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keshkau
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Der Unterschied ist einfach der, dass MKatrix schon seit drei Wochen die Steigerung der Endverbraucherpreise bei 9 Prozent sieht (und sich dabei auf noch ältere Quellen bezeiht). Das statistische Bundesamt kennt die neuen Zahlen abe erst jetzt, weil es sich um eine Entwicklung handelt, die sich über den gesamten Juli erstreckt hat und erst danach ausgewertet werden konnte.
Außerdem ist hier von Großhandelspreise die Rede, die noch gar nicht beim Endverbraucher angekommen sind. Daher sehe ich bisher überheupt keinen Widerspruch zwischen der offiziell angegebenen Rate und der Meldung. Wir wissen nicht einmal, wie viel von der Steigerung tatsächlich weitergegeben werden kann und auch nicht, wann das der Fall sein wird.
Außerdem ist hier von Großhandelspreise die Rede, die noch gar nicht beim Endverbraucher angekommen sind. Daher sehe ich bisher überheupt keinen Widerspruch zwischen der offiziell angegebenen Rate und der Meldung. Wir wissen nicht einmal, wie viel von der Steigerung tatsächlich weitergegeben werden kann und auch nicht, wann das der Fall sein wird.
Mal ganz abgesehen davon, dass Großhandelspreise beispielsweise mit Dienstleistungen und Mieten RELATIV wenig zu tun haben. Also wie gesagt, ich halte die vom statistischen Bundesamt angegebenen Daten für die Inflationsrate für sehr realistisch. Ich habe seit Ende 2004 jeden Monat in etwa die gleiche Menge Geld zu Verfügung, und komme damit heute nur unwesentlich schlechter zurecht als vor 4 Jahren. Und ich glaube bei 9% Inflation wäre das kaum möglich.
Rasemann
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KMatrix hat recht.
Butter ist um 30% teuerer geworden.
Ich spüre gar keine Inflation, meine Frau kauft ein. :-)
Ein Mindestpensionist wird wohl eine Inflation von 14% spüren, das ist die Teuerung bei Lebensmitteln.
Ein 16h am Tag Taxifahrer wird wohl eine Inflation von 20% spüren...
Will sagen:
Es geht vor allem um die "persönliche" gefühlte Inflation.
Und die Wirtschaft geht den Bach runter, völlig.
Sagen immer mehr "Experten".
Butter ist um 30% teuerer geworden.
Ich spüre gar keine Inflation, meine Frau kauft ein. :-)
Ein Mindestpensionist wird wohl eine Inflation von 14% spüren, das ist die Teuerung bei Lebensmitteln.
Ein 16h am Tag Taxifahrer wird wohl eine Inflation von 20% spüren...
Will sagen:
Es geht vor allem um die "persönliche" gefühlte Inflation.
Und die Wirtschaft geht den Bach runter, völlig.
Sagen immer mehr "Experten".
keshkau
Commodore
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Wobei mich die gefühlte Inflation keinen Cent kostet. Da kann ich fühlen, was immer ich will. Wenn man Monatsende trotzdem 400 Euro übrig bleiben, dann ist das nun einmal heiße Luft.Es geht vor allem um die "persönliche" gefühlte Inflation.
Das einzige handfeste Indiz, das bisher geliefert wurde, sind die Großhandelspreise, die noch gar nicht beim Emdverbraucher angekommen sind und auch nicht seine persönliche Inflation ausmachen werden, wie von Melvin bereits richtig erkannt.
Da steckt letztendlich auch viel Psychologie dahinter. Würde man allen Medien für ein paar Monate verbieten, über die Inflation zu berichten, würde die "gefühlte" Inflation wahrscheinlich drastisch sinken, obwohl die "reale" Inflation konstant bleibt. Würden die Medien nicht ständig mit ihren Berichterstattungen den Konjunktureinbruch förmlich heraufbeschwören, wäre die Stimmung in der Bevölkerung womöglich besser und die Sparquote würde sinken. Und was ein merkliches Anziehen des Konsums in einer Volkswirtschaft wie Deutschland bewirken könnte, davon will ich erst gar nicht anfangen.....
keshkau
Commodore
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Ich weiiß zwar, dass die Situation individuell höchst unterschiedlich sein kann. Aber ich habe mal ausgerechnet, dass ich für Energiekoten (Strom, Heizung) gerade einmal 2,3 Prozent meines Nettoeinkommens ausgebe. Also selbst wenn diese Kosten um 20 Prozent steigen, bricht mir das keinen Zacken aus der Krone.
