NAS für Fotograf

Ich hab unter anderem die 713+ hier, wenn du mir sagst was und wie, könnte ich auch gern was für dich testen.
 
Öhm, danke für das großzügige Angebot...

Also, um ein paar neutrale Dateien zu nehmen, hier gibt es welche von der bei Berufsfotografen sehr beliebten Canon 5D Mark III:

http://www.imaging-resource.com/PRODS/canon-5d-mkiii/canon-5d-mkiiiTHMB.HTM

Und zwar sind es jeweils die Dateien mit der Endung ".CR2"

Angenommen, Du wirfst zehn davon einfach in die Syno, wie lange dauert es, bis sie sie "verdaut" hat, sprich bis der Prozessor sich wieder langweilt?
 
Sag ihm auch am Besten gleich wie und wo er sehen kann, ob die Metadaten (IPTC und XMP) richtig angekommen sind und indiziert wurden.
 
10 Stück reichen wohl nicht. Ich kann selbst per Konsole unter "top" nicht wirklich erkennen, wann der Thumbnail-Prozess startet bzw. fertig ist. Die CPU rödelt mit leicht erhöhter Aktivität ca. 20 Sekunden herum. Während dessen läuft sogar ein Prozess "Facerecognition", der braucht aber was länger. :D
Im Ergebnis sieht das so aus wie im Anhang dargestellt.
Ich denke die Metadaten sehen gut aus.


Bildschirmfoto 2014-06-06 um 12.38.23.jpg

//Edit
Ich habe den Test jetzt mal mit 100 RAW-Bildern getestet. Zeit für die Übertragung (2.8 GB) war gut eine Minute. In der DSM-Oberfläche habe ich entdeckt, dass die aktuelle Konvertierung in einem eigenen Widget angezeigt wird. Die Zeit beläuft sich auf ca. 10 Minuten bei 100 RAW-Bildern. Ich messe sicherheitshalber noch einmal.

//Edit
Nach gut zwei Minuten waren alle Thumbnails verfügbar. Die "Konvertierung" allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Bis alles fertig ist, bleibts bei den ca. 10 Minuten pro 100 RAW-Bilder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also 6 Sekunden pro Bild? Das brauche ich auf anderer Hardware gar nicht weiter testen, das geht völlig in Ordnung. Ich denke, damit bin ich einen riesigen Schritt weitergekommen.

Vielen, vielen Dank!

Du hast nicht zufällig auch eine 214+ da? :D
Ergänzung ()

benneque schrieb:
Sag ihm auch am Besten gleich wie und wo er sehen kann, ob die Metadaten (IPTC und XMP) richtig angekommen sind und indiziert wurden.

Die Exif-Daten werden angezeigt, interessieren aber nicht weiter. Viel wichtiger beim Organisieren von Bildbeständen sind die IPTC/XMP-Daten.

Die sehen selbst bei Corel ;-) zum Beispiel so aus:

http://product.corel.com/help/AfterShot/540111115/Main/EN/Doc/index.html?metadata_tags.html
 
Nein, nur noch eine DS214se und QNap-Geräte. Letztere würde ich an deiner Stelle mal außen vor lassen. Mit QNap ich sehr gemischte Erfahrungen gemacht und würde nicht wieder dazu raten.
 
Prima, danke!

Ich habe übrigens im Synology-Forum noch einen Thread gefunden, in dem ein paar User ihr Synology-NAS mit einem "Testpaket" testen. Dabei sind Bilder, mit denen die Erstellungszeit für Vorschaubilder getestet werden soll. Hier die aktuell verfügbaren Ergebnisse:

http://www.synology-forum.de/showth...n-Testszenairo&p=433497&viewfull=1#post433497

Leider sind noch keine DS4xx dabei, aber derzeit liegt der Atom, der auch im 713+ verbaut ist, deutlich vorne.
 
Diese Geschichte ist zwar etwas über ein Jahr her, die Liste der Sicherheitslöcher und Bugs aber sicher nicht viel Kürzer. Der Kernel wurde inzwischen aber wohl auch mal geupdated. Wenn ein Server-Anbieter derartige Sicherheitslöcher sowie schwere Bugs über so lange Zeit unberührt lässt, hat er sich damit für mich persönlich ins Aus geschossen. Da gehts bei Syno deutlich flotter zu.
 
@GreenMamba

Wie Du ja schon in diversen Threads Deine Abneigung gegenüber Qnap zum Ausdruck gebracht hast, sehe ich hier eine Fortsetzung nach dem Motto "Qnap bringt Sicherheitsprobleme und Synology ist immer sicherer".

