kachiri
Fleet Admiral
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Und scheinbar ein Produkt auf dem Markt gebracht, dass nicht sicher ist. DARAN trägt NVIDIA doch keine Schuld.|SoulReaver| schrieb:Cablemod und Andere haben auf das Desaster reagiert.
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Und scheinbar ein Produkt auf dem Markt gebracht, dass nicht sicher ist. DARAN trägt NVIDIA doch keine Schuld.|SoulReaver| schrieb:Cablemod und Andere haben auf das Desaster reagiert.
Ich glaube, nach genug seriösen und professionellen Analysen ist klar, dass dieser Stecker eine absolute Fehlkonstruktion war. Auch die neue Revision ist da jetzt keine Offenbarung.MalWiederIch schrieb:Wird bestimmt nicht der Preis gewesen sein, sondern die 3 weltweit abgerauchten RTX 4000 haben „mit reingespielt“![]()
Fehlertoleranz im Bezug auf die Auslegung des Steckers. Wäre die Leistung auf 300W bei 12V begrenzt, wäre das ein Sicherheitsfaktor von ~2. Es können also die Hälfte aller Pins auf der + oder - Seite versagen, bevor die thermische Belastung auf den übrigen zum Schmelzen des Steckers führt.Quidproquo77 schrieb:Kannst du das bitte näher erläutern? Fehlertoleranz im Bezug auf was?
Ja, das geht. Aber nicht mit 12V. Die Pins in dem Stecker lassen jeweils 9,5A zu. Maximal.Quidproquo77 schrieb:Du kannst über den Stecker und die Kontakte problemlos ~1500 Watt und mehr rüber jagen.
Kannst du das auch für alle daran angeschlossenen, gesleevten und sonstwoher organisierten Kabel garantieren? Oder das nicht zufällig was anderes, brennbares in der Nähe ist? Kabelbinder zum Beispiel? Mal abgesehen von den toxischem Gasen, die sich bilden wenn feuerfester Kunststoff verkohlt. Es ist einfach indiskutabel, so was darf nicht passieren und darauf müssen alle konstruktiv möglichen und sinnvollen Maßnahmen ausgelegt sein. Sind sie hier aber nicht. Hätten sie den Sicherheitsfaktor auf 2 erhöht, oder hätten ein Stecksystem mit entsprechend großer Strombelastbarkeit gewählt, gäbe es all diese Probleme nicht. Alternativ hätte man auch die Spannung erhöhen können, das hätte den Stecker ebenfalls entlastet. Nur wäre das adaptieren älterer Karten dann nicht mehr möglich.Quidproquo77 schrieb:Es entstand kein Brand durch den Adapter, bitte bei den Fakten bleiben. Das Material brennt nicht.
Bissi raus gehen und die Gedanken auf echte Innovationen richten^^AnkH schrieb:Meine Güte... v1.0 gekauft und keine Probleme gehabt, trotzdem zur Sicherheit v1.1 geholt und jetzt ist auch diese Version Müll? Ich brauche leider einen Adapter, was sind die (funktionierenden) Alternativen?
Das ist kein Zeichen einer Fehlkonstruktion, sondern dem Fehlen von gesundem Menschenverstand.ghecko schrieb:Das man sich bei Consumerhardware mit Biegeradien beschäftigen muss, damit die Buchsen ja keine Kontaktfläche zu den Pins durch misalignment verlieren, ist das Zeichen einer Fehlkonstruktion.
Das ist nicht richtig. Eine große Kontaktfläche ist vielleicht die günstigste Variante, aber meist fehlt der Kontaktdruck und der Kontakt findet nur punktweise statt. Genau das gab es bei den schiefen und verbogenen Molex und auch 6 bzw. 8Pin Connectoren bei Graphikkarten.ghecko schrieb:Ja, aber anders als beim neuen Stecker haben die alten größere Pins, mehr Kontaktfläche, sind mechanisch stabiler und sind pro Pin nicht annähernd so stark belastet.