Bei einer Familie mit vier kleinen Kindern mögen die Verhältnisse anders sein. Doch jeder kann am besten für sich selbst sprechen. Und selbst wenn 500 g Butter drei Euro kosten würden, wen würde das tatsächlich umhauen?
Bei einer Familie mit vier kleinen Kindern mögen die Verhältnisse anders sein. Doch jeder kann am besten für sich selbst sprechen. Und selbst wenn 500 g Butter drei Euro kosten würden, wen würde das tatsächlich umhauen?
Genau. Hab gerade mal nachgerechnet, bei mir machen die Energiekosten immerhin gut 5% meines verfügbaren Einkommens aus, und trotzdem hab ich nicht das Gefühl, dass die Inflation mich arm macht. Gut 30% geht bei mir übrigens für Miete drauf, und die Mieten stagnieren ja bekanntlich seit Jahren....
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Mustis
Gast
@ RAsemann
soso. Welche Experten denn? Letzte Woche im handelsblatt wurden 7 Wirtschaftsexperten befragt wie wahrscheinlich sie eine Rezsession in Deutschland halten. 6 der 7 sahen eine Wahrscheinlichkeit von unter 20%. Ging bei 5% los. Lediglich einer sah mit 50% Wahrscheinlichkeit. Deine Experten sind sich sowas von uneins, die sagen mit Sicherheit nicht einstimmig, dass die Wirtschaft völlig den Bach runter geht. dem Export geht es nachwievor so gut wie nie und das wird aller Vorraussicht nach sich so schnell nicht ändern. Der Binnenmarkt ist etwas schwach, aber auch hier sind der größte Konsumkiller die Medien mit ihren Horrorgeschichten von Reszession und Niedergang. Mit negativen Schlagzeilen lässt sich eben besser Geld verdienen, kann sich der Pöbel dochmal wieder über etwas aufregen. Die gefühlte Inflation nutzen die Medien um Geld zu machen, Stacheln diese an, worauf die gefühlte inflation weiter steigt, die Medien schlachten es weiter aus usw. Eine Art Negative Spirale. So kommen dann auch auch Horrorzahlen wie deine Zustande. Butter ist deshalb so teuer, weil die Milchpreis auf Wunsch der bauern UND DER VERBRAUCHER! angehoben wurden zum Teil. Öl ist grade wieder deutlich gesunken. Bitte hör endlich auf irgendwelchen gefühlten Ammenmärchen zu erzählen. Fakten brauch man in einer Diskussion und nicht irgendein Bauchgefühl angestachelt von Berufspessimisten.
soso. Welche Experten denn? Letzte Woche im handelsblatt wurden 7 Wirtschaftsexperten befragt wie wahrscheinlich sie eine Rezsession in Deutschland halten. 6 der 7 sahen eine Wahrscheinlichkeit von unter 20%. Ging bei 5% los. Lediglich einer sah mit 50% Wahrscheinlichkeit. Deine Experten sind sich sowas von uneins, die sagen mit Sicherheit nicht einstimmig, dass die Wirtschaft völlig den Bach runter geht. dem Export geht es nachwievor so gut wie nie und das wird aller Vorraussicht nach sich so schnell nicht ändern. Der Binnenmarkt ist etwas schwach, aber auch hier sind der größte Konsumkiller die Medien mit ihren Horrorgeschichten von Reszession und Niedergang. Mit negativen Schlagzeilen lässt sich eben besser Geld verdienen, kann sich der Pöbel dochmal wieder über etwas aufregen. Die gefühlte Inflation nutzen die Medien um Geld zu machen, Stacheln diese an, worauf die gefühlte inflation weiter steigt, die Medien schlachten es weiter aus usw. Eine Art Negative Spirale. So kommen dann auch auch Horrorzahlen wie deine Zustande. Butter ist deshalb so teuer, weil die Milchpreis auf Wunsch der bauern UND DER VERBRAUCHER! angehoben wurden zum Teil. Öl ist grade wieder deutlich gesunken. Bitte hör endlich auf irgendwelchen gefühlten Ammenmärchen zu erzählen. Fakten brauch man in einer Diskussion und nicht irgendein Bauchgefühl angestachelt von Berufspessimisten.
