Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Hallo

Das glaube ich dir nicht, du veräppelst dich selber oder uns.
Mit der Musik klappt es seit Jahren nicht und eine Arbeitsstelle in deinem akademischen Beruf suchst du nur nebenbei.
Woher soll die Arbeit für dich her kommen ?
Selbst wenn dich jemand aus Versehen einstellen sollte, so einen frustrierten Systemhasser wie dich wird niemand lange in seiner Firma dulden.
Wenn du Arbeit bekommen und behalten willst, was ich nicht glaube, dann solltest du ganz schnell deine Einstellung ändern.

Grüße Tomi
 
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Hallo

Deine Unglaubwürdigkeit ist dein Problem und nicht meins.
Arbeitgeber und Kunden scheinen dir genau so wenig wie ich zu glauben das du arbeiten willst.
Mir ist doch egal ob du arbeiten willst oder nicht, du weißt doch das ich nur gerne diskutiere.
Wenn du tatsächlich arbeiten willst dann mußt du Arbeitgeber und Kunden davon überzeugen, mich mußt du von gar nichts überzeugen.

Grüße Tomi
 
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Na dann ist ja wirklich alles prächtig ... soll ich noch irgendwie auf dein Gegurgel eingehen?
 
Hallo

Prächtig wird es erst wenn du mit deinem sinnlosen jammern und meckern über das böse System und den bösen Kapitalismus aufhörst.
Das böse System und der böse Kapitalismus haben mit deiner selbstverschuldeten Lage nichts zu tun, du ganz alleine hast dich da rein manövriert.
Du bist mir völlig egal, was mir nicht egal ist das du Deutschland als ein Land der Bettler und Armen darstellst in dem es keine beruflichen Perspektiven gibt, das stimmt nämlich ganz und gar nicht.
Hast du wirklich gedacht das es um dich geht ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hast du wirklich gedacht das es um dich geht ?
Nö ... bei deinen Posts weiß doch jeder sofort, dass es nur um dich gehen kann.
 
Hab das zwar nicht alles gelesen, aber wenn man 1500€ bekommt, (also genauso viel wie ich gerade mit vollzeit)
warum sollte ich dann noch arbeiten? wenn ich es obendrauf bekäme ok aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.
Also wird vielen der Anreiz zum arbeiten genommen......

Bin Grundsätzlich gegen ein Grundeinkommen mit so einem System...
 
Klar ! Und das unglaubliche dabei ist, dass die, die ein BGE fordern, ganz bestimmt nicht die sind, die das dann auch zahlen werden und können ! Aber wer es bezahlen soll, sagen die letztlich auch nicht !
 
de la Cruz schrieb:
... Aber wer es bezahlen soll, sagen die letztlich auch nicht !

Ich weiß jetzt nicht ob das BGE ein linkes Thema ist, aber der Spruch, "das Links sich immer so wundert, warum das Geld der Anderen so schnell weg ist" passt hier auch.
 
Stivo schrieb:
Bin Grundsätzlich gegen ein Grundeinkommen mit so einem System...
Deswegen nennt man es jka auch BGE. Das B steht für bedingungslos ... und das bedeutet zunächst mal ganz sicher, dass es unabhängig vom Arbeitseinkommen gezahlt wird (da sind sich ALLE Modelle einig).
Du bekämst es also "oben drauf".

Ab einem bestimmten Einkommen (vielleicht zwischen 3-4k Brutto) würden deine Steuern aber das BGE übersteigen, wodurch du es dann faktisch nicht bekommst, weil du es eben in Form von Einkommensteuer gleich wieder abgibst.

Es wurden in diesem Thread verschiedene Finanzierungsmodelle diskutiert ... sucht euch die Passagen raus, wenn euch das interessiert.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
bei deinen Posts weiß doch jeder sofort, dass es nur um dich gehen kann.
Danke für das Kompliment und die Bestätigung das ich unser System verstanden habe.
Um wen außer mir und meiner Familie/Freunde soll es mir denn sonst gehen ? Ich möchte nicht zum Sozialfall werden weil ich meine gesamte Kraft für fremde verplempere.

