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NewsOffizielles Statement: Mindfactory bestätigt Sanierung, aber es „läuft wieder rund“
Die Kommunikation war komplett Mist und wenig Vertrauens fördernd. Bleibt trotzdem die Frage, ob das Unternehmen jetzt noch bestehen würde, wenn man groß auf der eigenen Webseite "Insolvenzverfahren" geschrieben hätte.
@coxon Und wenn es rechtlich nicht möglich ist nach dem (Teil-)Verkauf? Mindfactory hätte sicherlich auch gerne die bisherigen Daten und Konten der Kunden.
Sorry aber das Eigenverantwortungsverfahren ist eine Insolvenz in Eigenverantwortung. Es sieht also für alle die Geld sehen wollen von vorne der Insolvenz eher schlecht aus oder kann das jemand vom Fach mal erklären? Hätte ich übrigens zur Einordnung redaktionell schon auch gut gefunden.
Über die jetzt im Artikel aufgeführten Hinweise über Probleme im Geschäftsbetrieb hätte man sicherlich früher berichten können - und m. E. auch müssen -, da es sich um Tatsachen handelte. Die Interpretationen dieser Fakten ist Sache der Leserschaft.
Ich fand es jedenfalls auch eigenartig, dass nicht früher berichtet wurde.
Die alten Kundenaccounts sind einfach "weg"? Backups gibt es auch keine, um die "alte" Kundschaft wenigstens per Mail über diesen Schwund zu informieren?
Ich hatte bei meinen (eher wenigen) Bestellungen bisher nie Probleme. Der Umtausch der DOA Vega56 lief auch reibungslos. Ein derartig unprofessionelles Management von Kundenkonten macht diese Erfahrung für mich aber im Nachhinein ziemlich zunichte.
Es gibt sogar wieder Asus Motherboards
Ich habe 2019 das letzte Mal dort bestellt und eigentlich diente mir mf nur als Vergleichsshop.
Hauptsächlich habe ich bei Alternate (Outlet) und Amazon bestellt. Wenn man auf Angebote achtet, findet man dort immer wieder sehr niedrige Preise.
Bei mir sind die hart in der Gunst gefallen.
Leere Lager, Probleme mit Rückabwicklungen etc. und keinerlei Kommunikation.
Dass mein Konto weg ist ist das i-Tüpfelchen, ich werd erstmal Abstand halten, Vertrauen verspielt, gibt noch andere Versender.
Sorry aber das Eigenverantwortungsverfahren ist eine Insolvenz in Eigenverantwortung. Es sieht also für alle die Geld sehen wollen von vorne der Insolvenz eher schlecht aus oder kann das jemand vom Fach mal erklären? Hätte ich übrigens zur Einordnung redaktionell schon auch gut gefunden.
Du hast eine Pflicht irgendwann eine Insolvenz anzumelden, wenn es schlecht aussieht. Insolvenz in Eigenverantwortung und auch Insolvenzverfahren bedeutet nicht, dass irgendwelche Forderungen wegfallen. In dem Verfahren wird versucht sich mit den Gläubigern zu einigen.
Gläubiger können da auf 100% bestehen. Gläubiger können sich auf Ratenzahlung oder Teilzahlungen einlassen. Je nachdem wo sie eben für sich das meiste Geld noch sehen. Bringt ja nichts auf 100% zu bestehen, wenn das Unternehmen die Restrukturierung nicht schafft und man mit 0% rausgeht. Dann akzeptiert man lieber 50% oder eine spätere Zahlung.
Anders kann es aussehen, wenn es zu Teilverkäufen eines Unternehmens kommt. Kurz, schwierig von außen einzuschätzen was da abgeht. Aber einfach weitermachen und die Schulden sind alle auf 0 gesetzt geht nicht.
Klar, die Kommunikation in den letzten Wochen war Mist, aber wenn der Preis stimmt werde ich auch weiterhin dort bestellen - habe nie schlechte Erfahrungen gemacht.
das hätte man aber auch anders und vorallem besser lösen können... bitte den Verantwortlichen direkt entlassen, er schadet dem Geschäft und hat scheinbar absolut keine Ahnung von Business.
Naja, wird eh nur die halbe Wahrheit sein und in einigen Jahren erfahren wir dann was wirklich los war... ist ja immer so.
Kommt darauf an, weil hier verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Je nach Komplexität und auch den rechtlichen Lagen kann eine "zu frühe" Meldung nach hinten losgehen.
Solche Verfahren sind komplex und nicht immer ist "rechtlich" das richtige, auch das, was wir uns wünschen als Kunden.
Naja, von "zu Früh" sind wir ja sehr weit entfernt. Die Gerüchteküche konnte mehrere Wochen schön vor sich hin brodeln. Da haben die sich auch keinen Gefallen getan.
Man hätte das als "Wartungsarbeiten", "Moderisierung der Internetpräsenz", "außerplanmäßige Inventur", etc. kommunizieren können.
Ich finde immer: Besser etwas zu kommunizieren als garnichts.
So war das für alle Kunden als "Stoßen vor den Kopf" aufgenommen... Kann ja auch nicht im Sinne von MF sein...
Freut mich für MF, hoffe es geht weiter, eine meiner ersten Anlaufstellen beim Hardwarekauf. Die Kommunikation der ganzen Situation war leider suboptimal, um das halbwegs nett zu formulieren, insbesondere für Kund:innen mit aktuellen RMA-Fällen. Ebenso die nötige Neuregistrierung mit dem komischen Wischiwaschi-Hinweis.
Aber wenn der Laden so wies jetzt aussieht hoffentlich erhalten bleibt und bald zum vollen Sortiment zurückkehrt, wäre und ist das für den deutschen Hardwaremarkt schon nicht unwichtig.
Ich habe selten bei MF bestellt aber bin froh, dass es sie weiterhin gibt. Die Mindactory-Kampfpreise sind der Grund, warum Hardwarepreise in DE im Vergleich zu anderen EU-Ländern etwas niedriger sind im Schnitt.
Hi, wie ich hier im Forum erfahre hat,, jetzt die Firma Wortmann,, die Finger im Spiel mit Mindfactory, Diese Firma vertreibt China Schrott zu überteuerten Preisen. Sehr schlechter und teurer Service. Ob sich Mindfactory damit einen Gefallen tut?
Da liegt doch noch was anderes im Argen!
Die Userdatenbank ist immer noch nicht wiederhergestellt?
Kein Unternehmen wiped doch seine Kundendaten und verlangt dann eine neue Registrierung wegen "Umstrukturierung"?! Die Kundendaten sind doch ein echt hohes Gut für einen solchen Händler und die Daten sind ja auch Steuerrelevant und müssen von dem Laden vorgehalten werden.
Ich werf mal einen wild guess in den Raum... die wurden gehackt/verschlüsselt und das hat den ganzen Laden inkl. allen Daten zerlegt und fast in die Insolvenz getrieben weil Wochenlang kein Geschäft möglich.
Hoffe nur es sind keine Daten abgeflossen nach extern.
Oder alternativ wie hier ebenfalls schon im Thread erwähnt, man hat aktiv die Daten gelöscht um etwas zu vertuschen... wobei ich ersteres für deutlich wahrscheinlicher halte.