News „Deutsche Content Allianz“ fordert ACTA-Unterzeichnung

Wieso denkst du keiner würde etwas kaufen? Willst du die Leute zum Kauf zwingen jetzt?

Wenn eine Sache gut ist und die Leute bereit sind dafür entsprechend Geld auszugeben wird man auch etwas verkaufen.

Wenn du unbekannt bist kannste natürlich nicht die gleichen Preise wie ein Superstar verlangen. Selbst wenn die Einnahmen dann deine Ausgaben am Anfang nicht decken, sind nen bisshen Einnahmen imme rnoch besser wie gar keine oder?

Und dass du es auf den Markt schafft, darauf hast du nunmal keinen Anspruch. Das hängt von dir ab, vom Markt selber, und vielleicht zu guter letzt ist es auch einfach nen bisschen Glück

Unfug. Durch deine GEZ Gebühren, wird unter anderem auch der Anspruch der Künstler auf Entlohnung, bedient.

Vorhin wurde doch noch gesagt wenn mir ein Song gefällt ich solle ihn mir kaufen. Wenn ich ihn also nicht kaufe und im Radio höre (ja ich erdreiste mir das Radio nicht auszuschalten wenn zufällig dieser Song kommt) muss ich dann ein schlechtes Gewisse haben?

Ist Radiohören oder Musik hören auf Youtube nun etwas böses?

Oder gibts irgendwann Radio wo ich meine EC Karte reinstekcen kann:
"Es wird in wenigen Augenblicken Song abc von xyz gespielt, falls sie ihn nicht hören wollen drücken sie bitte hier, ansonsten wird der fällige Betrag von ihrer Karte abgebucht"

Willst du eine genaue Abrechnung haben von der Musik die ich höre?

Also ich weiß ja nicht, wenn ich Musik mache und mein Song würd es bis ins Radio schaffen wäre ich erstmal stolz darauf und käm gar nicht auf die Idee zu sagen "halt moment mal, ich will nun Geld bekommen"

Das Radio ist doch gleichzeitig auch ne Art Werbung für den Song/Künstler
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Content-Anbieter,

ich würde mir gerne die Serien Outcasts und Terra Nova jetzt direkt online, auch per Stream, gegen bares Geld angucken. Wo bitte bietet ihr mir das an, ich bin schließlich ein zahlender Kunde?

MfG
Ein zahlungswilliger Kunde
 
Lapje schrieb:
@Rach78
Na dann erkläre mir doch in Deiner unendlichen Weisheit wie man es auf dem Markt schaffen soll, wenn keiner etwas kauft? Ich bin gespannt...

Ach ja, und dass Du irgendeinen Mist auf MTV als Realität ansiehst sagt eigentlich schon genug aus...

@Noxiel
Nur werden nur wenige Künstler wirklich davon leben können, dass sie nur im Radio gespielt werden. UNd irgendwann werden auch nur noch diese gespielt, weil nur noch die Musik machen. Und Rach78 wird dann einer der ersten sein, der sich beschwert, dass innerhalb von 2 Stunden zuzm 10. mal die neue Scheibe von Bon Jovi läuft. Tja, dann ist nix mehr mit "das Beste der 80er, der 90er und das Beste von heute"...


Denkfehler. Man kauft. Schau dir Beispiele wie Netflix mit seiner Flatrate an. Die machen Milliarden, von denen selbstverständlich beachtliche Summen an die produzierenden Künstler abgegeben werden. Das gesamte Geschäftsmodell muß umgekrämpelt werden. Die Zeiten von CD-Verkäufen sind vorbei, und werden auch nicht wieder zurück kommen. Fortschritt zerstört Märkte, schafft aber auch gleichzeitig Raum für neue Märkte. Die klassische Musik und Filmindustrie will nur nichts ändern.
 
Der Versuch den Providern (also nicht nur die Internetprovider sondern auch Google, Facebook, Youtube etc.) einen Filter aufzuzwingen wurde gerade vom Europäischen Gerichtshof abgeschmettert. Die belgische "GEMA" hatte versucht einen durchzusetzen.
Der Vorstoß der DCA wird wohl ein ähnliches Schicksal erleiden. Google wird einfach zur nächsten Instanz gehen bis der EG die Klage der DCA abschmettert.

