Polizeiübergriff auf der "Freiheit statt Angst"-Demo | Fahndungsaufruf

Turbostaat schrieb:
Es geht hier weniger darum was davor passiert ist, sondern wie die Polizei es umgesetzt hat. Einen Demonstranten der sich passiv wehrt ins Gesicht zu schlagen ist übertriebene Gewalt und fällt deutlich aus dem Rahmen. Selbst wenn der Mann im blauen Hemd z.B. die Polizisten verbal beleidigt haben sollte, ist das noch kein Grund ihn auf die Art und Weise zu verhaften.
Wie schon gesagt. Es wäre einfacher gewesen ihn festzuhalten, Arme mit Polizeigriff auf den Rücken und mit 2 Mann abführen. Aber nein, ihm musste ja ins Gesicht geschlagen werden und 7 Polizisten auf ihn drauf.

Du willst aber das Verhalten des Mannes rechtfertigen die Polizei bei jeder Gelegenheit auf Demonstrationen zu provozieren und somit die friedlichen Demonstranten schlecht zu machen?
Im Endeffekt ist der Mann am Ende des Tages nur ein Name der auf einem Blatt steht, die Polizisten jedoch wissen aufgrund solcher Gefahr von den Tücken solcher Demonstrationen und versuchen solche Pole und unruhige Herde mit ja, mit aller Gewalt aus dem Weg zu räumen.
Das Problem ist, es setzt nur das Denken ein "böser Polizist" , aber nicht das Denken "Beide Seiten haben Fehler gemacht".
Ich denke wenn du alle Seiten zusammenziehst, die der Polizei, der die freien Journalisten, die extremen und die der Mitte, dann hast du ein Funken Wahrheit wieso, weshalb und warum es wirklich zu diesem Verhalten kam.

Ja das ist wohl eher ein Mann.
Einem Platzverweis kann man aber nachkommen, das ist kein Weltuntergang.
Er wird nun mal ausgesprochen.
Vielleicht beim nächsten mal weniger die Konfrontation suchen, es wurde da ein Mann festgenommen, die Masse wurde ja auch weil sie in ihren Grenzen und Bahnen geblieben sind in Ruhe gelassen und sie haben sicher nicht weniger ihr Ziel verfehlt, weil über das Thema der Demo spricht keiner, nur über den Mann und den Polizisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Junge, der Mann übt sein Recht(!) als Bürger aus, selbst wenn er auf jeder Demo, egal zu welchem Thema, die Polizisten nerven würde, es ist sein gutes Recht da zu sein und seine Meinung kundzutun.

Woher hast du überhaupt die Info das er ein "Querulant" sei.

EDIT: Er kommt dem Platzverweis nach in dem er sich von dem Ort bzw den Polizisten entfernt. Die Polizisten allerdings ziehen ihn wieder zurück. Also was soll das?
 
Zuletzt bearbeitet:
o5i schrieb:
also ich persönlich würd ja nicht schätzen das er n messer gezückt hat o.ä.
Nein, das denke ich auch nicht, wollte mit dieser Aussage lediglich verdeutlichen, dass wir nicht mehr kennen als eine ~4min. wackelige digicam Aufnahme.

AeS schrieb:
Turbostaat
Dieser darf weiter auf Demonstrationen seinem Recht nachgehen und die Polizei reizen.
Ich denke, dass dieser Mann sich genauso im Gericht wiederfinden wird wie die einige Polizisten und andere Augenzeugen. Immerhin kam er ja dem mehrfachen Platzverweis nicht nach.

@Topic

Ein Schlag ins Gesicht hat immer etwas von rauer skrupelloser Brutalität, deshalb erregt das Video ja überhaupt erst soviel Aufmerksamkeit. Die Frage lautet also: Hätte der Polizist die Situation auch anders in den Griff bekommen können?
 
Turbostaat schrieb:
Woher hast du überhaupt die Info das er ein "Querulant" sei.

beat_takeshi Links lassen grüßen.
Zudem nach einigen Youtube Videos wo er ebenfalls auf diversen Demonstrationen auffällig wurde, weil er sich im Umfeld der Polizei nicht nur bewegt hat, sondern auch von ihr teilweise genau so heftig mit einem Schubser weggeschickt wurde, also ebenfalls pöbelte.