....wobei man noch anmerken muss, dass ich eine "kleine" technische Rezession (und von nichts anderem haben die Handelsblattvolkswirte gesprochen) noch lange nicht mit "die Wirtschaft geht den Bach runter, völlig" gleichsetzen würde. Übrigens wundere ich mich, dass ich hier lange kein Diagramm über den explodierenden Goldpreis, die sichere Anlage schlechthin, gesehen habe.....
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M
Mustis
Gast
Mhh Mevlin... weil die eventuell absolut sichere Geldanlage sich grad zur absolut sicheren Geldvernichtung entwickelt hat? XD Sit März über 200 Doller weniger. Tja ja, wo sind den die Bankfachleute jetzt? Lustig ist übrigens wenn man sich jetzt die Artikel auf Goldseiten oder ähnlichen durchliest. Die Experten haben das jetzt natürlich alles kommen sehen.... Vor 2 Monaten haben sie es aber noch groß empfohlen. Lest es euch mal durch, dann seht ihr welche Nullnummern da rumrennen. Fähnchen wird immer nach dem Wind gehängt und sie haben es natürlich immer vorher gewusst und es war ihnen auch völlig klar und gar nicht überrraschend.
Irgendwie nervts langsam, immer Recht zu haben. ^^
Danke noch für deine Ergänzung. Hatte den Artikel nicht mehr ganz im Kopf und wusste nicht mehr genau, in weit dort Rezession als weltweit, deutschlandweit oder sonstwie eingeschränkt betrachtet wurde.
Irgendwie nervts langsam, immer Recht zu haben. ^^
Danke noch für deine Ergänzung. Hatte den Artikel nicht mehr ganz im Kopf und wusste nicht mehr genau, in weit dort Rezession als weltweit, deutschlandweit oder sonstwie eingeschränkt betrachtet wurde.
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Rasemann
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Also, das EU BIP ist am Sinken.
Die USA gehen VÖLLIG den Bach runter.
Das trifft uns spätestens 2010.
Witschaftsflauten fangen recht langsam an.
Ein paar Millionen Arbeitslose mehr in der EU wird es mit absoluter Sicherheit geben.
Es ist nur die Frage ob es 5 oder 50 Millionen Arbeitnehmer trifft.
Was ja auch nur 2-20% der arbeitenden Bevölkerung sind.
Was das derzeitige Lohndumping angeht will ich gar nicht erst ausschweifen.
Warum der Goldpreis fällt?
Weil der Dollar zum Euro steigt, weil die US-Flaute jetzt auch auf Europa übergreift.
Die USA gehen VÖLLIG den Bach runter.
Das trifft uns spätestens 2010.
Witschaftsflauten fangen recht langsam an.
Ein paar Millionen Arbeitslose mehr in der EU wird es mit absoluter Sicherheit geben.
Es ist nur die Frage ob es 5 oder 50 Millionen Arbeitnehmer trifft.
Was ja auch nur 2-20% der arbeitenden Bevölkerung sind.
Was das derzeitige Lohndumping angeht will ich gar nicht erst ausschweifen.
Warum der Goldpreis fällt?
Weil der Dollar zum Euro steigt, weil die US-Flaute jetzt auch auf Europa übergreift.
Die USA gehen VÖLLIG den Bach runter
Willst du so wirlich diskutieren?
1. Immobilienkrise zumindest teilweise ausgestanden
2. Neuer Präsident, Reformen, neuer Schwung für die Wirtschaft
3. Was heißt...geht den Bach runter...eigentlich
Willst du so wirlich diskutieren?

1. Immobilienkrise zumindest teilweise ausgestanden
2. Neuer Präsident, Reformen, neuer Schwung für die Wirtschaft
3. Was heißt...geht den Bach runter...eigentlich
@Rasemann
Mal wieder eine Falschaussage. Im Augenblick hält sich die amerikanische Wirtschaft deutlich besser als die europäische. Das US - BIP ist im 2. Quartal annualisiert um 1,9% gewachsen, nach 0,9% im Vorquartal. Das ist wohl alles andere als "VÖLLIG den Bach runter". Und mit einem Rückgang des Euro zum Dollar um gut 7% einen Rückgang des Goldpreises um über 20% zu erklären ist doch wohl nicht dein Ernst.
