UHD BluRay wäre sicher wünschenswert gewesen, aber ich vermute mal, dass es dem Preis von 299€ bzw. 399€ "geopfert" werden musste. So kann man auch einfach eine größere Menge des normalen BluRay-Laufwerks günstiger für beide Konsolen nehmen.
Ich sehe UHD BluRays auch derzeit einfach als praktische Notwendigkeit für besonders hochqualitativen Film- und Seriengenuss, auch wenn ich klar ein Fan und eifriger Nutzer von Streamingdiensten wie Netflix bin.
Auch wenn Streaming definitiv annehmbare Qualität liefert, gibt es schon noch einen Unterschied zu BluRay auf 1080P und der UHD BluRay auf 4K. Neben dem Bild (Bitraten wurden ja bereits genannt), wären noch die HD-Tonformate zu erwähnen. Wenn die App auf dem TV läuft, kriegt man einfach keinen HD-Ton an seinen Receiver (HDMI-ARC kann das m.W. nach nicht).
Andererseits ist mir natürlich klar, dass wir auch in Zeiten des "good enough" leben. Für den Preis und die Bandbreite des Angebots z.B. bei Netflix, kann ich gut nachvollziehen, dass man als Nutzer auf die totale Qualität verzichtet. Für die höhere Qualität ist man bei Discs zudem ausschließlich aufs Heimkino am TV begrenzt, unterwegs oder mal aufm Laptop oder Tablet schauen ist nicht. Die sonstigen Nachteile (DJ spielen) wurden ja ebenfalls schon genannt. Auch wird nicht jeder einen Premium UHD-TV samt UHD-Receiver und passender Dolby-Atmos oder vergleichbarer Heimkino-Anlage zuhause stehen haben, um UHD BDs ganz ausnutzen.
Ich finde die Entscheidung als Enthusiast zwar schade, aber aus ökonomischen Aspekten ist sie wohl vertretbar.