Turbostaat schrieb:
Junge, der Mann übt sein Recht(!) als Bürger aus, selbst wenn er auf jeder Demo, egal zu welchem Thema, die Polizisten nerven würde, es ist sein gutes Recht da zu sein und seine Meinung kundzutun.
Dieses Recht haben auch die anderen Demonstranten, du weißt aber sich wohin so etwas führen kann, wenn man solchen Menschen dieses Recht gewehrt?
Es kommt zu Tumulten und eh man sich versieht muss die Demonstration von der Polizei gestoppt werden, weil keine Ruhe mehr einkehrt, es wird also 9999 anderen Menschen das Recht genommen in dem Moment, aufgrund einer Person und ja, eine Person reicht um so etwas eskalieren zu lassen.

Jeckus schrieb:
Hätte der Polizist die Situation auch anders in den Griff bekommen können?
Die Polizei hätte es anders in den Griff bekommen müssen, denn nun bietet das wieder Nährstoff für viele, die mit der Polizei sowieso als solchen unzufrieden sind, welche ihr auf niveauloseste Art und Weise Sachen vorwerfen.
Das solche Sachen eher Publik machen als wenn die Polizisten nach einer Demonstration mit Steinen beworfen werden oder das nach einer Demonstration wieder Leute Autos anbrennen oder das jenes ach so unterdrückte Bürgertum den Dreck am nächsten Morgen wieder wegmachen muss, das wird nirgends Publik gemacht, ich bezweifle auch das in einem Forum wie dieses dazu kritische Stimmen kommen.
Aber das letzte Wochenende zeigte in Hamburg auf der Schanze ja wieder perfekt wie manche Demonstrationen ausgehen.
Da ist man als Beamter im Außendienst vielleicht etwas geprägt und leichter Reizbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeckus schrieb:
Ich denke, dass dieser Mann sich genauso im Gericht wiederfinden wird wie die einige Polizisten und andere Augenzeugen. Immerhin kam er ja dem mehrfachen Platzverweis nicht nach.

Es ist schon sehr zynisch davon zu sprechen, dass er einem Platzverweis nicht nachkam, wenn er bei dem Versuch, diesem nachzukommen verdroschen wurde...
 
Und wenn ein Polizist einen Mann gewaltsam in die Polizistenmenge zieht und ein anderer Polizist wie ein wildgewordener Hund auf diesen einschlägt, der sich mit seinem Fahrrad von der Polizistenmenge entfernt, hat das natürlich einen deeskalierenden Effekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AeS schrieb:
Ich bezweifle es zwar stark das die Beamten wussten das es sich hier , um einen mehrfach bei Demonstrationen aufzufindenden Querulanten handelt, jedoch beweisen das einige Videos die ich mittlerweile auf Youtube gesehen habe von anderen Demonstrationen.

So friedlich wie der Mann also beschrieben wurde ist er gar nicht.Von Willkür kann demnach auch nicht mehr die Rede sein.
Nein, das ist NICHT Max-Moritz Sievers!

http://blog.fefe.de/?ts=b450b55f (Und nein, in dem fefe-Link wird er nicht als Querulant bezeichnet. Lesen!)

Du kannst auch gerne, das vorhandene Videomaterial mit folgendem Bild vergleichen:
4491_1008718638699_1846962099_14633_7673726_n.jpg


Edit: Die Identität wird sicherlich noch geklärt werden. Spätestens wenn der Fall vor Gericht verhandelt wird.

Hinzufügend noch ein weiterer Link: http://www.kanzlei-richter.com/date...emo-endet-mit-brutalem-polizeiuebergriff.html

Bitte auch ALLES lesen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
beat_takeshi schrieb:
Nein, das ist NICHT Max-Moritz Sievers!

http://blog.fefe.de/?ts=b450b55f (Und nein, in dem fefe-Link wird er nicht als Querulant bezeichnet. Lesen!)

