Olympische Spiele 2008 in China boykottieren?

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Man sollte das Problem mit Tibet/China oder meinetwegen interne Problems Chinas (je nach Position) nicht mit den Spielen in Zusammenhang bringen. Wer das tut, versucht nur ein Druckmittel aufzubauen. Die Spiele sind sportliches Ereignis auf das sich Medien, Unternehmen und nicht zuletzt die Sportler jahrelang vorbereiten. Und die haben bestimmt nichts mit der Situation in Tibet zu tun.
 
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Die dünne Informationsdecke, das Verhalten des Landes China in der Vergangenheit und die grundsätzliche Weltanschauung der Tibeter und des Dalai Lama sind für mich absolut ausreichend um mir eine Meinung zu bilden.

Der Dalai Lama und die Tibeter sind für mich (und nicht nur für mich) eine der wenigen wahren Vertreter von Nächstenliebe und gewaltfreiem Miteinander.

Was China sich da leistet ist in unserer globalisierten Welt überhaupt nicht tragbar; mich erinnert das ganze auch stark an Myanmar 2007.

Ich finde die westlichen Industrie Nationen sollten sofort mit harten Handelsembargos drohen.

Wie von Natan beschrieben handelt es sich bei den Tibetern um ein in höchstem Maase friedlibendes Volk, welches nur seine (meiner Meinung nach sehr tolerante und wichtige) Religion ausüben will.
 
@Natan

Deine Grundsätze in Ehren aber dann fallen eine ganze Reihe Länder aus der Auswahl heraus auch aus der westlichen Hemisphäre. ;)

Sport und Politik sollten getrennt werden. So wichtig sind die Medaillien nun auch nicht.
Der Protest der Welt in Bezug auf Tibet mag gerechtfertigt sein, die Forderung die olympischen Spiele zu boykottieren ist es nicht.
In China existieren Menschrechtsverletzungen,- welch Überraschung. Das wusste vorher niemend?

MFG

@dugdanger
Bitte beschäftige Dich doch mal mit dem feudalen Gesellschaftssystem der Lamas. So friedliebend sind sie nun auch wieder nicht.
 
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Natan schrieb:
Man kann die olypmischen Spiele, die auf dem Gedanken der Fairness, der GLeichheit und Brüderlichkeit und Freundschaft aufgebaut sind nicht in einem Land austragen, welches gegen diese Grundsätze ständig und andauernd und gerade jetzt akut verstößt.

Das war noch nie wirklich so, du betest ja nur das Werbezeug runter. Es geht um Geld, Prestige, Werbeeinnahmen und noch mehr Geld.
Wo waren die Spiele '36? Einem Land der Gleichheit bestimmt nicht ^^
 
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Natan schrieb:
Im Ggs. zu DugDanger solltest du allerdings dich mal mit den Tibetern beschäftigen. Sie *sind* definitiv das friedliebenste Volk. 99% sind strengste Vegetarier. Man entschuldigt sich bei Raupen udn Würmern, die man bei der Gartenarbeit verletzt.

Stichwort Feudalsystem! Stichwort Frauenrechte! Nur so als Beispiel.

Sport hat natürlich eine politische Komponente in Bezug auf die Motivation der "Massen". Ich denke allerdings, dass die Motivation, die Olympiade nach China zu holen eher wirtschaftlicher Natur war.

MFG

edit: Ich hab eine ganze Menge Tibeter Fleisch essen sehen aber entschuldigt habe die sich nicht.
Wenn Du etwas TV geschaut hättest, würdest Du wissen, wie ein tibetanischer Mönch mit Knüppel aussieht.
 
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Nein, ich will damit sagen, dass beide Systeme nicht wirklich auf Menschenrechte achten oder Deine humanistischen Werte vertreten. ;)

Ich möchte sagen, dass es mir persönlich sehr eigenartig vorkommt, dass dieser scheinbar spontane Aufstand so kurz vor der Olympiade stattfindet.

