Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Samurai76 schrieb:
da mit dem Klimageld dann auch immer eine extreme CO² Abgabe mit diskutiert wird
Klar, auf das Gesamtpaket kommt es an. Die Ausschüttung eines Geldbetrages allein wirkt einfach nicht nachhaltig (genug). Als Eingangs-Trigger evtl., aber ohne weitere Komponenten wird es keinen langfristigen Effekt haben und nur sehr geringfügig die intrinsische Ebene fördern, wenn überhaupt.
 
Vigilant schrieb:
Die Ausschüttung eines Geldbetrages allein wirkt einfach nicht nachhaltig (genug). Als Eingangs-Trigger evtl.,
inwiefern sollte das überhaupt ein bisschen nachhaltig wirken?

Vigilant schrieb:
aber ohne weitere Komponenten wird es keinen langfristigen Effekt haben und nur sehr geringfügig die intrinsische Ebene fördern, wenn überhaupt.
Das Klimageld selbst ist die "weitere Komponente" zur CO2-Bepreisung um dieselbe sozial verträglich zu gestalten (und im Idealfall im Durchschnitt für die Verbraucher kostenneutral, wobei man mit Gewinn rausgehen sollte, wenn man überdurchschnittlich klimafreundlich lebt).
 
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Samurai76 schrieb:
Sorry für die Korrektur, aber 2022 waren wir schon bei 523ppm CO²
Ich hatte mich auf das Diagramm aus seinem Link bezogen, da ist von ca. 420 ppm in 2023 die Rede.

Unabhängig davon war es denke ich klar, dass es mir nicht um einen speziellen Wert ging.
 
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@KitKat::new()
Schon, nur gehören dazu ja noch weitere Aspekte, wie bspw. Investitionen in Infrastruktur (Mobilität, Energie, Digitalisierung), Förderung von privaten Investitionen wie bspw. Gebäudesanierung, Energieversorgung, etc., um überhaupt ausreichend leicht zugängliche Alternativen für umweltbewusstes Handeln zu schaffen.

Hinzukommt noch eine unbürokratische Lösung für einfache Zugänglichkeit und Transparenz, bei gleichzeitiger Missbrauchsabsicherung.

Verstehe mich nicht falsch, im Gesamtpaket sicherlich kein schlechter Gedanke. Aber halt auch nur in der Komplexität seiner Gesamtheit.

Und wenn ich mir die Regierungsarbeit und unsere Bürokratie aktuell so anschaue, gehören auch dort Effizienzmaßnahmen dazu, damit das als Ganzes überhaupt ansatzweise umgesetzt werden könnte und nicht wieder wirkungsarmes Stückwerk wird.
 
garfield121 schrieb:
Wesentlicher Nachteil von E-Fuels ist deren schlechterer Wirkungsgrad, siehe z.B.
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/
Letztlich muss man sich die physikalischen / chemischen Grundlagen anschauen.
... und nicht ideologische Gründe unterstellen, wenn man für oder gegen etwas ist!

Das ist doch längst bekannt und trotzdem halten einige Petrolheads an E-Fuels fest.

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
 
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Jetzt wollte ich doch auf den Lügenvorwurf reagieren und der Beitrag ist versenkt. Trotzdem danke für den Hinweis, habe jetzt gesehen, dass mein Link tatsächlich nicht auf Gesamt-CO² sondern nur Energie bezogen war. Hier also jetzt tatsächlich die gesamten Emissionen im Verlauf, Und auch dort sieht man, die letzten 3, 4 Jahre nur einen relativ geringen Anstieg, ein ungebremst weiter so ist dort nicht zu erkennen.
 
Allerdings ist auch erkennbar, dass so die Ziele nicht erreicht werden können. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die größten Volkswirtschaften auch weiterhin wachsen wollen.