Kommt drauf an wie der Vorgang der Steckvorgänge abläuft und wie vorsichtig man ist.MrHeisenberg schrieb:Die alten Stecker solltest du übrigens auch nicht zu stark knicken und mehr für als 30 Steckvorgänge sind diese auch nicht konzipiert.
Welche Toleranzen?foofoobar schrieb:Wenn man mit ausreichend Toleranz dimensioniert ist das auch kein Thema.
Ich weiß nicht wie oft man das noch sagen muss, aber das liegt an den Cable Mod Adaptern.Mr. Vega schrieb:Andere Quellen, andere (deutlich höhere) Zahlen. Die Dunkelziffer wird in anderen Bereichen liegen.
Wird die Karte von Elektroinstallateuren oder anderem Fachpersonal installiert?Quidproquo77 schrieb:Dass man bei Elektro-Installationen auf Biegeradien ohne Zugbelastung achten muss und die Seitenwand des zu kleinen Gehäuses darauf nicht mit Gewalt drückt, müsste einleuchtend sein.
Dennoch gilt bei derselben Konstruktion -> Größerer Pin, größere Kontaktfläche. Kontaktfläche ist gleichbedeutend mit Querschnitt. Und warum man keine 20A durch Klingeldraht leitet, muss ich dir hoffentlich nicht erklären.Quidproquo77 schrieb:Das ist nicht richtig. Eine große Kontaktfläche ist vielleicht die günstigste Variante, aber meist fehlt der Kontaktdruck und der Kontakt findet nur punktweise statt.
Nein, bei denen war das Problem, das die gesamte Leistung aus wenigen, dünnen 12V Versorgungsleitungen aus dem Strang gezogen wurde, der eigentlich für Festplatten und optische Laufwerke spezifiziert war.Quidproquo77 schrieb:Genau das gab es bei den schiefen und verbogenen Molex und auch 6 bzw. 8Pin Connectoren bei Graphikkarten.
Dein Grundverständnis von Elektrotechnik ist das Problem. Sonst gäbe es nach #203 keine Grundlage zur Diskussion mehr.Quidproquo77 schrieb:Die Konftaktfläche ist per se überhaupt nicht das Problem.
Bei mir das gleiche, hab den selben Adapter seit Release (also Version 1.0) verbaut. Äußerlich soweit alles fine.RushOliver schrieb:habe den CableMod 12VHPWR 90° Adapter (Variante B) seit März diesem Jahr verbaut und bisher nicht das kleinste Anzeichen eines möglichen Defektes
Wird noch kommen, schreiben die ja auch so:RushOliver schrieb:Wenn überhaupt warte ich jetzt erst einmal ab, ob Sie mich deswegen anschreiben.
Firefly2023 schrieb:Schön das alle schreiben, dass sie den CM-Adapter nicht brauchen. ICH brauche ein Lösung.... denn ich bekomme das Seitenteil nicht zu.
Das wäre kein Sicherheitsfaktor von 2, sondern nur die Hälfte der Leistungsaufnahme, abgesehen davon zieht eine 4090 nur rund 0,45kW.ghecko schrieb:Fehlertoleranz im Bezug auf die Auslegung des Steckers. Wäre die Leistung auf 300W bei 12V begrenzt, wäre das ein Sicherheitsfaktor von ~2.
Das ist nicht das Problem der Steckverbindung. Das Schmelzen der Pins passiert bei den Cable Mod Adapter, bzw. bei den alten Sense Pins, wenn der Stecker nicht richtig steckt! Logisch, die Kontaktflächen sind dann zu gering. Die Pins halten richtig eingesteckt problemlos auch die drei oder sogar 4fache Belastung aus, siehe Tests!ghecko schrieb:Es können also die Hälfte aller Pins auf der + oder - Seite versagen, bevor die thermische Belastung auf den übrigen zum Schmelzen des Steckers führt.
