Unser Leben in 25/ 50 Jahren

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Daaron schrieb:
Da Tiere und Pflanzen beides Lebewesen sind: Willst du über jedes gezupfte Salatblatt eine bittere Träne vergießen? Nein? Warum also über eine Kuh?

hi, daaron. danke für deinen beitrag. hat mich tatsächlich mal nicht vollständig in rage versetzt. aber von diesen bescheuerten tiere/pflanzen vergleich musst du endlich mal abstand nehmen.

tiere haben ein bewusstsein. pflanzen nicht. tiere haben ein gehirn, genau wie menschen. einige tiere, die du isst, sind sogar säugetiere, wie auch der mensch. wenn ein hund sich schwanzwedelnd vor dich hockt, weiß er, dass er so die chance auf eine belohnung hat. ein klares zeichen für lernfähigkeit. er kann nicht mit dir reden aber er kann trotzdem auf seine weise mit dir kommunizieren. (führ den gedanken mal weiter...)

zum thema massentierhaltung in hochhäusern. ob das jetzt einfacher ist als bei pflanzen, weiß ich nicht. es gibt da mehrere faktoren. vorallem den transport stelle ich mir kompliziert vor aber viel mehr noch die exkremente, die ja auch irgendwo hin müssen. du pauschalisierst das so einfach aber da gibts doch mehr faktoren, die da mit rein spielen. insgesamt stelle ich mir den logistischen aufwand viel größer vor viecher in hochhäusern zu züchten, im gegensatz zu gemüse und co.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zornbringer
@onkel, ich würde es echt begrüßen, wenn du etwas weniger provokativ/abwertend schreibst.
Also bitte, mein letzter Post war doch wohl eher Kompromissbereit oder meinst du nicht? Ich finde, es passt tatsächlich hier ins Thema wenn wir über die Zukunft sprechen. Was der Bevölkerungswachstum, bzw. die Massenanbauten von Gemüse und eben auch Tieren, ja man produziert Tiere die vernichtet werden sollen, auch wenns bitter klingt, es ist so.
@Daron und Zornbringer
wir sind jetzt schon überbevölkert und es sterben tatsächlich jetzt in diesem moment menschen den hungertod. wie kann das möglich sein, wenn doch eigentlich überproduziert wird?
Die wirklichen Hungerleider-Staaten, insbesondere in Afrika, sind meiner Meinung nach selbst Schuld. Solange dort Warlords über
ihre eigenen kleinen Stämme herrschen, so lange wird da nichts Anständiges.
Hinzu kommt der Bevölkerungszuwachs genau in den Regionen, die sich diesen eigentlich nicht leisten können.
Die Steppen, Wüsten und sonstigen Trockengebiete sind einfach kein Ort für große Menschenansammlungen.
Warum also vermehren sich genau dort die Menschen wie die Karnickel, wundern sich dann aber über Ressourcenmangel?

Das ist ganz einfach. Das ist die MARKTWIRTSCHAFT! Es wird Milch überproduziert, von der EU abgekauft, es wird zu Milchpulver verwertet und dieses Milchpulver wird dann als Überschuss verbrannt. Dazu dann: Man muss ja die Milch transportieren, zu den Verpulverungen (wortwörtlich), dann zum verbrennen. Da sitzt dann auch jedesmal nen Kontrolleur hinter, der das überwacht. Das muss transportiert werden, was wiederum Fahrer tun, und dann wird das Zeug massenweise verbrannt und als Argument warum das zeug nicht in andere Länder verschifft und dort kostenlos verweilt wird, weil das verbrennen teurer ist, wird gesagt, "wir verschenken das nicht, weil sonst würden wir die Viehwirtschaft in diesen Ländern ruinieren." Wirtschaft. Nichts anderes. Geld.
Die Amerikaner haben damals als das Milzbrand kam dem Bayer die Pistole auf die Brust gelegt und eingefordert zu den Bedingungen die sie wollen das Gegenmittel zu kaufen. Ein Anti-AIDS Medikament gibt es schon, es scheitert an den Patenten, die die Amerikaner den Afrikanern nicht übergeben wollen. Will heißen: Ein paar Amerikaner
sind mehr wert als ein paar Afrikaner.

