bevorstehende Weltwirtschaftskrise?

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Also das der Dollar überbewertet ist, wird in der Quelle klar dargelegt. Nun ist diese von 2004. Also nicht mehr ganz aktuell aber so schnelllebig ist der Finanzmarkt ja auch nicht. Der Dollar ist vom Wert her seit 2004 gefallen. Ein Grund ist mit Sicherheit die Immobilienkrise und die angespannte Wirtschaftslage der USA im allgemeinen.

Mit Sicherheit stützt insbesondere China auch weiterhin kräftig den Dollar. Auch von Japan ist mir nicht bekannt, dass diese von ihrer Geldpolitik groß abgewichen sind, aber besonders bei japan bin ich nicht auf aktuellem Stand. Dennoch ist der Dollar ganz offensichtlich einer gewissen Wertkorrektur unterzogen worden, denn sonst hätte er nicht an Wert verloren. JE mehr er fällt umso fragwürdiger wird es, dass China und Japan ihn weiterhin so stützen. Dieses System kann dauerhaft nicht aufrechterhalten werden. Früher oder später platzt jede aufgebauschte Blase. Die Frage ist nur wann. Man kann den Dollar sicherlich auch ohne großen Knall einigermaßen korrigieren.

Ich lese alle Quellen lieber Thomas. =) Ansonsten wäre es bedeutungslos darüber zu diskutieren.
 
http://www.wiwo.de/ kauft euch die...oder glaubt weiter die lügen von 3 und 4 %
 
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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Wie das Forschungszentrum für Wirtschaftsstatistik der Universität Fribourg mitteilte, stieg der Index der wahrgenommenen Inflation (IWI) im Juni 2008 gegenüber Juni 2007 um 11,5 Prozent.

Die Verbraucherpreise sind laut Statistischem Bundesamt im Juni um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Im Mai waren es noch 3,0 Prozent.

http://www.wiwo.de/politik/gefuehlte-inflation-drei-mal-so-hoch-wie-amtliche-rate-300846/

Es steht dick und fett in der Überschrift, dass hier von der gefühlten Inflation gesprochen wird.
 
@MKatrix

Was hasst du eigentlich für ne einstellung zu Diskussionen.
Um mal in deiner Art zu argumentieren.

Kauf dir die letzte Veröffentlichung vom Ifo Institut oder das Handelsblatt oder eine gängige Tageszeitung


Da steht 3,3% drin.
 
fakt ist das die meisten von euch absolut NULL Ahnung von Geld bzw gold haben.
geschweige vom "Finanzsystem"

es ist aber auch besser so.. sonst würde das Finanzsystem komplett zusammenbrechen

die unter euch die nicht mit einer Euro oder Dollarbrille durch die welt laufen kann ich nur empfehlen.... beschäftigt euch mit gold.

gold ist geld ! und wird es immer bleiben !


beweißt auch der nächste artikel..


^http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=7972

Fed könnte grössere Goldbestände verkaufen, um den US-Dollar zu stützen
18.07.2008 | 12:00 Uhr | Rainer Hahn (EMFIS)

RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - In der derzeit angespannten Situation ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed sich von grösseren Goldbeständen trennt, um den Kurs des US-Dollars zu unterstützen, recht hoch.

Die Aufmerksamkeit der Marktakteure hinsichtlich eines solchen Szenarios dürfte in Anbetracht der jüngsten Aussagen der Fed zur Inflation geschärft sein. Die relative Stärke des Goldpreises ist ein Indikator für die Entwertung der US-amerikanischen Währung. Allerdings würden Goldverkäufe der Fed mittel- bis langfristig keine Linderung der durch die laxe Geldpolitik der amerikanischen Notenbank im vergangenen Jahrzehnt selbst verursachten Probleme am Finanzmarkt bedeuten.

Eine weiteres Fragezeichen steht hinter den Auswirkungen solcher Goldverkäufe auf den Goldpreis: es wäre durchaus denkbar, dass die möglichen Verkäufe der Fed in Anbetracht einer weltweit stagnierenden Goldproduktion den Goldpreis kaum beeinflussen würden.







