Sondierungs- und Koalitionsgespräche Wahl 2021

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spinthemaster schrieb:
[...]
Du bist also der Ansicht, dass wir hier weiter Kohlekraftwerke betreiben sollen, weil in anderen Ländern weitere gebaut werden? Das bringt für den CO2 Ausstoß genau was? Effiziente Kohlekraftwerke produzieren also kein CO2?

Ja - ich halte es falsch modern(st)e Kohlekraftwerke abzuschalten, die mit enormem Ressourcenaufwand erst in den letzten 6-20 Jahren gebaut wurden, um diese zur Grundlastbeisteuerung für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten.


spinthemaster schrieb:
Du möchtest den CO2 Ausstoß also nicht reduzieren, indem ein Tempolimit eingeführt wird, weil "Idioten" um den Block fahren und sinnlos Treibstoff verbrauchen. Ich sehe den Zusammenhang jetzt nicht.
Wie willst du denn "Ahnden" dass Leute um den Block fahren? Du willst diesen Personen also die Nutzung ihres PKW verbieten?

Es geht um das Argument, CO2 im Straßenverkehr einzusparen. Ein Tempolimit trägt dazu extrem wenig bei. Die Schadstoffe landen auch dort, wo sie erzeugt werden. In Innenstädten also da, wo Menschen direkt leben. Ahnden kann man das z. B. über den § 30 I 3 StVO. Mit höherem Bußgeld. Und ja, im Zweifel eben MPU, Fahrzeug einziehen etc. Wie alle anderen Sanktionen im Straßenverkehr eben auch.


spinthemaster schrieb:
Inwiefern versündigt sich Luisa Neubauer oder Grünenabgeordnete denn mehr am Klima als du selbst?

Sie sind mit dem Flugzeug geflogen oder fliegen immer noch umher.

spinthemaster schrieb:
Wie müsste denn der Mensch beschaffen sein, von dem du solche Vorschläge annehmen und akzeptieren würdest?

Mit gutem Beispiel voran gehen. Wer höchste Maßstäbe von anderen fordert, der soll sie selbst erstmal einhalten.

spinthemaster schrieb:
Wo habe ich dich denn ins rechte Lager gerückt? Einige deiner Äußerungen lesen sich wie aus dem Artikel, das heißt im Umkehrschluss nicht, dass ich dich ins rechte Lager rücke.

Überschrift des Artikels in Verbindung mit Wiedererkennung. Aber gut, dann wäre das geklärt.

spinthemaster schrieb:
War der letzte Teil deines Satzes jetzt ironisch gemeint, wegen Smiley?

Ja.
 
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Ohne die thermischen Kraftwerke (ohne die das Stromnetz ohnehin nicht funktionieren würde, Blindleistung, Kurzschlussleistung, Freuqenzhaltung) hätte es diese Woche düster ausgesehen, kaum Wind...

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Quelle: Fraunhofer ISE

Die Steinkohle war mit ca. 6 GW drin, die restliche Lücke wurde überwiegend mit Importen aus Polen und Tschechien gedeckt. Mit was die Kraftwerke dort laufen ist bekannt...

1627222663020.png


Anhand beider Charts erkennt man, dass die PV-Ausbaupflicht die Mittagsspitzen weiter in die Höhe treiben wird. Ob unsere Nachbarn diesen Strom auch in Zukunft für uns entsorgen und dafür überhaupt noch was bezahlen wird man sehen. Die Deckungslücken in der Nacht (diese Woche war da Dunkelflaute) belaufen sich dann auf über 30 GW!

Und wenn jetzt jemand meint "Dann brauchen wir halt Speicher!" Richtig, aber die müssen finanziert, geplant, gebaut und in Betrieb sein bevor(!) die thermischen Kraftwerke abgeschaltet werden.

Mir graut es jeden Tag wenn ich von "2000 Sonnenstunden" höre von Leuten die auf Anhieb nicht mal wissen wieviele Stunden ein volles Jahr hat und Leistung und Energie nicht auseinanderhalten können.
 
