News 50 Jahre Microsoft: Was war euer erstes Windows-Betriebssystem?

UweW. schrieb:
Bist du dir mit ME sicher? Soweit ich mich erinnere, hatte MS das DOS aus dem ME verbannt.
Ergänzung ()
ME war im Endeffekt auch "nur" ein neu aufgebrühtes Win98, das viel instabiler lief - nicht umsonst (nach Vista) der zweit-größte Fail in der MS-OS Historie...
Danach hat sich MS besonnen, und Windows 2000 (also ursprünglich NT-Kernel!) zu Windows XP weiterentwickelt und nur noch EINE Codebasis für alle OS (also auch für Server!) weiterentwickelt. Hat nur leider bis SP2 gedauert, bis XP wirklich benutzbar (und einigermaßen "sicher" für die damalige Zeit) war...
 
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Ähm, naja, ich begann mit dem IBM 5150 PC
https://de.wikipedia.org/wiki/IBM_Personal_Computer
danach kam der PET
https://de.wikipedia.org/wiki/PET_2001

Dann mein erster eigener Rechner, der Sanyo
https://en.wikipedia.org/wiki/Sanyo_MBC-550_series , der hatte dann MS-Dos 2.11.

Die Geschichte von MS kann ich gut nachvollziehen, da ich jedes Windows benutzt habe. Wirklich gut fand ich aber kaum eins. Klar, man mochte es damals, weil es quasi Alternativlos war, wenn man auch spielen wollte.

Bei der Gängelung wegen TPM und derei Unfug.. sorry Jungs, das ist weder Fisch, noch Fleisch. Es ist einfach nur Blendwerk, da von Sicherheit zu lamentieren.
Neue Hardware kaufen für das OS, dafür aber uralten Rotz weiterhin mitschleppen, ist einfach Shyzo und zeigt auf, dass man schlicht lügt.
Sicherheit und TPM ist ein guter Witz, mehr aber auch nicht. Dazu dann noch dieser Mist wegen Screenshots alle paar Minuten und Sicherheit???
Wer mir das erzählt und nicht mit mir lachen muss, muss ein echt abgebrühtes Arschloch sein.
 
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lash20 schrieb:
Auweia Windows NT....
Welche Version? Die ersten Versionen von NT waren sehr wählerisch, was Hardware anging, sie benötigten z.B. zwingend einen SCSI Platte und einen der wenigen unterstützen SCSI Controller.
lash20 schrieb:
Das hab ich damals versucht auf einem 486er (Privileg PC von Quelle) zu installieren....
Totaler Reinfall.....
Für einen "Consumer" PC waren die dadurch noch nicht geeignet.

Maverick-F1 schrieb:
Danach hat sich MS besonnen, und Windows 2000 (also ursprünglich NT-Kernel!) zu Windows XP weiterentwickelt und nur noch EINE Codebasis für alle OS (also auch für Server!) weiterentwickelt.
Das war von Anfang an der Plan bei MS, die haben sich nicht "besonnen".

Windows 95-ME waren ein Zwischenschritt, der hauptsächlich damit zu tun hatte, das "schmutzig" programmierte 16 Bit Windows Applikationen unter Windows NT teilweise nicht liefen. Windows NT legte den Schwerpunkt auf Sicherheit (z.B. getrennte Adressräume) und nahm dafür Einschränkungen bzgl. Kompatibilität in Kauf, Windows 95 mache es genau umgekehrt. Microsoft hat auf der Teched Konferenz 1994 ein Buch "Inside Windows 95" an alle Teilnehmer verteilt, dass als historisches Buch heute noch lesenswert ist. Da wurden viele Designentscheidungen begründet.

Windows 95 konnte eben auch Realmode Treiber für z.B. CD-ROM Laufwerke nutzen, so etwas war für den Markterfolg Mitte der 90er Jahre leider essenziell.

Letztendlich war der gesamte PC Markt Mitte der 90er in eine totale technische Sackgasse geraten, dazu haben alle Marktteilnehmer kollektiv zu beigetragen. Microsoft hat mit seiner Strategie einen Weg aus dieser Sackgasse gefunden. während IBM mit Microchannel und OS/2 daran gescheitert ist.

Übrigens hatte Apple ähnliche Probleme, man kann gerne mal im Internet nach Texten zum gescheiterten "Copland" Projekt suchen. Kernursache war aber eigentlich, dass die Entwicklung der Hardware und Software in zwischen 1980 und 2000, im Vergleich zu heute, extrem stürmisch verliefen.
 