Der wirklich, und das passt wirklich wie die Faust aufs Auge auf den Film Watchmen, völlig sarkastische, schwarze Humor oder sozusagen DER WITZ ist der, dass die Afrikaner nur deswegen soviele Kinder haben, weil sie selber nicht mehr in der Lage sind, mit steigendem Alter sich selbst zu versorgen. Die Lebenserwartung ist dermaßen, dass es nur geht sich selbst zu versorgen wenn das die eigenen Kinder tun. Als Art Sklaven derer, die dort herrschen. Immer unter dem Druck dieser Machthaber. Menscheleben sind dort nichts wert, und das ist eigentlich das Problem. Würde man den Afrikanern was zu essen geben, sie müssten sich nicht totarbeiten und Kinder ohne Ende kriegen. Nicht weil sie ja nur fröhlich in der Sonne entspannen, sondern weil sie dann auch fähig wären normal zu arbeiten und nicht mit knapp 30-40 den Löffel abgeben und die Kinder in genau demselben tödlichen Kreislauf zurück lassen.

Dem könnte man entgehen, indem man den Afrikanern zu essen gibt. Dann würde die Population schrumpfen. Eigentlich paradox.

zum thema anbauflächen... ich bin in diesem gebiet kein fachmann aber ist es nicht möglich gemüse plantagen, wie sie jetzt schon in gewächshäusern gezüchtet werden, vertikal zu bauen?
sprich, gewächshäuser in form von hochhäusern. es wird ja jetzt schon vertikal gebaut, weil offenbar zu wenig wohnflächen in bestimmten gebieten vorhanden sind. wieso ist das nicht auf gewächshäuser übertragbar?
Wieso denn Tiere anbauen? Wieso nicht, wie oben schon erwähnt wurde Fleisch anbauen? Denn dann ist man das Übel doch los. Man ist die Tierquälerei los, die mich auch nicht kalt lässt, wir sind doch wohl alle denkende, fühlende Wesen, man ist Ersatzprodukte los die eben NICHT so schmecken wie Fleisch. Man könnte das sogar in einem solchen Turm machen, außen rum die Pflanzen anbauen für Nährstoffe und Nährlösungen, in der Mitte die Muskelgewebe damit aufbauen und als Steak verkaufen. Wenn es genauso schmeckt, wenn kein Tier dafür leidet, wenn die Anbauflächen optimiert sind, warum nicht.

tiere haben ein bewusstsein. pflanzen nicht. tiere haben ein gehirn, genau wie menschen. einige tiere, die du isst, sind sogar säugetiere, wie auch der mensch. wenn ein hund sich schwanzwedelnd vor dich hockt, weiß er, dass er so die chance auf eine belohnung hat. ein klares zeichen für lernfähigkeit. er kann nicht mit dir reden aber er kann trotzdem auf seine weise mit dir kommunizieren. (führ den gedanken mal weiter...)
Mensch -> andere Tierarten -> Fische -> Pflanzen -> Gene.
Letztlich und wenn man es genau nimmt, fressen wir Menschen unsere Vorfahren. Ob es nun die Tiere sind, die unser primärer Energielieferant waren die zu unserer Zunahme führten, ob es die Pflanzen sind, welche Energie aus dem Sonnenlicht ziehen. Letztlich wird sämtliche Energie aus Sonnenlicht (ok vielleicht ein wenig aus Erdwärme) gewonnen. Die Pflanzen wachsen aufgrund des Sonnenlichtes, die Tiere essen die Pflanzen und verwerten die Zucker/Stärke und wir wiederum essen die Tiere weil dort auf weniger Raum als bei den Pflanzen Nährstoffe enthalten sind. Wir MÜSSEN keine Tiere essen, und das stimmt ja auch. Wir brauchen auch keinen Esstisch, der Boden reicht völlig, wir brauchen kein zu hause, eine Höhle tuts auch. Keinen Elektroherd, eine Feuerstelle reicht auch. Eine Tierrasse, welche uns überlegen WÄRE, sie würde handeln, sie würde uns versklaven und uns ohne Skrupel als minderwertig einstufen und essen. Davon kommt man nur weg, wenn man es wie oben, versucht zu verstehen, wenn man versucht es einzuschränken, wenn man andere Ideen zulässt, wenn man sich der Forschung nicht verschließt, aber auch indem man das akzeptiert was die Wahrheit ist und war.