Der Laschet hat wirklich nix zu Lachen gerade.
Jetzt meint der Braun (immerhin Arzt und die zweitmächtigste Person der Regierung) man werde Nichtgeimpfte sicherlich benachteiligen müssen bzw. werden Geimpfte mehr Freiheiten haben.
Hinsichtlich Erhöhung der Impfquote sicher völlig richtig. Wahltaktisch eher kontraproduktiv! Mal sehen, was Spahn dazu meint.

Idon schrieb:
Mit gutem Beispiel voran gehen. Wer höchste Maßstäbe von anderen fordert, der soll sie selbst erstmal einhalten.
Auf geht's! ;)
 
Idon schrieb:
Ja - ich halte es falsch modern(st)e Kohlekraftwerke abzuschalten, die mit enormem Ressourcenaufwand erst in den letzten 6-20 Jahren gebaut wurden, um diese zur Grundlastbeisteuerung für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten.

Also möchtest du, dass weiter CO2 produziert wird. Wer hat denn den Ausbau der Erneuerbaren in den letzten 16 Jahren ausgebremst und verzögert und stattdessen Kohlekraftwerke gefördert?

Idon schrieb:
Es geht um das Argument, CO2 im Straßenverkehr einzusparen. Ein Tempolimit trägt dazu extrem wenig bei. Die Schadstoffe landen auch dort, wo sie erzeugt werden. In Innenstädten also da, wo Menschen direkt leben. Ahnden kann man das z. B. über den § 30 I 3 StVO. Mit höherem Bußgeld. Und ja, im Zweifel eben MPU, Fahrzeug einziehen etc. Wie alle anderen Sanktionen im Straßenverkehr eben auch.

Und du glaubst ernsthaft, dass die SUV Fahrer sich durch höhere Bußgelder vom Fahren abhalten lassen? Welcher Verkehrsminister war denn in den letzten Jahren dafür zuständig? Ein Tempolimit lässt sich sofort umsetzen und damit CO2 einsparen. Irgendwo muss man ja auch mal anfangen. Die unsinnigen Fahrten hätte man schon längst härter sanktionieren können.

Idon schrieb:
Sie sind mit dem Flugzeug geflogen oder fliegen immer noch umher.

Wenn du also zum Weltklimagipfel eingeladen wirst, gehst du zu Fuß?

Idon schrieb:
Mit gutem Beispiel voran gehen. Wer höchste Maßstäbe von anderen fordert, der soll sie selbst erstmal einhalten.

Dass Annalena Baerbock mit dem Lastenfahrrad statt mit dem Auto einkaufen geht ist demnach kein gutes Beispiel?
 
spinthemaster schrieb:
Also möchtest du, dass weiter CO2 produziert wird. Wer hat denn den Ausbau der Erneuerbaren in den letzten 16 Jahren ausgebremst und verzögert und stattdessen Kohlekraftwerke gefördert?

Jo, ich denke, dass es reicht, den CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren und nicht mit aller Gewalt sofort. Pareto-Prinzip eben.

spinthemaster schrieb:
Und du glaubst ernsthaft, dass die SUV Fahrer sich durch höhere Bußgelder vom Fahren abhalten lassen? Welcher Verkehrsminister war denn in den letzten Jahren dafür zuständig? Ein Tempolimit lässt sich sofort umsetzen und damit CO2 einsparen. Irgendwo muss man ja auch mal anfangen. Die unsinnigen Fahrten hätte man schon längst härter sanktionieren können.

Ja, man kann auch einfach 50% der Weltbevölkerung töten, dann hätte man auch CO2 eingespart. Das muss man eben mit Sinn und Verstand angehen - ein Tempolimit lässt sowohl Sinn als auch Verstand vermissen.

Dass man die unsinnigen Fahrten eben gerade nicht sanktioniert hat ist ja mein Argument. Und ja, mit hohen Bußgeldern kann man diese Leute abschrecken, da die Finanzdecke in vielen Fällen extrem dünn ist.

spinthemaster schrieb:
Wenn du also zum Weltklimagipfel eingeladen wirst, gehst du zu Fuß?

