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Krankenkassen - was kommt bald auf uns zu?
- Ersteller OCer
- Erstellt am
godofkills
Lt. Commander
- Registriert
- Dez. 2009
- Beiträge
- 1.997
ja das problem ist nur wenn griechenland pleite geht fehlt eine wirtschaftskraft. was wir früher oder später merken würden. aber warum deutschland den größten teil abgibt weiß ich auch nicht
chancaine
Captain
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 3.169
@Powell:
Du hast ja so recht. Den Privatversicherten wird nämlich noch das Letzte Mark aus den Knochen gesaugt, während man den GKV-versicherten Patienten schnell und v.A. kostengünstig hilft.
Die PKV-ler werden nämlich gerne mal "tot-therapiert" . Besonders in nicht-öffentlichen Krankenhäusern wie z.B. Hexxos etc. Aber das ist ein sehr weites und minenreiches Feld.
Was aber für nächstes Jahr feststeht und so sicher wie das Amen in der Kirche, ist die nächste Beitragssteigerung der PKV und eine "moderate und sozial gerechte Anpassung der Beiträge zur SV",
wie es Frau tri tra Trullala Schmidt gesagt hätte.
Ich meine natürlich die Beitragsanpassung in den GKVs. Bei der PKV kommen die Beitragssteigerungen ja nicht durch gestiegene Kosten im Sozialbereich, sondern durch die schier endlose Gier der Aktionäre von Signal, Ha-Mü, Alianz und anderen zu stande.
Du hast ja so recht. Den Privatversicherten wird nämlich noch das Letzte Mark aus den Knochen gesaugt, während man den GKV-versicherten Patienten schnell und v.A. kostengünstig hilft.
Die PKV-ler werden nämlich gerne mal "tot-therapiert" . Besonders in nicht-öffentlichen Krankenhäusern wie z.B. Hexxos etc. Aber das ist ein sehr weites und minenreiches Feld.
Ergänzung ()
Was aber für nächstes Jahr feststeht und so sicher wie das Amen in der Kirche, ist die nächste Beitragssteigerung der PKV und eine "moderate und sozial gerechte Anpassung der Beiträge zur SV",
wie es Frau tri tra Trullala Schmidt gesagt hätte.
Ergänzung ()
Ich meine natürlich die Beitragsanpassung in den GKVs. Bei der PKV kommen die Beitragssteigerungen ja nicht durch gestiegene Kosten im Sozialbereich, sondern durch die schier endlose Gier der Aktionäre von Signal, Ha-Mü, Alianz und anderen zu stande.
abgesehen davon, dass deine Eröffnung eigentlich keiner Diskussion wert ist, gilt es ferstzustellen, dass die FDP und insbes. Herr Rössler jetzt zweimal wie ein Schuljunge bei Horst Seehofer abgeblitzt ist; "Deine Kopf Pauschale ist ungerecht".
Soweit der Stand der Dinge.
Man kann zur Gesundheitsreform der FDP stehen wie man will (unter Experten ist die Entkopplung vom Faktor Arbeit unumgänglich), erstmal bedeutet das ganze Stillstsand, und Stillstand bedeutet weiterhin Millionen Zuschüsse über Steuern die wir im Endeffekt wieder tragen. Was du also evtl. am Beitrag sparst, bekommst du irgendwo anders wieder draufgepackt. Schade, dass die Bürger nicht verstanden haben, dass unser Gesundheitssystem so nicht mehr existieren kann.
SPD und CSU wetter "unsozial"; argumentiern dabei dümmlich und machen keine eigenen Vorschläge.
Soweit der Stand der Dinge.
Man kann zur Gesundheitsreform der FDP stehen wie man will (unter Experten ist die Entkopplung vom Faktor Arbeit unumgänglich), erstmal bedeutet das ganze Stillstsand, und Stillstand bedeutet weiterhin Millionen Zuschüsse über Steuern die wir im Endeffekt wieder tragen. Was du also evtl. am Beitrag sparst, bekommst du irgendwo anders wieder draufgepackt. Schade, dass die Bürger nicht verstanden haben, dass unser Gesundheitssystem so nicht mehr existieren kann.
SPD und CSU wetter "unsozial"; argumentiern dabei dümmlich und machen keine eigenen Vorschläge.