Verschuldung USA :

USSV_06.jpg


wenn jemand mir nun erklärt wie man das "tilgt" und vor allem wo die "Deckung sprich Ware zum geld" herkommt halte ich die f.
 
Wie man das tilgt? Frag Herrn Bill Clinton, der hatte Amerika vorm Antritt vom Herrn Busch Amerika fast Schuldenfrei. Allein der Irakkrieg hat den Amerikaner direkt und aufgrund fehlender Gewinne durch nicht gemacht Investitionen (Geld ging ja in den Krieg) nach Hochrechnungen rund 500 Milliarden Dollar verloren. Kommt noch Afghanistan und schwächelnde Wirtschaft hinzu und du hast die Schulden, die in den letzten 8 Jahren entstanden sind. Abzahlbar ist das für die Amis allemal, dauert halt wieder 10-15 Jahre. Obama könnte der erste Schritt in diese Richtung sein.
 
Optimist ! warum die krieg führen ist ja bekannt..
der nächste kommt bestimmt..

die amis haben genug zutun im land . das krankensystem z.B.

aber wir werden es sehen.


mal schauen wie es obama macht.

einen starken dollar erwarte ich nicht die nächsten jahre.

eher halte ich ne "geldreform" für machbar. halbiert die schulden !
 
Wenn ich solche Diagramme schon sehe... die sagen NICHTS aus. Entscheidend ist der Schuldenstand, also das Verhältnis von Schulden zum BIP, und da steht die USA nicht schlechter da als Deutschland oder Frankreich mit ~65% (nagelt mich nicht fest). Viel düsterer siehts da schon für Italien oder Japan aus mit über 100%. Und damit eben genau dieser Schuldenstand sinkt müssen nicht mal Schulden abgebaut werden, siehe Deutschland 2006: 1,5% Defizit, aber weil das nominelle BIP stark gewachsen ist ist der Schuldenstand gesunken! Und dass die USA ganz schnell Schulden abbauen können wenn sie wirklich wollen hat Clinton Ende der 90iger eindrucksvoll bewiesen, da wurden mal eben in 4 Jahren 550Mrd Dollar Schulden abgebaut:

http://www.macroanalyst.de/us-9-h1.gif
 
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Ich hätte da mal eine Frage an den Goldbug :D
wiso rechnen man auf diesen ganzen Goldseiten die Inflation nach dieser Formel
Wachstum M3 - Realwachstum = Inflation
wie z.B. http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=1896
Richtig müsste es doch
M3- Nominales Wachstum =Inflation
heißen.

Wobei ich von der Methodik nichts halte würde mich das mal interessieren
 
in 4 Jahren 550Mrd Dollar Schulden abgebaut:




cool dann brauchen die bei 8 Billionen 58 JAHRE

super !

johuuuuuuuuuuuu


bei 1.5 Billionen in deutschland..zahlen wir alleine für die "zinsen" 4 %

60 Milliarden


dazu müsste man ein haushaltsplus haben :)

und hoffen das wir das demographisches Problem lösen

manche glauben das eine "Altersvorsorge in form einer Versicherung die Lösung ist "

bestes beispiel rister rente ! der größte betrug schlecht hin !


http://img353.imageshack.us/img353/8053/risterop3.jpg

http://img110.imageshack.us/img110/5083/risterteil2yx6.jpg
 
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MKatrix schrieb:
fakt ist das die meisten von euch absolut NULL Ahnung von Geld bzw gold haben.
Ich fühle mich nicht angesprochen, möchte aber anmerken, dass ich von Rechtschreibung offensichtlich mehr Ahnung habe als Du. Ob nun Banklehre oder Sparkassen-Betriebswirt – und ja, ich kenne die Ausbildungsinhalte –, beides ersetzt kein wirtschaftswissenschaftliches Diplom, wenn es um VWL und um Finanzwissenschaften geht.

Ehrlich gesagt, interessiert mich der Dollarkurs relativ wenig, da ich im Euro-Raum lebe, wo die deutsche Wirtschaft den Großteil ihres Exportgeschäftes abwickelt.