Jedenfalls nicht im (Privat)Flieger. Wäre mir auch neu, dass die ganzen Urlaubs- und Geschäftsreisen zum Weltklimagipfel waren. Warum wird der eigentlich nicht längst via Skype veranstaltet?

spinthemaster schrieb:
Dass Annalena Baerbock mit dem Lastenfahrrad statt mit dem Auto einkaufen geht ist demnach kein gutes Beispiel?

So viel, wie sie bereits mit dem Flugzeug geflogen ist, kann sie gar nicht Fahrradfahren. Und nein, das macht's nicht gut. Jetzt wohnt Frau Baerbock natürlich auch so, dass man mit dem Lastenfahrrad vernünftig einkaufen gehen kann. Soll sie das mal in der brandenburgischen oder bayerischen Pampa machen.

Oder, anderes Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Kindermörder ist nicht deshalb nett, weil er vorher mit den Kiddies gespielt hat.


@@mo

Ich trete nicht mit großen Worten für den Bundestag oder gar das Kanzleramt an und verbiete anderen Zeug oder schränke sie ein.

Es ist weder meine Aufgabe noch mein Ziel hier entsprechend Vorbild zu sein. Baerbock, Neubauer und Co? Die stellen sich dafür in die breite Öffentlichkeit.
 
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Hallo

Ich mag Frau Baerbock immer mehr, Sie wird schon dafür sorgen das die Grünen bei der Wahl nicht weit kommen werden:
https://www.t-online.de/nachrichten...uer-verwendung-von-rassistischem-begriff.html
Zitat:
"Rassistische Äußerung Baerbock entschuldigt sich für Benutzung von "N-Wort"

Gleichberechtigung und von mir aus auch das Bevorzugen von Frauen, OK ich bin dabei, aber wie konnte man diese rhetorische Ausfallerscheinung zur Kanzlerkandidatin machen ?
Schwarzer zu sagen finde ich OK und genau so richtig bezeichnend wie People of Color, aber Neger zu sagen geht gar nicht, vor allem nicht als Grüne die Gleichberechtigung fordern.

So einfach wollten die Grünen das lösen:
https://www.focus.de/politik/deutsc...ruene-einfach-kuerzen-lassen_id_13529569.html
Zitat:
"Weiter heißt es in dem Bericht, die Grünen wollten das Interview nun einfach um die heikle Passage kürzen und anschließend veröffentlichen."

Frau Baerbock erinnert sich hoffentlich daran was sie gefordert hat als Boris Palmer das N Wort sagte:
https://www.focus.de/politik/deutsc...ruene-einfach-kuerzen-lassen_id_13529569.html
Zitat:
"Grünen-OB Palmer rutschte "N-Wort" raus - Baerbock forderte seinen Parteiausschluss"

Grüße Tomi
 
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@mo schrieb:
Jetzt meint der Braun (immerhin Arzt und die zweitmächtigste Person der Regierung) man werde Nichtgeimpfte sicherlich benachteiligen müssen bzw. werden Geimpfte mehr Freiheiten haben

Geimpfte sind wie nicht geimpfte potentielle Wähler, daher muss man beide Seiten etwas anbieten ;)

Wahltaktisch wäre es eher kontraproduktiv gewesen, wenn Braun was von der Impflicht geredet hätte
 
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Tomislav2007 schrieb:
Schwarzer zu sagen finde ich OK und genau so richtig bezeichnend wie People of Color, aber Neger zu sagen geht gar nicht, vor allem nicht als Grüne die Gleichberechtigung fordern.

Der Bericht ist aber auch wieder Gold wert. Soso sie wollten das also einfach nach dem Vorbild 1984 ungeschehen machen, haben sich aber anscheinend dagegen entschieden? Wie ernsthaft wurde das überhaupt diskutiert? Informationsgehalt = 0

Und dann den Vergleich zu bringen, Palmer sollte gerade wegen dem N-Wort herausgeworfen werden, muss man sich wohl auch einiges zurechtbiegen und die ganze Vorgeschichte von Palmer und seinem Verhätlnis zu den Grünen ausblenden ;)

Ich finde es da eher kritisch dass Baerbock sich im vorauseilenden Gehorsam beugt und sich für ihre Aussage entschuldigt? Meiner Meinung nach völlig unproblematisch dass N-Wort in diesem Zusammenhang zu rezitieren. Geht ja darum auf das Problem aufmerksam zu machen.

