Wieviel Demokratie ist noch geblieben...

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MrWeedster

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Nyet, nichts zu sagen
 
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ohne Wirtschaft keine Bevölkerung. Kannst ja die großen Konzerne mal dicht machen und schauen wo deine Bevölkerung ihr Lebensunterhalt verdient.

Was dagegen tun? Engargier Dich politisch und ändere selbst etwas. Wenn Du nichts tust, erwarte es von keinen Anderen. (Vielleicht tust Du es ja schon?)
 
Die angeblichen Machenschaften der Hochfinanz entsprechen oft weniger einer wirtschaftlichen Realität, als einer Karikatur, die oft auch anti-semitisch angehaucht ist (siehe auch Rothschild). Insbesondere wurde Hochfinanz, auch Großfinanz, als ideologischer Begriff in der Zeit des Nationalsozialismus missbraucht. Der Begriff ist auch heute noch in Verschwörungstheorien beliebt. Teilweise hat im deutschen Sprachgebrauch auch der Begriff Ostküste eine ähnliche Bedeutung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochfinanz


Und das ein Teil der Bevölkerung nicht wählt heiß gar nichts nicht jeder muss eine politische Meinung haben je gefestigter eine Demokratie desto niedriger die Wahlbeteiltigung
 
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REVOLUTION!
am besten nach dem vorbild der französischen revolution, alle reichen und politiker nen kopf kürzer machen
 
So ist auch
unsere Regierung der «großen Koalition»
nur von einer Minderheit unserer Bevölkerung
gewählt. Sie präsentiert nicht die
Mehrheit der Gesamtbevölkerung.

Eine Koalition bzw. Partei präsentiert auch keine Mehrheit der Gesamtbevölkerung, wenn überhaupt repräsentiert sie diese. Ich möchte mich im Detail zu seinen Aussagen äußern; ich habe in mehreren Punkten eine andere Meinung; doch zeugt allein die benutzte alte deutsche Rechtschreibung von seiner Anpassungsfähigkeit an neue politische Strukturen.
Insgesamt erscheint mir dieser "Artikel" eines "Professors" als plump; er greift Medienbilder als alleinige Wahrheit auf und überspitzt diverse Fakten. Dieser Text könnte eher im Politikunterricht einer Oberstufe verwendet werden, um Schüler dazu zu erziehen Artikel kritisch zu betrachten und Aussagen zu hinterfragen. So ein Text macht mich persönlich nur sauer, da ein zweitklassiger Professor sich hinter seinem Titel versteckt und mit Halbwahrheiten um sich wirft und dabei lediglich eine Seite der Medaille aufzeigt.
 
Nur, dass die großen Konzerne einen Bruchteil der Arbeiterschaft stellen. Den Großteil der Arbeitsplätze stellt der Mittelstand zur Verfügung. Sollte man also bedenken.
Politisch angagieren kann man sich nicht mehr, weil
1. Die Masse des Volkes interessiert sich nicht und
2. Ein kleines Leckerli fürs dumme Volk (80%) reicht aus und Du hast die Stimmen.
Während wir, die das Geld einbringen schön in den Ar*** gefi*** werden. :D
Hilft nur eins, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird, zur Wahl gehen und den Zettel ungültig machen, dann gibts wenigstens keine Geld mehr für die Parteien. Vielleicht wachen sie dann endlich auf.
 
Die Menschen sind verdrossen von der Politik weil diese Entscheidungen nicht mehr nach dem Sinne der Mehrheit trifft.

Das sind Volksvertreter, wenn die nicht im Simme der Mehrheit arbeiten, werden die abgewählt.

- Dadurch steigt der Frust, welcher durch nicht-waehlen-gehen zum Ausdruck kommt

Dadurch greift man dann wahrscheinlich überhaupt nicht mehr in die Demokratie ein, wenn man zu faul ist zum wählen zu gehen.

- jedoch aendert sich daran nichts, da einfach eine Minderheitenregierung an die Macht kommt, die trotzdem tut wie sie will

Das Wahlrecht ... ich versteh Dich nicht.

- Politiker dienen in erster Linie der Wirtschaft (Hochfinanz + Konzerne), stopfen sich die Taschen mit "Nebenverdiensten" voll und entscheiden gegen den Willen der Bevoelkerung, aber im Willen der Wirtschaft.

Andere Parteien wählen.

- Nebenbei "beraten" Wirtschaftsvertreter die Politiker ganz in ihrem Sinne

Ja, natürlich, geht aber auch nicht anders, sollen die ausschliesslich von Professoren beraten werden, oder ihr Wissen aus der Presse beziehen?
Wenn's Dich wirklich interessiert, engagier DICH!!
 
Was meinst du mit "noch geblieben"? Das politische System hat sich ja seit Einführung Ende der 40er nicht geändert. Die Verbindung Wirtschaft-Politik und ein nicht unerheblicher Grad an Lobbyismus hat es schon bei Staatsgründung der BRD gegeben. Nur hat in den ersten Jahrzehnten noch die Mehrheit der Bevölkerung von den wirtschaftlichen Aktivitäten profitiert (=zunehmend bessere Lebensqualität).

