider ist, dann dürfte allein diese Nutzergruppe leicht über ein Prozent kommen. Ich vermute die Gruppe derjenigen, denen VPN zu großer Aufwand ist, aber die 8.8.8.8 in der Fritzbox eintragen können, ist deutlich größer.
Ich glaube Du überschätzt vollkommen die technische Kompetenz der Otto-Normalverbraucher. Und selbst unter denen, die wissen, was sie tun, dürfte die Anzahl derer, die etwas anderes als die Standard-Einstellung für DNS-Server nutzen nur ein Bruchteil sein.

Wahrscheinlich ist 99% eine noch sehr konservative Einschätzung meinerseits.
 
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leipziger1979 schrieb:
Ja, wer in Jura nichts gebacken bekommen hat ist hier wohl Richter geworden.
Wie absurd ist das bitte das manche Richter der Meinung sind das deutsche Gesetze im Ausland gelten?
Was hat das mit dem Ausland zu tun? Bieten die Betreiber der Plattform ihre Seite in Deutschland an oder nicht?
Wenn ein Schweizer ein Produkt zu uns verkaufen will gelten dazu auch die Regeln von Deutschland/EU.
Auch hat das nichts mit Zensur zu tun, sondern mit Jugendschutz und der ist grundsätzlich richtig und wichtig.

Die gewünschte Umsetzung mag fragwürdig sein, aber wie hier dagegen gewertet wird finde ich erschreckend.
 
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Hansecowboy schrieb:
Äh, DNS Sperre - wer nutzt denn den DNS seines Providers?
99,9% der Nutzer. Computerbase und seine User ist eben nicht der Mittelpunkt der Welt.
 
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Wir haben 2000 noch Stunden vor Emule gehockt um ein paar verpixelte Pornos zu gucken xD die Kiddies heute haben doch den reinsten Luxus ;)
 
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So ein Fall bestätigt mich immer wieder, das ich meinen eigenen DNS Server betreibe!

Und morgen Sperren wir dann Nachrichtenseiten die einigen Politikern nicht passen?

Ich dachte wir hätten Informationsfreiheit in Deutschland 🤔
 
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Die Idee dahinter mag löblich sein. Nur leider leben wir nicht in einer Utopie...Das ist in etwa so effektiv wie man den Menschen verbietet Drogen zu nehmen...

Der einzige effektive Schutz vor "so etwas", ist die Eltern in die Pflicht zu nehmen. Wenn diese ihre Sprösslinge aus Bequemlichkeit vors Internet parken, kann daraus nichts werden. Mal angenommen jemand ist so dusselig und weiß nicht (auch ohne googles Hilfe nicht) wie man das schnellstens umgeht, so gibt dieser einfach einen "passenden Por..begiff" in google ein, et voila. Das dauert nicht mal 2 sek.

Und wer weiß, was man dann findet. Es sollte Klar sein, dass die Speerspitze bei Xham.. noch laaaaange nicht erreicht ist.
 
Ich kann die Jugendschutz-Kommission verstehen. Es gibt sicherlich viele Menschen, die dort Sturm laufen, weil die der Meinung sind, so die Minderjährigen zu schützen.

Dass es letztendlich darauf hinausläuft, dass es nur schwerer wird, jedoch nicht wirklich blockiert wird, haben ja viele hier schon dargelegt. Ist wie früher mit den Pornoheften die man erst ab 18+ kaufen konnte. Dennoch hatten bei uns jeder unter 18 solche Hefte. Geschadet hat es keinen.

Sollen die machen, und dann können sie die Gutmenschen beruhigen, und alle anderen haben dann erst einmal Ruhe.
 
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Genauso sinnvoll wie ein Schranken auf einem offenen frei zugänglichen Feld
Wir haben in Österreich auch genug Überschriften, die gut klingen, die Umsetzung aber mehr als schlecht ist.

Es geht nur darum, dass irgendwas in den Medien steht, es ist im postfaktischen Zeitalter auch egal was es ist, solang man auftaucht. siehe z.b. Trump.

Grund egal und wenn doch was gröberes aufgedeckt wurde, ist das einen Tag in den Medien und wird dann mit nebelgranaten zum verschwinden gebracht. Wer erinnert sich z.b. noch an die 300k aufgedeckten und dokumentierten missbrauchsfälle der katholischen Kirche? War genau einen Tag in den Medien und wurde nicht mehr weiter darüber berichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
FranzDurst schrieb:
Wenn bei Nacktheit jetzt solch Aufriss betrieben wird dann müsste man sich doch generell so ins Zeug legen?
Es geht definitiv nicht um Nacktheit sondern die Art wie Sex in Pornos dargestellt wird. Es fängt bei "einfachen" hier hast du etwas Geld, lass uns auf Zimmer gehen und hört nicht bei irgendwelchen obskuren BDSM Praktiken auf. Grundsätzlich könnte man jetzt sagen, das gehört alles zu "Aufklärung" dazu, ich glaube aber nicht, dass man als Jugendlicher zwingend "Wir ketten sie fest und stopfen alle Löcher gleichzeitig" Videos sehen sollte.