Du kannst auch gerne, das vorhandene Videomaterial mit folgendem Bild vergleichen:

Ich habe mich nicht auf den Namen, sondern auf Videos gestützt, aber vielleicht haben ja alle Querulanten an der selben Stelle einen kahlen Kopf und dasselbe Gesicht.

http://www.spiegel.de/video/video-58282.html Sekunde 21, oranges T-Shirt
http://www.youtube.com/watch?v=zQk1ZBF-zNs S.32, man sieht wer gemeint ist
http://kickyoutube.com/watch/?v=qATfQ01T59c 2:28 der selbe Mann

Um nur einige und nicht alle zu posten.
 
Man könnte fast den Verdacht äußern, dass dieser feine Herr mit seiner Art ("Ich darf hier stehen, Sie schlagen mich, hilfe.") versucht bewusst eine unüberlegte Handlung der Polizei zu provozieren um dies dann wiederum der Polizei zur Last legen zu können.

Vor allem dieses "Sie schlagen mich" obwohl er nur durch Anfassen dazu motiviert wird seinen Standort zu verlassen, ist in meinen Augen eine bewusst provozierende Handlung ...

Schließlich kann er auch einfach gehen wenn er dazu aufgefordert wird. Er hat kein Recht sich dem zu widersetzen und muss somit körperlichen Kontakt befürchten, wenn er sich dieser Anweisung verweigert.

So einfach ist die Rechtslage ... Wer damit nicht klar kommt, soll gegen die legislative Vorgehen und nicht gegen den Polizisten der verpflichtet ist geltendes Recht durchzusetzen.
 
Ich bin der Meinung es ist nicht der selbe Mann. Der Mann in deinen Videos ist älter als der im blauen Hemd.

Aber selbst wenn. Was willst du uns damit sagen? Er ist jemand der sich an Demonstrationen beteiligt und diese nutzt seine Meinung, seinen Unmut zu äußern? Das ist für dich ein Querulant? Weil er nicht mit der breiten Masse in Deutschland mitläuft und um seine Rechte bescheid weiß? Weil er mit Polizisten diskutiert und diese jedesmal mit Gewalt friedliche Demonstranten bearbeiten?

Ich würde sagen das ist ein Mann der seine Rechte nutzt und demonstrieren geht. Und selbst wenn er der linken Szene zuzurechnen ist. Links sein ist nicht gleich zusetzen mit gewaltbereitem Blackblock und eine linke politische Einstellung erlaubt es nicht den Polizisten unangemessene Gewalt einzusetzen.

@Adam_Smith
Es geht hier darum wie die Staatsgewalt hier eingesetzt wird. Wenn sich jemand weigert einem Platzverweis nachzukommen, dann wird dieser mit den Händen auf dem Rücken abgeführt. Aber hier wurde der Mann, obwohl er sich entfernt, davon abgehalten und es wird auf ihn eingedroschen! Die Polizisten hätten ihn ziehen lassen können, aber nein, sie mussten Gewalt anwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Turbostaat schrieb:
Ich bin der Meinung es ist nicht der selbe Mann. Der Mann in deinen Videos ist älter als der im blauen Hemd.

Aber selbst wenn. Was willst du uns damit sagen? Er ist jemand der sich an Demonstrationen beteiligt und diese nutzt seine Meinung, seinen Unmut zu äußern? Das ist für dich ein Querulant? Weil er nicht mit der breiten Masse in Deutschland mitläuft und um seine Rechte bescheid weiß? Weil er mit Polizisten diskutiert und diese jedesmal mit Gewalt friedliche Demonstranten bearbeiten?

Ich würde sagen das ist ein Mann der seine Rechte nutzt und demonstrieren geht. Und selbst wenn er der linken Szene zuzurechnen ist. Links sein ist nicht gleich zusetzen mit gewaltbereitem Blackblock und eine linke politische Einstellung erlaubt es nicht den Polizisten unangemessene Gewalt einzusetzen.

Mir war völlig egal das er der Linken Szene angehört, auch das rechtfertigt sein Verhalten nicht.
Sehen was man sehen will, wie die Frau die weggeschickt wird.
Ach ne, schlaksiger Mann.
Bei den Demonstrationen laufen tausende Menschen nicht mit der Masse und machen von ihrem Recht gebrauch ohne die Polizei zu attackieren, gleich ob Verbal oder Nonverbal.
Es wurde eben schön gesagt, der Mann soll sich bei der Legislative und nicht bei der Exekutive beschweren, diese sind dazu verpflichten die Gesetze auszuführen, umzusetzen und das Volk notfalls auch vor sich selbst zu schützen.
 
ich denke solche Themen wie das hier , passt nicht in so ein Forum, weil hier der intressen Schwerpunkt Technik , Computer , Games ist.
Und es gibt bestimmt zahlereihe Foren für politische Themen .