ACTA wird langsam von hinten wieder aufgerollt, vor allem da die justiz erkennt dass ACTA gegen gültiges Recht verstößt. Man merkt dass die verantwortlichen Politiker sich nicht im geringsten mit dem auskennen was sie durchwinken.
 
Es ist allerhöchste Zeit, auch mal öffentlich über die Legitimation des zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunks zu diskutieren und ggf. dagegen zu demonstrieren.

Das ist eine legitime Meinung - aber ich finde man sollte nicht über die grundsätzliche Legitimation sprechen. Ohne öffentlich rechtliches Fernsehen, könnte ich meinen Fernseher aus dem Fenster werfen! Dann bräuchte ich ihn kaum noch anzumachen. Eher sollte man mal über die Art der Gebühreneinziehung und die Ausgaben nachdenken. Man sollte z.B. darüber nachdenken, ob man die Öffentlichen eher in Richtung verschlüsseltes Pay TV ausrichtet. Wer es will zahlt, und wer lieber den ganzen Tag Mitten im Leben schaut eben nicht.
Ich könnte mir jedenfalls das Fernsehen ohne Phoenix nicht mehr vorstellen.
Aber dann würden sie ihren verfassungsmäßigen Auftrag nicht mehr erfüllen... Aber das würde auch ein einsames ARD schaffen, das den ganzen Tag Tagesschau+Dokus und Abends ein billiger Schnulzenfilm sendet.

Die Öffentl. verschleudern leider viel zu viel Geld. Ich finde man sollte keine Millionen rauspulvern für die Übertragungsrechte an irgendwelchen Fussballspielen. Das ist Geld, das bei denen einfach reinkommt und die machen sich keine Gedanken drüber. Damit sollte eher Bildungsfernsehen gefördert werden (früher gab es mal diese ganzen Schlproduktionen im Stil von "So wird Stahl hergestellt" oder "Bienen" irgendwie zeigen die Schulen immernoch den Kram aus den 80ern aber neues kommt nicht mehr) oder zur Not eben in die Erfolglosen aber außerordentlich wertvollen Spartensendern pumpen (Neo und Einsfestival sind genial).
Es wäre auch mal eine gute Sache, wenn man die Privatsender mit kleinen Zahlungen unterstützt, wenn sie wertvolles Fernsehen bringen. Beispielsweise kommt regelmäßig Schindlers Liste auf RTLII und die haben noch so viel Respekt, dass sie es ohne Werbung dazwischen ausstrahlen - das sollte man mit einer Aufwandsentschädigung belohnen. Genauso fand ich, dass gestern Gran Torino auf Pro7 ein absolut genialer und wertvoller Film war. Wenn man so etwas ein wenig unterstützen würde, hätten die Privaten vielleicht einen winzigen Anreiz mehr wieder ordentliches Programm zu bringen. Die Leute in den Chefetagen dort sind auch nicht dämlich (wobei ich mir bei RTL nicht ganz sicher bin). Wenn es finanziell keinen Unterschied macht, würden die sicher auch einen guten (!) Film einem 10. Germanys Next Topmodel vorziehen.
 
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flappes schrieb:
Liebe Content-Anbieter,

ich würde mir gerne die Serien Outcasts und Terra Nova jetzt direkt online, auch per Stream, gegen bares Geld angucken. Wo bitte bietet ihr mir das an, ich bin schließlich ein zahlender Kunde?

MfG
Ein zahlungswilliger Kunde

Terra Nova: Klick!
Outcasts: Klick!

Rach78 schrieb:
Vorhin wurde doch noch gesagt wenn mir ein Song gefällt ich solle ihn mir kaufen. Wenn ich ihn also nicht kaufe und im Radio höre (ja ich erdreiste mir das Radio nicht auszuschalten wenn zufällig dieser Song kommt) muss ich dann ein schlechtes Gewisse haben?
Bezug? Für's Radio bezahlst du Gebühren, bzw. bezahlen die privaten Sender ihrerseits die GEMA Gebühren um Dir als Nutzer den Genuss der aktuellen Charts zu ermöglichen.