Der von Dir angeführte Link zu Sicherheitsproblemen führt zur Version 3.8.X. Inzwischen haben wir die Version 4.1 aktuell.
Mir fällt es leicht im Netz hinreichend Links zu Sicherheitsproblemen mit den diversen Versionen der Firmware von Synology zu finden, also laß die Kirche mal im Dorf.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, Sicherheitsprobleme in der Firmware sind ernste Dinge und sollten schnellstmöglich und noch wichtiger gründlich abgestellt/behoben werden. Dies geschieht auch, egal ob Qnap, Synology oder Thecus.

Hier geben sich die Firmen wenig und wer hier etwas anderes behauptet will einfach nur Stimmung machen gegen oder für eine bestimmte Firma.

Vielleicht kommt der Groll gegen Qnap ja aus einer anderen Richtung, nämlich der Frust über die aktuellen Geräte von Synology mit ihren vergleichsweise schwachen Atom-Cpu´s gegenüber Qnap und Thecus (Pentium, I3 oder Xeon E3) und diese die diversen zusätzlichen Apps auf deren Nas aktuell deutlich performanter laufen lassen. Ich meine jetzt nicht das reine abspeichern und wieder auslesen von Dateien auf dem Nas, das schaffen die besseren Synology-Geräte auch ziemlich performant, aber in der heutigen Zeit sind die Ansprüche an ein Nas ja doch größer geworden in punkto Servertauglichkeit.
 
Sicherheitsprobleme haben alle Hersteller regelmäßig. Wenn diese aber bereits in der Beta gemeldet werden und es dann über eine weitere Beta in die finale Version schaffen, oder an anderer Stelle schlichtweg über lange Zeiträume ignoriert werden, hört der Spaß auf. Da ich beide Hersteller seit Jahren im Einsatz habe und diese Problematik seit langem aufmerksam verfolge, kann ich hier guten Gewissens über die Unterschiede bei den Herstellern philosophieren. ;)
Die QNaps stehen daher bei mir ausschließlich im LAN zur Verfügung.
 
Gleich hole ich vom Händler meine DS214+ ab :cool_alt:

Da wir gerade von Sicherheit reden und Netzwerkerei ein seeeehr weites Feld ist, will ich einmal kurz den vorläufigen Plan erzählen, wie ich gedenke, das Gerät einzubinden:

Am VDSL-Anschluß hängt ein Telekom Speedport 920v. Das Ding tut, was es soll, kann aber nur 100 MBit. Da dran kommt also ein kleiner Switch, vermutlich ein TP-LINK TL-SG1008D 8 Port, an den dann mit gut abgeschirmten (S/FTP) Cat6-Kabeln das NAS, die PCs und der Fernseher kommen.

Um Leuten von außen Zugriff zu geben gibt es, wenn ich es richtig verstehe, zwei Möglichkeiten: entweder, man besorgt sich eine feste IP-Nummer, Stichwort DynDNS, oder man benutzt ziemlich komfortabel QuickConnect.

Wie würdet Ihr da herangehen, um das benutzbar, aber sicher zu gestalten?
 
IMHO hat die 214+ nun wieder deutlich weniger CPU-Power, das sollte dir klar sein. Eine feste IP braucht man nicht unbedingt. Ich würde das ganze per DynDNS-Service lösen, also im Router den DynDNS-Service eintragen, damit die Domain stets auf deine akuelle IP gelenkt wird. Dann noch die gewünschten Ports frei schalten und los legen. ;)
 
Ich denke, die 713+ hätte mehr Reserven, auch was den Ausbau angeht, aber diese müßte erstmal reichen. Das wird wohl auch nicht das letzte NAS sein, das ich kaufe.
 
Wenn dir die 213j viel zu langsam war, warum solltest du dann mit der Leistung einer 214+ nun plötzlich zufrieden sein? Die beiden spielen doch IMHO in der gleichen Liga!?
http://www.synology.com/de-de/products/compare_products/DS214+/DS213j
Augenscheinlich hat die 214+ lediglich einen Core mehr und ist ein Quentchen schneller getaktet. Damit brauchst du dann im besten Fall statt 8 Wochen 4 Wochen. Da du deine Anforderungen doch so genau kennst, warum dann die 214+?
 
Ich hab's mal auf der Basis des oben erfolgten Tests mit 15000 Bildern auf 25 Stunden hochgerechnet. Für die Erstbefüllung ist das okay. Ein Shooting mit 100 Bildern wäre in 10 Minuten durch, paßt auch.
 
Wir reden glaub etwas aneinander vorbei. Die 15000 in 25h wirst du mit der Atom-CPU im 713+ schaffen (Damit hab ich es ja gemessen), aber ganz sicher nicht mit der 214+.
 
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