Sofern Muskelfleisch hergestellt werden kann, und das mit einem guten Aufwand/Nutzen, dann wird das auch kommen. Das Fleisch im Supermarkt wird auch zusammengeklebt. Es geht also schon weiter. Nur ist völlige Abstinenz ein Wunschdenken, auch wenn es vielleicht, und das schreibe ich extra, vielleicht ethisch und moralisch nicht korrekt ist. Ist es denn, auch wenn diese Frage jetzt tatsächlich absurd klingt, moralisch und ehtisch richtig, tote Körper in der Erde zu verscharren, als sie als grüne Pillen zu nutzen? Uiuiui. Die Frage ist ernst gemeint. Was genau hindert dich daran, tote Menschen zu essen, auch wenn diese Frage jeder deiner Sinne abstoßen mag. Wenn ein Mensch unter der Erde verrottet, und dann zersetzt wird, der Erde zugeführt wird, und dann in, lassen wir es 300 Jahre sein, wieder zu Erde wird. Wo liegt die Moral/Ethik darin?

Und essen wir demnach nicht permanent Menschen? Tiere? Mit jedem bissen? Klar, wir müssen keine Tiere quälen, und das will auch keiner, es möchte aber auch nicht jeder auf das Fleisch verzichten.
 
Soweit ich weiß würde die die gesamte Bevölkerung in Australien reinpassen (bei einer Bevölkerungsdichte wie in Bayern :D).

Natürlich ist Viehhaltung usw nicht mitberechnen aber dennoch das mit der Gefahr "Überbevölkerung" kann ich nicht so für bare Münze nehmen...
 
Onkelhitman schrieb:
Letztlich und wenn man es genau nimmt, fressen wir Menschen unsere Vorfahren.

Wir MÜSSEN keine Tiere essen, und das stimmt ja auch.

Wir brauchen auch keinen Esstisch, der Boden reicht völlig, wir brauchen kein zu hause, eine Höhle tuts auch. Keinen Elektroherd, eine Feuerstelle reicht auch.

Davon kommt man nur weg, wenn man es wie oben, versucht zu verstehen, wenn man versucht es einzuschränken, wenn man andere Ideen zulässt, wenn man sich der Forschung nicht verschließt, aber auch indem man das akzeptiert was die Wahrheit ist und war.

Und essen wir demnach nicht permanent Menschen? Tiere? Mit jedem bissen? Klar, wir müssen keine Tiere quälen, und das will auch keiner, es möchte aber auch nicht jeder auf das Fleisch verzichten.

unterschreibe ich alles aber ich gehe noch etwas weiter. es hat nicht direkt mit einschränkung zu tun, sondern vielmehr mit dem bewusstsein. das bewusstsein, dass eine pflanze oder ein tier ihr leben lässt, um uns weiter am leben zu halten. sprich, ein gewissenhafter, respektvoller umgang mit den lebewesen, die uns umgeben und die uns ernähren. ohne die könnten wir nicht überleben...

wenn das jeder mensch verinnerlicht hat, dann ist nichts mehr im wege uns als spezies zur nächsten ebene weiter zu entwickeln.

dazu muss man kein vegetarier werden. aber man muss verstehen, dass wir uns diese kugel mit allen anderen lebewesen teilen. wir sind nur ein winzig kleiner teil des ganzen. wir sind nicht mal nötig, um das ganze im einklang zu halten. eigentlich ist ehr das gegenteil der fall. erst wenn das alle verstanden haben gehts weiter nach vorne. bis dahin drehen wir uns nur weiter im kreis oder vielmehr in einer spirale, die irgendwann ein ende hat.
 