PS interessant ist, das unser angeblich Öffentliches Recht,
finanziert durch GEZ Abzocke ,
das Öffentliche TV darüber am Sonntag nicht berichtet haben,
da kann man mal sehen ,
das die ARD/ZDF auch schon heute zensieren bei den Nachrichten .
Wenn ich kein Internet hätte, hätte ich z.b. davon gar nicht erfahren !
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird langsam lächerlich wie du unangemessene Gewalt verharmlost und als gerechtfertigt darstellen willst.

Fakt ist: Selbst wenn der Mann in irgendeinerweise provoziert haben sollte, ob nun verbal und / oder durch Missachten des Platzverweises ist das Vorgehen der beteiligten Polizisten zu verurteilen.
Eine vorhergehende körperliche Gewalt des Demonstranten kann man ausschließen, da die Polizisten sich dann nicht noch vorher mit ihm unterhalten hätten, sondern ihn sofort festgenommen hätten!

Ich schreibe es jetzt hoffentlich das letzte Mal.
Die Situation hätte man ganz anders klären können, indem man den Mann im Polizeigriff abgeführt hätte, sofern ein Grund dafür vorgelegen hat.
Doch hier wurde brutalste Gewalt angewendet. Dir ist hoffentlich bewusst das in diesen Handschuhen u.a. sog. Protectoren eingesetzt sind, das sind verstärke Platten, die bestimmt noch mal extra Schmerzen verursachen.
Es gab absolut keinen Grund einem unbewaffneten Mann ins Gesicht zu schlagen und diesen auf die Art und Weise auf den Boden zu reißen.

Ich wette wenn es dir so ergangen wäre und du das Opfer von ungerechtfertigter Polizeigewalt geworden wärst, würdest du hier am lautesten darüber weinen.
 
Turbostaat schrieb:
Es wird langsam lächerlich wie du unangemessene Gewalt verharmlost und als gerechtfertigt darstellen willst.

Fakt ist: Selbst wenn der Mann in irgendeinerweise provoziert haben sollte, ob nun verbal und / oder durch Missachten des Platzverweises ist das Vorgehen der beteiligten Polizisten zu verurteilen.
Eine vorhergehende körperliche Gewalt des Demonstranten kann man ausschließen, da die Polizisten sich dann nicht noch vorher mit ihm unterhalten hätten, sondern ihn sofort festgenommen hätten!

Ich schreibe es jetzt hoffentlich das letzte Mal.
Die Situation hätte man ganz anders klären können, indem man den Mann im Polizeigriff abgeführt hätte, sofern ein Grund dafür vorgelegen hat.
Doch hier wurde brutalste Gewalt angewendet. Dir ist hoffentlich bewusst das in diesen Handschuhen u.a. sog. Protectoren eingesetzt sind, das sind verstärke Platten, die bestimmt noch mal extra Schmerzen verursachen.
Es gab absolut keinen Grund einem unbewaffneten Mann ins Gesicht zu schlagen und diesen auf die Art und Weise auf den Boden zu reißen.
Ich sag nur, wenn du das Fehlverhalten eines Polizisten verurteilst, dann musst du auch das Fehlverhalten des Mannes verurteilen, schließlich sind auch verbale Fehltritte unter Fehlverhalten zu führen oder haben wir hier unterschiedliche Ansichten über richtig und falsch?
Ich habe geschrieben das der Polizist das anders hätte lösen müssen, jedoch auch das ich finde das Stressmacher es unter umständen nicht anders verdient haben, das ist meine persönliche Meinung, ich bin kein Polizist und würde jedem Polizisten davon abraten, weil sich die Meute darauf stürzt, wie wilde Hunde die seit Monaten nichts zu fressen bekommen haben.
Zum Glück haben wir ja auch Gesetze die das Regeln, sowohl sein als auch ein mögliches Fehlverhalten von Polizisten.


