News Rechtsstreit: Intel will 593 statt 38 Mio. Euro Entschädigung von der EU

@Karan S'jet
Betrug am US-Kunden wenn überhaupt.. in sonst der Welt hat keiner damit Probleme gehabt!
 
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Der AMD FX hat die zu erwartende Leistung gebracht, hatte 8 cores. Nur halt in Form von 4x2 cores. Bleiben immernoch 8 Kerne.

Ist ja nicht so als ob das design ein Geheimnis gewesen wäre.

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Artikel von 2012 auf pcgh - ich seh genaue Angaben zu den Modulen.
 
Wow, hier sind ja wieder alle positiv eingestellten Rechtsanwälte Deutschlands unterwegs... Das man der EU positive Sachen verdankt wird unterschlagen, dafür einfach mal Bashing betrieben.
Meckert mal weiter hier, ich fahr in den Urlaub ohne Grenzkontrollen, Geldwechsel und Roaminggebühren. 🥳
 
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T3rm1 schrieb:
Was genau soll an diesem Urteil gegen Intel bekloppt gewesen sein? Es war absolut richtig und es darf nicht geduldet werden, was solche Firmen mit ihrer Marktmacht alles tun.
Du weißt schon, dass das aktuelle Urteil Intel Recht gab und daher nun die Rückzahlung ansteht?!
 
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.Sentinel. schrieb:
Und das ist nunmal etwas ganz anderes als was es hier von vielen Usern immer wieder platt dargestellt wird.
Ja, als marktbeherrschendes Unternehmen Rabatte so zu gewähren das ein Underdog nicht mithalten kann und man selber auch kein Gewinn mehr macht, das ist gesetzeswidrig.
Zusätzlich erst Recht, wenn man an den Rabatt Bedingungen knüpft wie bsp. keine Konkurrenzprodukte mehr anzubieten.

Ob das alles der Fall war, müssen Gerichte klären.
Jetzt ist es natürlich zu spät. Wer soll das jetzt noch alles aufarbeiten.
Ich schreibe es aber klar der Inkompetenz der EU zu. Nicht der Unschuld Intels.
Das ist der wesentliche Unterschied den ich mache. Beweisen kann ich es in dem Fall natürlich nicht.
Das Verhalten Intels ist in vielen Fällen bezeichnend.

Genauso wenig halte ich Assange für schuldig. Bei solchen gerichtlichen Sachen habe ich schlicht nur nichts objektiv faktisch zu melden, eine begründete Meinung habe ich aber.

47cmArmumfang schrieb:
Genau mein Gedanke. Es ist schier unglaublich, wie technologie- und fortschrittsfeindlich die EU handelt.
Jop ganz genau. Nicht die ganze EU, Skandinavier waren da bisher außen vor.
Jetzt frage ich mich wieso das so ist.
"Alle Doof" als Grund ist einfach etwas platt.
Gibt es Akteure die Interesse an einer schwachen EU haben, eine EU die auch keine Ressourcen aus Russland etc. erhalten? Eine EU welche über keinerlei widerstandsfähige Industrie verfügt?
Es gibt ja bestimmte Berichte bestimmter Think Tanks wie man was genau so erreichen kann.
Gaaanz öffentlich. Das ist nicht mal Aluhut. Bayer und BMW haben das ganz genau gespürt.
Es spielt durchaus eine Rolle zu welchem Land eine Firma gehört.
 
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Moep89 schrieb:
Du weißt schon, dass das aktuelle Urteil Intel Recht gab und daher nun die Rückzahlung ansteht?!
Nein, Intel hat nicht "Recht" bekommen. Die Klage wurde sogar teilweise abgewiesen.
 