Maximal?Nein, das ist völlig falsch. Was du zitierst ist die Spezifikation. Die kann deutlich überschritten werden und es passiert immer noch absolut gar nichts! Nur ist das nicht spezifiziert. Wegen der Sicherheit.ghecko schrieb:Ja, das geht. Aber nicht mit 12V. Die Pins in dem Stecker lassen jeweils 9,5A zu. Maximal.
ghecko schrieb:Wenn der Stecker also bei den Karten bis zu 600W liefern darf, ist das ein Sicherheitsfaktor von 684/600=1,14
Ich nehme Nvidia nicht in Schutz, ich finde die inhatllich Kritik einfach nicht richtig.ghecko schrieb:Dafür bezahlen die Kunden viel zu viel Geld für ein vornehmliches Spitzenprodukt. Und anstatt sich darüber zu beschweren nehmt ihr Nvidia in Schutz?
Habt ihr sie noch alle?
Haben nur Elektroinstallateure das Wissen, dass man Kabel die zu kleinen Steckverbindungen führen nicht malträtiert, oder Koaxialkabel mit Kabelbindern quetscht?ghecko schrieb:Wird die Karte von Elektroinstallateuren oder anderem Fachpersonal installiert?
Größerer Pin, bedeutet nicht unbedingt größere Kontaktfläche.ghecko schrieb:Dennoch gilt bei derselben Konstruktion -> Größerer Pin, größere Kontaktfläche. Kontaktfläche ist gleichbedeutend mit Querschnitt.
Naja, grob 10A pro mm².ghecko schrieb:Und warum man keine 20A durch Klingeldraht leitet, muss ich dir hoffentlich nicht erklären.
Es tritt nicht gehäuft auf, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Du stellst am laufenden Band Falschbehauptungen auf.ghecko schrieb:Ordentlich verkabelte 6 und 8-Pin PCIe Anschlüsse kennen diese thermischen Probleme nicht, ganz im Gegensatz zu diesem neuen Stecker, wo das gehäuft auftritt.
Quidproquo77 schrieb:Dass man bei Elektro-Installationen auf Biegeradien ohne Zugbelastung achten muss und die Seitenwand des zu kleinen Gehäuses darauf nicht mit Gewalt drückt, müsste einleuchtend sein.
Was ein Sicherheitsfaktor von 2 ist.Quidproquo77 schrieb:Das wäre kein Sicherheitsfaktor von 2, sondern nur die Hälfte der Leistungsaufnahme
Oh boy, dann will ich nicht wissen wie viele Karten sterben, wenn wir die 600W ausreizen.Quidproquo77 schrieb:abgesehen davon zieht eine 4090 nur rund 0,45kW.
Nein, laut Datenblatt nicht.Quidproquo77 schrieb:Die Pins halten richtig eingesteckt problemlos auch die drei oder sogar 4fache Belastung aus.
Das kannst du dir gerne so per Email von Amphenol-ICC bestätigen lassen. Bitte hier verlinken.Quidproquo77 schrieb:Was du zitierst ist die Spezifikation. Die kann deutlich überschritten werden und es passiert immer noch absolut gar nichts!
Ja, und die Pins waren größer. Das sind übrigens Power Requirements, keine Spezifikationen eines Herstellers von dem Stecker. Wenn du das jetzt weiter denkst fällt dir evtl. auf, warum verschmorte Stecker bei den 6 und 8-Pin Karten kein Thema sind.Quidproquo77 schrieb:Macht bezüglich der alten Spezifikation 84 Watt pro Pin.
Na wenigstens etwas Einsicht deinerseits, das du das alles nur glaubst und nicht weißt.Quidproquo77 schrieb:Dein letzter Satz ist beleidigend, damit ist für mich die Diskussion beendet und du kannst weiter das glauben und ich glaube etwas anderes.