Und zum Arbeitsmarkt: Selbst der BA - Chef, sonst ja eher für sehr zurückhaltende Prognosen bekannt, glaubt, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland 2009 trotz eines Konjunktureinbruches vermutlich weiterhin leicht sinken werden. Also ich sehe nicht mal ansatzweise "ein paar Millionen mehr Arbeitslose" in der EU.
Mal wieder eine Falschaussage. Im Augenblick hält sich die amerikanische Wirtschaft deutlich besser als die europäische. Das US - BIP ist im 2. Quartal annualisiert um 1,9% gewachsen, nach 0,9% im Vorquartal. Das ist wohl alles andere als "VÖLLIG den Bach runter". Und mit einem Rückgang des Euro zum Dollar um gut 7% einen Rückgang des Goldpreises um über 20% zu erklären ist doch wohl nicht dein Ernst.
Und zum Arbeitsmarkt: Selbst der BA - Chef, sonst ja eher für sehr zurückhaltende Prognosen bekannt, glaubt, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland 2009 trotz eines Konjunktureinbruches vermutlich weiterhin leicht sinken werden. Also ich sehe nicht mal ansatzweise "ein paar Millionen mehr Arbeitslose" in der EU.
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Rasemann
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1. Die Immobilienkrise=Bankenkrise ist mitnichten ausgestanden, es ist erst die Spitze des Eisbergs abgebröckelt.
Jetzt geht's ans Eingemachte! In den USA werden nach Ansicht eines einflussreichen Wirtschaftsexperten aufgrund der Rezession mittelfristig noch Hunderte Banken pleitegehen. Zur Rettung der angeschlagenen Finanzdienstleistungsbranche dürften die Steuerzahler mit mindestens einer Billion Dollar (642 Milliarden €) zur Kassa gebeten werden, meint der New Yorker Universitätsprofessor und Ökonom Nouriel Roubini gegenüber dem US-Finanzblatt „Barron's". Im schlimmsten Fall könnten es sogar zwei Billionen Dollar werden.
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/337740/index.do
2. Was soll ein neuer Präsident zaubern?
Den Iran plattmachen und dadurch die Wirtschaft ankurbeln, wie sein Vorgänger mit dem Irakkrieg?
3. Was heißt den Bach runter:
1,9% Wachstum, statt erhoffter 2,4%! Trotz Multimilliardenmaßnahmen!
Insolvenz von GM wenn sie 2009 den Umschwung nicht schaffen
-24% in der US Automobil Industrie
Eine Bank nach der anderen geht pleite und mit ihnen Millionen Kunden die für den Konsum ausfallen.
4. und zu hoffentlich letzten mal:
Es braucht keine Rezession um unsere Lage massiv zu verschlechtern!
Es reicht schon ein "gedämpftes Wachstum" wie es so schön heißt um Millionen Leute "Freizustellen".
5. Zum erstenmal seit 1995 sinkt das BIP der EU.
Die Wirtschaft in der EU ist im zweiten Quartal erstmals seit 1995, seit es vergleichbare Daten gibt, geschrumpft. Laut einer Schnellschätzung von Eurostat ist das Bruttoinlandsprodukt der EU um 0,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal gesunken, in den 15 Ländern der Eurozone sogar um 0,2 Prozent. Für Österreich wurde dagegen ein moderates Wachstum von 0,4 Prozent registriert.
6. Die Firmen zahlen ihren Angestellten seit Jahren immer weniger, obwohl sie sehr gut laufen - Lohndumping, dieses Geld geht direkt für den Konsum ab.
7. Teueres Öl/Rohstoffe wirkt sich erst nach ein paar Jahren aus, 2-3 Jahre normalerweise.
http://derstandard.at/druck/?id=1216918352926
1929/30
In Amerika hingegen wollte jeder am Wirtschaftswunder mitverdienen. Nicht nur, daß der Konsum der privaten Haushalte stark anzog, auch die Börse, an der sich in hohen Kursgewinnen der Aufschwung widerspiegelte, war von höchstem Interesse für den Privatmann geworden, nicht mehr nur für professionelle Investoren. Die Börse versprach von heute auf morgen Reichtum zu generieren. In der letzten Phase des Aufschwungs, der nochmals von einem starken Kursschub geprägt war, kauften viele Privatleute auf Kredit Aktien. Die Zuwächse waren so hoch, daß es einfach schien, bereits nach kurzer Zeit das Geld samt Zinsen zurückzuzahlen und dennoch Kursgewinne zu verbuchen.