Turbostaat schrieb:
Ich wette wenn es dir so ergangen wäre und du das Opfer von ungerechtfertigter Polizeigewalt geworden wärst, würdest du hier am lautesten darüber weinen.
Wenn man keine Argumente mehr hat, einfach mal jedem eine Straftat unterstellen und die darauf folgende Reaktion.
Kam hier leider schon zu oft.
Zumal bin ich nicht, werde ich auch nicht, in dieser Situation sein, weil ich gelernt habe wie man auf einem friedlichen Weg protestiert gegen den Staat ohne dabei die Exekutive meinen Unmut spüren zu lassen, sie bieten den Rahmen und sorgen auch für meine Sicherheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst wenn ein Fehlverhalten des Mannes vorliegt, egal in welcher Form, dann sind die Polizisten noch lange nicht im Recht so ein Verhalten an den Tag zu legen und nicht in Selbstjustiz auf denjenigen einschlagen.

Und was heißt nicht anders verdient? Gehen wir hypothetisch davon aus er hätte die Beamten beleidigt mit Bullenschweinen, meinetwegen sogar mit Dritten Reich Vergleichen.

Du meinst dann also es sei gerechtfertigt als Polizist seine Wut über eine Beleidigung auszuleben indem man gleich Richter / Henker / Vollstrecker spielt und auf jemanden einprügeln muss - und das mit 7 Kollegen?
Ein Polizist muss sich das in dem Sinne "gefallen lassen", dann muss er den Täter in Gewahrsam nehmen, abführen und eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung aufnehmen. Und nochmal. Polizeigriff mit Arm auf den Rücken, die anderen Polizisten hätten abgesichert - DAS wäre eine Maßnahme gewesen.

Was muss erst noch passieren damit hier erkannt wird das hier eine Straftat vorliegt? Hätte der Demonstrant ne Kugel in den Kopf kriegen müssen?


Zudem habe ich dir keine Straftat unterstellt. Wo habe ich das gemacht? Aber niedlich das du es so interpretierst. Ich habe lediglich gesagt wie du dich verhalten würdest wenn du Opfer ungerechtfertigter Polizeigewalt werden würdest!
Und das kann dir auf einer Demonstration schneller passieren als dir lieb ist.
Ich sage dir eines: Braunschweiger Kessel.
Dort hat die Polizei bei fast 40°C unsschuldige Passanten festgehalten die mit der Demo nichts zu tun hatten, selbst Anwohner durften nicht in ihre Wohnungen oder aus diesen raus.
 
Turbostaat schrieb:
Selbst wenn ein Fehlverhalten des Mannes vorliegt, egal in welcher Form, dann sind die Polizisten noch lange nicht im Recht so ein Verhalten an den Tag zu legen und nicht in Selbstjustiz auf denjenigen einschlagen.

Wenn von dem "Opfer" eine bewusste Form der Provokation gegenüber dem späteren Täter (egal ob verbal oder physisch ausgeübt) ausgeübt wird, so ist dies bei der Bewertung des gesamten Sachverhaltes durchaus wichtig und kann sogar zu Gunsten des Täters berücksichtigt werden.
So viel zum Rechtsalltag in Deutschland.

Nichts anderes sollte hier gesagt werden.

Das Verhalten des Mannes ist klar provozierend und das "entgegen schubsen" des Fahrrades in Richtung Polizei ist eine Handlung die keinesfalls deeskalierend wirkt.
Das muss nüchtern betrachtet werden, entschuldigt zwar die Handlungen des Polizisten nicht, setzt sie aber in den richtigen Kontext. Punkt ...

Turbostaat schrieb:
Und was heißt nicht anders verdient? Gehen wir hypothetisch davon aus er hätte die Beamten beleidigt mit Bullenschweinen, meinetwegen sogar mit Dritten Reich Vergleichen.

Dann ist eine Festnahme durchaus gerechtfertigt. Bei einer Festnahme in einem solchen Umfeld sind die Polizisten darauf trainiert schnell zuzuschlagen und dabei nicht zaghaft vor zu gehen. Sollte die geringste Gegenwehr gegen die Festnahme erfolgen (das "mit dem Fahrrad schubsen" ist eine solche) wird eben die angewendete Gewalt nur noch mehr.