Fu Manchu schrieb:
Ich esse zwar auch Fleisch aber deine Aussage ist nun mehr als närrisch. Einer Kuh kannst du Schwerzen zufügen und Leid und Kühe sind empfindsame Lebewesen mit einem zentralen Nervensystem das Schmerz und Angst empfinden kann.
Ok, dann ändere ich die Prämisse: Was unterscheidet ein Salatblatt von einem Mehlwurm oder einer Heuschrecke?
Sowohl Pflanzen als auch Tiere nehmen Verletzungen wahr. Sie versuchen Verletzungen zu vermeiden. Sie warnen ihre Mitbewohner vor drohender Verletzung.
So... und wo ist jetzt der Unterschied zwischen einem Wasserkäfer und einer Möhre? Beide sind knusprig und beide haben kein ZNS.

Das mit einer Pflanze zu vergleichen ist absurd. Es mag Pflanzen geben die auf Reize reagieren, aber das sind keine Empfindungen oder Leid.
Sagt wer? Nur weil das langsame Verwelken einer schlecht gegossenen Blume etwas anders aussieht als eine ausblutende Sau, ist da wirklich ein Unterschied? Nicht für mich.

Es macht genauso wenig Sinn, Grund- und Zwecklos Pflanzen zu beschädigen, wie es das auch mit Tieren macht, egal ob Insekt oder Primat.

Klar braucht man um Kühe nicht weinen, aber ein wenig repektvoller Umgang mit Tieren, insbesondere die Tiere die für unser Steak sterben sollte sein. Nicht umsonst gibt es Gesetze zum Tierschutz, auch für die sog. Nutztiere.
Oh, ich respektiere Freund Kuh. Ich bin gegen Käfighaltung und lebendiger Presswurst. Ich weine nur eben nicht um Freund Kuh, wenn er dann bei mir auf dem Teller liegt.... anders als das die Veggi-Fraktion scheinbar macht.

Gucky10 schrieb:
Stichworte vielleicht Arbeitsteilung und Zugang zu Verhütungsmitteln usw. dir fällt bestimmt noch mehr ein.
Arbeitsteilung, vielleicht... aber Verhüterli? Die Nicht-Christlichen Hilfsorganisationen verteilen das Zeug in ausreichenden Mengen. Es wird nur eben nicht eingesetzt. Genauso wie sich die, die wissentlich bereits HIV-Träger sind, nicht aktiv aus Genpool und Infektionsradius entfernen.

Zornbringer schrieb:
tiere haben ein bewusstsein. pflanzen nicht. tiere haben ein gehirn, genau wie menschen.
Die wenigsten Tiere haben ein Bewusstsein. Die sind sich ihrere selbst nicht bewusst. Tatsächlich essen wir keine einzige Spezies, die zur Selbsterkenntnis fähig ist. Die einzigen Menschen, die das tun, sind einige Naturvölker. Dschungelbewohner brutzeln sich einen Menschenaffen, Inuit kochen lecker Orca-Suppe.
Ein Hund ist, genauso wenig wie ein Schwein, zur Selbsterkenntnis fähig. Sie haben kein Bewusstsein.

Und das Gehirn? Machst du es daran fest? Darf man nur essen, was kein ZNS besitzt? Ratte schlecht, Heuschrecke gut? Was wäre mit einer Spezies, die zwar kein ZNS besitzt, wohl aber in ihren Ganglien trotzdem mehr Gesamtkapazität hat als ein Orang Utan.

vorallem den transport stelle ich mir kompliziert vor aber viel mehr noch die exkremente, die ja auch irgendwo hin müssen.
Genauso wie manche Masttiere bereits jetzt ihr gesamtes Leben in einer Halle verbringen, kann man das genau so auch vertikal erweitern. Tatsächlich sorgt der Raumgewinn hier für verbesserte Lebensbedingungen.
Und Exkremente sind kein Problem. Scheiße läuft von oben nach unten. Bis zum Keller erledigt die Schwerkraft alle Arbeit, danach musst du nur die Kanalisation entsprechend ausbauen. Man kann das Problem auch ganz elegant lösen, indem man im selben Agrar-Turm sowohl Viehzucht als auch Felder kombiniert. Des einen Dung ist des anderen Dünger. Außerdem kannst du die Exkremente auch verarbeiten. Getrocknete Kuhfladen brennen verdammt gut, genauso wie Fürze. Fang sowohl das Methan als auch die Kacke auf, schick sie durch eine Aufbereitung und am Ende kannst du damit den Energiebedarf der Zuchtanlage decken.
 