Mit einem Einbruch des Marktes oder einer langanhaltenden Krise rechnete zu dieser Zeit niemand. Noch sechs Tage vor der Weltwirtschaftskrise meinte Prof. Irving Fisher, daß die Aktienkurse ".... auf die Dauer ein hohes Niveau erreicht" hätten.
Bereits am 23. oktober 1929 kam es jedoch zu starken Verkäufen, die sich am Folgetag fortsetzten. Es begann Panik umsich zu greifen. Das Ziel vieler bestand lediglich darin, zu verkaufen, um zu retten, was zu retten war. Allerdings gelang es amerikanischen Banken, den Markt gegen Ende der Woche durch drastische Stützungskäufe zu stabilisieren.
Am Nachmittag des 28.Oktobers jedoch brach eine neue Verkaufswelle aus, der auch die Banken diesmal nur wenig entgegensetzen konnten. Da sich kaum Käufer fanden, griff die Panik schnell weiter um sich, so daß sich am folgenden Dienstag die Verkäufe in dramatischer Höhe fortsetzten.
Dies war jedoch erst der Beginn einer langanhaltenden Börsenkrise, so waren die Kurse 1932 um 83 % gegenüber den ehemaligen Höchstständen gesunken.
http://www.weltwirtschaftskrise.net/krise1.htm
Das erinnert doch irgendwie, ganz entfernt, an 2008....
8. Die Amis können jetzt ihr Gold verkaufen, wo doch der Dollar steigt....logisch, oder?
Aber das alles ist selbstverständlich völlig an den Haaren herbeigezogen...stecken wir nur ruhig weiter den Kopf in den Sand, was bleibt uns auch anderes übrig.
Ich für meinen Fall habe meine LV Prämienfrei gestellt, sowie sonstigen Versicherungsquatsch drastisch reduziert und habe meinen Notgroschen lieber am Sparbuch und in Goldmünzen angelegt.
Genauso wie vor dem Aktienhype für "den kleinen Mann"
Jetzt geht's ans Eingemachte! In den USA werden nach Ansicht eines einflussreichen Wirtschaftsexperten aufgrund der Rezession mittelfristig noch Hunderte Banken pleitegehen. Zur Rettung der angeschlagenen Finanzdienstleistungsbranche dürften die Steuerzahler mit mindestens einer Billion Dollar (642 Milliarden €) zur Kassa gebeten werden, meint der New Yorker Universitätsprofessor und Ökonom Nouriel Roubini gegenüber dem US-Finanzblatt „Barron's". Im schlimmsten Fall könnten es sogar zwei Billionen Dollar werden.
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/337740/index.do
2. Was soll ein neuer Präsident zaubern?
Den Iran plattmachen und dadurch die Wirtschaft ankurbeln, wie sein Vorgänger mit dem Irakkrieg?
3. Was heißt den Bach runter:
1,9% Wachstum, statt erhoffter 2,4%! Trotz Multimilliardenmaßnahmen!
Insolvenz von GM wenn sie 2009 den Umschwung nicht schaffen
-24% in der US Automobil Industrie
Eine Bank nach der anderen geht pleite und mit ihnen Millionen Kunden die für den Konsum ausfallen.
4. und zu hoffentlich letzten mal:
Es braucht keine Rezession um unsere Lage massiv zu verschlechtern!
Es reicht schon ein "gedämpftes Wachstum" wie es so schön heißt um Millionen Leute "Freizustellen".
5. Zum erstenmal seit 1995 sinkt das BIP der EU.
Die Wirtschaft in der EU ist im zweiten Quartal erstmals seit 1995, seit es vergleichbare Daten gibt, geschrumpft. Laut einer Schnellschätzung von Eurostat ist das Bruttoinlandsprodukt der EU um 0,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal gesunken, in den 15 Ländern der Eurozone sogar um 0,2 Prozent. Für Österreich wurde dagegen ein moderates Wachstum von 0,4 Prozent registriert.
6. Die Firmen zahlen ihren Angestellten seit Jahren immer weniger, obwohl sie sehr gut laufen - Lohndumping, dieses Geld geht direkt für den Konsum ab.