Exar_Kun
Rear Admiral
- Registriert
- Juni 2008
- Beiträge
- 6.013
Die Kopfpauschale war meiner Meinung als Hebel gedacht, um den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung zusammenzustreichen, um so den Boden für private Zusatzversicherungen zu bestellen, worüber Gutverdiener dann nachwievor bestens abgesichert wären. Voraus ging diesem Vorschlag die Berufung des Cheflobbyisten der privaten Krankenversicherer in das Bundesgesundheitsministerium. Wer noch glaubt, dass dabei etwas Gutes für unsere Gesellschaft herauskommen soll, der muss schon ziemlich naiv sein.
Zuletzt bearbeitet:
flode
Lt. Commander
- Registriert
- Dez. 2008
- Beiträge
- 1.316
so wie hier einige argumentieren muss man dann klar feststellen das sie weit abgerückt sind von einer sozial marktwirtschaft und sich am liebsten amerikanische verhältnisse wünschen wo es dann heist friss oder stirb.
ich wünsche keinem dieser neoliberalen Vordenker einmal in eine Notsituation zu geraten wo ihr krank seid und euch die behandlung nicht leisten könnt.
natürlich gibt es aufgrund der demografischen entwicklung probleme. mehr leute die leistungen beziehn als leute die einzahlen funktioniert auf dauer nicht. ich bin der meinung das es nicht sein kann das sich große bevölkerungsschichten wie selbständige oder beamte einfach aus der gkv ausklinken und ihre eigene süppchen kochen. ein vorschlag von mir wäre durchaus eine kopfpauschale nur gekoppelt an eine lohnabhängige staffelung. bedeutet wer hartz4 bezieht bezahlt trotzdem die kopfpauschale und wer wenig verdient zahlt kopfpauschale + geringe prozentsatz. wer viel verdient zahlt die kopfpauschle + hohen prozentsatz. ähnlich der lohnsteuer.
ich wünsche keinem dieser neoliberalen Vordenker einmal in eine Notsituation zu geraten wo ihr krank seid und euch die behandlung nicht leisten könnt.
natürlich gibt es aufgrund der demografischen entwicklung probleme. mehr leute die leistungen beziehn als leute die einzahlen funktioniert auf dauer nicht. ich bin der meinung das es nicht sein kann das sich große bevölkerungsschichten wie selbständige oder beamte einfach aus der gkv ausklinken und ihre eigene süppchen kochen. ein vorschlag von mir wäre durchaus eine kopfpauschale nur gekoppelt an eine lohnabhängige staffelung. bedeutet wer hartz4 bezieht bezahlt trotzdem die kopfpauschale und wer wenig verdient zahlt kopfpauschale + geringe prozentsatz. wer viel verdient zahlt die kopfpauschle + hohen prozentsatz. ähnlich der lohnsteuer.
Airbag
Fleet Admiral
- Registriert
- Aug. 2008
- Beiträge
- 12.192
Sie können nichts machen, wenn sie mit der CDU die Mehrheit im Bundesrat abgeben.Die FDP hat ja massiv Stimmen verloren seit der Wahl, können die dennoch machen was die wollen?
Immerhin kann der Bundesrat zumindestens Zustimmungsgesetze stoppen.
chancaine
Captain
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 3.169
@DugDanger:
Hast Du mal exar kuns Beitrag gelesen? Er beschreibt, wie es zu der Kopfpauschale kommen sollte bzw. was die Gedanken dahinter sind. Es ist logisch, dass die Leistungen zusammengestrichen werden müssen, wenn die Kosten steigen und die Einnahmen sinken. Oder hast Du eine tolle Idee, wie man mal eben ein paar Milliarden ins Gesundheitssystem einbringen könnte?
@Fred:
Ich glaube, dass auf lange Sicht eine Art Bürgergrundversorgung mit privater Zusatzversicherung ziemlich sinnvoll wäre. Z.B. in Großbritannien ist das so ähnlich. Unfälle und lebensbedrohliche Situationen sind abgedeckt. Will man mehr zahlt man mehr.
So würden die vielen Fachärzte in diesem Land endlich mal auf ein gesundes Maß zusammenschrumpfen.
Bei Apotheken z.B. wird ja immer an den Preisen kritisiert und gemeckert, dass die Beratungsqualität so mies sei. Warum traut sich das keiner bei Ärzten und hinterfragt da mal, wie leistungsgerecht die bezahlt werden. Gerade bei Fachärzten könnte man jede Menge Geld sparen.
Apotheken finanzieren sich ja größtenteils selbst durch den Verkauf freier Arzneimittel, Sportlernahrung, Naturheilzeugs, Bonbons und der Rentnerbravo (Umschau).