Du bezahlst also dafür, dass du Künstler XYZ im Radio hörst. Wieso solltest du da ein schlechtes Gewissen haben bzw. wo siehst du da die Parallelen zu Youtube, für das du überhaupt nichts bezahlst. Im schlechtesten Falle also schmarotzt.

Rach78 schrieb:
Ist Radiohören oder Musik hören auf Youtube nun etwas böses?
Nochmal: Radio = GEZ / GEMA. Du bezahlst für eine Leistung.
Youtube: Der Künstler sieht keinen müden Pfifferling von Dir.

Rach78 schrieb:
Oder gibts irgendwann Radio wo ich meine EC Karte reinstekcen kann:
"Es wird in wenigen Augenblicken Song abc von xyz gespielt, falls sie ihn nicht hören wollen drücken sie bitte hier, ansonsten wird der fällige Betrag von ihrer Karte abgebucht"
Willst du es nicht verstehen?
Durch deine GEZ Gebühren hast du sozusagen eine Musik-Spielfilm-Flat bei den ÖR.

Rach78 schrieb:
Willst du eine genaue Abrechnung haben von der Musik die ich höre?

Also ich weiß ja nicht, wenn ich Musik mache und mein Song würd es bis ins Radio schaffen wäre ich erstmal stolz darauf und käm gar nicht auf die Idee zu sagen "halt moment mal, ich will nun Geld bekommen"

Das Radio ist doch gleichzeitig auch ne Art Werbung für den Song/Künstler
Die Abrechnung bekommst du jeden Monat, und zwar in Form der GEZ Gebühren.

Und weil du - so blauäugig im Bezug auf deinen Verdienst als Musiker - nicht auf die Idee kämst, für das Spielen deiner Werke auch Geld zu verlangen, hat das gefälligst auch für den Rest der Musikschaffenden zu gelten?
 
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Und weil du - so blauäugig im Bezug auf deinen Verdienst als Musiker - nicht auf die Idee kämst, für das Spielen deiner Werke auch Geld zu verlangen, hat das gefälligst auch für den Rest der Musikschaffenden zu gelten?

Ja genau, man verlangt direkt Geld ganz egal wie unbekannt man ist. Dann nimm ich mal gleich meine Gitarre, nimm paar Töne auf und geh mit der CD anschließend irgendwo hin, sollen se im Radio abspielen, aber ich will auch Geld dafür.

Nen Unbekannter Künstler kann doch erst einmal froh sein wenn sein Lied überhaupt im Radio erklingt. Käm so jemand zu mir ins Studio und seine Musik wäre nicht schlecht und er würde fragen ob ich es spielen könnte würde ich sagen ja, wenn er dann aber Geld dafür verlangt würde ich ihn vermutlich auslachen und er könnte wieder gehen.

Ich finde viel eher den Anspruch der Künstler daneben von ihrer MUsik leben zu wollen, bei den unbekannten Bands. Bevor man Geld macht muss man erstmal bekannt werden und das wird sicherlich nicht einfacher wenn man direkt am Anfang Geld nimmt.

Kaum nen Mensch bezahlt Geld für nen Konzert einer Band von der man noch nie was gehört hat. Denkst du allen ernstes die würden Karten für 79euro das Stück verkaufen können?
Das sind dann genau die Künstler denen es gar nicht um die Musik an sich geht sondern bei denen erst einmal kommerzielle Interessen kommen. Ich behaupte einfach mal damit fliegt man einfach auf die Schnauze grade zu beginn.

Bevor man Geld damit verdienen will sollte man erst einmal eine gewisse Bekanntheit erlangen. Niemand hat schließlich Lust die Katze im Sack zu kaufen.

Auch zu meiner Studienzeit in der Studentenkneipe. Da sind auch öfter mal unbekannte Bands aufgetreten. Die haben auch nix bekommen an Geld, wieso auch? Ist für die schließlich Eigenwerbung wenn sie in einer bekannten Kneipe auftreten DÜRFEN. Klar könnten die auch sagen "ja das kostet dann" dann würde der Wirt aber sagen "alles klar, die nächsten bitte"

Und nochmal: Ich sage ja nicht dass man Dauerhaft kein Geld nehmen sollte. Doch zu Beginn finde ich es nicht angebracht.
In dem Beispiel oben kann die Band halt froh sein wenn sie auftreten darf. Kämen die Ärzte in diese Studentenkneipe oder ne andere Band die etwas bekannter wäre, wäre es hingegen Werbung für den Wirt und er müsste die Band bezahlen.