7. Teueres Öl/Rohstoffe wirkt sich erst nach ein paar Jahren aus, 2-3 Jahre normalerweise.
http://derstandard.at/druck/?id=1216918352926
1929/30
In Amerika hingegen wollte jeder am Wirtschaftswunder mitverdienen. Nicht nur, daß der Konsum der privaten Haushalte stark anzog, auch die Börse, an der sich in hohen Kursgewinnen der Aufschwung widerspiegelte, war von höchstem Interesse für den Privatmann geworden, nicht mehr nur für professionelle Investoren. Die Börse versprach von heute auf morgen Reichtum zu generieren. In der letzten Phase des Aufschwungs, der nochmals von einem starken Kursschub geprägt war, kauften viele Privatleute auf Kredit Aktien. Die Zuwächse waren so hoch, daß es einfach schien, bereits nach kurzer Zeit das Geld samt Zinsen zurückzuzahlen und dennoch Kursgewinne zu verbuchen.
Mit einem Einbruch des Marktes oder einer langanhaltenden Krise rechnete zu dieser Zeit niemand. Noch sechs Tage vor der Weltwirtschaftskrise meinte Prof. Irving Fisher, daß die Aktienkurse ".... auf die Dauer ein hohes Niveau erreicht" hätten.
Bereits am 23. oktober 1929 kam es jedoch zu starken Verkäufen, die sich am Folgetag fortsetzten. Es begann Panik umsich zu greifen. Das Ziel vieler bestand lediglich darin, zu verkaufen, um zu retten, was zu retten war. Allerdings gelang es amerikanischen Banken, den Markt gegen Ende der Woche durch drastische Stützungskäufe zu stabilisieren.
Am Nachmittag des 28.Oktobers jedoch brach eine neue Verkaufswelle aus, der auch die Banken diesmal nur wenig entgegensetzen konnten. Da sich kaum Käufer fanden, griff die Panik schnell weiter um sich, so daß sich am folgenden Dienstag die Verkäufe in dramatischer Höhe fortsetzten.
Dies war jedoch erst der Beginn einer langanhaltenden Börsenkrise, so waren die Kurse 1932 um 83 % gegenüber den ehemaligen Höchstständen gesunken.
http://www.weltwirtschaftskrise.net/krise1.htm
Das erinnert doch irgendwie, ganz entfernt, an 2008....
8. Die Amis können jetzt ihr Gold verkaufen, wo doch der Dollar steigt....logisch, oder?
Aber das alles ist selbstverständlich völlig an den Haaren herbeigezogen...stecken wir nur ruhig weiter den Kopf in den Sand, was bleibt uns auch anderes übrig.
Ich für meinen Fall habe meine LV Prämienfrei gestellt, sowie sonstigen Versicherungsquatsch drastisch reduziert und habe meinen Notgroschen lieber am Sparbuch und in Goldmünzen angelegt.
Genauso wie vor dem Aktienhype für "den kleinen Mann"
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Zu 1.): "aufgrund der Rezession" -> Welche Rezession? Natürlich erlebt die amerikanische Wirtschaft derzeit ein Schwächephase, aber das ist in meinen Augen ein ganz normaler Bestandteil eines Konjunktuzyklus. In meinen Augen ist der Abschwung, den Amerika und der Rest der Welt derzeit erlebt nicht schlimmer als der nach dem Platzen der New Economy - Blase, und den haben wir ja auch alle überlebt. Und als "Weltwirtschaftskrise" wird der sicher nicht in die Geschichte eingehen.
Zu 4.) Man kann aber im Umkehrschluss einen ganz natürlichen, zyklischen und eigentlich auch noch moderaten Abschwung der Weltwirtschaft auch nicht als "Weltwirtschaftskrise" bezeichnen bzw. Wörter wie "geht völlig den Bach runter" wählen. Natürlich ist ein Abschwung auch immer mit Arbeitsplatzverlusten verbunden, aber die Arbeitslosenzahlen können ja nicht immer sinken.
Zu 5.) Siehe 1.) und 2.): In meinen Augen nichts besonderes und völlig normal. NICHT normal wäre es, wenn eine Wirtschaft/ein Wirtschaftsraum über Jahrzehnte wächst ohne einmal einen kurzen Rückgang der Wirtschafsleistung mitgemacht zu haben. Konjunkturzyklen halt. Mal ganz abgesehen davon, dass der Rückgang des BIP größtenteils eine technische Reaktion auf das sehr starke erste Quartal war, insbesondere in Deutschland. Hier hat der milde Winter und die Verzerrung durch die saisonale Bereinigung auch noch seinen Teil dazu beigetragen.