Und die Kritik an den Riester-Verträgen ist ebenfalls Augenwischerei, weil die staatliche Förderung unterschlagen wurde. Das ist doch unseriös. Ein gut verdienender Single mit einem hohen Grenzsteuersatz oder eine Familie mit Kindern zahlt doch gar keine 100 Euro ein, um auf eine Sparleistung von 100 Euro zu kommen. Wer das verschweigt, dessen Kritik kann ich nicht für voll nehmen..

Und Staatsschulden werden nicht in Milliarden Euro oder Dollar bewertet, sondern - wie bereits erwähnt - als Prozentsatz vom Sozialprodukt. Ich vergleiche doch nicht die Staatsschulden Deutschlands mit denen der USA, wenn z. B. die Bevölkerungszahlen überhaupt nicht vergleichbar sind.
 
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irgendwie wusste ich das diese Plus Minus dinger nochma auftauchen. Dir ist schon klar, dass die verfälschend sind wie keshkau es bereits sagt und das plusminus daüfr ordentlich gerügt wurde? XD langsam wirds lächerlich....
 
@KMatrix
Tut mir leid aber du hast anscheinend Null Ahnung. Hier wurde bereits hinreichend erläutert, dass einzig und alleine der Schuldenstand im Verhältnis zum BIP von Bedeutung ist. Und würden die Ameriakner nur 10 Jahre lang so Schulden abbauen wie Clinton es getan hat und würde das nominelle BIP in diesen 10 Jahren um 30% steigen, was ja schon eher konservativ geschätzt ist, dann würden die USA am Ende dieser 10 Jahre etwa 7Bio Dollar Schulden haben bei einem BIP von etwa 18Bio Dollar. Das entspräche dann einem Schuldenstand von 38%, was für eine Industrienation ziemlich wenig und gesund wäre. Der Durchschnitt in der EU liegt über 60%.

Und selbst wenn die Amerikaner 10 Jahren lang "nur" ausgeglichene Haushalte machen und das BIP in diesen 10 Jahren um 30% wächst, würde der Schuldenstand von jetzt etwa 62% auf 47% sinken.

Außerdem steigen mit steigendem BIP auch die Steuereinnahmen und die Zinsausgaben sinken mit zunehmenden Schuldenabbau, so dass ein Teufelskreislauf im positiven Sinne entsteht und der Schuldenabbau immer leichter wird. Konnte man in den letzten Jahren in Dänemark sehr gut beobachten. Wenn ein Land die Kurve erstmal gekriegt hat, wirds mit der Zeit immer leichter. Deutschland steht diesbezüglich gerade am Scheideweg, der Schuldenstand ist von 67,8% in 2005 auf voraussichtlich etwa 63% dieses Jahr gesunken, wenn diese Politik konsequent fortgeführt wird und das konjunkturelle Umfeld einigermaßen günstig bleibt, wäre hier vielleicht ein starker Rückgang in den nächsten Jahren möglich. Dänemark hat ja vorgemacht, dass es geht: Die hatten Mitte der 90iger einen Schuldenstand von 70% und sind mittlerweile bei unter 30%!
 
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Passend zum ganzen Thema hier:

Nur 55 Prozent glauben, dass unsere Gesellschaft in Wohlstand lebt.
http://www.rp-online.de/public/arti.../Deutsche-fuerchten-den-sozialen-Abstieg.html

Ich glaube, die Leute sollten mal mehr Urlaub außerhalb ihrer Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels machen.


Im Jahr 2004 lag das durchschnittliche BIP pro Einwohner in den "entwickelten Staaten" bei gut 33.000 US-Dollar. Deutschland lag nur knapp unter diesem Wert. Die "ökonomisch sich entwickelnden Staaten" kamen gerade einmal auf 1.648 US-Dollar pro Kopf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf
 
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Jaja, die schöne Staatschulden Geschichte.....
Die Schulden im Verhältnis zum BIP sind nichts anderes als die Privatschulden zum Einkommen.
Solange ich dir Raten für die Schulden tilgen kann, solange geht alles gut.

