DerOlf
Admiral
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Eine simple und klare Übersicht gibt es dazu irgendwie nicht (zumindest habe ich bei destatis oder statista bisher nichts gefunden), da in diesem Bereich die statistiken scheinbar nicht zusammengeführt werden, sondern nur nach Wirtschaftsbereich aufgeschlüsselt vorliegen. Die Zusammenführung bleibt dann dem geneigten Leser überlassen.Mustis schrieb:Ein Nachweis für solche Zahlen wird ja sowieso nie geliefert.
Ich verlasse mich jetzt einfach mal drauf, dass das Handelsblatt mit diesen Daten zumindest eine plausible Geschichte zu ihren Zahlen bieten kann.
Nachgerechnet habe ich es nicht ... mir geht es auch nicht um die exakte Höhe des dadurch möglichen Steuereinkommens, sondern nur darum, dass es definitiv mehr wäre, als für dass BGE in DE notwendig, und von der Belastung der Steuerzahler her zu wenig, um sich guten Gewissens drüber beschweren zu können.
Eine Kapitaltransfersteuer würde - wenn die Zahlen stimmen - ein BGE ermöglichen, ohne dafür ein anderes soziales Sicherungssystem abzuschaffen, als ALG 1 + 2.
Weil der Einwand ja sicher wieder kommen wird, ja ich bin auch für eine Kapitalertragssteuer und NEIN, das ist keine Doppelt- oder Mehrfachbesteuerung, da diese Steuer nicht auf das Anlagevolumen abzielt (welches aus bereits versteuertem Einkommen aufgebaut wurde), sondern lediglich auf die daraus erzielten Gewinne oberhalb einer Freigrenze (auf die Reinvestitionen selbstverständlich anrechenbar sein müssten).
Zieht man davon 1% als Steuer ab, dann sind es beim Kleinanleger eben nicht mehr €5,- Gewinn, sondern nur 4,95 ... so what?
Ich sehe das Problem einfach nicht ... seid ihr wirklich so geizig, dass ihr nichtmal auf <1c pro EUR verzichten wollt?
Oder gehts da nur ums Prinzip, dem Staat nur nicht mehr zahlen zu wollen, als unbedingt notwendig?
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