Die meisten Ärzte, die in der KAV sind, werden von den Beiträgen der Sozialversicherung (SV) bezahlt.
Und ich frage mich wirklich, ob die ganzen Omas nicht wirklich nur aus Langeweile dem Herrn Doktor am Freitag Mittag besuchen gehen. Kosten verursacht sowas aber trotzdem.
Man muss im Gesundheitssystem nicht nur den Menschen sehen, sondern auch mal die Kosten.
Bzw. beides muss sich die Waage halten. Ohne Gesundheitsversorgung sind wir keine Gesellschaft
und ohne Finanzierung kann die Gesellschaft nicht sozial handeln. Das ist nicht neoliberal, sondern praktisch. Ich wage auch zu bezweifeln, dass hier jeder weiß, was das Wort bedeutet.
Es sei denn, man war auf einer linken "Aufklärungs"-Veranstaltung, das ist doch hier eindeutiger SPD-bzw. Linkspartei-Slang. Für dumm verkaufen lassen sich intelligente Menschen nicht.
Man kann auch eine bestimmte Sicht bzw. Einsicht(=Erkenntnis) haben, ohne FDP-Mitglied zu sein;-)
Nichts für ungut.
Hast Du mal exar kuns Beitrag gelesen? Er beschreibt, wie es zu der Kopfpauschale kommen sollte bzw. was die Gedanken dahinter sind. Es ist logisch, dass die Leistungen zusammengestrichen werden müssen, wenn die Kosten steigen und die Einnahmen sinken. Oder hast Du eine tolle Idee, wie man mal eben ein paar Milliarden ins Gesundheitssystem einbringen könnte?
@Fred:
Ich glaube, dass auf lange Sicht eine Art Bürgergrundversorgung mit privater Zusatzversicherung ziemlich sinnvoll wäre. Z.B. in Großbritannien ist das so ähnlich. Unfälle und lebensbedrohliche Situationen sind abgedeckt. Will man mehr zahlt man mehr.
So würden die vielen Fachärzte in diesem Land endlich mal auf ein gesundes Maß zusammenschrumpfen.
Bei Apotheken z.B. wird ja immer an den Preisen kritisiert und gemeckert, dass die Beratungsqualität so mies sei. Warum traut sich das keiner bei Ärzten und hinterfragt da mal, wie leistungsgerecht die bezahlt werden. Gerade bei Fachärzten könnte man jede Menge Geld sparen.
Apotheken finanzieren sich ja größtenteils selbst durch den Verkauf freier Arzneimittel, Sportlernahrung, Naturheilzeugs, Bonbons und der Rentnerbravo (Umschau).
Die meisten Ärzte, die in der KAV sind, werden von den Beiträgen der Sozialversicherung (SV) bezahlt.
Und ich frage mich wirklich, ob die ganzen Omas nicht wirklich nur aus Langeweile dem Herrn Doktor am Freitag Mittag besuchen gehen. Kosten verursacht sowas aber trotzdem.
Man muss im Gesundheitssystem nicht nur den Menschen sehen, sondern auch mal die Kosten.
Bzw. beides muss sich die Waage halten. Ohne Gesundheitsversorgung sind wir keine Gesellschaft
und ohne Finanzierung kann die Gesellschaft nicht sozial handeln. Das ist nicht neoliberal, sondern praktisch. Ich wage auch zu bezweifeln, dass hier jeder weiß, was das Wort bedeutet.
Es sei denn, man war auf einer linken "Aufklärungs"-Veranstaltung, das ist doch hier eindeutiger SPD-bzw. Linkspartei-Slang. Für dumm verkaufen lassen sich intelligente Menschen nicht.
Man kann auch eine bestimmte Sicht bzw. Einsicht(=Erkenntnis) haben, ohne FDP-Mitglied zu sein;-)
Nichts für ungut.
s.0.s
Commodore
- Registriert
- Dez. 2008
- Beiträge
- 4.309
godofkills schrieb:d.h du willst mir sagen. das leute die hart arbeiten gehen besseres leben haben als arbeitlose die ihr geld für nichts bekommen.
Ja!
Gibt es irgendwo Zahlen zu den Einnahmen/Ausgaben der Kassen und wo die Gelder hinfliessen?
Ich bin bei der DAK und zahl noch 8 EUR zusätzlich. Muss ja jeder noch was abdrücken seit dem 01.01 glaube ich. Dann noch 10 EUR Quartalsgebühr, jetzt noch 30 EUR Pauschale dazu?