Das Schuldenmachen geht aber auch bei Staaten nicht ewig gut.
Bei einer ordentlichen Wirtschaftskrise ist das BIP nämlich futsch.
Wie beim braven Angestellten der plötzlich gekündigt wird...die wenigsten haben auch nur für 3 Monate Geldreserven!

Eine Frage:
Woher kommt eigentlich das Geld, mit dem sich Staaten verschulden?
?
Na, dämmerts?
Bei einer Krise haben wir alle nichts mehr.
Nicht einmal unsere Goldbarren, die doch ein jeder zuhause liegen hat, die werden nämlich per Gesetz eingezogen.
Alles nur geliehen, alles nur geborgt!



Aber soviel Krise wird gar nicht kommen und haben wir auch gar nicht nötig.
Es reicht schon die derzeitige "Minikrise" die eigentlich nur ein Dämpfer ist um den Konsum von Luxusgütern(TV, CDs, PC..) gewaltig einbrechen zu lassen.
Der Handel registriert jetzt schon einen ordentlichen Schwenk hin zum Lebensnotwendigen, in den Regalen bleibt das "Extrazeug"(Hippe Marken, von exklusiven Reissorten bis Unterhosen) wie Superblei liegen(-30%!, laut Lebensmittelhandel/Eurospar).

Die Leute spüren also schon sehr stark die "Wirtschaftskrise", von der hier kaum wer was wissen will.

Das fiktive gequatsche pseudointellektueller (Versicherungs-)/Bankproduktverkäufer hat einen beinharten realen Faktor!
4% Inflation/Realeinkommensrückfall auf den Stand von 1994(Österreich) das ist schon was recht greifbares.
Herumgesülze der Politik reicht da nicht mehr, es geht ans Eingemachte!

"Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut" stimmt einfach nicht mehr.
Die Manager wissen nicht mehr wohin mit ihren Stiftungsgeldern(Lichtenstein, Karibik, Kanalinseln) und die Angestellten bekommen immer weniger auf die Hand, weil die Steuerprogression+Inflation jede Lohnerhöhung mehr als egalisiert!


Wie sagte euer Staatbankchef:
Wenn die USA hustet, bekommt Europa eine Grippe....Stimmt, wenn man die Abstürze von DAX und DOW vergleicht, noch ärger schauts beim ATX aus, je steiler der Aufstieg, desdo tiefer der Fall!
 
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keshkau schrieb:
Ehrlich gesagt, interessiert mich der Dollarkurs relativ wenig, da ich im Euro-Raum lebe, wo die deutsche Wirtschaft den Großteil ihres Exportgeschäftes abwickelt.

Ich habe dieses Thread nur kurz überschlagen, ist sehr amüsant.

Die Aussage ist schwer haltbar. Außerdem werden viele Rohstoffe und Energieträger aus dem nicht Euro-Raum importiert und auch in Dollar notiert.

Außerdem hat der Dollarkurs Auswirkungen auf alle Geschäfte, auch wenn sie nur innerhalb des Euro Raums vollzogen werden.

Die einzige offizielle Quelle für Zahlen ist im übrigen das statistische Bundesamt. Die meisten Zahlen sind öffentlich zugänglich.

http://ims.destatis.de/aussenhandel/Default.aspx
 
Die Aussage ist schwer haltbar. Außerdem werden viele Rohstoffe und Energieträger aus dem nicht Euro-Raum importiert und auch in Dollar notiert.
Natürlich kann man das nicht so pauschalieren. Aber nicht überall spielen Rohstoffe eine große Rolle. Wenn ich eine Dienstleistung nach Frankreich verkaufe, dann wird möglicherweise vorwiegend Know-how gehandelt und der Anteil importierter Rohstoffe, die nicht in Euro abgerechnet werden, fällt sehr gering aus.

Nebenan gibt es diesen Thread, wo gefragt wird, wie man derzeit vom günstigen Dollarkurs profitieren kann. Also scheint der Dollar kein ernstes Problem zu sein. Das wäre der Fall, wenn der Export einbräche. Aber das macht er nicht.

Jedenfalls ist es inzwischen langweilig geworden, diesen umfunktionierten "Gold(seiten)-Werbe-Thread" noch länger zu verfolgen.
 
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