Aber ja, ich weiß schon warum ich weder die Grünen, noch den deutschen politischen Journalismus gut leiden kann...

Hier ist übrigens Barbocks eigene Darstellung der Situation mit entsprechendem Video: https://twitter.com/ABaerbock/status/1419311837800173570
 
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hotzenplot schrieb:
Wahltaktisch wäre es eher kontraproduktiv gewesen, wenn Braun was von der Impflicht geredet hätte
Das wäre ja illegal!
Ich denke, Laschet hat sich nicht umsonst gleich dagegen positioniert, da er davon ausgeht, dass es ihm schadet.
Ich selbst bin mir da auch unsicher, was richtig ist. Einerseits steht es meiner Einstellung zu Grund- und Freiheitsrechten entgegen, andererseits denke ich mir "selber Schuld", wenn die zu faul zum Impfen sind, da die meisten keine Impfverweigerer sein dürften.
Ansonsten ist er gerade auf Rückruderkurs bei den Steuersenkungen, Eifel sei Dank. Dass es das Ereignis brauchte um dem Wähler noch vor der Wahl die schlechte Botschaft näher zu bringen, nun ja, aber prinzipiell O.K..


Diese ganze Korrektkacke mit althergebrachten Begriffen im allgemeinen Sprachgebrauch geht mir sowas von auf den S...! Erst durfte ich nicht mehr Neger sagen, dann nicht mehr Mohr, Schwarz und was weiß ich nicht alles, weil sich alle 5 Minuten irgendwer einen neuen hyper korrekten Begriff einfallen lässt. Und alte Namen von Örtlichkeiten oder Produkte müssen umbenannt werden. Dieser ganze Korrektheitswahn nervt nur noch. Für mich sind Negerküsse immer noch Negerküsse und für viele Franzosen bin ich immer noch der "(sale) boche", und der Kraut bei den Insulaner, ohne dass sich wer drüber aufregt. Ich auch nicht!

Anstatt Sorry-Arie hätte Baerbock das mal offensiv kommunizieren sollen, um den ganzen Irrsinn klarzustellen. Der Dank von der großen Mehrheit von Otto und Erna Normaldeutscher wäre ihr sicher gewesen. Aber nein, lieber politisch korrekt den Kotau machen!
 
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Idon schrieb:
Dass man die unsinnigen Fahrten eben gerade nicht sanktioniert hat ist ja mein Argument
Ganz so einfach wie du es gerne hättest ist es nun auch wieder nicht. Fängt schon damit an wie man unsinnige Fahrten definiert. Wenn wir alles ahnden was Leute zum Spaß machen kannste gleich pauschal jedem kfz Halter ein Strafzettel schicken.
 
Derartige Autofahrten sind bereits Verboten worden (https://www.bussgeldkatalog.org/autoposer/)

Doch wie Idon richtig erwähnt geht es um die Sanktionierung, bei einem lächerlichen Bußgeld von 20€ bleibt es fraglich ob der Wille wirklich da ist gegen das übliche "leasing"-autoposer clientel vorzugehen. Gerade weil eine dauerhafte durchsetzung illusorisch ist und es wenn überhaupt nur bei gezielten schwerpunktkontrollen auffallen wird hätte man das Bußgeld deutlich höher ansetzen sollen.
 