Ich würde gerne wissen wer wieviel daran verdient. Gibt es für so etwas Statistiken?
@chancaine
Ja, ich habe seinen Beitrag gelesen - er beschreibt wie ER die Kopfpauschale beurteilt. Ich selbst habe diese überhaupt nicht bewertet, sondern nur darauf hingewiesen, dass das, was EXar Kun kritisiert (Leistungskürzungen, Beitragserhöhungen) im momentanen System seit Jahren gang und gebe ist.
Leistungskürzungen werden in den meisten Bereichen auf uns zu kommen.
Und ja , ich habe da Ideen. Eine Mischung aus Bürgergeld (alle zahlen ein) , Kopfpauschale (entkopplung vom Faktor Arbeit) , Abschaffung der 2 Klassen Medizin (PKK und GKK).
Gruß Dug
Ja, ich habe seinen Beitrag gelesen - er beschreibt wie ER die Kopfpauschale beurteilt. Ich selbst habe diese überhaupt nicht bewertet, sondern nur darauf hingewiesen, dass das, was EXar Kun kritisiert (Leistungskürzungen, Beitragserhöhungen) im momentanen System seit Jahren gang und gebe ist.
Leistungskürzungen werden in den meisten Bereichen auf uns zu kommen.
Und ja , ich habe da Ideen. Eine Mischung aus Bürgergeld (alle zahlen ein) , Kopfpauschale (entkopplung vom Faktor Arbeit) , Abschaffung der 2 Klassen Medizin (PKK und GKK).
Gruß Dug
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe nicht.Die FDP hat ja massiv Stimmen verloren seit der Wahl, können die dennoch machen was die wollen?
Aber was mich immer noch wunder ist der PR Erfolg bzgl. der "Einsparungen" im Pharmabereich. Jeder halbwegs kritische Mensch würde das bei der FDP nicht erwarten, und muss es auch nicht. Manchmal bestätigen sich eben Vorurteile.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683761,00.html
http://www.youtube.com/watch?v=fjWx09UFCFM
Und wie wäre es mal, bei den Apotheken zu sparen? Wir haben eine extrem hohe Dichte. Aber da hat man auch alles getan, das Monopol zu halten. Und Vorsorge? Eine Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln? Auch hier ist die Regierung offenbar auf Seiten der Industrie. Kostenloses Schulobst? Nein. Vielleicht erhöht man wenigstens die Tabaksteuer...
Hier mal die Wahrheit: http://www.youtube.com/watch?v=yW405x_18_0
Zuletzt bearbeitet:
flode
Lt. Commander
- Registriert
- Dez. 2008
- Beiträge
- 1.316
genau tabaksteuer erhöhen die raucher werden ja noch ned genug geschröpft tztz so ne kippe kostet 5 cent und 20 cent sind steuern. sollen lieber mal den shice alkohol teuer machen aber halt nein das ja einer gesellschaftlich nicht geächtet droge und man darf sich tot saufen wenn man bock hat
Ja, die Tabaksteuer erhöhen. Warum soll denn die Gemeinschaft für selbstverschuldete Gesundheitsschäden bezahlen. Zum Alkohol gebe ich dir Recht, auch hier sollte man erheblich mehr Steuern verlangen. Ich habe nur den Tabak angesprochen, weil der offenbar derzeit im Gespräch ist, aber mit dem Alkohol hast du recht.
Gruß,
badday
Gruß,
badday
chancaine
Captain
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 3.169
Seh ich auch so badday. Aber bei der Erhöhung von Steuern darf es nicht enden.
Ich wäre auch für ziemlich deftige Risikozuschläge zur Krankenversicherung, wenn man Raucher,
stark übergewichtig oder sonstig selbstverschuldet ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für die Krankenkasse ist.
Das machen die Privaten schon lange und sind auch deshalb recht effizient in ihrer Mittelverwendung.
Außerdem würde man durch die finanziellen Belastungen die Raucher dazu bringen, über ein Aufhören
nachzudenken. Allerdings sollte es dann wesentlich mehr Aussteigerhilfen geben, die von der GKV
bezahlt werden und nicht aus eigener Tasche aufgebracht werden müssen. Denn viele Raucher gehören
- das ist nunmal so - zur sozialen Unterschicht und haben nicht gerade das Geld übrig, sich Nicorette oder
eine Akupunktur-Behandlung zu leisten. Das wäre mal ein gutes Beispiel für sozialadäquates und gleichzeitig
ökonomisch sinnvolles Handeln.