Daaron schrieb:
Ok, dann ändere ich die Prämisse: Was unterscheidet ein Salatblatt von einem Mehlwurm oder einer Heuschrecke?

Um ein - wenn auch einfaches - Nervensystem der Insekten.

Daaron schrieb:
.. und wo ist jetzt der Unterschied zwischen einem Wasserkäfer und einer Möhre? Beide sind knusprig und beide haben kein ZNS.

Du kannst das ganze gerne ins Lächerliche ziehen, aber es bleibt dabei, ein Tier ist schmerzempfindsam. Pflanzen haben dieses Empfinden nicht, auch wenn Pflanzen chemische Abwehrkräfte freisetzen können ist das eine Maßnahme welcher nicht Schmerz vorangeht.


Daaron schrieb:
.. Nur weil das langsame Verwelken einer schlecht gegossenen Blume etwas anders aussieht als eine ausblutende Sau, ist da wirklich ein Unterschied?

Ein deutlicher! Eine Sau, das Haussschwein ist sogar zur Intelligenz fähig, ähnlich der eines Hundes. Und wenn eine Sau verblutet dann stößt sie markerschütternde Schreie aus, Schmerzensschreie. Pflanzen fehlt aufgrund eines Nervensystems die Schmerzempfindung.

Daaron schrieb:
.. Oh, ich respektiere Freund Kuh. Ich bin gegen Käfighaltung und lebendiger Presswurst. Ich weine nur eben nicht um Freund Kuh, wenn er dann bei mir auf dem Teller liegt.... anders als das die Veggi-Fraktion scheinbar macht.....

Du musst das jetzt nicht in Lächerliche ziehen und von "Freund Kuh" sprechen. Die Kuh ist weiterhin ein Nutztier und darf auch meiner Meinung nach verputzt werden mit allem was zu haben ist. Es zeugt aber auch von einem zentralen Nervensystem wenn man bei seiner Diskussion objektiv bleibt und die Gegenseite nicht zu Kuhfreunden und Veggie-Fraktion abstempelt ;).
 
Daaron schrieb:
Die wenigsten Tiere haben ein Bewusstsein. Die sind sich ihrere selbst nicht bewusst. Tatsächlich essen wir keine einzige Spezies, die zur Selbsterkenntnis fähig ist.
Ein Hund ist, genauso wenig wie ein Schwein, zur Selbsterkenntnis fähig. Sie haben kein Bewusstsein.

Ab ~ 15 Minuten steigt dann langsam der Blutdruck.

http://www.youtube.com/watch?v=vo3lpQm1nG4

Manche Leute sollten vielleicht mal als Kuh,Schwein oder was auch immer einen " Rundgang " durch so ein " Etablissement " machen.
Da würden sich manche Ansichten sicherlich ändern.
 
Ich bin schon gespannt was für Kommentare kommen.

(Vor allem bei zwei Leuten bin ich schon ganz heiss darauf und weiß,daß sie mich nicht enttäuschen werden sondern mich auch hier wieder mit ihrer grenzenlosen Weisheit beglücken werden).
 
Fu Manchu schrieb:
Um ein - wenn auch einfaches - Nervensystem der Insekten.
Insekten sind so einfach gestrickt, dass sie Verletzungen nicht aktiv wahrnehmen. Sie reagieren, wenn überhaupt, nur auf dem selben Level wie Pflanzen es auch tun. Meist reagieren sie gar nicht, sondern versuchen abgetrennte Gliedmaßen weiter zu verwenden, als wären sie noch da.

Du kannst das ganze gerne ins Lächerliche ziehen, aber es bleibt dabei, ein Tier ist schmerzempfindsam. Pflanzen haben dieses Empfinden nicht, auch wenn Pflanzen chemische Abwehrkräfte freisetzen können ist das eine Maßnahme welcher nicht Schmerz vorangeht.
Schmerz = Wahrnehmen von Verletzungen & Auslösen einer Schutzreaktion vor weiteren Verletzungen.