Die mittlere Lebensqualität ist inzwischen offenbar nicht so schlecht. Da kann sich die Entscheidungsträgerelite voll auf die Renditemaximierung orientieren, die vom Kapitalmarkt vielleicht auch mehr als zuvor gefordert wird. Solange kein Mob mit brennenden Flaschen die Firmenzentralen stürmt...

Als gemeiner Bürger muss man leider schon eine Art Holpflicht wahrnehmen, falls man irgendwie die politischen Entscheider und Entscheidungsprozesse mitverfolgen und in geringem Maße per Wahl mitbestimmen will. Aktuelles Beispiel "ich": hab gestern meinen Wahlschein für die Kommunalwahl am Sonntag bekommen. Ansonsten war außer ein paar die Umwelt verunstaltenden Plakaten überhaupt nicht mitzubekommen, dass überhaupt Wahlen anstehen. Zumindest die bei mir lokale Politikgesellschaft hat es also nicht nötig, von sich aus mal die Bürger zu informieren.


@Witwenmacher: kannst du die Thematik mit den ungültigen Stimmzetteln bitte noch weiter ausführen? Würde mich mal interessieren...
 
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In den letzten 50 Jahren haben immer die gewonnen die die größten Steigerungen von Sozialleistungen und anderen Vergünstigungen versprochen haben der Einfluss von Sozialverbänden und Gewerkschaften ist so groß da kann die Wirtschaft nur von träumen.

1/3 aller Abgeordneten sind Mitglieder des DGB
http://www.einblick.dgb.de/grafiken/2005/22/grafik03/

Prof. Dr. Eberhard Hamer ist Autor des Buches DER "WELTGELDBETRUG" http://neofeudal.ne.funpic.de/weltgeldbetrug.htm
einem Buch voller Verschwörungstheorien mir unverständlich wie so jemand in so eine Position kommt
 
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Ausdruck gegen Regierungen kann man nur durch Protest bringen. Mit Einschränkung, denn ich sag das immer so:

Was ist der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie?

In der Diktatur darf man nichts sagen, aber jeder hört hin - In der Demokratie kann man alles sagen, aber keiner hört zu.

Wie "DerWitwenmacher" schon erwähnte: Nicht wählen ist keine Lösung, sondern den Wahlzettel ungültig machen. Und dies nicht durch ein Kreuz zuviel, sondern Wahlzettel durchstreichen! Dies ist die einzige Möglichkeit den Parteien (allen die auf dem Wahlzettel stehen) zu sagen, dass man mit der Politik nicht einverstanden ist.

Alternativ Wählen (rechts oder links)?:

Um Gottes Willen bloß nicht. Was mit einer rechten Partei passieren kann, haben wir von 1933-45 beobachtet. Der linke Flügel hat von 1949-90 versagt.

Anzumerken ist noch der Populismus, welcher von beiden Gruppen betrieben wird. Die Rechten gehen bei "Michelle" demonstrieren, die Linken bei "Hartz 4".



Und was ist mit der Mitte?:

Von denen werden wir angelogen - Blüm: "Die Rente ist sicher." Kohl: "Ich kann mich nicht erinnern." Merkel: "Der Aufschwung ist bei den Bürgern angekommen."

Wenn ich die Sozialdemokraten zitieren würde, wäre ich morgen noch nicht fertig.

Nu denne
 
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Gibt es hier jemanden der die Aussagen bezweifelt?

Ja, ich!

Also mal ehrlich. Immer diese typisch deutsche "ich bin immer der dumme" Mentalität. Ich kanns echt nicht mehr hören.
Ständig rumjammern und über die Verhältnisse in diesem Land herziehen. Ich finde so schlecht ist unser politisches System nicht. Wenn ich es mir mal im Vergleich zu anderen Ländern, hier in Europa, anschaue, dann finde ich es sogar sehr human.

Klar, die Wenigsten gehen aus idealistischen Gründen in die Politik. Spätestens , wenn man zu Macht kommt, gehen die Ideale den Bach runter. Aber in einem demokratischen Land, wo es Pressenfreiheit gibt und die Leute schon sehr genau hinschauen, haben sich auch Politiker un Wirtschaftsbosse an Regeln zu halten. Viele testen natürlich ihre Grenzen aus, aber viele mussten dafür auch schon bezahlen.

Eine von Menschen geführte Regierung kann nicht perfekt sein.
 
Damals waren die Zeichen aehnlich wie heute.

Ohaa. Da lehnt sich aber jemand weit aus dem Fenster. Es war eine vollkommen andere Situation!!!!! Wer so einen Satz über die Lippen bringt...

1. Das deutsche Volk war 1933 noch nicht kriegsgeschädigt. Die Kaiserzeit sowie die Weimarer Republik hatten entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Wahlen.
2. Die Weltwirtschaftskrise 1929 trug in großem Maße zu dem Ausgang der Wahl bei. Haben wir heute eine Weltwirtschaftskrise? Eine Inflation, sodass du dir nichtmal mehr Brot leisten kannst?
3. Eine völlig anders aufgeteilte Gesellschaft: Damals bestand das deutsche Volk zum Großteil aus Arbeitern und Bauern! Heute sind wir eine Dienstleistungsgesellschaft, haben einen wesentlich höheren Grad an Bildung und Aufklärung.