1730137076351.png

Quelle: https://www.ipcc.ch/report/sixth-assessment-report-cycle/

Für die Ungeduldigen:
Zusammenfassung erstellt mit Claude Sonnet 3.5 von Anthropic

Haupterkenntnisse:

1. Aktueller Status und Trends:
  • Der menschengemachte Klimawandel hat die globale Durchschnittstemperatur bereits um 1,1°C gegenüber vorindustrieller Zeit erhöht
  • Die Auswirkungen sind weltweit spürbar durch:
- Zunehmende Extremwetterereignisse
- Steigende Meeresspiegel
- Verlust von Biodiversität
- Bedrohung der Ernährungssicherheit
- Besonders verwundbare Regionen und Gruppen sind überproportional betroffen

2. Zukünftige Klimaänderungen und Risiken:
  • Ohne sofortige und tiefgreifende Emissionsminderungen wird die 1,5°C-Grenze überschritten
  • Die Risiken nehmen mit jedem weiteren Temperaturanstieg zu
  • Einige Veränderungen sind bereits unumkehrbar (z.B. Meeresspiegelanstieg)
  • Verkettete und sich verstärkende Risiken werden zunehmen

3. Notwendige Maßnahmen:
  • Drastische Emissionsreduktionen in allen Sektoren sind erforderlich
  • Netto-Null-CO2-Emissionen müssen erreicht werden:
- Für 1,5°C: frühe 2050er Jahre
- Für 2°C: frühe 2070er Jahre
- Wichtige Handlungsfelder:
- Energiesysteme: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, Ausbau erneuerbarer Energien
- Industrie und Transport: Elektrifizierung, Effizienzsteigerung
- Städte und Infrastruktur: Klimaresiliente Planung
- Land- und Forstwirtschaft: Waldschutz, nachhaltige Landwirtschaft

4. Ermöglichende Faktoren:
  • Politischer Wille und koordinierte Governance auf allen Ebenen
  • Deutlich erhöhte Klimafinanzierung
  • Technologische Innovation und -transfer
  • Internationale Zusammenarbeit
  • Berücksichtigung von Gerechtigkeitsaspekten

5. Dringlichkeit:
  • Das aktuelle Jahrzehnt ist entscheidend für die Erreichung der Klimaziele
  • Die Anpassungsfähigkeit hat Grenzen, besonders bei höherer Erwärmung
  • Je später gehandelt wird, desto höher werden die Kosten und Risiken

Der Bericht betont, dass noch ein Zeitfenster für effektives Handeln besteht, dieses sich aber schnell schließt. Transformative Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft sind erforderlich, bieten aber auch Chancen für nachhaltige Entwicklung.

Soweit leider nichts Neues.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Samurai76 schrieb:
Nach eigener Aussage deinerseits, würdest Du Umweltschutz betreiben wollen, auch wenn es teuer(er) ist. Fährst aber Verbrenner, obwohl E-Autos eigentlich nur teuerer sind?
Der Preis ist zweitrangig,...

Tomislav2007 schrieb:
Harley fährt man wegen dem Sound, der Vibrationen und der Emotionen.
...mir geht es beim Motorrad und Auto fahren um den Spaß beim fahren.
E-Autos und E-Motorräder sind mir zu leise, vibrationsarm, emotionslos.

Incanus schrieb:
Vor allem besser für die Automobilindustrie, die für ihre langfristigen Planungen feste Ecksteine benötigen.
Wenn man zweigleisig (Elektro und Verbrenner) fahren würde könnten die Autobauer langfristig planen und das bauen was gerade nachgefragt wird.
Von der Politik wurde ein Verbot für Verbrenner Neuzulassungen ab 2035 beschlossen und was passiert aktuell ?
100.000 E-Autos stehen unverkauft rum:
https://www.stern.de/auto/e-mobilit...fahrzeuge-finden-keinen-kaeufer-34770988.html
https://www.connect.de/news/e-auto-mobilitaet-absatz-handel-krise-bund-foerderung-3205699.html
Kein Wunder das die Autohersteller jetzt ins straucheln kommen.

Das ist das gleiche wie bei den Wärmepumpenherstellern die pleite gehen oder ihre Mitarbeiter in die Kurzarbeit schicken:
https://www.focus.de/finanzen/trotz...-hersteller-droht-insolvenz_id_259827011.html
https://www.karlsruhe-insider.de/ne...-waermepumpen-hersteller-ist-insolvent-214739
https://www.agrarheute.com/manageme...r-viessmann-kurzarbeit-ursachen-folgen-622687
Soll so eine vernünftige Energiewende/Verkehrswende aussehen ?