Du nimmst doch nichts aktiv wahr, wenn du auf die heiße Herdplatte fasst. Du merkst nur: "Aua, heiß, nicht mehr anfassen!" Als Mensch bist du in der, auf der Erde, einzigartigen Lage über dein Erlebnis zu reflektieren. du kannst deinen Schmerz ignorieren und weiter drauffassen. Du kannst genauso wissenschaftlich ergründen, wieso du Schmerzen erlitten hast.
Das ändert nichts am Ablauf: Nervenzelle sendet Signal -> primitive Teile des Gehirns lösen Schutzreaktion aus.

Ist dir evtl. schon einmal untergekommen, dass sehr empfindsame Menschen als "Mimosen" bezeichnet werden? Hast du mal darüber nachgedacht, woher das kommt? Was ist eine Mimose? Ok, ich machs dir leicht: Es ist eine Pflanzenart, die auf Berührungen reagiert, und zwar ziemlich heftig (für eine Pflanze).
Pflanzen SPÜREN Verletzungen und Berührungen. Sie REAGIEREN darauf. Daran kannst du nichts leugnen. Alles was du machst ist also nur WERTEN, und das ist nicht nur menschlich, es ist extrem subjektiv und entbehrt jeder Logik. Würdest du rein logisch oder zumindest 100% konsequent an das Problem heran gehen, dann dürftest du GAR NICHTS essen. Warum? Ganz einfach: Jeder von dir gegessene Apfel verhindert, dass sich der ursprüngliche Apfelbaum vermehren kann wie es ursprünglich sein Plan war... außer natürlich, du kackst die Kerne direkt auf dein Feld. Wenn du hingegen das Kerngehäuse auf den Müll wirfst oder ins Klo kackst, dann wars das. Dann hast du Leben vernichtet.

Ein deutlicher! Eine Sau, das Haussschwein ist sogar zur Intelligenz fähig, ähnlich der eines Hundes. Und wenn eine Sau verblutet dann stößt sie markerschütternde Schreie aus, Schmerzensschreie. Pflanzen fehlt aufgrund eines Nervensystems die Schmerzempfindung.
Ich verpass der Sau vorher einen Schlag auf den Hinterkopf oder verpass ihr Morphium, sie ist bewusstlos. Sie kann nicht schreien. Wo ist der Unterschied?

Und Hunde sind nicht sonderlich intelligent. Sie sind lernfähig, aber verwechsle Training nicht mit Intelligenz. Du hältst deinen Computer doch auch nicht für intelligent, nur weil er dazu programmiert ist, komplexe Integralrechnungen 1Mio mal schneller als du zu lösen. Ein intelligenter Computer würde dir sagen, dass du ihn mal kreuzweise kannst und du deine Integralrechnung gefälligst allein machen sollst.
Eine Krähe kann sich SELBST Dinge beibringen, genau wie ein Schimpanse oder ein Mensch. Ein Hund vermag das nicht, ein Hund rennt sogar nach dem Stöckchen, wenn Herrchen das Stöckchen gar nicht losgelassen hat. Hunde sind nur ein wenig lernfähiger als Katzen, sie sind lediglich viel sozialer und erscheinen uns (Mensch=soziales Wesen) dadurch klüger.

Deine Argumentation ist komplett subjektiv. Es gibt keinen objektiven Unterschied zwischen Pflanzen und Tieren. Beides sind Lebensformen. Beide nehmen Verletzungen und Bedrohungen ihres Lebens sowie des Fortbestand ihrer Art war. Beide reagieren in der ihnen möglichen Weise.
Wenn Tulpen Lungen hätten, Holland wäre das Land der Schmerzensschreie. Zum Glück sind Pflanzen stumm, hm?

0815-TYP schrieb:
Ab ~ 15 Minuten steigt dann langsam der Blutdruck..
Und das hat genau was mit dem zitierten Bereich zu tun?
Nach wissenschaftlicher Erkenntnis sind nur einige wenige Spezies auf der Erde zu bewussten Handlungen, insbesondere zum Selbstbewusstsein, fähig. Dazu gehören Orcas, einige höhere Primaten (inkl. Menschen). Außerdem sind eventuell noch Krähen, Kraken und Delphine tatsächlich bewusste Lebewesen.
Alles andere ist nur animierte Biomasse, die wahlweise zur Flora oder Fauna gehört. Ob man diese animierte Biomasse dann respektvoll behandelt und eben NICHT unter den gezeigten Bedingungen hält, das steht auf einem ganz anderen Blatt.
 