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Bei mir fing es in der Schule mit Windows 3.11 an, dann der erste PC Zuhause mit Win95. Seit 10 Jahren kommt mir aber nur noch Linux auf den Rechner.
Win 10 und Win11 mal angesehen. Besonders nervig bei Win11, der Zwang sich ein MS Konto zu erstellen oder zu verwenden und ohne Umwege kein einfaches lokales Konto verwenden zu können.
 
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Bei mir fing alles mal mit Windows NT (4.0) an, warum das in der Liste nicht auftaucht erschließt sich mir nicht. Damit habe ich mir dann mal versehentlich 4 Wochen Arbeit vernichtet, weil ich von den ständigen Nachfragen ob irgend etwas wirklich gelöscht werden soll so genervt, das plötzlich alles futsch war. Da habe ich dann ein Linux gebootet und konnte dank dd und emacs die Datenblöcke suchen und meine Arbeit wieder herstellen. Verfluchtes Kindermädchen. Danach war ich privat von Windows geheilt und nutzte es nur noch sporadisch. Auf meinem privaten Desktop lief Windows nie, da ich mit einem Amiga aufgewachsen bin und dort schon die CLI nutzte, um Programme zu starten, war Linux der einzige Weg. 0.96.95 oder ähnlich war eine meiner ersten Linux Versionen. Mittlerweile habe ich meinen alten Lenovo Laptop auf Linux umgerüstet, weil Windows 11 nicht mit so alter Hardware laufen will. Mit Linux funktioniert die alte Hardware einfach besser. Games sehe ich beim Sohn, sehen gut aus, aber sein Windows 11 ist echt das letzte.
 
Win 95 war auch mein einstieg in Windows obwohl ich damals durch mein Bruder auch was mir MS Dos anfangen konnte war mir aber zu kompliziert im nachhinein.
 
Warum hassen so viele Windows Vista?
Das hat mehr negative Stimmen auf sich vereinigt, wie das grandios verkackte Win8.

Bin ich da mit der Nostalgiebrille geschlagen, weil ich es tatsächlich 4 Jahre lang benutzt habe? Ja ich warte immer noch auf die versprochenen Extras der "Super Deluxe Version", aber retrospektiv habe ich das als ein Win7 mit etwas schlechterer GUI gespeichert. MS hat es einfach zuu schnell aufgegeben zugunsten Win7, aber schlecht fand ich es nicht.

Aber da wir gerade bei schlechten Betriebssystemen sind: Das schlechteste OS von Microsoft (bisher) ist definitiv Microsoft Bob
 
Erste Berührungspunkte hatte ich zwar mit W3.x im Job, zuhause aber ging es mit W95 V1 los. War holprig, aber dadurch lernte ich viel im Versuch macht Klug. Fehler gemacht, daraus gelernt und immer besser geworden. Danach 98SE. ME habe ich übersprungen. NT4 im Job.
Dann ab der öffentlichen Beta-Phase bei XP dabei gewesen bis zum Supportende. Zum Schluß war es ein gutes, rundes OS. Anfangs nun ja...
Vista war ne Körperverletzung, das hab ich mir nicht wirklich gegeben. Mit 7 wurden ja einige Ärgernisse behoben und nach und nach wurde 7 echt Klasse, auch wenn es streng genommen, in vielen Bereichen immer noch irgendwie wie Vista war. 8/8.1 habe ich nie nachvollziehen können. Fand ich sinnbefreit, war ja nur Vista 3.
An 10 führte kein Weg vorbei, ebenso wie nun an 11. Und alles immer noch irgendwie fern verwandt mit Vista mit zeitgemäßen Aktualisierungen, Anpassungen und Verbesserungen.

Was mich eigentlich richtig nervt, ist, dass es immer wieder mal Updates für Windows gibt, die gesetzte Einstellungen und Präferenzen überschreiben. Immer wieder öffnen sich Microsoft-Tools, die man mit Drittanbieter-Tools ersetzt hat. Und das dann immer wieder zurück zu muddeln, nervt total.

Dass ein OS auswertet, nach Hause funkt und der User gefühlt nackt und gläsern an seinem Rechner sitzt, gefällt mir auch nicht.