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Moep89 schrieb:
Du weißt schon, dass das aktuelle Urteil Intel Recht gab und daher nun die Rückzahlung ansteht?!
äh nein, ich glaub du solltest den Artikel und die Umstände echt mal lesen.
Der Prozess ist wegen Verfahrensfehler gescheitert, bzw. deshalb das Urteil kassiert worden.
Recht geben ist hier eher zuviel gesagt...
An den Fakten und der Tatsachen die zum Urteil geführt haben, hat sich nichts geändert. Es bleibt nur straffrei
 
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Fuchiii schrieb:
Ist ja nicht so als ob das design ein Geheimnis gewesen wäre.
Aber der allgemeine Amerikaner benötigt große Warnschilder direkt auf der Verpackung, sonst verbrennt er sich am Kaffee... :D
 
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Nightmar17 schrieb:
Wenn die Kohle zu unrecht von Intel eingesackt wurde
Das Problem ist aber, dass es so gesehen nicht zu Unrecht war, abgewiesen wurde es nur wegen Verfahrensfehler, das ist keine Unschuldsbekennung für Intel
 
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dergraf1 schrieb:
Jeder "normale" Kunde der zu Mediamarkt damals ging und nach AMD fragte, gabs die Antwort "haben wir nicht".
Ja- Die Untersuchung hat damals ergeben, dass die Mediamarkt- Filialen, die überwiegend auf Franchise aufbauen ein Selbstbestimmungsrecht haben, was angeboten wird und was nicht und jede Filiale einzeln zu werten ist.

Möchte ich also als Unternehmer/Händler eine Marke nicht anbieten, so kann ich das jederzeit tun. Was anderes wäre es gewesen, wenn Intel gesagt hätte, dass sie keinerlei andere Prozessoren mehr vertreiben dürfen.

So hat Intel aber nur eine Rabattierung davon abhängig gemacht, die grundsätzlich nicht marktunüblich ist. Mediamarkt hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt, ohne Intels Rabattierung abseits von Intel die Prozessoren über den Großhandel zu Staffelpreisen zu beziehen.
So konnte es eben keine effektiven Repressalien gegen den Mediamarkt gegeben haben, wo Intel die Marktmacht dahingehend missbraucht, als dass sie ein Unternehmen dazu zwingen könnte, andere Produkte vom Sortiment fernzuhalten oder unter der as efficient competitior aufzutreten. Und nur dann wäre die Klage gerechtfertigt gewesen und so steht das auch in der Begründung des EuGH

dergraf1 schrieb:
Selbst nach diesem Urteil hatte Medimarkt zwar AMD Systeme angeboten,
diese waren aber P/L mäßig sehr schlecht zusammengebaut.
Das ist Sache der OEMs und nicht Intels
dergraf1 schrieb:
Da wurde z.B. ein teurer Blu-Ray Player eingebaut oder usw.
der das P/L Verhälniss seitens AMD sehr schlecht machte.
Das ist Sache der OEMs und nicht Intels
 
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w0mbat schrieb:
Geizige Arschlöcher. Jeder der Intel Anfang der 2000er erlebt hat, weiß, dass die Strafe gerechtfertigt war, bzw. sogar viel zu niedrig. Ich kann mich noch erinner, dass Intel u.a. MediaMarkt sehr viel Geld gezahlt hat, damit sie keine Athlon 64 PCs verkaufen. Und im Server-Bereich war es noch viel krasser.
das ist etwas zu kurz gefasst, hauptsächlich gabs Rabatte bei fixen Abnahmemengen und Exklusivität.
Das ist, quch wenn ichs nicht gut heiße, tatsächlich gelebte Geschäftspraxis in vielen Bereichen. Auch in der IT. Und Intel ist da kein Einzeltäter.
Wir hatten damals für diverse Produktlinien nämlich imgekehrt Exklusivverträge mit AMD. Das ist aber daran gescheitert, dass oft nicht geliefert wurde, die folgende Mär, SMD hätte ja so viel mehr verdient, stimmt slso nicht, man ist nämlich nicht mit der Produktion mancher Chips hinterhergekommen. Das hat diverse OEMs so vor Probleme gestellt, dass man wieder zum Oroblemfreieren und billigeren Intel zurückgewechselt ist. Gibt immer 2 Seiten der Medaille, und due da unten eben nur die Anti-Intel Seite:
w0mbat schrieb:
Wenn Intel den Erfolg von AMD damals nicht illegal und so extrem unterdrückt hätte, wäre vieles ganz anders ausgegangen. AMD hätte mehr Geld für R&D bekommen, Phenom I und Bulldozer wären wohl besser geworden bzw. hätten AMD nicht aus der Bahn geworfen und Intel hätte die 2010er nicht so extrem dominiert.
 