Buttkiss schrieb:
Das würde ja hauptsächlich die schon ärmeren Menschen treffen die gar keine Möglichkeit haben auf eine Alternative umzusatteln um die 30km zur Fabrik zu fahren. Ich persönlich hätte davon nur Vorteile aber sehr sozial wäre das nicht.
Was haben die ärmeren Menschen jetzt für eine Wahl ? Ein E-Auto was sie sich nicht leisten können oder immer teurer werdende gebrauchte Verbrenner.

ZeT schrieb:
Ich denke der Zug um die Klimakrise zu bewältigen ist weltweit abgefahren.
Genau das und deswegen...

ZeT schrieb:
Wird Zeit sich auf die Zeit danach für das Wasteland vorzubereiten.
...sollten wir das/die Geld/Manpower/Ressourcen dafür aufbringen um uns darauf vorzubereiten mit dem Klimawandel zu (über) leben.

Buttkiss schrieb:
Niemand kann sagen was 2035 sein wird aber ich gehe davon aus das es 2035 einen gut aufgestellten Gebrauchwagenmarkt für BEV geben wird auf dem hoffentlich mittlerweile auch die Kleinwagen angekommen sind.
Super, 10 Jahre alte ausgelutschte Akkus die sich nicht oder nur sehr schwer und teuer tauschen lassen (Wirtschaftlich ein Totalschaden).
Ganz abgesehen davon das in den 10 Jahre alten Autos dann eine 10 Jahre alte (Akku/Lade) Technik drin steckt die keiner mehr haben will.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde den Tabellen mit Angaben zum weltweiten CO2-Ausstoss nur mit Vorsicht vertrauen.
Das betrifft den Bereich des letztes Jahrzehnts und der näheren Zukunft.
Ich sehe da die große Gefahr manipulierter greenwashing Zahlen.
Kenne genügend Beispiele aus unserem Deutschland, wo allein auf dem Papier die Produktion klimafreundlicher geworden ist. Kann mir gut vorstellen, dass dies in anderen Ländern noch viel extremer abläuft.
Auch wird zu wenig beachtet, wie viel noch weitaus klimaschädlichere Gase vermehrt in die Umwelt gelangen, auch in Deutschland.

Verlässlicher sind mir da die echten Messzahlen zum CO2-Gehalt und zu den weitaus klimaschädlicheren Gasen und weiter zum Treibhauseffekt beitragenden Stoffe.
 
@Tomislav2007
Tja, mein Lieber. Da hältst du an einem Lebensstil fest, den wir uns eigentlich nicht mehr leisten können.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wenn man zweigleisig (Elektro und Verbrenner) fahren würde könnten die Autobauer langfristig planen und das bauen was gerade nachgefragt wird.
Das hieße ein totes Pferd zu reiten. Verbrenner sind am Ende, sieh es endlich ein.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Vor ein paar Seiten bereits verlinkt, ist nach sehr aktuellen Zahlen der Anteil von reinen Verbrennern bei Neuzulassungen stark gesunken und es werden immer mehr E-Autos gekauft:

https://www.spiegel.de/auto/auto-ka...t-sind-a-dbf3cb3a-35ad-42f6-ab50-d9d4badec4a9

Sollte man wohl besser das Sortiment an E-Autos vergrößern anstatt Verbrenner zu bauen, die keiner haben möchte
 
Tomislav2007 schrieb:
Es wäre viel sinnvoller das/die Geld/Manpower/Ressourcen dafür zu verwenden um uns darauf vorzubereiten mit dem Klimawandel zu (über) leben.

Auch wenns total OT ist.. da seid ihr in dem Falle in D mit eurem neuen Waffengesetzten ja auch am Besten Wege das komplett zu versemmeln :D Selbst das Buttermesser musst bald im Tresor vom Laden nach Hause tragen :D Da ist nicht nur ne Frage wo man was bauen müsste.....