Eines aber eint wohl sehr viele verdrossene User, auch mich:
Windows hat uns irgendwann mal abgeholt, geschickt in den Bann gezogen, und trotz vieler Probleme so sehr an sich gebunden, dass der Wechselwunsch immer wieder aufkeimt, der unsichere und verwöhnte innere Schweinehund einfach nicht konsequent dazu durchringen kann, nach rechts und links zu schauen und einen Umstieg zu wagen.
 
espiritup schrieb:
Bin ich da mit der Nostalgiebrille geschlagen, weil ich es tatsächlich 4 Jahre lang benutzt habe?

Negativ in Erinnerung habe ich nur das ständige Festplattengerödel. Ich kann allerdings gar nicht sagen, ob Win 7 das Problem überhaupt behoben hat, oder mein zeitgleicher Umstieg von HDD auf SSD.

Zuerst hatte ich Ärger mit Win 7 wegen des minderwertigen Creative-Selbstzerstörungstreibers für die X-Fi. Auf demselben System (Dualboot) lief die Karte unter Vista einwandfrei. Der sehr lange Beschwerdethread im Creative-Forum wurde ignoriert, und damit war der Hersteller für mich gestorben.
 
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Windows 3.1 mit MS-DOS 6.2 glaube ich. Was ne wilde Zeit
 
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Sterntaste schrieb:
Eines aber eint wohl sehr viele verdrossene User, auch mich:
Windows hat uns irgendwann mal abgeholt, geschickt in den Bann gezogen, und trotz vieler Probleme so sehr an sich gebunden, dass der Wechselwunsch immer wieder aufkeimt, der unsichere und verwöhnte innere Schweinehund einfach nicht konsequent dazu durchringen kann, nach rechts und links zu schauen und einen Umstieg zu wagen.
Windows hat niemanden abgeholt, auch wenn man das glauben mag. Windows war damals auf jedem Rechner, den man kaufen konnte. Linux war da noch nirgends zu sehen, ausser für Nerds. Windows war überall! Das und nur das, ist der Grund, warum die meisten von uns Windows nutzen. Da wurde niemand abgeholt, sondern man hatte praktisch keine andere Wahl!
In der Schule.. zuerst bei uns C64. Damals wusste ich sogar mehr als der Lehrer über den Rechner. Dann, was gabs dann in den Schulen? Na klar, windows. Wieder nix mit abgeholt.
Kauf dir einen Rechner zusammengebaut - Windows, hiess es damals. Sogar heute findest du praktisch auf allen Windows.

Windows hatte fast von Anfang an ein Quasi-monopol. Da man damals schon Probleme bekam, wenn man auch nur Linux installieren wollte. Teils wegen der Hardware, den Rest wegen der Unkenntniss der User. Es ist kein Wunder, dass Windows heute in allen Köpfen ist, das ist gewollt von MS und schlicht anerzogen. Es ist aber garantiert kein Abholen, wie du beschreibst.

Windows hatte niemals die Positon, dass sie wirklich die Wünsche der Kunden erfüllen mussten, damit man es kauft. Man hatte kaum eine Alternative und wenn es eine gab, musste man viel über den Rechner wissen.
Das hat sich verändert.. richtig. Dennoch ist es nunmal so, dass wir Windows eingeimpft bekommen.

PS: ich kanns auch zusammenfassen, wir sind faul und darum trauen wir uns den Wechsel meistens nicht. Windows kennen wir sehr lange, da fühlt man sich sicherer.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Negativ in Erinnerung habe ich nur das ständige Festplattengerödel. Ich kann allerdings gar nicht sagen, ob Win 7 das Problem überhaupt behoben hat, oder mein zeitgleicher Umstieg von HDD auf SSD.
Okay, dann darf ich mich wohl als den bedauerlichen Einzelfall sehen ;)
Die Festplatte wurde definitv nicht mehr berödelt als unter XP.

Wobei ich aus Erfahrung den RAM halt lieber über- statt unterdimensioniert hatte, was pferdammt viel Gerödel sparte. 2007 hieß das 4 GB, und um die nutzen zu können, mußte da auch Vista drauf, weil die 64Bit Variante von XP war leider nicht wirklich spieletauglich.

SSD kam bei mir erst nach W7.
 
espiritup schrieb:
2007 hieß das 4 GB, und um die nutzen zu können, mußte da auch Vista drauf

Die waren vorhanden:

phenom.gif
 
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espiritup schrieb:
...weil die 64Bit Variante von XP war leider nicht wirklich spieletauglich.
Hatte ich keine Probleme mit.
XP64 war sehr wählerisch, was unterstützte Hardware anging - aber Spiele liefen eigentlich immer prima bei mir.
 