Nein, aber die müssen es wissen. Also ist dann auch nur ein Einbau durch solche rechtlich tragbar.Quidproquo77 schrieb:Haben nur Elektroinstallateure das Wissen, dass man Kabel die zu kleinen Steckverbindungen führen nicht malträtiert, oder Koaxialkabel mit Kabelbindern quetscht?
Bei exakt gleicher Bauform bedeutet es genau das.Quidproquo77 schrieb:Größerer Pin, bedeutet nicht unbedingt größere Kontaktfläche.
Ja, und die scheinen bei dem gewählten Einsatzzweck auffallend oft nicht zu stimmen.Quidproquo77 schrieb:Es tritt nicht gehäuft auf, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Und du widersprichst dir selbst.Quidproquo77 schrieb:Du stellst am laufenden Band Falschbehauptungen auf.
Quidproquo77 schrieb:Logisch, die Kontaktflächen sind dann zu gering.
Quidproquo77 schrieb:Die Konftaktfläche ist per se überhaupt nicht das Problem, wer das behauptet hat keine Ahnung.
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Quidproquo77 schrieb:du kannst weiter das glauben und ich glaube etwas anderes.
Dieses "Desaster" war, wenn man den prozentualen Anteil der Vorfälle (die zudem noch auf Anwenderfehler basieren) nimmt, eher ein laues Lüftchen im Wasserglas. Aber Klicks hats der Presse gebracht 🤷🏻♂️.|SoulReaver| schrieb:das Desaster
Weil es ein deutscher Prüfverband ist, der mit solchen Spezifikationen wenig am Hut hat. In der PCI-SIG sitzen hingegen Hersteller wie Molex und Amphenol, die das technische Wissen mitbringen und ihre Lösungen entsprechend spezifizieren. Für die Zertifizierung solcher Sachen sind andere Institute zuständig.polyphase schrieb:2. Warum der VDE das verwenden dieses Steckers noch nicht untersagt hat bzw. eine entsprechende Richtlinie veröffentlicht hat.
Der "Sicherheitsfaktor" kommt auf die Spezifikation oben drauf oder glaubst du ein Aufzug fällt wie ein Stein herunter, sobald die angegebene Maximallast um 1-2 Kilo überschritten wird? Igor hat diesbezüglich ausführliche Tests gemacht, lange bevor hier im Forum irgendwelche Shitstorms ausgebrochen sind.ghecko schrieb:Wenn der Stecker also bei den Karten bis zu 600W liefern darf, ist das ein Sicherheitsfaktor von 684/600=1,14
Nun bekommt die ganze Geschichte Strom und wir sind schon mal gespannt. Ein erstes Experiment hatte ja ergeben, dass die ausgelobten knapp 650 Watt schaffbar waren, also kommt noch ein Schippchen obendrauf. Satte 63 Ampere auf 12 Volt gibt das Labornetzteil nun in den Aufbau, also imposante 756 Watt! Genau das wird jetzt auch einprogrammiert und für den Test stabil geliefert!
https://www.igorslab.de/tester-in-g...orce-rtx-3080-und-rtx-3090-ohne-zu-schmelzen/
Das ist dann erst recht "Quatsch mit Soße" denn die Stecker halten normalerweise einiges aus.ghecko schrieb:Es muss nur ein einziger Pin fehlen oder der Kontaktquerschnitt über ~15% vom Normalwert abweichen, dann schmilzt der Stecker.
Die nachfolgende Thermografie zeigt noch einmal alle Messpunkte am Stecker, wobei der Stecker selbst mit 144 °C nicht gefährdet war, das Material kann das gerade noch so ab. Was man allerdings riecht, ist die Ummantelung der Kabel, denen die 280 °C bereits extrem zusetzen. Flammpunkt? Da müsste man Seasonic fragen. Verkohlt ist noch nichts, abgetropft auch nicht, was für die Qualität der einzelnen Leitungen und der Ummantelung spricht. Aber grenzwertig ist dies allemal. Und bitte: bloß nicht nachmachen!
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