Also so schlecht geht es uns nun wirklich nicht, dass wir demnächst den Aufstieg der NPD oder einer neuen SED fürchten müssen. Dass eine größere Schere zwischen Arm und Reich klafft, steht außer Frage. Dennoch ist die Situation nichtmal im Ansatz mit der von 1933 zu vergleichen.
 
MrWeedster schrieb:
@GordonGekko:

Kannst du bitte mal dein getrolle lassen? Das ist ja grausam.
Wer sponsort dich denn bitte?

Wenn du keine Argumente hast, packst du die Antisemitenkeule aus - gehts noch?

@Buttkiss:
Du vergleichst hier Aepfel mit Birnen und hast eigentlich gar nicht verstanden um was es geht.

Ich glaub du hast da was nicht verstanden, im Gegensatz zu den beiden? Wie weit links stehst du? Offensichtlich ein potentieller Lafontaine-Wähler.

Politiker werden von Steuergeldern bezahlt, Steuergelder kommen von der Wirtschaft und dem Volk. Das Volk arbeitet in der Wirtschaft. Da find ichs nur recht und billig, wenn diese dann auch was zu sagen hat.

Immer dieses rumgeweine! Im Vergleich zu den meisten anderen Staaten auf der Welt geht es den Bürgern in D blendend. Von Hartz 4 können viele auf der Welt nur träumen, also kann es so schlecht nicht sein. Wenn sich schlagartig was ändern soll, sollten wir den Führer wiederbeleben, dann gehts sicher rund :rolleyes:

"Dass eine größere Schere zwischen Arm und Reich klafft, steht außer Frage"

Genau das ist die größte Lüge (mal abgesehen von Zeiten des Wirtscahftswunders vielleicht)! Nimm das Mittelalter, da gab es GANZ WENIGE reiche Leute, die im Vergleich zu den Bauern damals unglaublich reich waren, mehr noch als heute die reichsten Menschen der Welt.

Oder bei den Römern. Oder oder oder.

Jeder kann heute zu Geld kommen wenn er sich ein bissl anstrengt und dank den ganzen Reichen Leuten haben SEHR VIELE arme leute überhaupt einen Job, und wenns Putzfrau im Schloss ist oder Hochseeyachtenbauer. Die Bandarbeiter von Porsche könntest du direkt nach Hause schicken, wenns keine reichen Leute gäb, die die Dinger kaufen usw!

Das eine große Schere zwischen arm und reich existiert, ist klar, aber auch nicht zu ändern. Kommunismus gibst nicht und funktioniert nicht beim Menschen.
 
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Ich packe nicht die Antisemitismuskeule aus sondern weiße daruf hin
das wenn ein Text Wörter wie Plutokratie oder Hochfinanz die 100% NS-Jargon sind enthält
entweder ganz Links oder ganz Rechts anzusiedeln ist
und im Grundtenor des Textes tendier ich eher zu ganz Rechts

Ja ja
"über den Vertrag von Edinburgh, in welchem
Kohl die Tributpflicht Deutschlands
an die meisten europäischen Staaten «auf
ewig» festgeschrieben hat,"
ob wohl es nicht einfach ist lässt sich linker Antiamerkanismus von rechtem unterscheiden und der Text ist voll von rechtem Antiamerikanismus
 
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HashFreak schrieb:
Eine Inflation, sodass du dir nichtmal mehr Brot leisten kannst?

Das wollen einen so Einige glauben machen. Furchtbar. Als ob hier alle aus den Mülltonnen fressen müssten ... es wird teilweise schon auf sehr hohem Niveau rumgeplärrt. Da ist man schon "arm", wenn man sich "nur" nen nagelneuen 5er Golf anstatt dem (wie es scheins sein müsste) A4 leisten kann.

Also, Herr Threadersteller, mit dem Situationsvergleich hast du dir keinen Gefallen getan.
Und nicht mal die Richtung stimmt. Kehrs lieber unter den Tisch, anstatt es noch gerade biegen zu wollen. ;)

@Keshkau:
Hmm, dass es ein wenig kriseln könnte, da ist schon was dran. Allerdings nur eher lauwarm und nicht in naher Zukunft, denke ich.
 
Wie Gordongekko schon angeführt hat ist Prof. Dr. Eberhard Hamer ein Mensch, der anscheinend hinter jeder Ecke eine Verschwörung sieht. Die Frage ist nur, tut er dies aus Überzeugung oder tut er dies weil er die Aufmerksamkeit braucht. Bedenklich nur, wenn andere dann darrauf anspringen.

Du vergleichst hier Aepfel mit Birnen und hast eigentlich gar nicht verstanden um was es geht.

Wieso vergleiche ich Äpfel mit Birnen ? Wenn ich zwei Demokratien miteinander vergleiche, ist die eine dann ein Apfel und die andere eine Birne ? :p
... und verdunkeln tut sich hier gar nix, nur für die Leute die aufhören sich dafür zu interessieren.
 
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