DerOlf schrieb:
Es wurden in diesem Thread verschiedene Finanzierungsmodelle diskutiert ... sucht euch die Passagen raus, wenn euch das interessiert.
Das Problem dabei ist das kein schlüssiges Finanzierungsmodell dabei war das eindeutig und nachvollziehbar zeigt das ein BGE finanzierbar ist, von leicht finanzierbar ganz zu schweigen.
Es wurde nur phantasievoll spekuliert, wir führen eine Finanztransaktionssteuer mit X Prozent ein und wir erhöhen Steuer Y um Z Prozent, zu Ende gedacht/gerechnet wurde keine Phantasierechnung.
Ausgerechnet der, der beim BGE mit Phantasieprozenten um sich warf und der Meinung war das ein BGE einfach und ohne Einbußen finanzierbar ist, ist der Meinung die Rente ist schwer finanzierbar.
https://www.computerbase.de/forum/t...rdniveau-steuererhoehungen-meinungen.1821304/
Die Finanzierung von 21 Millionen Rentnern soll ein finanzielles Problem sein aber ein BGE für 82 Millionen Menschen soll leicht finanzierbar sein, JaNe ist klar.
Wieso nehmen wir nicht das phantasievolle Finanzierungsmodell des angeblich einfach finanzierbaren BGE für die angeblich schwer finanzierbare Rente ?
Belügt Ihr BGE Befürworter euch selber oder eure Umwelt ?

Grüße Tomi
 
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Ist eigentlich das diskutierte bedingungslose Grundeinkommen das selbe wie das hier erwähnte "Bürgergeld"? Oder handelt es sich dabei um zwei Paar Schuhe?
 
pepper82 schrieb:
Ist eigentlich das diskutierte bedingungslose Grundeinkommen das selbe wie das hier erwähnte "Bürgergeld"? Oder handelt es sich dabei um zwei Paar Schuhe?
So wie ich den Link verstehe ist das BGE eine Ableitung, bzw. Variante des Bürgergeldes. Bürgergeld ist demnach ein Überbegriff, BGE eine mögliche Definition davon, aber nicht die einzige.

Z.B. das im link erwähnte Lieberale Bürgergeld soll ja nur an Bedürftige nach Prüfung gehen. BGE soll dagegen an jeden gehen, ohne zu unterscheiden ob er bedürftig ist, oder nicht.
 
CCIBS schrieb:
Z.B. das im link erwähnte Lieberale Bürgergeld soll ja nur an Bedürftige nach Prüfung gehen. BGE soll dagegen an jeden gehen, ohne zu unterscheiden ob er bedürftig ist, oder nicht.
Auf diese Unterschiede wird dort sogar eingegangen.
Ich fand übrigens recht interessant, dass sogar der Turbokapitalist Milton Friedman etwas in der Richtung vorgeschlagen hat .... die negative Einkommensteuer ist allerdings doch eher eine Variante, "notwendiges" Lohndumping staatlich abzufedern.
Beim BGE wird ja das gleiche befürchtet ... mMn mit Recht. Klar wird die Wirtschaft versuchen, die darin liegenden Sparpotenziale so gut es geht auszuschöpfen ... unser Staat steht dem ja ohnehin machtlos gegenüber.
 
Stivo schrieb:
Hab das zwar nicht alles gelesen, aber wenn man 1500€ bekommt, (also genauso viel wie ich gerade mit vollzeit)
warum sollte ich dann noch arbeiten? wenn ich es obendrauf bekäme ok aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.
Also wird vielen der Anreiz zum arbeiten genommen......

Bin Grundsätzlich gegen ein Grundeinkommen mit so einem System...

Auf die Idee das du eventuell zu wenig bekommst für deine Arbeit, kommst du nicht ? Es ist interessant wie das System des Neoliberalismus selbst die Ausgebeuteten in eine unterwürfigen Demutsrolle hält, obwohl sie davon profitieren würden. Wieder mal funktioniert das Totschlagargument „selber Schuld“ vortrefflich.