Das Problem an der Geschichte ist jedoch, solche Blockmaßnahmen sind schlichtweg unsinnig, auf eine gesperrte Pornoseite, kommen mindestens drei neue die weiter öffentlich zugänglich sind. Hier sollte man offene Gespräche führen und Aufklärung betreiben, wie man sie in anderen Ländern führt und nicht irgendwelche halbherzigen DNS Blockaden einführen.
 
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Eine DNS-Sperre macht weder technisch noch pädagogisch Sinn. Sexualität ist nunmal die Grundlage unserer Existenz. Kein Wunder existiert auch schon bei heranwachsenden eine gewisse Neugierde. Ich kann nur für mich sprechen aber ich interessierte mich definitiv früher für Sex als dass ich hatte :D

Dr. MaRV schrieb:
Macht unheimlich Sinn, wenn fast jeder 8.8.8.8, 8.8.4.4 oder 1.1.1.1 und 1.0.0.1 im Router eingetragen hat.
Wenn‘s die Eltern nicht eingetragen haben, spätestens die Kinder, welche man „schützen“ möchte.
Wird doch allerorten dazu geraten um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Also bei mir steht 9.9.9.9. :evillol:

Tyr43l schrieb:
Probleme der Netzkultur... ich meine, solche Inhalte waren immer schon ab 18.
Früher waren Sie eben nur nicht so leicht zugänglich, auch wenn es immer Mittel oder Gelegenheiten dazu gab.
( Ich sag nur " LAN-PARTIES" und "hör auf zu saugen, wir wollen zocken " )

Als Anbieter sollte man aber schon klare Linie fahren, statt sich auf iwelche Netzfreiheiten oä. zu berufen.
Das nun die Daumenschrauben angezogen werden finde ich nur konsequent und auch richtig.


@Eltern: Ich würde eher mal den Router richtig konfigurieren. (URL Blacklist)
Glaube kaum das Verbot irgend etwas gutes mit sich bringt. Sexualität ist die Grundlage deiner Existenz und die meiner Kinder. Eine auf Ehrlichkeit beruhende Beziehung mit den Kindern ist was schönes. Aufklärung und Vertrauen erscheint mir Sinnvoller als eine URL Blacklist.
 
Ich werde schon so mit XXX Werbung zugeschissen, ohne zu suchen.
Die einzige Sperre die bei meinem 12jährigen noch funktioniert ist, das er das "fies" findet.
Wird aber nicht mehr so lange dauern :rolleyes:
Von daher witzlos. Wenn du als Elternteil das nicht hin bekommst (verstörend übelste Videos- kann auch Krieg, Unfälle usw sein, nicht nur Hardcore-Porn), dann hilft dir die KJM Sperre nicht sonderlich viel.
 
Eine Sperre finde ich zu hart, eine Alterskontrolle hätte es auch getan. Sperren haben für mich egal in welcher Form, immer einen Geschmack von Zensur.
 
Wer Zugang zu solchem Material will der findet den auch früher oder später. Ich halte diese ganzen Sperrungen für kontraproduktiv, weil zwangsläufig sich immer nur die großen Anbieter an die Regeln halten. Den ganzen anderen Mist da draußen, der abseits der großen Anbieter im Netz verstreut ist und das ganze Zeug beinhaltet, dass Jugendliche definitiv nicht sehensollten, der wird davon kein Stück beeinflusst. Insofern sehe ich die Gefahr, dass Jugendliche dann auf solche Angebote ausweichen.
 
CiX schrieb:
Einfach weil die praktische Veranschaulichung so im Gespräch oder Bildern nie vermittelt werden kann, als wenn man einfach mal sieht, wie es gemacht werden kann.
So sehr ich gegen Netzsperren bin. Das ist ja genau das, was vermieden werden soll. Pornos schauen um etwas über Sex zu lernen, ist wie Actionfilme schauen um etwas über Problemlösung zu lernen.

Ab und zu gibt es da sicher ein gutes Beispiel, aber da die beiden am Ende alleine sind miteinander, geht es darum, worauf die beiden Lust haben. Jugendliche haben auch so genug Ideen und Lust. Lernen müssen sie vor allem miteinander zu sprechen, sich zu äußern, zuzuhören und herauszufinden, was sich für sie gut anfühlt.
Das Problem ist häufig, dass selbst Erwachsene nicht in der Lage sind, konstruktiv darüber zu sprechen, dann aber Pornos geschaut werden, die eine Erwartungshaltung auslösen.
 
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