Daaron, es sind Menschen wie du die Tiere massenhaft in Käfige und Gehege pferchen um sie dort qualvoll zu halten und hochzuzüchten. Profit über das Leid anderer, Igoranz und ja, eine ordentliche Portion Unwissenheit und Narretei.
Ignoranz gegenüber anderen Lebewesen (und somit der Natur) ist doch genau das Problem das wir Menschen haben und uns so viele Probleme bereitet.
Fleisch essen ist meiner Meinung nach ok, aber man erkennt doch klar das es zwischen Pflanzen und Tieren deutliche Unterschiede gibt. Man kann sich Tierquälerei schönreden damit, das Tiere kein Bewusstsein haben, aber sie sind dennoch empfindsame Wesen.

Daaron schrieb:
...Und Hunde sind nicht sonderlich intelligent. Sie sind lernfähig, aber verwechsle Training nicht mit Intelligenz. Du hältst deinen Computer doch auch nicht für intelligent, nur weil er dazu programmiert ist, komplexe Integralrechnungen 1Mio mal schneller als du zu lösen. Ein intelligenter Computer würde dir sagen, dass du ihn mal kreuzweise kannst und du deine Integralrechnung gefälligst allein machen sollst....

Hunde haben sehr wohl eine Intelligenz, sie sind sogar zu Problemlösung fähig für Probleme, denen sie vorher nicht ausgesetzt waren (und auch andere Tiere u.a. einige Vögel können das). Und wenn du Intelligenz mit Arbeitsverweigerung vergleichst und auf Integralrechnung verzichtest wissen wir ja welche geistige Einstellung und Fähigkeit du hast. :D
 
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Fu Manchu schrieb:
Daaron, es sind Menschen wie du die Tiere massenhaft in Käfige und Gehege pferchen um sie dort qualvoll zu halten und hochzuzüchten.
Es sind Leute wie du, die nicht anständig lesen sondern nur ihren Senf dazu geben wollen. Wegen Leuten wie dir können wir keine netten Dinge haben.
Ich habe mich schon mehrfach von Massentierhaltung distanziert. Das hat schon allein praktische Gründe. Die Qualität des Fleisches ist bei artgerechter Haltung deutlich höher und es müssen deutlich weniger Medikamente eingesetzt werden. Genauso distanziere ich mich aber von dieser selbstgerechten "ich bin besser als ihr Fleischfresser" - Haltung aus der Veggi - Fraktion. Ich halte diesen Leuten lieber den Spiegel vor und zeige ihnen die Lücken in ihrer Argumentationskette.

Ignoranz gegenüber anderen Lebewesen (und somit der Natur) ist doch genau das Problem das wir Menschen haben und uns so viele Probleme bereitet.
Jap, genau die Lücken meine ich.
Ihr sonnt euch alle in eurer höheren Moral, vergesst dabei aber was ihr der Möhren-Population antut. Und mir will keiner erzählen, dass es moralisch und ökologisch makellos ist, riesige Monokulturen anzulegen, sei es Getreide, Mais oder Soja.

Und wenn du Intelligenz mit Arbeitsverweigerung vergleichst und auf Integralrechnung verzichtest wissen wir ja welche geistige Einstellung und Fähigkeit du hast. :D
Arbeitsverweigerung ist ein Zeichen von freiem Willen. Ein bewusstes, intelligentes Wesen hat einen solch freien Willen.
Ein Wesen, dass immer tut was man von ihm will, kann weder bewusst noch intelligent oder frei sein... aber Hunde machen eben genau das.
 
@onkel, hilf uns noch mal und erklär daaron, dass wir alle aus der gleichen ursuppe stammen...
 