Ich mein wie stellst du dir das vor? Musik machen und bereits auf dem Weg nach oben schon schön Geld verdienen? Leben ist halt kein Wunschkonzert. Würde auch gern schon bei vollem Gehalt studieren, ist aber auch nicht von daher kann ich das "bei den Künstlern kommt kaum was an" auch nur bis zu nem gewissen Teil verstehen.
Ich sag ja auch nicht dass es fair ist von den Labels

Bezug? Für's Radio bezahlst du Gebühren, bzw. bezahlen die privaten Sender ihrerseits die GEMA Gebühren um Dir als Nutzer den Genuss der aktuellen Charts zu ermöglichen.

Du bezahlst also dafür, dass du Künstler XYZ im Radio hörst

Ich bezog mich auf einen vorangegangenen Post, hab ich doch nun auch 2mal schon gesagt bereits.

Das mit der GEMA und GEZ ist mir durchaus klar, manches von mir in dem zusammenhang war daher auch nicht ganz ernst gemeint.

Nur wieso soll ich ein schlechtes Gewisse haben wenn ich im Radio mein Lieblingslied höre?
Weil jemand schrieb ich solle die Musik dann kaufen.

Und dieser wird irgendwann keine Musik mehr machen können, weil er seine Kosten nicht decken kann - und die reissen sich oft den Arsch auf für ihre Mucke!
Ob er sich den Arsch aufreißt ist aber egal. Letztendlich zählt das was bei rum kommt. Der Markt hat kein Sinn für Gerechtigkeit. Ich mein hast du irgendnen konkretes Beispiel für einen Künstler der es wirklich nachweislich nicht geschafft hat weil zuviel raubkopiert wurde?

Also wo man ganz eindeutig sagen kann es lag am illegalen Filesharing? Ich stelle mir das schwierig vor. Wie soll ich dazwischen differenzieren ob es wirklich alles nur egoistische Filesharer waren (die sogar bezahlt hätten wenn es die Musik nicht gratis gegeben hät) oder ob die Musik wirklich einfach nicht gut genug war um davon leben zu können?
 
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wer daten tauscht, tauscht sie weiterhin, nur die art und weise wie getauscht wird, ändert sich.

sei das nen "dark"-net oder weis der kuckuck was.


man sollte sich auch vor augen führen, dass geld nicht unendlich beim konsumenten liegt.
wenn nichts gekauft wird, dann hat das seine gründe. sei es der vertriebsweg, das ohnehin schon knappe budget, oder die qualität, bequemlichkeit..usw.


ein grund warum sich die künstler heute zum teil selbst vermarkten, ist die geldgier der großen...ich hab da zuletzt ein schönes detailliertes pdf gesehen, wo der prozentuale anteil, der beim künstler übern cd/dvd-vertriebsweg bei den majors bleibt aufgeschlüsselt war.
das sah garnicht so rosig aus, für den künstler.
daher auch der eigenvertriebsweg, bei vielen.
zudem ist der markt hoffnungslos übersättigt, wer will da schon den neusten gaga-müll, wenn man von den indies kostenlos besseres bekommt?

die pornoindustrie hat es auch geschnallt wie es läuft, den markt erkannt und sich angepasst.

nur die saurier halt wiederum nicht und genau da sehe ich das problem.



ich bin auch der meinung, wenn ein gewisses alter erreicht ist, sollte man eine bestimmte altersgruppe menschen, nicht mehr in sehr einflussreiche positionen lassen..einfach weil der horizont zu begrenzt zu sein scheint, um da wirklich veränderungen am markt erkennen zu wollen. :evillol:




in diesem sinne
 
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.p0!$3n. schrieb:
Hehe. Tja wenn alle Medien ACTA wollen, wird es schwierig über deren Kanäle eine breite Front gegen ACTA zu formieren.
Schade ist es schon, keine Frage. Aber hey: wir haben Twitter, FB und Communities wie CBase. Hier sind wir zu hause und können mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe kommunizieren. Ich vermute, dass genau das den ÖR-Sendern ein Dorn im Auge ist. Vermutlich gehen sie davon aus, dass wenn das Netz um wichtige Kommunikationskanäle bereinigt ist, die "Kids" wieder Mainzelmännchen schauen.