Das ist alles.
 
mit einem Boykott würden wir es uns mit China sehr verscherzen, was wahrscheinlich nicht so schlau wäre, denn China sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Die andere frage ist wie kann man den Menschen in China sonst helfen? Ich glaub nicht das die Chinesen mit Menschenrechtsverletzungen aufhören, nur weil die Olympischenspiele boykottiert werden. Die Chinesen würden nur einen Hass gegen die Westliche Welt verspüren. Und zwar nicht nur die Politiker sondern auch das (ungebildete) Volk Chinas. Das kann man jetzt ja schon an der verrufenheit der Dalai Lama "klicke" sehen.

Außerdem sitzt die Dopingmittel-Industrie vor Ort, und man spart Transportkosten.
die Chinesen sind da aber auch nicht schlecht drin, schonmal eine Chinesische SChwimmerin gesehen?
 
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@Natan

Ich glaube den Chinesen wäre es lieber gewesen, wenn es in Tibet ruhig geblieben wäre.


edit: Nochmal langsam (vielleicht auf Altgriechisch?). Ich rechtfertige die Unterdrückung Tibets, die seit 50 Jahren besteht, nicht.
Konsequenter Weise hätte man China, diese Meinung vertrete ich, den Zuschlag die Olympiade ausrichten zu dürfen, nicht geben sollen. Jetzt zu schreien ist reichlich spät. Wie ich bereits schrieb war bekannt, wie es um Menschrechte in China bestellt ist. Es war auch bekannt wie China mit Demonstranten umgeht. Da gabs mal ein "Event" auf dem Platz des himmlischen Friedens.
 
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Odium schrieb:
Die Spiele sind sportliches Ereignis auf das sich Medien, Unternehmen und nicht zuletzt die Sportler jahrelang vorbereiten. Und die haben bestimmt nichts mit der Situation in Tibet zu tun.
Aber jeder Mensch hat – das ist meine persönliche Überzeugung – eine gewisse moralische Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen. Wenn jetzt die Olympischen Spiele ausgetragen werden, als wäre alles in bester Ordnung, so kommt das einer stillschweigenden Zustimmung für die völkerrechtswidrigen Vergehen der Chinesen gleich.

Wenn jemand seine Ehefrau/Freundin schlägt und ich davon weiß, geh ich dann mit demjenigen trotzdem auf ein Bier, als wär alles in bester Ordnung? Weil es mich ja nichts angeht? Eine "interne" Angelegenheit ist? Oder wie?

Auch wenn es nicht immer angenehm ist, aber wir als Menschen haben alle eine Verantwortung zu tragen, und wenn man Verbrechen wissentlich ignoriert, so ist das in meinen Augen verachtenswert.

Sollten die Olympischen Spiele wie geplant abgehalten werden – und das befürchte ich – so werde ich zumindest für mich persönlich ein Zeichen setzen und jegliche Berichterstattung darüber meiden.
 
Abgesehen von Elchies wunderbaren Welt des Flamens, könnt auch hier euch wieder ein bisschen am Riemen reißen. Bitte werdet mal wieder etwas sachlicher. Und das Thema Olympia nicht vergessen! Danke.

Ich habe jedenfalls mal ein paar Einträge entsorgt.
 
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Natan schrieb:
Ja, man wagt sogar mit einem Knüppel (!) gegen schwerbewaffnete und gepanzerte chinesische Soldaten vorzugehen... Undankbares gesindel. Alle sofort disziplinieren! Und wenn das nicht hilft dann eben...

Nein, ich glaube, dass sich die Gewalt am Anfang gegen dort ansässige Han-Chinesen richtete. Brennende Autos und Gebäude sind Indizen dafür. Darum gehts aber nicht. Wenn ich wohlwissend die olympischen Spiele in einem Land abhalte von dem ich weiss, dass es die Meschenrechte verletzt, dann darf ich mich später nicht beschweren, wenn es dies auch tut.
 
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@Elchie 08

wenn dein Beitrag flöten gegangen ist wird das seinen Grund gehabt haben. siehe post57# von HapyMutant

also ich glaub nicht das Deutschland Arsch genug in der Hose hat, einen solchen Boykott aufzustellen. Mitmachen, wenn andere große Nationen wie Amerika, Großbritanien, Frankreich es tun, ja. Aber selber anzetteln, Nein.
 
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