Zu 6.) Dieses Geld hat in Deutschland zwar den Konsum abgewürgt, auf der anderen Seite aber die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen enorm gestärkt und dadurch Export und Arbeitsmarkt angekurbelt, so dass in der Summe diese von dir völlig übertrieben als "Lohndumping" bezeichnete Lohnzurückhaltung sich zumindest in Deutschland positiv auf die Wirtschaft ausgewirkt hat.
Zu 7.) Das erinnert mich nicht mal ansatzweise an die Ereignisse von 2008, wer kauft denn heute noch Aktien komplett auf Kredit? Die Aktienmärkte sind in Europa und den USA im gegensatz zu damals sehr viel moderater bewertet, so dass sich das wohl kaum wiederholen wird.
Zu 8.) Damit, dass die Amis etwas Gold verkaufen, lässt sich wohl kaum der Goldpreisrückgang von über 20% erklären.
Zu 4.) Man kann aber im Umkehrschluss einen ganz natürlichen, zyklischen und eigentlich auch noch moderaten Abschwung der Weltwirtschaft auch nicht als "Weltwirtschaftskrise" bezeichnen bzw. Wörter wie "geht völlig den Bach runter" wählen. Natürlich ist ein Abschwung auch immer mit Arbeitsplatzverlusten verbunden, aber die Arbeitslosenzahlen können ja nicht immer sinken.
Zu 5.) Siehe 1.) und 2.): In meinen Augen nichts besonderes und völlig normal. NICHT normal wäre es, wenn eine Wirtschaft/ein Wirtschaftsraum über Jahrzehnte wächst ohne einmal einen kurzen Rückgang der Wirtschafsleistung mitgemacht zu haben. Konjunkturzyklen halt. Mal ganz abgesehen davon, dass der Rückgang des BIP größtenteils eine technische Reaktion auf das sehr starke erste Quartal war, insbesondere in Deutschland. Hier hat der milde Winter und die Verzerrung durch die saisonale Bereinigung auch noch seinen Teil dazu beigetragen.
Zu 6.) Dieses Geld hat in Deutschland zwar den Konsum abgewürgt, auf der anderen Seite aber die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen enorm gestärkt und dadurch Export und Arbeitsmarkt angekurbelt, so dass in der Summe diese von dir völlig übertrieben als "Lohndumping" bezeichnete Lohnzurückhaltung sich zumindest in Deutschland positiv auf die Wirtschaft ausgewirkt hat.
Zu 7.) Das erinnert mich nicht mal ansatzweise an die Ereignisse von 2008, wer kauft denn heute noch Aktien komplett auf Kredit? Die Aktienmärkte sind in Europa und den USA im gegensatz zu damals sehr viel moderater bewertet, so dass sich das wohl kaum wiederholen wird.
Zu 8.) Damit, dass die Amis etwas Gold verkaufen, lässt sich wohl kaum der Goldpreisrückgang von über 20% erklären.
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Rasemann
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OK, wir haben keinerlei ernstzunehmenden Probleme...
Wer Aktien heute noch komplett auf Kredit kauft?
PRAKTISCH JEDER!
Indirekt z.B. bei Fremdwährungskrediten als Sicherstellung/Ansparer.
Oder bei Lebensversicherungen usw.
In Zeiten wo 100erte Banken in der USA Pleite gehen ist gar nichts mehr sicher, die Pleiten werden ja vom Steuerzahler bezahlt...
Oder bei Übernahmen aller Art.
Tatsache ist, daß die Kurse noch kräftig nach unten gehen werden.
Vor allem bei uns, wo sich die Aktienwerte vervierfacht hatten, meist ohne realen Hintergrund.
Es spricht gar nichts dagegen, daß sie sich wieder Vierteln.
Wer Aktien heute noch komplett auf Kredit kauft?
PRAKTISCH JEDER!
Indirekt z.B. bei Fremdwährungskrediten als Sicherstellung/Ansparer.
Oder bei Lebensversicherungen usw.
In Zeiten wo 100erte Banken in der USA Pleite gehen ist gar nichts mehr sicher, die Pleiten werden ja vom Steuerzahler bezahlt...
Oder bei Übernahmen aller Art.
Tatsache ist, daß die Kurse noch kräftig nach unten gehen werden.