Es ist ohnehin befremdlich, dass immer von "einer" Generation Internet geredet wird. Ich schätze, es sind min. 2 Generationen. Kommt mir zumindest in Gamerkreisen oft so vor. Unter Fotografen und Musikern erst recht.

Ich kenne das Web noch ohne Google. Ich war lange vor ARD und ZDF hier und ich hoffe, dass ich auch irgendwann wieder ein Netz ohne sie erlebe.
 
Rach78 schrieb:
Ja genau, man verlangt direkt Geld ganz egal wie unbekannt man ist. Dann nimm ich mal gleich meine Gitarre, nimm paar Töne auf und geh mit der CD anschließend irgendwo hin, sollen se im Radio abspielen, aber ich will auch Geld dafür.
Ich nehme an, wer im Radio gespielt wird, hat bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht ergo ist der Wunsch nach Entlohnung ebenso gerechtfertigt.
Wohin soll sich diese Diskussion bitte entwickeln? Legst du fest, ab wann ein Musiker bekannt genug ist um Geld für seine Werke zu verlangen?

Es geht hier darum, dass - wenn ein Künstler - bekannt genug ist, als das Radiosender in Deutschland diesen Song spielen, er ein Recht darauf hat dafür entlohnt zu werden.

Rach78 schrieb:
Nen Unbekannter Künstler kann doch erst einmal froh sein wenn sein Lied überhaupt im Radio erklingt. Käm so jemand zu mir ins Studio und seine Musik wäre nicht schlecht und er würde fragen ob ich es spielen könnte würde ich sagen ja, wenn er dann aber Geld dafür verlangt würde ich ihn vermutlich auslachen und er könnte wieder gehen.
Es geht aber nicht darum, wie du zu diesen Dingen stehst oder wie du dich als Inhaber eines Studios gegenüber unbekannten Musikern verhältst.
Wäre die Katze ein Pferd gewesen, wäre sie den Baum rauf galoppiert. :freak:

Ist das deine Argumentationsbasis? Zu sagen, dass Du kein Geld für Musik verlangen würdest und ergo darf es momentan auch kein anderer?

Rach78 schrieb:
Ich finde viel eher den Anspruch der Künstler daneben von ihrer MUsik leben zu wollen, bei den unbekannten Bands. Bevor man Geld macht muss man erstmal bekannt werden und das wird sicherlich nicht einfacher wenn man direkt am Anfang Geld nimmt.
Richtig, sehe ich genauso. Das geht mir übrigens auch so mit Fußballern, Architekten, Mitarbeitern in Sozialverbänden, Lehrern oder Kinderpflegern so. Warum haben die bitte den Wunsch für ihre Arbeit entlohnt zu werden. Ich meine, was leisten diese Leute für die Gesellschaft?

Rach78 schrieb:
Kaum nen Mensch bezahlt Geld für nen Konzert einer Band von der man noch nie was gehört hat. Denkst du allen ernstes die würden Karten für 79euro das Stück verkaufen können?
Würden sie es tun und es käme im Anschluss niemand, glaubst du sie würden einfach immer weiter den gleichen Preis verlangen? Oder denkst du nicht, dass sie zu Beginn vielleicht erstmal nur 20,- Euro für die Unkosten verlangen würden?
Nochmal, wo ist darin dein Anspruch begründet, kostenlos Musik von Bands zu hören, die bereits bekannt sind? Oder fühlst du dich am Ende schuldiger, wenn du unerlaubt Musik von unbekannten Bands runterlädst, während es dir bei erfolgreichen egal ist? Ziemlich ambivalent; aber kein Unterschied zu den Ansichten der meisten "Acta ist das Werk des Teufels" User.

Rach78 schrieb:
Ich bezog mich auf einen vorangegangenen Post, hab ich doch nun auch 2mal schon gesagt bereits.
Richtig, und ich habe jetzt zum zweiten Mal darauf bezogen, dass die Argumentation darin Unfug ist.

