Hallo
DerOlf schrieb:
Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass ich mich für einen professionellen Musiker halte. Musikhören ist für mich auch Geschmackssache ... aber nicht nur ... da kommt die Proffessionalität ins Spiel.
Du hälst dich für einen professionellen Musiker,...
DerOlf schrieb:
Mir ist klar, dass ich diese Meinung jemandem, der sich nicht mit den vergangenen 1000 Jahren Musikgeschichte befasst hat, nicht werde erklären können.
...der sich zudem mit der Musikgeschichte der vergangenen 1000 Jahre befasst hat...
DerOlf schrieb:
Es wird seit mindestens 250 Jahren mit exakt dem gleichen "Mist" Geld verdient (zumindest von musikhistorischer und -theoretischer Warte).
...und du weißt womit man im Musikgeschäft Geld verdient,...
DerOlf schrieb:
Wovon bestreite ich wohl meinen Zuverdienst ...
...aber trotzdem schaffst du es seit mehreren Jahren als Musiker nicht aus Hartz4 heraus zu kommen.
Was könnte ein BGE an dieser Tatsache in den nächsten Jahren ändern ?
Die einzige Änderung wäre das du dich nicht mehr nebenbei um eine Arbeitsstelle als Pädagoge bemühen müsstest, die dich aus Hartz4 raus holen könnte.
Solange man von einer Tätigkeit seinen Lebensunterhalt nicht vollständig bestreiten kann, kann man sich nicht Profi nennen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Profi
Zitat:
"Ein Profi, Kurzwort von veraltet Professionist, ist jemand, der im Gegensatz zum Amateur oder Dilettanten eine Tätigkeit beruflich oder zum Erwerb des eigenen Lebensunterhalts als Erwerbstätigkeit ausübt."
DerOlf schrieb:
Ich biete etwas, was nicht viele können ...
und viele nicht wollen.
DerOlf schrieb:
Vergleiche mich bitte nicht mit den hoffnungsvollen Nachwuchsmusikern, die ihre Nachbarschaft mit ihren Trompetenübungen nerven.
Vom finanziellen Erfolg bist du nicht besser, der Rest ist persönliche Geschmacksache.
DerOlf schrieb:
Möchtest du die geamte menschliche Existenz auf die Frage zusammendampfen, "wie ziehe ich menien Mitmenschen möglichst effektiv Geld aus der Tasche?"?
Nicht die gesamte, aber einen großen Teil, unsere Existenz muss bezahlt/finanziert werden.
Wenn dir das nicht gefällt dann wander in eine Einöde aus und lebe vom jagen und sammeln.
DerOlf schrieb:
Das legitimiert letztlich auch jede Form von Verbrechen, solange es profitabel genug ist, das ist dir hoffentlich klar.
Jetzt kommst du wieder mit Verbrechen, was hast du ständig mit deinem Verbrechen ?
1. Verbrechen werden nicht dadurch legitimiert das man profitabel ist und anderen das Geld aus der Tasche zieht.
2. Verbrechen haben immer eine illegale Komponente, Geld verdienen nicht.
3. Man kann auch auf ehrliche Weise viel Geld verdienen.
DerOlf schrieb:
Wann ist eine Arbeit unnütz oder überflüssig ... entscheidest du das?
Das entscheidet der Markt.
Wenn niemand bereit ist für eine Arbeit (was auch immer für Arbeit) zu bezahlen dann ist diese Arbeit unnütz oder überflüssig, das dir dieses System nicht gefällt ist dem Markt vollkommen egal.
DerOlf schrieb:
Was bitte ist an einem Begriff wie "Wert" noch objektiv, wenn man ihn nur danach bemisst, was subjektiv wahrnehmende, empfindende und entscheidende Wesen dafür bereit sind, herzugeben?
Wenn eine Arbeit (was auch immer für Arbeit) niemand haben will und wenn niemand bereit ist dafür zu bezahlen dann ist diese Arbeit wertlos.
Wenn dir das nicht gefällt dann ist das einzig und allein dein Problem, mit dem du ganz alleine fertig werden mußt.
DerOlf schrieb:
Wie gesagt, der Facharbeiter (mit guter Berufsaus- und Weiterbildung), der nur Hilfsarbeit findet,
In welchem Deutschland lebst du ?
Die Erwerbslosenquote von Meistern und Technikern lag 2017 bei 1,4% und war somit geringer als bei Akademikern mit 2,7%:
https://www.bibb.de/dokumente/pdf/a2_tab_a10_1_3-1_2017.pdf
Seit 2011 liegt die Erwerbslosenquote von Meistern und Technikern unter der von Akademikern:
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/pu...port_5_2017_Berufliche_Bildung_lohnt_sich.pdf Seite 5 Bild 2
Danke an den DQR, EQR und Bologna Prozess.
DerOlf schrieb:
ist selbst schuld ... daran, dass ihn keiner einstellt ...
Ja ein Meister oder Techniker ist selber schuld, wenn er nach 2-3 Monaten immer noch keine Arbeit hat.
DerOlf schrieb:
dass er schon nach 6 Monaten ohne Job selbst einfachste Idioten-Tätigkeiten nicht mehr ordentlich hinkriegt.
Wer als Meister oder Techniker nach 6 Monaten keine Arbeit hat der sucht nicht, will nicht oder hat ein Tattoo auf der Stirn "Nicht einstellen".
Grüße Tomi