perfekt!57
Commodore
- Registriert
- Feb. 2003
- Beiträge
- 4.207
wenn ich das so lese was tiguar zitiert hat, dann frage ich mich, ob ich allgemein verständlich genug war ( tiguar hat mich schon richtig verstanden.).
noch mal am beispiel:
- eine familie ist total überschuldet. und hat bei einem nettoeinkommen von 1400 euro/monat feste kosten von 1350,- euro/monat. was nützt da der wechsel der schuldnerberaterung? von der freien zur caritas oder ungekehrt... ?
klar ist: es hilft nur mehr arbeit, höheres einkommen, sich qualifizieren für mehr einkommen bei gleicher stundenzahl, (für deutschland als ganzes gedacht: auch preiswerte mitarbeiter finden (im beispiel: putz-, kinderfrau von irgendwo aus der welt für 3,- euro die stunde, damit einer aus der 1400-Euro-Familie dann für 6, 8 oder 14 Euro/h arbeiten gehen kann.) - höheres einkommen deshalb, weil viel mehr sparen kann man auf dem niveau auch nicht mehr - und das auch nicht sinnvoll ist: theater, kino, konzert, urlaub gehören für jede familie dazu. für deutschland: sozialstaat, messen, ausstellungen, autobahnen, verteidigung, polizei, afrikahilfe, deutschlandfunk ... - eben alles, und alles gut.
der schluss wurde also bereits gezogen: in ähnlicher lage sind wir als gemeinwesen (und das ist nicht von mir, sondern konnte man wiederholt überall lesen, in interviews hören):
- wer auch immer kommt, seine handlungsspielräume sind extrem eng. (und "das tafelsilber", bundesvermögen etc. ist nun bereits alles verkauft).
- deswegen soll und muss natürlich weiter jeder so wählen, wie es seinem persönlichen vorteil entspricht.
(und warum vorteil, darüber könnte man eine mindestens einsemestrige politikvorlesung halten. aber: vorteil ist richtig.)
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noch mal am beispiel:
- eine familie ist total überschuldet. und hat bei einem nettoeinkommen von 1400 euro/monat feste kosten von 1350,- euro/monat. was nützt da der wechsel der schuldnerberaterung? von der freien zur caritas oder ungekehrt... ?
klar ist: es hilft nur mehr arbeit, höheres einkommen, sich qualifizieren für mehr einkommen bei gleicher stundenzahl, (für deutschland als ganzes gedacht: auch preiswerte mitarbeiter finden (im beispiel: putz-, kinderfrau von irgendwo aus der welt für 3,- euro die stunde, damit einer aus der 1400-Euro-Familie dann für 6, 8 oder 14 Euro/h arbeiten gehen kann.) - höheres einkommen deshalb, weil viel mehr sparen kann man auf dem niveau auch nicht mehr - und das auch nicht sinnvoll ist: theater, kino, konzert, urlaub gehören für jede familie dazu. für deutschland: sozialstaat, messen, ausstellungen, autobahnen, verteidigung, polizei, afrikahilfe, deutschlandfunk ... - eben alles, und alles gut.
der schluss wurde also bereits gezogen: in ähnlicher lage sind wir als gemeinwesen (und das ist nicht von mir, sondern konnte man wiederholt überall lesen, in interviews hören):
- wer auch immer kommt, seine handlungsspielräume sind extrem eng. (und "das tafelsilber", bundesvermögen etc. ist nun bereits alles verkauft).
- deswegen soll und muss natürlich weiter jeder so wählen, wie es seinem persönlichen vorteil entspricht.
(und warum vorteil, darüber könnte man eine mindestens einsemestrige politikvorlesung halten. aber: vorteil ist richtig.)
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