Rach78 schrieb:
Das mit der GEMA und GEZ ist mir durchaus klar, manches von mir in dem zusammenhang war daher auch nicht ganz ernst gemeint.
Ach und welche Bereiche sind ernst gemeint oder kann ich den ganzen Beitrag als "Spass" betrachten?

Rach78 schrieb:
Nur wieso soll ich ein schlechtes Gewisse haben wenn ich im Radio mein Lieblingslied höre?
Weil jemand schrieb ich solle die Musik dann kaufen.
Und ich habe bereits gesagt, dass das Unfug ist. Wie lange willst du noch darauf herumreiten, was jemand anderes gesagt hat.
 
Ich nehme an, wer im Radio gespielt wird, hat bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht ergo ist der Wunsch nach Entlohnung ebenso gerechtfertigt.

Wenn du es so nimsmt bin ich auch bekannt, weil ich auch schonmal vor 10Jahren mit ner Band bei nem regionalen Radiosender "on Air" war.

Kannst mir aber glauben hätten wir hier Geld verlanngt hätten wir gleich daheim bleiben können

er ein Recht darauf hat dafür entlohnt zu werden.
Ja hat er. Er hat aber kein Recht darauf dass der Song im Radio gespielt wird. Hier muss man sich halt fragen was einem mehr hilft zu Beginn. Dass er entweder nix dafür bekommt oder der Song erst gar nicht gespielt wird.
Du musst ja auch die Radiostation sehen: Wieso soll ich nen Song dieser Band spielen, wenn die meisten meiner Hörer aber lieber nen anderen bekannten Song hören wollen?

Wohin soll sich diese Diskussion bitte entwickeln? Legst du fest, ab wann ein Musiker bekannt genug ist um Geld für seine Werke zu verlangen?
Nein das habe ich nicht gesagt. Ich denke dass wird jeder Künstler auch selber entscheiden können.
Angenommen du hast ne Band die schon etwas bekannt ist in der Region. Die werden sicher auch nicht mehr in jeder Raucherkneipe in der Stadt für lau spielen. Wenn sie aber die Chance haben vor nem sehr bekannten Akt aufzutreten werden sie es unter Umständen aber dennoch für gratis machen. Eigenwerbung halt. Die Frage ist doch wer profitiert von wem mehr. Wäre halt tödlich Geld zu verlangen wenn direkt hinter dir noch 10 andere Bands sind die nix dafür haben wollen würden.

Würden sie es tun und es käme im Anschluss niemand, glaubst du sie würden einfach immer weiter den gleichen Preis verlangen? Oder denkst du nicht, dass sie zu Beginn vielleicht erstmal nur 20,- Euro für die Unkosten verlangen würden?
Natürlich darauf wollte ich doch hinaus. Selbst wenn die 20euro die Kosten nicht decken ist es doch imme rnoch besser als nix.
Es ist aber auch die Frage der Einstellung zu der Band zur Musik. Wenn du direkt am Anfang sagst "Nee! wir nehmen auf jeden fall 79euro, ich will auf jedenfall Gewinn machen am Anfang" wird das einfach in die Hose gehen. Am besten sind dann die Leute noch die dann auf die ausgebliebenen Konzertbesucher schimpfen. Dann redet man sich auch ein es lag irgendwie an dem anderen, aber auf keinen Fall an den 79euro.

Es geht aber nicht darum, wie du zu diesen Dingen stehst oder wie du dich als Inhaber eines Studios gegenüber unbekannten Musikern verhältst.
Aber es geht darum welche Einstellung ich oder jeder andere zur Musik haben. Der eine kauft nunmal CDs weil er Bands toll findet und das einfach brauch, nen anderer macht Radio an, geht in die Disco und das reicht ihm an Musik.

Und zu der Sache mit YT: Dort sind doch auch viele Songs wo zB ich gar nicht wüsste wo ich diese überhaupt kaufen könnte. Zb Mixes etc.

Ich persönlich finde es jetzt nicht so schlimm, betrachte es mit YT auch als ne Art Eigenwerbung. Sprich ich hör die mir lieder da an, finde sie gut und geh daher vielleicht irgendwann zu einem Konzert. Wenn ich aber nix höre, werd ich halt auch nicht zu nem Konzert gehen.

