@schopi, was soll ich denn ändern? wovon konkret redest du denn?
dass wir bald in einer diktatur leben, das bezweifel ich stark. die sog. weltmächte tun ihr bestes diktaturen von der welt auszuradieren. die amis haben uns von der diktatur befreit. im irak is jetzt glaub auch keine diktatur mehr, wie war das noch in lybien? gaddafi ist auch geschichte.
ob demokratie jetzt die bessere alternative ist, ist mal so dahin gestellt. wie die regierungsform letztendlich genannt wird, ist auch ehr unwichtig. was die leute mit sich machen lassen ist das entscheidende. und da kann man sich zumindest in deutschland noch nicht beschweren. hier musst du nicht mal arbeiten. kriegst alles vom amt, wenn dir der sinn danach steht.
und der fernseher ist schon eh und je verdummungs- und propaganda instrument. hast du noch einen fernseher? guckst du dir tatsächlich noch die nachrichten an? forsch mal etwas über die etymologie des wortes nachrichten nach... "nach richten" "richte dich danach"... darüber, dass nur ganz wenige individuen dafür verantwortlich sind, was tatsächlich "nachrichten" sind sollte eigentlich jedem sehr zu denken geben. aber es geht ja ganz einfach... einfach nicht mehr gucken und sich nicht mehr "nach richten".

für mich persönlich hat der fernseher in den letzten jahren, wo ich noch einen besessen habe, die rolle der gladiatorenkämpfe des antiken roms eingenommen. unterhaltung für den pöbel, damit sich ja nicht um das gekümmert wird, was wirklich wichtig ist. das, was um dich herum passiert ist wichtig. die nachrichten ganz sicher nicht. die nachrichten sind es nicht mal wert darüber zu diskutieren. es ist eine ablenk taktik derer, die dich regieren. ein instrument, nichts anderes.
politik stecke ich beinahe in die selbe kategorie. traurigerweise gibt es aber noch genug dumme menschen, die die drecksarbeit für diejenigen verrichten, die uns beherrschen. wer heutzutage noch einen militärischen dienst ableistet, um "unser land zu beschützen", ist nichts anderes als eine "soldaten ameise", die für ihrer königin alles tut, ohne zu hinterfragen, wo der sinn darin besteht. es gibt keine bedrohung von terrorismus. tatsächlich ist das wort nicht mal genau definiert. genau genommen könnte man uns auch terroristen nennen, weil wir durch gewalt unsere politischen idiologien (demokratie) in regionen verbreiten wollen, wo andere politische idiologien (diktatur) an der macht sind. und wieso gibt es in england noch eine monarchie? nicht beantworten, ist ehr ne rethorische frage.
aber die gute nachricht ist, dass jeder einzelne die macht hat, das zu verändern. wir sind immer noch das volk und wenn uns das alles wirklich irgendwann total anfängt zu stinken, dann wählen wir die uns regierenden einfach ab. aber bis dahin vergeht noch etwas zeit. tatsächlich bin ich ja so idialistisch zu sagen, dass demokratie gar nicht so schlimm ist. klar, da gibt es ein paar über uns, die sich ihre taschen füllen und sowieso gar nicht das tun, was ich für richtig halte. aber umgekehrt ist das genau so. für mich ist demokratie eine freundliche co-existenz. ein nehmen und geben. effektiv befinden wir uns sowieso in einer form der pseudo anarchie und demokratie.
also... so schwarz, wie es der fernseher gerne mal malt, ist das alles gar nicht. wenn man mal öfter vor die tür geht, wird man das merken. da draußen ist nämlich die realität und nicht in der glotze.