Sollte sich im hier diskutierten Fall zeigen, dass die Gewalt nicht notwendig war um die Festnahme durchzuführen, so ist der Polizist zu bestrafen, was auch geschehen wird.
Es ist aber keinesfalls unmöglich, dass die gewaltsame Handlung des Polizisten legitimer Teil der Festnahme war.

Turbostaat schrieb:
Ein Polizist muss sich das in dem Sinne "gefallen lassen", dann muss er den Täter in Gewahrsam nehmen, abführen und eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung aufnehmen. Und nochmal. Polizeigriff mit Arm auf den Rücken, die anderen Polizisten hätten abgesichert - DAS wäre eine Maßnahme gewesen.

Jeder der hier an der Diskussion beteiligten Personen weiß, dass es in diesem Umfeld nicht so leicht ist. Und erster Ansatz der Polizei ist es in diesen Fällen erst einmal die festzunehmende Person zu Boden zu bringen.

Turbostaat schrieb:
Was muss erst noch passieren damit hier erkannt wird das hier eine Straftat vorliegt? Hätte der Demonstrant ne Kugel in den Kopf kriegen müssen?

Jetzt erhebst du dich aber zum Ankläger und Richter zugleich ... Ich vermag nicht abschließend zu urteilen ob die Handlung des Polizisten ungerechtfertigt war oder nicht.
Dazu kenne ich die Gesetze zu wenig und die paar kurzen Filmschnipsel geben auch nur einen kleinen Teil der Gesamtsituation wieder.

Du hast die Worte des Angeklagten noch nicht einmal gehört, aber urteilst schon?

Turbostaat schrieb:
Dort hat die Polizei bei fast 40°C unsschuldige Passanten festgehalten die mit der Demo nichts zu tun hatten, selbst Anwohner durften nicht in ihre Wohnungen oder aus diesen raus.

Ja und jetzt? Die Polizei hat sich damals das Vorgehen von einem Amtsrichter noch während der laufenden Aktion bestätigen lassen was sich letztendlich aber als falsch heraus stellte.
Niemand ist ernsthaft zu schaden gekommen und vor Gericht haben die Opfer auch Recht bekommen.

Schlimm finde ich, dass in Braunschweig die Polizei gezwungen wurde derartige Aktionen durchzuführen. Gezwungen wurde sie von den Randalierern, die sich ständig über geltendes Recht hinweg setzen und mit ihren Protesten immer wieder über die Stränge schlagen.
Dies führte dazu, dass die Polizei damals keinen anderen Ausweg sah als den von dir genannten.
Oder denkst du ein Polizeibeamter hat Spaß dabei wenn er 250 Menschen auf einem Marktplatz bei 40°C festhalten muss?
Ich denke alle Beteiligten hätten sich auch besseres vorstellen können als das ...

So wird ein Schuh draus und nicht anders ...
 
@Adam Smith
Polizisten sind geschult schnell zu reagieren - nicht schnell zuzuschlagen. Und sie sollten trainiert sein, und sind es auch, in bestimmten Situationen entsprechend vorzugehen.
Dies war hier eindeutig nicht der Fall. Das ist Fakt. Egal wie rumm du das drehst.


Thema Braunschweiger Kessel:
Warst du dabei? Das bezweifel ich nämlich.
Dem Braunschweiger Kessel waren friedliche Sitzblockaden auf der geplanten NPD Route vorausgegangen, welche von der Polizei aufgelöst wurden indem sie die friedlich sitzende Demonstranten mit Wasserwerfern von der Straße gespült wurden.
Der Polizei war es offensichtlich zu mühsam die Demonstranten wegzutragen, da griffen sie zu Wasserwerfern und haben diese gezielt auf Menschen gerichtet. Die Reaktion darauf waren keine steineschmeißenden Randalierer, sondern die Wasserwerfer und Polizisten wurden mit Wasserbomben beworfen. Oh nein, wie gewaltätig und randalierend. :rolleyes:

Links und rechts von dem NPD Zug standen tausende Menschen, welche die NPD samt Anhang ausgebuht haben. Die Polizei / Polizisten waren genervt und aggressiv, weil die Gegendemonstranten erfolgreich die NPD Demo ausbremsen konnte und die Wegführung drastisch verkürzt werden musste, was natürlich daraus resultierte das unsere Herren Schlägertrupp in grün durch die halbe Stadt rennen bzw umpostiert werden mussten.
Die Marschroute war eigentlich eine vollkommen andere und die Neo Nazis mussten von der Polizei aus der Stadt geleitet werden.
Dafür hat man Dinge erlebt die sehr unschön waren. Ein älteres Ehepaar, Anfang 80, redete auf einen Polizisten ein wieso er sich nicht geweigert hat die NPD zu schützen und das es nie wieder zu so etwas wieder kommen darf, daraufhin hat dieser Polizist den älteren Herren irgendwann weggeschubst und zwar so das dieser nur von den dahinter stehenden aufgefangen wurde.

Ebenso im Kessel. Ein Bekannter von mir hatte sich dort aufgehalten und er wurde an den Beinen von zwei Polizisten über Kopfsteinpflaster, Kies und Rasen gezogen, die Narben auf seinem Rücken sind heute immer noch gut zu erkennen.
Und im Kessel gab es vorallendingen ältere Menschen, welche danach versorgt werden mussten aufgrund von Kreislaufkollaps und Hitzschlag, weil die Polizei den eingekesselten kein Wasser oder Getränke bei 40°C zukommen ließen!
 
Zuletzt bearbeitet:
@turbostaat

Jeder hat das Recht, an einer angemeldeten Demo teilzunehmen, egal ob rechts, links oder sonstwas. Wer dieses Grundrecht unterbinden möchte, ob nun 18 oder 80 Jahre alt, ist kein Demokrat und handelt totalitär.

MfG
 
Turbostaat schrieb:
Die Polizei / Polizisten waren genervt und aggressiv, weil die Gegendemonstranten erfolgreich die NPD Demo ausbremsen konnte und die Wegführung drastisch verkürzt werden musste,

Was wiederrum bedeutet, dass der NPD durch die Gegendemonstranten das verfassungsmäßig garantierte Recht auf Demonstrationsfreiheit genommen wurde. Wohlgemerkt nicht durch die Staatsmacht sondern durch jene Leute die deiner Meinung nach "Opfer der Staatsgewalt" wurden...

Die Polizei hat lediglich geltendes Recht gegen jene durchgesetzt, die es mit Füßen treten wollten ...

Turbostaat schrieb:
was natürlich daraus resultierte das unsere Herren Schlägertrupp in grün[...]

Damit zeigst du deine Voreingenommenheit gegenüber der Polizei allen hier offen und disqualifizierst dich in meinen Augen für jede weitere objektiv, sachliche Diskussion.
Damit ist dann auch Ende hier für mich ...
 
Wenn Polizisten anfangen friedliche Demonstranten, welche diskutieren, anfangen zu schlagen, so kann man diese nur noch als Schlägertrupp bezeichnen.

Warum gibt es denn bei der Polizei Einheiten, welche keine sichtbaren Erkennungsmerkmale wie Nummern o.ä. haben und wenn doch dann alle die selbe Nummer, was aber nicht rechtens ist und immer wieder von Rechtsanwälten dokumentiert wird. Ja bitte, er kläre es. Warum sind es genau die Einheiten welche liebend gern gewaltätig werden?
Welches Recht gibt es Polizisten sich über das Gesetz zu stellen und willkürlich Körperverletzungen straffrei auszuüben?

Und wer Gruppierungen, welche eine Demokratie- und Verfassungsfeindlich Ansicht vertritt und durchsetzen will, freien Weg gewährt guckt einfach nur weg!
Wer sich dagegen stemmt ist ein Demokrat der Zivilcourage zeigt.

Ich sage nur Artikel 20 Grundgesetz, Absatz 4
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Der einzige Grund warum die verfassungsfeindliche Partei NPD noch existiert ist, das unsere Staatsschützer vollkommen versagt haben und überspitzt gesagt, die gesamte Partei aus V Männern bestand.... :rolleyes:
 

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