Und Raubkopieren wird man eh nie ganz abschaffen können, wie das Beispiel von mir am Kiosk mit der Zeitung. Da wird immer mal jemand kommen der 5mins in der Zeitung liest und dann wieder geht ohne was zukaufen der sich grade einen Artikel durchgelesen hat.

Aber das weiß der Kioskbesitzer ja vorher nicht ob der Typ einfach nur kurz drin lesen will, oder sich anschließend die Zeitung dennoch kauft. Er könnte alle Magazine und Zeitschriften ja versiegeln oder einschweißen. Bezweifle aber ob das den Verkauf steigert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Rach78
Könntest du bitte endlich von dem Thema ablassen, wann eine Band erfolgreich ist sondern dazu zurück kommen, dass wenn eine Band erfolgreich ist, sie auch das Recht hat für die Musik entlohnt zu werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Songs im Radio gespielt werden oder nicht.

Tatsächlich hat jeder Musiker das Recht dazu - völlig gleich - wie bekannt er ist, für seine Musik entlohnt zu werden. Wieviel Geld er gerne hätte und ob diese Forderung berechtigt ist, ist für den Fall völlig unerheblich, denn es ändert nichts daran, dass er jedes Recht hat, dafür entlohnt zu werden und du als anonymer Filesharer keine Erlaubnis hast, seine Musik einfach weiterzuverbreiten bzw. herunterzuladen.
 
du als anonymer Filesharer keine Erlaubnis hast, seine Musik einfach weiterzuverbreiten bzw. herunterzuladen.

Bin ich ein Filesharer nun? Hab auch nicht gesagt dass ich sie weiterverbreite oder gar herunterlade oder doch?

Dass illegales Filesharing nicht okay ist, darüber muss denke ich nicht diskutiert werden

Tatsächlich hat jeder Musiker das Recht dazu - völlig gleich - wie bekannt er ist, für seine Musik entlohnt zu werden.
Ja das ist doch klar.

Ich bezweifele nur einfach dass es wirklich irgendwem helfen würde wenn von heute auf morgen alle Songs von YT verschwinden würden.

Für mich ist das Eigenwerbung. Bei YT Songs anzuhören ist auch in meinen Augen nicht das gleiche wie sich illegal Lieder runterzuladen aus dem Netz. Das neueste Album von xy etc
 
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Ich sag ja, die Verfassungsklage wegen den öffentlich rechtlichen ist längst fällig !

Die haben einen Bildungsauftrag und Politisch unabhängig zu sein und haben hier nichts in Wirtschafts-Vereinen bei Lobbyisten zu suchen die Ultrakonservative Ansichten unterschreiben . Dafür bezahlen wir schliesslich nicht und es verstösst meiner Meinung gegen die politische und wirtschaftliche Unanhängigkeit !
 
Rach78 schrieb:
Dass illegales Filesharing nicht okay ist, darüber muss denke ich nicht diskutiert werden
Rach78 schrieb:
Für mich ist das Eigenwerbung. Bei YT Songs anzuhören ist auch in meinen Augen nicht das gleiche wie sich illegal Lieder runterzuladen aus dem Netz. Das neueste Album von xy etc
In Zeiten von Flatrates, macht es für mich keinen qualitativen Unterschied aus, ob ich ein Lied auf Youtube immer dann anhöre wenn ich Lust darauf habe, oder wenn ich es von meiner Platte im Player laufen lasse.

Einerlei, ob ich ein Album auf Rapidshare hochlade oder Song für Song auf Youtube, der Zweck - nämlich die unerlaubte Verbreitung - ist doch immer gleich.
 
viel schlimmer ist doch eher die Tatsache das die provider wegen acta hinzugezogen werden und genötigt werden den traffic zu analysieren,....und die werden das entweder in form von mehr kosten an den Kunden weiter geben oder irgendwo gehen wieder Steuergelder drauf,...am ende zahlen wir,..so oder so,...

und was halt garnicht geht jeden inet user als Straftäter darzustellen,... unsere Politik ist einfach zu alt und zu festgefahren,...immerhin sterben die bald weg,...schweinepriester
 
@ Rach78
Für Dich mag das Werbung darstellen, allerdings solltest Du jedem das Recht zugestehen, ob und in welcher Weise er sein Produkt bewerben möchte.