Raucher schaden schließlich uns allen und fügen der GKV und dem Sozialsystem extrem hohe Schäden zu.
Und das
1. jedes Jahr
2. trotz besseren Wissens
3. in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit = dafür hat man wohl immer Geld
4. trotz Aufklären über alle Risiken
5. vieler Hilfangebote, auszusteigen
Daher ist Rauchen für mich das textbook-example für ein asoziales Verhalten - ein Verhalten gegen die Gesellschaft.
Und das muss rigoros bestraft werden.
Wer hier argumentiert, dass es ja seine Sache sei, ob er rauche oder nicht, dem kann ich nur sagen, dass seine rauch-
bedingten Krankheiten von der Gemeinschaft bezahlt werden müssen und nicht durch seine im Vergleich zu Therapie-
kosten lächerlichen Beiträge zur Krankenversicherung, die er monatlich zahlt.
Außerdem werden durch Passivrauchen jährlich viele Tausend Menschen getötet - Menschen, die sich nicht entscheiden konnten.
Wenn man es auf die Spitze treiben will mit der "Hexenjagd" auf Raucher, dann müsste man Rauchern die Kinder wegnehmen,
wenn in deren Beisein geraucht wird( Auto, Wohnung, Urlaub, Öffentlichkeit) denn das ist für mich als Pharmazeuten eine schwere
Körperverletzung, vergleichbar mit Prügeln oder Missbrauch.
Auch Passivrauchen führt zu Langzeitschäden und nachweislich zu Asthma bronchiale und vielen Allergien.
Dass Eltern sowas überhaupt tun können, ist mir persönlich absolut unverständlich!!!
Ich wäre auch für ziemlich deftige Risikozuschläge zur Krankenversicherung, wenn man Raucher,
stark übergewichtig oder sonstig selbstverschuldet ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für die Krankenkasse ist.
Das machen die Privaten schon lange und sind auch deshalb recht effizient in ihrer Mittelverwendung.
Außerdem würde man durch die finanziellen Belastungen die Raucher dazu bringen, über ein Aufhören
nachzudenken. Allerdings sollte es dann wesentlich mehr Aussteigerhilfen geben, die von der GKV
bezahlt werden und nicht aus eigener Tasche aufgebracht werden müssen. Denn viele Raucher gehören
- das ist nunmal so - zur sozialen Unterschicht und haben nicht gerade das Geld übrig, sich Nicorette oder
eine Akupunktur-Behandlung zu leisten. Das wäre mal ein gutes Beispiel für sozialadäquates und gleichzeitig
ökonomisch sinnvolles Handeln.
Raucher schaden schließlich uns allen und fügen der GKV und dem Sozialsystem extrem hohe Schäden zu.
Und das
1. jedes Jahr
2. trotz besseren Wissens
3. in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit = dafür hat man wohl immer Geld
4. trotz Aufklären über alle Risiken
5. vieler Hilfangebote, auszusteigen
Daher ist Rauchen für mich das textbook-example für ein asoziales Verhalten - ein Verhalten gegen die Gesellschaft.
Und das muss rigoros bestraft werden.
Wer hier argumentiert, dass es ja seine Sache sei, ob er rauche oder nicht, dem kann ich nur sagen, dass seine rauch-
bedingten Krankheiten von der Gemeinschaft bezahlt werden müssen und nicht durch seine im Vergleich zu Therapie-
kosten lächerlichen Beiträge zur Krankenversicherung, die er monatlich zahlt.
Außerdem werden durch Passivrauchen jährlich viele Tausend Menschen getötet - Menschen, die sich nicht entscheiden konnten.
Wenn man es auf die Spitze treiben will mit der "Hexenjagd" auf Raucher, dann müsste man Rauchern die Kinder wegnehmen,
wenn in deren Beisein geraucht wird( Auto, Wohnung, Urlaub, Öffentlichkeit) denn das ist für mich als Pharmazeuten eine schwere
Körperverletzung, vergleichbar mit Prügeln oder Missbrauch.
Auch Passivrauchen führt zu Langzeitschäden und nachweislich zu Asthma bronchiale und vielen Allergien.
Dass Eltern sowas überhaupt tun können, ist mir persönlich absolut unverständlich!!!
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin Nichtraucher, um das klar zu stellen....lest euch mal bitte den Artikel durch.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27220/1.html
das geht es nämlich um Studien, die mit Gesunden ,Rauchern und Übergewichtigen gemacht wurden.