Idon schrieb:
Jo, ich denke, dass es reicht, den CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren und nicht mit aller Gewalt sofort. Pareto-Prinzip eben.
Das Problem dabei, damit hätte man schon vor einigen Jahrzehnten beginnen müssen den Ausstoss langfristig zu reduzieren. Die Auswirkungen der heutigen Emmisionen werden wir erst in enigen Jahren bis Jahrzehnten spüren, auch die der modernen Kraftwerke.
Ohne die Kohlekraftwerke geht es aktuell noch nicht. Kohlestrom war im Vergleich zu regenrativen Energien billig, sogar unter der Berücksichtigung der Suventionierung. Durch die CO2 Bebreisung vercshiebt sich das allerdings und mottlerweile wird mehr Strom aus ausländischen Gaskraftwerken zukekauft als Strom exportiert wird.
Das Bein hat sich die aktuelle Regierung selbst gestellt und nebenbei den Ausbau, vor allem privater regenrativen Enegien derart be- und verhindert das gar keine adäquaten Alternativen zur Verfügung stehen.
Deutschland hat nebenbei auch knapp 50 Gaskraftwerke die plötzlich wieder lukrativ laufen können da sie ca. 70% weniger CO2 Ausstoss haben, weitere Kraftwerke sind im Bau. Das Festhalten an der Braunkohle ist ein Fehler, auch moderne Kraftwerke produzieren zuviele Schadstoffe. Es tut sich was, aber wie so oft leider viel zu langsam.
Tomislav2007 schrieb:
Ich mag Frau Baerbock immer mehr, Sie wird schon dafür sorgen das die Grünen bei der Wahl nicht weit kommen werden:
Dazu fällt mir glatt der Absatz aus der Kolumne von Frau von den Benken ein:
"Wenn die dubiosen Hinterzimmerdeals der aktuellen CDU/CSU-Führungsebene mit derselben kompromisslosen Energie aus den "Journalisten"-Türmen der Hauptstadt verfolgt würden, wie das Buch und der Lebenslauf von Annalena Baerbock, wäre es ziemlich einsam im Kanzleramt."
 
Idon schrieb:
Und ja, mit hohen Bußgeldern kann man diese Leute abschrecken, da die Finanzdecke in vielen Fällen extrem dünn ist.
Viel Spaß dies nachzuweisen ,was nicht so einfach ist, und damit auch Bußgelder kassieren zu können.
Idon schrieb:
Jo, ich denke, dass es reicht, den CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren und nicht mit aller Gewalt sofort. Pareto-Prinzip eben.
Sofern sich nicht andere Gase in der Luft als großer Mitverursacher herausstellen ist die Idee eine gute aber schwer umzusetzende.
Tomislav2007 schrieb:
"Grünen-OB Palmer rutschte "N-Wort" raus - Baerbock forderte seinen Parteiausschluss"
Eigentlich müßte sie ein Ausschlussverfahren gegen sich selbst lostreten.
 
Vektorfeld schrieb:
ob der Wille wirklich da ist gegen das übliche "leasing"-autoposer clientel vorzugehen.
Merkt man gleich woher der Wind weht ;)
Natürlich fallen solche Leute nur bei Schwerpunkt Kontrollen auf und selbst da ist es immer grenzwertig.
Ich fahr beruflich auch schon mal alle 15 Minuten in einem Leasing Fahrzeug durch die gleiche Straße bin jetzt ein fieser Autoposer der bestraft werden soll ?

Ich hab kein Problem damit jemanden der Burnouts oder Launchcontrol Starts in der Innenstatt macht gleich das Auto abzunehmen nur ist das ja nicht sinnlos um den Block fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Schwarzer zu sagen finde ich OK und genau so richtig bezeichnend wie People of Color, aber Neger zu sagen geht gar nicht, vor allem nicht als Grüne die Gleichberechtigung fordern.

Wenn man nicht den Grünen angehört, darf man also zitieren?
 
Man kennt die üblichen Autoposer doch selbst als normaler Bewohner von Städten wie Köln, Düsseldorf, Mannheim oder Berlin. Die Polizei kennt diese üblichen Verdächtigen also erst recht.


Buttkiss schrieb:
[...]
Deutschland hat nebenbei auch knapp 50 Gaskraftwerke die plötzlich wieder lukrativ laufen können da sie ca. 70% weniger CO2 Ausstoss haben, weitere Kraftwerke sind im Bau. Das Festhalten an der Braunkohle ist ein Fehler, auch moderne Kraftwerke produzieren zuviele Schadstoffe. Es tut sich was, aber wie so oft leider viel zu langsam. [...]

Kohlekraftwerke liefen auch vor der CO2-Bepreisung nicht gewinnbringend. Ziel war immer die Deckung der Kosten.