Hier wird auch immer wieder angeführt, man wolle eigentlich nur den Labels schaden, welche die Musiker letztendlich nur ausnutzen würden. Aber auch hier gilt. Es ist die Entscheidung der Musiker, ob sie mit den Labels einen Vertrag eingehen oder nicht. Jeder Musiker hat auch das Recht sich eigenständig zu vermarkten, die Produktionskosten selbst vorzufinanzieren und den Vertrieb selbst zu organisieren. Die Frage stellt sich nur, warum es denn so wenige tun?

Das gleiche gilt auch für die GEMA. auch als freischaffender Musiker ohne vertragliche Bindung an ein Label, muss er nicht der GEMA beitreten. Allerdings muss er sich dann um die Verwertung seiner Rechte selbst kümmern. Warum tun auch das die wenigsten?

@Voyager
Die öffentlich rechtlichen dürfen durchaus sich in der Art äußern, solang sie ihrem Auftrag nachkommen und unabhängig berichten. Das haben sie im Fall von ACTA durchaus. Ich verlinke mal auf zwei Posts aus einem anderen Thread (Nr. 76 und Nr.78). Und dann erklär mir bitten, woran Du festmachst, dass sie ihren Auftrag vernachlässigt haben.
https://www.computerbase.de/forum/t...owakei-wollen-acta-ueberdenken.1021117/page-4

Achso, und zum Thema unabhängige Berichterstattung. Was glaubst du denn, wie unabhängig die Fernsehlandschaft ohne die öffentlich rechtlichen wären. Wenn wirklich alles Sender abhängig von der Zuwendungen aus der Wirtschaft wären, könnte der Auftrag einer unabhängigen Berichterstattung wahrscheinlich nicht mehr so lange aufrecht erhalten werden. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu.

@Viva la visi: Wo steht in dem Abkommen, dass die Provider dazu verpflichtet werden? Das wäre in Deutschland in der Form auch nicht machbar. Das wäre eine ähnliche Situation, wie mit dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Dies war fast ebenso weit gefasst und letztendlich auch vom Bundesverfassungsgericht gestoppt. Ähnlich würde es einem Gesetz ergehen, dass eine soweit gefasste Störhaftung der Provider vorsieht. Denkbar wäre eine Störhaftung der Filehoster, aber auch dies nicht so ohne weiteres. Die meisten scheinen ACTA mit einer Ansammlung von Gesetzen zu verwechseln. Dem ist aber nicht so.
Obwohl der Text des Abkommens schon
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mal ganz ehrlich, was soll damit erreicht werden?
Die unabhängige Konkurrenz wird gezwungen werden horende Abgaben zu zahlen, um weiterhin vermarkten zu dürfen, sofern es vom hohen ACTA-Rat bewilligt wird.

Somit bringt es im Wesentlichen zwei riesige Vorteile für die DCA:
- Mehr Einnahmen
- Zensur der Unternehmen/Künstler usw,, die sie nicht unterstützen möchten (andere Vertriebswege als über ACTA Gesellschaften sind damit gestorben)

=> Monopolstellung über den Staaten zur Kontrolle der Inhalte, sprich Außerkratsetzung der Grundrechte.

Wer das unterschreibt, ist eindeutig nicht unabhänig.

Verständlich, dass die das wollen. Sicherung der Zukunft für absolut 0 Gegenleistung auf Kosten aller Beteiligten (Staatlich unterstützes Kartell). Schaut euch doch nur mal an, was zu Beispiel bei einem Musikalbum beim Künstler unter Vertrag bei einem Musiklabel hängen bleibt...lächerlich!
 
keystripper schrieb:
Somit bringt es im Wesentlichen zwei riesige Vorteile für die DCA:
- Mehr Einnahmen
- Zensur der Unternehmen/Künstler usw,, die sie nicht unterstützen möchten (andere Vertriebswege als über ACTA Gesellschaften sind damit gestorben)

Woran machst du deine Aussage fest, dass es nur über Vertriebswege der ACTA Gesellschaften möglich ist. Und wer und was ist denn eine ACTA Gesellschaft? Die Labels? Die können schon jetzt bzw waren nie verpflichtet einen Musiker einen Vertrag zu geben?
 
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