Wer wird wohl am teuersten fürs System?Die Gesunden!Aber das glaubt ihr ja nicht, 100 pro.
Und Chancain ich hoffe du hast kein ÜBergewicht und machst nich übermässig Sport, weil ich will deine Kosten nicht mitragen bzw arbeitest in nem Risikoberuf, dann solltest du auch mehr bezahlen müssen genauso wie zB Fussballer und dergleichen.
Das ist doch alles nur Mache der Gesundheitslobby um ihre ausufernden Kosten rechtfertigen zu können, bzw blickt doch da keiner mehr durch.
Ich wäre für eine Bürgerversicherung GKV und PKV zusammengelegt.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27220/1.html
das geht es nämlich um Studien, die mit Gesunden ,Rauchern und Übergewichtigen gemacht wurden.
Wer wird wohl am teuersten fürs System?Die Gesunden!Aber das glaubt ihr ja nicht, 100 pro.
Und Chancain ich hoffe du hast kein ÜBergewicht und machst nich übermässig Sport, weil ich will deine Kosten nicht mitragen bzw arbeitest in nem Risikoberuf, dann solltest du auch mehr bezahlen müssen genauso wie zB Fussballer und dergleichen.
Das ist doch alles nur Mache der Gesundheitslobby um ihre ausufernden Kosten rechtfertigen zu können, bzw blickt doch da keiner mehr durch.
Ich wäre für eine Bürgerversicherung GKV und PKV zusammengelegt.
chancaine
Captain
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 3.169
Die Bürgerversicherung würde aber die Kosten nicht reduzieren.
Außerdem plädiere ich für ein eigenverantwortliches Handeln der
eigenen Gesundheit zuliebe und nicht für Gängelung der Menschen.
Ich lenke auch nicht ab von irgendwelchen anderen Kosten, wie unter-
stellt wird, sondern sage, dass diejenigen, die hohe Kosten geradezu
vorsätzlich und selbstverschuldet verursachen auch die Zeche in verstärktem
Maße bezahlen sollten. In anderen Bereichen der Gesellschaft ist das schließlich
Gang und Gäbe. Warum nicht im Gesundheitssystem? Die Vollkaskomentalität mancher
Leute ist mir unerträglich. Die KV soll ALLES leisten, darf aber NICHTS kosten.
Jeder Mensch sollte eine Grundausbildung in BWL bekommen, dann würde das
Anspruchsdenken auch etwas mehr auf ein gesundes Maß absinken.
Außerdem plädiere ich für ein eigenverantwortliches Handeln der
eigenen Gesundheit zuliebe und nicht für Gängelung der Menschen.
Ich lenke auch nicht ab von irgendwelchen anderen Kosten, wie unter-
stellt wird, sondern sage, dass diejenigen, die hohe Kosten geradezu
vorsätzlich und selbstverschuldet verursachen auch die Zeche in verstärktem
Maße bezahlen sollten. In anderen Bereichen der Gesellschaft ist das schließlich
Gang und Gäbe. Warum nicht im Gesundheitssystem? Die Vollkaskomentalität mancher
Leute ist mir unerträglich. Die KV soll ALLES leisten, darf aber NICHTS kosten.
Jeder Mensch sollte eine Grundausbildung in BWL bekommen, dann würde das
Anspruchsdenken auch etwas mehr auf ein gesundes Maß absinken.
@chancaine
ist es nicht schlimm, das Suggerierte; du musst schön und Gesund sein teurer ist als Rauchen und Saufen?
Hier mal n Artikel für dich als Pharmazeuten,
http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/das_gesundheitssystem_a_viel_zu_hohe_kosten.php
so und nun erklär mir mal was das rechtfertigt.
Aber lieber auf die Raucher hauen.
Und wie überall sind die Nutzniesser ganz oben und unten soll gespart und zugezahlt werden, ich finde das einfach alles nur noch zum------
ist es nicht schlimm, das Suggerierte; du musst schön und Gesund sein teurer ist als Rauchen und Saufen?
Hier mal n Artikel für dich als Pharmazeuten,
http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/das_gesundheitssystem_a_viel_zu_hohe_kosten.php
so und nun erklär mir mal was das rechtfertigt.
Aber lieber auf die Raucher hauen.
Und wie überall sind die Nutzniesser ganz oben und unten soll gespart und zugezahlt werden, ich finde das einfach alles nur noch zum------
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