Vor allem bei uns, wo sich die Aktienwerte vervierfacht hatten, meist ohne realen Hintergrund.
Es spricht gar nichts dagegen, daß sie sich wieder Vierteln.
Es spricht einiges dagegen, dass die Aktien noch weiter nach unten gehen. Ganze 16 von 30 Aktien im DAX haben ein KGV von unter 12, 10 Aktien haben sogar ein KGV von unter 10, der Markt ist alles in allem sehr moderat bewertet. Die Situation lässt sich nicht mal ansatzweise mit jener von 2000 vergleichen, als die Märkte maßlos überbewertet waren. Natürlich können die Aktienmärkte in Europa noch ein Stück nach unten gehen, aber ich sehe nicht mal ansatzweise das Potential, dass sie sich vierteln könnten, selbst halbieren halte ich schon für extrem unwahrscheinlich. Und PRAKTISCH KEINER kauft Aktien komplett auf Kredit, das ist schlicht und ergreifend Blödsinn.
M
MrWeedster
Gast
Der Markt ist z.Zt. total Manipuliert, gerade der Gold-Markt.
Das sieht man z.B. daran, dass die U.S. Mint ihre Goldunzen fuer 1119,95$ verkauft.
Praktisch alle Haendler sind leergekauft, da schon mehrere Leute aufgewacht sind und sich nun mit billigem Gold eindecken.
Warum der Markt manipuliert wird erkennt jeder der auch nur einen Funken verstand hat:
- Vertrauen in die Maerkte wiederherstellen
- Benzinpreise druecken (haben ja direkt mit dem Dollar zu tun)
- Das Krisenbarometer Gold wieder auf 'sunshine' stellen
usw.
Vermutet wird hier das wieder mal eine pleite, bzw. irgend ein schlechtes Ereignis bevorsteht, und man hier manipulieren und luegen muss bis sich die Balken biegen, damit beim ereignis der Dollar und das Vertrauen nicht komplett abstuerzt.
Aber nur die Ruhe: Wir werden spaetestens in ein paar Wochen Goldpreise auf dem alten Niveau sehen, keine Angst. Wahrscheinlich eher noch drueber.
Aber im Endeffekt ist es fuer uns als Laender die die Euro Waehrung nutzen fast eh egal, da sich die Goldpreise in Euro nur minimal aendern. Der Goldpreis haengt in Euro naemlich nur vom Dollar ab, und der ist ja bekanntlich gestiegen.
greetz
Das sieht man z.B. daran, dass die U.S. Mint ihre Goldunzen fuer 1119,95$ verkauft.
Praktisch alle Haendler sind leergekauft, da schon mehrere Leute aufgewacht sind und sich nun mit billigem Gold eindecken.
Warum der Markt manipuliert wird erkennt jeder der auch nur einen Funken verstand hat:
- Vertrauen in die Maerkte wiederherstellen
- Benzinpreise druecken (haben ja direkt mit dem Dollar zu tun)
- Das Krisenbarometer Gold wieder auf 'sunshine' stellen
usw.
Vermutet wird hier das wieder mal eine pleite, bzw. irgend ein schlechtes Ereignis bevorsteht, und man hier manipulieren und luegen muss bis sich die Balken biegen, damit beim ereignis der Dollar und das Vertrauen nicht komplett abstuerzt.
Aber nur die Ruhe: Wir werden spaetestens in ein paar Wochen Goldpreise auf dem alten Niveau sehen, keine Angst. Wahrscheinlich eher noch drueber.
Aber im Endeffekt ist es fuer uns als Laender die die Euro Waehrung nutzen fast eh egal, da sich die Goldpreise in Euro nur minimal aendern. Der Goldpreis haengt in Euro naemlich nur vom Dollar ab, und der ist ja bekanntlich gestiegen.
greetz
Wie ich bereits geschrieben habe, ist der Euro um etwa 8% gefallen, der Goldpreis um über 20%. Also sollte auch der Goldpreis in Euro merklich gesunken sein. Und deine Theorie bezüglich der Marktmanipulation ist einfach nur lächerlich. Keine Institution der Welt hat die Möglichkeiten, den Goldpreis um 20% zu drücken, ohne dass dies klar auffallen würde. Ich sehe den Goldpreis in ein paar Wochen eher bei 700Dollar. Wir werden ja sehen, wer recht hat.
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