Bitte kein Atommüll nach Gorleben!

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overdriver schrieb:
Da du ja mit deiner meinung nicht die Merheit bist kann man das getrosst ignorieren.

Seine Meinung wurde aber von mehr als 50% gewählt. Deine hingegen nicht.

Wer demokratisch weit mehr legitimiert ist, solltest also selbst du erkennen können. Gerade die CDU/CSU war ganz klar pro-Atomkraft.
 
Aber niemand hat die CDU/CSU wegen ihrer pro Atomkraft Einstellung gewählt! Wobei mir, bei dem Gedanken die CDU zu wählen, direkt schlecht wird...
 
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C3rone schrieb:
Seine Meinung wurde aber von mehr als 50% gewählt. Deine hingegen nicht.

Wer demokratisch weit mehr legitimiert ist, solltest also selbst du erkennen können. Gerade die CDU/CSU war ganz klar pro-Atomkraft.


Nicht jeder darf in deutschland wählen also ist das auch wieder hinfällig
 
@ Smockil
stimmt.. Kinder dürfen nicht wählen. Aber als ich noch 10 oder 11 war, habe ich mich
auch nicht wirklich für Politik interessiert....

Ich hätte also gar nicht gewußt was ich wählen soll....
 
bluntman schrieb:
Aber niemand hat die CDU/CSU wegen ihrer pro Atomkraft Einstellung gewählt!

Woher weißt du das?

Smockil schrieb:
Nicht jeder darf in deutschland wählen also ist das auch wieder hinfällig

Eine Regierung wird von den Wahlberechtigten legitimiert, nicht von den Nicht-Wahlberechtigten.
 
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Ich kenne mehrere Leute, für die das einer der Hauptgründe war, CDU/CSU zu wählen.

Und selbst wer nicht deswegen CDU/CSU gewählt hat wusste, dass pro-Atomkraft ein großer Punkt des Gesamtpaketes ist und hat diese Entscheidung folglich bewusst mitgetragen.

Ihr Deutschen habt halt keine sibirischen Weiten oder sowieso schon verseuchte Abschnitte wie wir in Nevada, also muss man eben das bei euch kleinste Übel wählen. Und da bietet sich ein wenig bevölkerter Ort mitten in der Pampa doch an.

Naturschutzgebiete gibt's übrigens überall. Ich glaube, man könnte in Deutschland nicht mal ein Dixi-Klo aufstellen, ohne dabei vier oder fünf Naturschutzgebiete zu berühren. Deswegen werden Autobahnen ja auch so extrem abenteuerlich gebaut und nicht gerade, wie es am sinnvollsten wäre.
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Smockil schrieb:
Nicht jeder darf in deutschland wählen also ist das auch wieder hinfällig

Wer nicht wählen darf, hat auch nichts zu melden.

Entweder, weil zu jung um das Thema zu erfassen, oder, wie z.B. ich, Ausländer und damit ungeeignet, über den Lauf des Landes zu entscheiden.
Ergänzung ()

Haudrauff schrieb:
Woher weißt du das?

Das ist das typische "dagegen" Gerede. Den A8 Ausbau will auch niemand, aber immer, wenn ich an den entsprechenden Ortschaften vorbei fahre, habe ich Leute vor mir, die offensichtlich gerade diese Autobahn nutzen.
 
ich frage mich immer, warum man den menschen "volksabstimmungen" zumuten will, obwohl die meisten nichtmal in der lage sind, vor wichtigen wahlen die parteiprogramme anzulesen...
 
AngryAngel schrieb:
@ overdriver

Aber deine Meinung steht nunmal nicht für die Allgemeinheit.
Du bist ein kleines Licht, wie jeder andere auch....

Und es gibt genügend Leute, die das so sehen wie ich. Damit mußt du dich einfach Abfinden ;)

Verstehe ich nicht. Der grosse Teil der Bevölkerrung will das nicht und das zieht sich über 30 Jahre schon hin von daher bist du das kleine Licht.
Bitte werde nicht grössenwahnsinnig.
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C3rone schrieb:
Seine Meinung wurde aber von mehr als 50% gewählt. Deine hingegen nicht.

Wer demokratisch weit mehr legitimiert ist, solltest also selbst du erkennen können. Gerade die CDU/CSU war ganz klar pro-Atomkraft.

Naja du musst die Wahlbeteilligung mitberechnung. Schade nur das der rest nicht gewählt hat oder zumindest die Wahlzettel ungültig gemacht hat.
 
die wahlbeteligung ist irrelevant....wer nicht wählen geht, hat sich auch nicht zu beklagen(höchstens über seine mitmenschen).
 
Nunja, aber das gibt doch per se Sinn. Willst du ein Atomendlager lieber in die Nähe einer Millionenstadt stellen? Für den Fall, dass Radioaktivität entweichen könnte, wären in dem Fall Gorleben nur ein paar Wiesen betroffen, vllt. noch einige wenige Menschen Bevölkerung, die man leicht evakuieren könnte.

Jetzt stell dir mal vor, man würd edas Endlager in die nähe von Frankfurt, München oder Berlin stellen. Wie willst du die ganzen Menschen denn im Ernstfall retten? Wo sollen die Menschen hin?

Ihr nutzt - auch wenn du diese Naturidylle schon fast überzeichnet schön darstellst - sämtliche Vorteile und sämtlichen Nutzen der modernen Technologie - den Preis dafür zu zahlen seid ihr aber nicht bereit. Das ist für diese Generation leider typisch.