Und ja, Gaskraftwerke wie Irsching wurden gebaut, quasi nicht betrieben und eingemottet. Die Sache ist nur: Die Kohlekraftwerke - vor allem auch Steinkohle - sind bereits gebaut, die Ressourcen sind bereits investiert. Es ist irrsinnig diese Ressourcen wegzuwerfen, um für neue Ressourcen Gaskraftwerke zu bauen.
 
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@Tomislav2007

Du treibst auch wirklich jede Kuh mit durchs Dorf? Weiter fällt auf, dass du es scheinbar immer nur schaffst, maximal die Überschriften zu lesen, anders lassen sich deine Folgerungen leider nicht erklären. Oder trollst du (dich?) etwa nur?

Ich mache es dir einfacher:

Zwischen der Twitter Entgleisung von Palmer "der aogo ist ein schlimmer Rassist. Hat Frauen seinen n....schwanz angeboten" ("..." Änderung durch mich)

und "Baerbock gibt eine sich so abgespielte Szene wieder", besteht doch ein dezenter Unterschied.



@Idon

Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt uns: Das Tempolimit kommt so oder so. Fraglich ist nur noch, ob in der kommenden oder in der darauf folgenden Legislaturperiode. Und im Nachhinein wird es - wie bei so vielem - auch niemanden jucken. Da kann man noch so viel gegen anschreiben, der Drops ist gelutscht.
 
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Kommt mir mitunter wie Klassenpetze in der Grundschule vor!
Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was, die Annalena hat in der Nase ge......äah... Neger gesagt. Das darf man aber nicht hat meine Mama gesagt.

Dass man als Politiker in der Öffentlichkeit eher auf seine Wortwahl achten sollte als andere, ist klar. Aber grundsätzlich sind die Leute mit der gleichen Sprache und all ihren "Feinheiten und Gemeinheiten" aufgewachsen wie jeder von uns. Und ich habe keine Lust mir von irgendwelchen vermeintlich überkorrekten Sprachpanschern vorschreiben zu lassen, wie ich meine Muttersprache anwende. Das gleiche gestehe ich auch allen Politikern jeglicher Couleur zu, solange sich daraus nicht eine bestimmte politische Absicht ableiten lässt, sondern es sich ggf. um "Ausrutscher" handelt, die der simplen Benutzung der Muttersprache geschuldet sind. Wenn Laschets rheinischer Frohnatur mal in einem scheinbar unbeobachteten Moment ein Schlitzauge, Iwan oder Wackes rausrutscht, macht ihn das auch nicht weniger kanzlerabel. Eher menschlicher. Gleiches gilt für die kleine Annalena, nur dass sie nicht Kanzler....ääh....Kanzlerin (wie ist eigentlich die geschlechtsneutrale Bezeichnung für Kanzler? ;) ) wird.
 
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smuper schrieb:
Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt uns: Das Tempolimit kommt so oder so. Fraglich ist nur noch ob in der kommenden oder in der darauf folgenden Legislaturperiode
Spätestens, wenn ein bestimmter Anteil an "E-Rollern" auf der AB erreicht ist. Denn dann hätte man eine recht gefährliche 3Klassengesellschaft auf genauso vielen oder weniger Fahrspuren. Wie hoch der %Satz anzusetzen ist, bin ich mir nicht sicher. Also nicht zwangsläufig in der nächsten Legislaturperiode. Aber übernächste ist schon sehr realistisch.
Mit dem Umweltschutz muss das daher nicht Mal zwingend was zu tun haben, wenn auch willkommener Aspekt. Obiges erscheint mir zwingender.
 
Kommt es nur mir so vor oder wird der Neger Vorfall von Baerbock hier, als auch in den bisher veröffentlichten Quellen massiv falsch wiedergegeben?

Ich meine, wer ihre Erklärung auf Twitter gelesen hat, kann doch nicht wirklich die Ereignisse um Palmer und Baerbock gleichsetzen?

Also unabhängig davon ob man ihre Meinung zum Thema, was sagbar ist und was nicht, teilt.
 
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