Darron. Die nicht-christlichen mögen die Verhuterli verteilen aber wieviele erreichen die? Der nächste religöse Mensch macht das wieder zunichte. Das ist ja das wunderbare an der Religion so sehr man sich hasst es gibt Themen da ist man sich einig egal wem man konkret anhängt. Ausserdem ist es mit dem Verteilen nicht getan, es gehört Aufklärung dazu und das aufzeigen von für die konkrete Situation angepasste Alternativen. Es ist leicht mit dem Finger zu zeigen wenn man vergleichsweise im Paradis sitzt.
Ansonsten, schade um den Thread. War ein interessantes Thema aber sich darüber zu streiten ob man Fleisch essen, kann,darf oder muss ...
Die Zukunft hat anderes verdient als diese , entschuldigung, kleinkarierte Diskussion.
 
Gucky10 schrieb:
Die Zukunft hat anderes verdient als diese , entschuldigung, kleinkarierte Diskussion.

wenn die menschheit mit ihrer unendlichen arroganz so weiter macht wie bisher, gibt es vielleicht keine zukunft. und an daaron sieht man, dass noch ein ganzes stück arbeit vor der menschheit liegt. tschuldigung aber ernährung ist alles andere als kleinkariert. es ist alles als selbstverständlich gegeben und konsequenzen gibt es ja sowieso nicht... das thema ist enorm wichtig. viel wichtiger als wirtschaftskrisen und co... ernährung ist existentiell. und unsere ernährung hat globale auswirkungen, die unsere zukunft beeinflusst.

es ist nur ein recht unangenehmes thema und die leute reagieren empfindlich, weil es eben existentiell ist. es ist in deinen instinkten verankert, essen zu wollen. wenn dir jemand dein essen wegnehmen will, reagierst du dementsprechend. das ist das, was hier passiert.
 
Das Thema ist aber nicht Ernährung das ist natürlich wichtig. Das Thema ist hier aber ein sehr spezielles und sehr lokales. In Afrika da fragt niemand ob Veganer die besseren Menschen sind , die wollen was zu essen und zwar vorzugsweise Fleisch. Der Gedanke sich nur pflanzlich ernähren zu müssen erscheint diesen Menschen ziemlich lächerlich. Sich über sowas Gedanken zu machen ist ein Zeichen einer Gesellschaft die das Problem der Ernährung prinzipiell gelöst hat, es ist gewissermassen ein Luxusproblem. Wichtiger ware Konzepte zu diskutieren wie man 10 Mill.Menschen ernährt. Da gibt es kein entweder oder.
 
speziell bei afrika (wahrscheinlich nicht nur da) ist ja ironischerweise die massentierhaltung mit für die vernichtung von existenzen verantwortlich. das fleisch, was wir produzieren und darunter schicken ist billiger als das, was die lokalen landwirte produzieren. und da es in einigen regionen nichts anderes als die landwirtschaft zur sicherung deiner existenz gibt...

hier ist übrigens auch in keiner silbe davon gesprochen worden, dass vegetarier oder veganer die besseren menschen sind. hat dir das vielleicht nur dein schlechtes gewissen eingeredet? weiß nicht...

ach, und wenn es in afrika ein besseres schul- bzw. bildungswesen geben würde, dann wären die vielleicht auch etwas aufgeklärter beim thema ernährung... wieso glaubst du eigentlich, dass die nur fleisch wollen?
 
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Was für ein schlechtes Gewissen? Weil ich Fleisch esse? Hattest du nicht gerade gesagt das Veggis keine besseren Menscheb sind und dann fragst du nach schlechten Gewissen? Hm.
Ob das für ganz Afrika zutrifft ware zu klären aber es ist definitive keine Lösung allen nur noch Grünzeug zu verordnen.
 
Gucky10 schrieb:
Hattest du nicht gerade gesagt das Veggis keine besseren Menscheb sind und dann fragst du nach schlechten Gewissen?

nö, ich hab extra noch mal für dich (und die anderen nachgeguckt)... ich hab nirgends in dieser fünf seitigen diskussion davon geredet, dass "vegetarier die besseren menschen sind" ... hast du vielleicht nur interpretiert oder mich mit jemandem verwechselt?

in diesem sinne...
 
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