Ich persönlich finde den Standort Gorleben gut gewählt (diese Gutachten werden doch im Regelfall vom BUND, Greenpeace oder Konsorten finanziert, da ist meiner Meinung nach Objektivität nicht per se gegeben).

Gruß,
[sauba]
 
@ [sauba]
Ich gehe mal davon aus, dass Du in irgendeiner Weise zu der Atomlobby gehörst, denn an dem was Du schreibst ist ja mal gar nichts richtig! Ferner zeugt Deine Antwort von Unkenntnis der Lage in allen Bereichen, Einschätzungen, Ortslage, Gefahren, Risiken etc.
sag lieber nichts mehr zu dem Thema und mach Dich erstmal schlau über den Ort Gorleben und allem was da in der Nähe ist und welche Gefahren mit einem Atommüllager einhergehen!

edit: Ah, jetzt erst gesehen, Du kommst aus Bayern, das erklärt alles! Massig Atomkraftwerke, aber blos kein Lager in unserer Nähe!
 
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Hi
Haudrauff schrieb:
Eine Regierung wird von den Wahlberechtigten legitimiert, nicht von den Nicht-Wählern.
ich dachte bisher, alle Nicht-Wähler werden zwangsvereinnahmt.
Eigentlich sollten doch bei 60 % Wahlbeteiligung auch nur 60 % der Mandate vergeben werden, ;) da der Rest sich offensichtlich nicht vertreten lassen möchte, sonst wären sie ja wählen gegangen.

bluntman schrieb:
Es gibt hier keine AKWs oder Kohlekraftwerke! Die stehen hunderte Kilometer von uns entfernt.
Die Entfernung von Geesthacht nach Gorleben sind 99 km ;)
Gab es da nicht mal einen "geleugneten" Unfall und hohe Leukämieraten?

Cu
 
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Oh, tschuldigung. Es sollte eigentlich heißen:

Eine Regierung wird von den Wahlberechtigten legitimiert, nicht von den Nicht-Wahlberechtigten.
 
Was war jetzt eigentlich nochmal die Alternative zu so einem Lager? (Ausser die Augen zuzumachen und das Problem komplett zu ignorieren.)
Ist mir irgendwie entgangen.
Unabhängig davon wofür wir uns jetzt entscheiden, vor 50 Jahren hat sich unser Volk für die Nutzung der Kernenergie entschieden, und der 'Müll' muss nun irgendwo hin.
('Müll'= unendlich wertvoller Rohstoff, der wegen einer politischen Entscheidung nur zu ein paar % genutzt wird . . . )
 
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[sauba] schrieb:
Willst du ein Atomendlager lieber in die Nähe einer Millionenstadt stellen? Für den Fall, dass Radioaktivität entweichen könnte, wären in dem Fall Gorleben nur ein paar Wiesen betroffen, vllt. noch einige wenige Menschen Bevölkerung, die man leicht evakuieren könnte. Jetzt stell dir mal vor, man würd edas Endlager in die nähe von Frankfurt, München oder Berlin stellen.
Wenn man diesen Gesichtspunkt in Betracht zieht, da gäbe es ja noch die Arktis/Antarktis. Die paar Tiere und Menschen fallen nicht ins Gewicht. Verflixt, dort ist es viel zu kalt, das macht keinen Spaß, viel zu umständlich, an den Kosten liegt es wohl nicht. :eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das Thema "Antarktis" ist ja wohl schon sehr weit vorbeigeschossen. Genauso wie ja auch "Weltall" gerne angeführt wird. Generell lässt sich auf dem Gebiet kaum diskutieren, weil die Fronten leider sehr festgefahren sind. Feststeht doch aber:

Irgendwo muss der Müll hin. Und da ist es nunmal wesentlich sinnvoller, ihn irgendwo hinzubringen, wo wenig Bevölkerung da ist, anstatt ihn in Ballungszentren zu verschaffen - und auch das nur für den unwahrscheinlichen Fall eines Zwischenfalls. Und leere Salzstöcke bieten sich dafür nunmal einfach an - weit unten (Dämpfung), nicht derart grundwassergefährdet (ansonsten wäre das Salz fortgeschwemmt und die Erd dort schon vor langer Zeit zusammengesackt).

Wenn diese Erdgasblasen so ein großes Problem ist, frag ich mich dann aber doch, wieso diese sich in den letzten Jahrtausenden Menschheitsgeschichte nicht gezündet haben?

Auch sollte man im Blick behalten, dass die Radioaktivität erst etwa 130 Jahre bekannt ist. Das ist eine, vergleichsweise, extrem junge Technologie. Vielleicht ist es in 50 Jahren möglich, diese direkt zu bekämpfen (Neutronenbeschuss oÄ).

Von daher stehe ich zu meiner Meinung. ich wäre sogar dafür, die Atomkraft in Deutschland noch wesentlich auszubauen (so wie das übrigens auch im rest der Welt geschieht), bis wir mit Fusionsenergie bezahlbare, saubere Energie bekommen.
Und das Leute mir vorwerfen, keine Ahnung zu haben, ist immer ein deutliches zeichen eines ideologisch, aber nicht theoretisch fundierten Meinungskampfes.

Und ich gehöre zu keiner Art von Lobby, das ist meine persönliche Meinung als einfacher Student. :)

Gruß,
[sauba]
 
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