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BAR86 schrieb:
Wir hatten damals für diverse Produktlinien nämlich imgekehrt Exklusivverträge mit AMD.
So siehts aus- War bei uns damals genauso. Vor allem in der Serversparte als die Opterons kamen, hat AMD die gleichen Fäden gezogen, wie es Intel damals gemacht hat.
Mit dem Unterschied, dass sie als Markt- zweiter eben nicht in die Mühlen des Gesetzes geraten sind.
 
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.Sentinel. schrieb:
So siehts aus- War bei uns damals genauso. Vor allem in der Serversparte als die Opterons kamenm

Ja, aber das verstehst du falsch. AMD darf das machen, weil die sind die „guten“, weil AMD der „Underdog“ und „Wohltäter“ ist.

:kotz:
 
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Draco Nobilis schrieb:
Ja, als marktbeherrschendes Unternehmen Rabatte so zu gewähren das ein Underdog nicht mithalten kann und man selber auch kein Gewinn mehr macht, das ist gesetzeswidrig.
So ist es- Und genau der Punkt wurde niemals belegt bzw. nachgewiesen bzw. hat eine Evaluierung eben erst garnicht stattgefunden. Das ist der Hauptgrund, warum die Klage gescheitert ist.
 
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Tzk schrieb:
Schade aber auch, dass ein Anwalt, ausgebildet in EU, studiert in EU, bezahlt von EU, nun sich soviel Mühe gibt und für einen US Konzern auch noch dass Vaterland verrät.

Klar ist es richtig, Gerichte zu haben, und Recht zu sprechen. Aber die Anwälte hätten sich weniger Mühe geben sollen.

Gleichzeitig sind sich ja die meisten hier im Forum einig. Intel böse. Dann sollte genau dass auch vor Gericht rauskommen und intel wirklich bluten.

Wieso hat Lisa eigentlich nicht der EU mal nen Anwalt spendiert?
 
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Karan S'jet schrieb:
Ja, aber das verstehst du falsch. AMD darf das machen, weil die sind die „guten“, weil AMD der „Underdog“ und „Wohltäter“ ist.

:kotz:
Naja- Ist auch nur ein Wirtschaftsunternehmen. Da gibts gute und schlechte Leute. Je nachdem wer grad am Ruder ist, kann so ein Laden sauber laufen oder eben nicht. Lisa Su zeigt wie es geht...
Wobei Intel seit Gelsinger am Ruder ist auch deutlich zamer geworden ist.

Ich heisse grenzwertige Machtspielereien der Konzerne bzw. in dem Fall von Intel übrigens nicht gut.
Da kann auch NVIDIA ein Liedchen davon singen.
 
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rg88 schrieb:
Der Prozess ist wegen Verfahrensfehler gescheitert, bzw. deshalb das Urteil kassiert worden.
Recht geben ist hier eher zuviel gesagt...
Kommando schrieb:
Nein, Intel hat nicht "Recht" bekommen. Die Klage wurde sogar teilweise abgewiesen.
In DIESER Sache hat Intel Recht bekommen. Nämlich in dem Sinne, dass das damalige Urteil bzw. die Abweisung der Berufung nicht korrekt war. Ich habe nie behauptet, dass Intel freigesprochen wurde.
 
Karan S'jet schrieb:
Ja, aber das verstehst du falsch. AMD darf das machen, weil die sind die „guten“, weil AMD der „Underdog“ und „Wohltäter“ ist.

:kotz:
ja, das biblische David vs Goliath Denken in manchen Usern immer. Alle wollen nur unser Geld
 
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