@Arasaka: Möglicherweise waren es auch die Treiber, die das Spielen oder auch den Betrieb des Rechners erschwerten.

So genau habe ich das nicht mehr gespeichert.

Ich weiß nur noch, daß ich sehr schnell zu der Erkenntnis kam, es doch lieberr mit Vista zu versuchen.
 
espiritup schrieb:
Warum hassen so viele Windows Vista?
Das hat mehr negative Stimmen auf sich vereinigt, wie das grandios verkackte Win8.
Vista hatte in Sachen Kompatibilität das 11-Problem (nur weniger künstlich). Lief also damals auf vielen PCs eher mager. Gerade auf älteren Kisten auch nicht so stabil, jedenfalls hatte ich bei meinem Test vor SP1 erstmal nen Blauen nach der Installation.

Den Hate gegen 8 kann ich hingegen nicht verstehen. Etwas schneller als 7, etwas stabiler und die UI fand ich im Großen und Ganzen auch besser. Mit 8.1 wars dann nochmal besser.
Wenn das Startmenü ein Problem war, gabs mit OpenShell eine gute Lösung. Aber seit "Spotlight" habe ich das sowieso nicht mehr genutzt.
 
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Tobi& schrieb:
wie "schlimm" ist denn nun TPM 2.0?
TPM 2.0 ist erstmal ueberhaupt nicht schlimm.
Ueber TPM wurde und wird so verdammt viel Unsinn verbreitet dass es schon garnicht mehr feierlich ist.

Ein TPM ist ein (mehr oder weniger) sicherer Schluesselspeicher. Nicht mehr, nicht weniger.
Alleine kann das garnix. Warum Microsoft es vorraussetzt? Das duerfte primaer an Bitlocker liegen, das MS sehr stark pusht. Es gibt noch andere potenzielle Ansatzpunkte, wie zB das Verwenden des TPM als Speicher fuer Passkeys. Mit dem potenziellen Endziel, den MS Account als ultimativen Authenticator verwenden zu koennen, und so auf Webseiten keine Logins mehr zu brauchen wenn man mit dem MS Account an Windows angemeldet ist.
In wieweit diese Plaene schon realisiert werden kann ich aber nicht sagen.

Im Gegensatz zum TPM sind andere Sachen meines Erachtens wesentlich kritischer. Wie zB die Management Engines die in aktuellen CPUs stecken. Denn die ist quasi ein "Micro-PC", der komplett ausserhalb der Kontrolle des Betriebssystems steht, aber selber (theoretisch) auf Daten zugreifen kann. Ueber die wird aber so gut wie kein Wort verloren, weil sie komplett im Hintergrund stehen. Da greift das gute alte Sprichwort: "Aus den Augen, aus dem Sinn", oder, "Was ich nicht weiss macht mich nicht heiss" ;)
 
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Ranayna schrieb:
TPM 2.0 ist erstmal ueberhaupt nicht schlimm.
Ueber TPM wurde und wird so verdammt viel Unsinn verbreitet dass es schon garnicht mehr feierlich ist.
https://www.bsi.bund.de/DE/Service-...n/SiSyPHuS_Win10/AP21/SiSyPHuS_AP21_node.html
https://www.notebookcheck.com/Jeder...heitsluecken-dank-TPM-2-0-haben.701992.0.html

Ranayna schrieb:
Im Gegensatz zum TPM sind andere Sachen meines Erachtens wesentlich kritischer. Wie zB die Management Engines die in aktuellen CPUs stecken. Denn die ist quasi ein "Micro-PC", der komplett ausserhalb der Kontrolle des Betriebssystems steht, aber selber (theoretisch) auf Daten zugreifen kann. Ueber die wird aber so gut wie kein Wort verloren, weil sie komplett im Hintergrund stehen. Da greift das gute alte Sprichwort: "Aus den Augen, aus dem Sinn", oder, "Was ich nicht weiss macht mich nicht heiss" ;)
Jain, ich habe hier schon mehrfach darüber gelesen und wurde in meiner Meinung(auch deiner) bestätigt.

Es geht ja nur darum, das MS TPM reindrücken musste/wollte, von wegen ... Sicherheit und so, weisst schon ... .
 
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