Denk es doch mal so das dir dein Chef deutlich mehr bezahlen müsste um noch Leute zu finden die die Arbeit machen wollen.
 
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Hallo

MasterXTC schrieb:
Denk es doch mal so das dir dein Chef deutlich mehr bezahlen müsste um noch Leute zu finden die die Arbeit machen wollen.
Eine ganz tolle Idee, mehr Gehalt/Lohn für alle, ich frage mich nur...

Welche politische Partei, die eine reale Chance auf eine Regierungsbeteiligung hat, ist dafür zu haben ?
Wie bekommen wir die restlichen Parteien dazu diese tolle Idee aufzugreifen ?
Wie bekommen wir die Couchpotatoes dazu sich zu erheben und für diese tolle Idee (bzw. einen Systemwechsel) zu demonstrieren oder eine entsprechende Partei zu wählen ?
Wie halten wir die Firmen davon ab noch mehr ins günstigere Ausland abzuwandern ?
Wie halten wir die Firmen davon ab noch mehr Arbeit an günstigere ausländische Subunternehmer auszulagern ?
Wie bringen wir die Frmen dazu im Niedriglohnbereich, wo es menschlichen Nachschub ohne Ende gibt, die Hilfsarbeiter einzustellen die gut bezahlt werden wollen ?
Wie halten wir die Firmen davon ab noch mehr günstigere Ausländer ins Land zu holen und zu beschäftigen (so wie aktuell bei DHL/DPD/XXX Paketschubsern und Reinigungskräften) ?
Wie bekommen wir den Rest der Welt dazu bei den Gehalts-/Lohnerhöhungen mitzumachen, damit der Rest der Welt uns preislich nicht noch weiter unterbietet und wirtschaftlich überrennt ?

Die Idee ist an und für sich gut, aber die Umsetzung wird an der Realität scheitern.
Vor allem bringt es nichts wenn nur die Arbeitnehmer über mehr Geld nachdenken, die Arbeitgeber müssen mitmachen und das werden sie garantiert nicht.

Die Idee den Arbeitgebern mehr Geld abzuringen ist fast so gut wie die Idee das man in einem Baumhaus sicher vor der Polizei ist.

Grüße Tomi
 
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@MasterXTC: Auf die Idee das es eventuell zu wenig von dem was du alles haben willst, kommst du nicht?

Einfach irgendwelche Forderungen stellen kann scheinbar jeder.
Warum nicht gleich: Von allem unendlich viel für alle.
 
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MrFr33zer40k schrieb:
@MasterXTC: Auf die Idee das es eventuell zu wenig von dem was du alles haben willst, kommst du nicht?

Einfach irgendwelche Forderungen stellen kann scheinbar jeder.
Warum nicht gleich: Von allem unendlich viel für alle.

Besser als unendlich viel für eine kleine superreiche Oberschicht 😉 Es ist genug für alle da !
 
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Stimmt ist auch eh immer viel einfacher, die Schuld bei anderen zu suchen. Ich verdiene zu wenig? Dann sollen mir die anderen was schenken, denn schließlich haben die mehr als genug. :freak:

Nur mal so ein Rechenbeispiel. Würde man einen Milliardär (Stichwort superreiche Oberschicht) komplett enteignen, könntest du jedem deutschen Bürger 12,5 Eur einmalig auszahlen.
Macht 1 Eur pro Monat für 1 Jahr, voll das Vermögen für jeden.
Der Milliardär hat zwar dann kein Geld mehr, um Arbeitsplätze zu schaffen, Venture Capital bereit zu stellen und so im Idealfall zig tausenden Menschen ein auskömmliches Leben zu ermöglichen, aber ist ja auch egal. Hauptsache jeder bekommt seinen Euro. :rolleyes:

Da fällt mir das Zitat ein: "Gib jemandem einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag, bring ihm bei, wie man fischt und Du ernährst ihn ein Leben lang."
Wie mir scheint, schreien alle nur nach dem Fisch und keiner hat mehr Bock, Fischer zu werden. :freak:
 
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