@Daaron:
Das wäre erst dann möglich, wenn jegliche motorisierte Fahrzeuge autonom sind.
das ist mit durchsetzen gemeint. irgendwann sind die systeme vorschrift und dann hat jeder so eins. dann verursacht ein mensch manuell einen tötlichen unfall und die bürger schreien entsetzt auf. lösung der politik: manuelles fahren wird verboten. evtl noch existierende fahrzeuge ohne dieses system werden schlichtweg per verbot vom öffentlichen straßenverkehr ausgeschlossen da sie ja die vorraussetzungen zur teilnahme am öffentlichen straßenverkehr nicht erfüllen oder müssen eben nachgerüstet werden.
Stell dir mal den Fall vor, dass jemand an seinen 4x4 (z.B. das typische Jäger- und Försterauto: Subaru Forester oder Mercedes G) einen Anhänger packt, um damit Feuerholz aus dem Wald zu holen. Kann ein autonomes Fahrzeug die komplizierte Routenfindung auf Waldwegen sicherstellen? Ganz sicher nicht.
warum nicht? wo soll da ein problem sein? dass es gegen einen baum fährt? nein, das kann nur dem menschen passieren, das fahrzeug hält dank seiner sensoren abstand.
Weiß dein autonomes System, dass die Straßenmeisterei hier derb geschlampt hat? Ich glaube nicht. Also geht das System davon aus, dass die gestatteten 70 kein Problem darstellen. Aaaaabflug.
weißt du was esp ist? nein, definitiv kein abflug, solange kein mensch eingreift. das system merkt wenn die traktion nachlässt und korrigiert vollautomatisch und verzögerungsfrei - im gegensatz zum menschen. deine kurve ist also pro-system.
Nicht in den nächsten 10 Jahren,..
nicht das verbot. die 10 jahre bezogen sich darauf, bis wann so ein system existieren könnte bzw in der ersten s-klasse und im 7er bmw auftauchen könnte.
@DerOlf:
Das autonome Auto müsste ständig alle relevanten Informationen selbst sammeln und diese in echtzeit verarbeiten können - sonst wird das nix.
ja richtig. man müsste sowas wie eine abstandskontrolle entwickeln, einen tempomat, ein esp, ein abs und ein navi. verrückte moderne erfindungen, die es vermutlich nicht vor dem jahr 2000 geben wird... achja und eine mechanik die das lenken übernimmt. also wie n automatischer einparkassistent... bestimmt vollkommen unmöglich.
@diRAM:
Eben aufgrund der vielen Variablen, die das Unterfangen aus unserer derzeitigen technischen Perspektive unmöglich erscheinen lassen,
diese variablen sind aktuell unfallrisiken, die durch technische hilfen nach und nach eleminiert werden. wir sind doch schon auf halbem wege zu dem system. die meisten komponenten sind wie schon gesagt serienreif und im einsatz. teilweise vllt noch in hochpreisigen autos, teilweise aber auch schon in kleinwagen. wie lange hat das esp von der s-klasse in den smart gebraucht? heute ist ein esp kein hexenwerk mehr. der vollautomatische einparkassistent, der dir das finden der parklücke bis hin zum lenken komplett abnimmt ist auch schon in ersten kleinfahrzeugen zu finden. zusammen mit fahrspurassistent, abstandshalter und bremsassistent (der weit schneller reagiert als jeder mensch) und natürlich das navi zur orientierung fallen mir ehrlich gesagt nicht mehr viele technische probleme ein, die wir noch lösen müssten. was fehlt ist eine verschmelzung der systeme zu einem und eine software. und die software innerhalb von 10 jahren zu entwickeln halte ich für durchaus realistisch.
oder fällt dir noch irgendein sensor oder assistent ein, der fehlt und technisch noch nicht lösbar ist?
10 jahre sind in der elektronik eine sehr lange zeit, vor allem wenn die grundlagen schon vorhanden und erprobt sind.
Stichwort: Förster & Jäger
das verbot würde sich höchstwahrscheinlich auf den öffentlichen straßenverkehr beziehen. in wältern gilt das ebensowenig wie auf betriebsgeländen oder feldern. ist bei bestimmten selbstfahrenden arbeitsmaschinen doch heute auch schon so. die dürfen nur per lkw zum einsatzort verbracht werden (kettenbagger, gabelstapler <20 km/h, bestimmte forstmaschinen, etc.) da brauchts keine neuen regelungen für, das gibt es schon.