Die Frage die man sich dann halt stellen muss ist, wo sollen die Flüchtlinge hin? München, Hamburg oder doch alle nach Berlin? Schafft ihr das?
Weil da kommen nicht tausende, da kommen 2 bis 3stellig Millionen auf uns zu. Und die kommen zu nem Grossteil nach Europa, nicht nach Indien, China, USA oder Südamerika.... Dafür kann man dann halt weiter mit dem Verbrenner mit 250 über die AB brettern.. is doch auch ein Trost. :freak:
 
Tomislav2007 schrieb:
...mir geht es beim Motorrad und Auto fahren um den Spaß beim fahren.
E-Autos und E-Motorräder sind mir zu leise, vibrationsarm, emotionslos.
Beim Motorrad ok, aber beim Auto? Da habe ich zum Beispiel sowieso Musik an und höre wenig.
Zudem macht die immer sofort vorhandene Leistung beim Stromer eigentlich auch mehr Spaß zu fahren.
Bist du eigentlich schon mal einen reinen Stromer mit genügend PS gefahren?
 
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ThomasK_7 schrieb:
Ich würde den Tabellen mit Angaben zum weltweiten CO2-Ausstoss nur mit Vorsicht vertrauen.
Ich denke auch, dass die veröffentlichten Zahlen zum CO2-Ausstoss nicht den reellen Ausstoß widerspiegeln.

Ein Beispiel, als Resultat der Kohleförderung:

Die dabei entstehenden CO2-Emissionen, neben allem anderen Dreck, sind erheblich, werden aber nicht offiziell gemessen. Was nicht gemessen wird, fließt auch nicht in Statistiken und Ziele mit ein.
 
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xexex schrieb:
Wenn die Entwicklung in Batterietechnik so weiter geht wie sich einige erträumen, wird niemand einen gebrauchten mit "steinalter" Akku- und Ladetechnik kaufen wollen.
Das sehe ich weniger kritisch da wir ja bereits seit einigen Jahren alltagstaugliche BEV haben. In 10 Jahren komme ich mit meinen Wagen vielleicht 600km statt 450 und lade in 10 Minuten statt 18. Es wurden auch den heutigen Akkus ja bereits lange Lebenszeiten bestätigt die das der Autos übersteigen. Die "alten" Akku- und Ladetechniken werden letztendlich einfach über den Preis interessant und werden dankbare Abnehmer finden.
Tomislav2007 schrieb:
E-Autos und E-Motorräder sind mir zu leise, vibrationsarm, emotionslos.
Na dann, Soundbooster aufdrehen, Vibrator unters Sitzkissen, einen halben Eimer altes Frittenfett neben die Fussraumheizung, voilà.
Tomislav2007 schrieb:
...sollten wir das/die Geld/Manpower/Ressourcen dafür aufbringen um uns darauf vorzubereiten mit dem Klimawandel zu (über) leben.
Der aktuelle wissenschaftliche Konsens ist (immer noch) das das bei der aktuellen Entwicklung nicht möglich sein wird.
Revan1710 schrieb:
Vor ein paar Seiten bereits verlinkt, ist nach sehr aktuellen Zahlen der Anteil von reinen Verbrennern bei Neuzulassungen stark gesunken und es werden immer mehr E-Autos gekauft:
Dazu passend gelesen das Stellantis die Produktion von Verbrennern ab November drosseln will, die neuen chinesischen Werke in Polen und Ungarn werden mehr günstige Wagen auf die europäischen Märkte werfen. Wenn wir zweigleisig fahren dann wird uns das nur noch weiter hinter die Chinesen zurückwerfen und.... tada unseren Wohlstand gefährden.
 
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Revan1710 schrieb:
Sollte man wohl besser das Sortiment an E-Autos vergrößern anstatt Verbrenner zu bauen, die keiner haben möchte
Passiert ja auch, wenn auch langsamer als vielleicht gewünscht oder möglich.

Im Prinzip ist es auch simpel. Genauso wie Verbrenner ein dichtes Tankstellennetz benötigen, brauchen E-Fahrzeuge ein dichtes Ladenetz. Solange das noch nicht der Fall ist, ist die Nachfrage zurückhaltend.

Aktuell werden E-Fahrzeuge eher gekauft, wenn zuhause, in der unmittelbaren Umgebung oder am Arbeitsort bequem geladen werden kann. Das gilt vermutlich auch für Flottenfahrzeuge.

Sobald aber die aktuellen Kritikpunkte Ladeinfrastruktur, Ladegeschwindigkeit, Reichweite, Fahrzeugangebot und -Preis durch Ausbau und Innovationen ausgeräumt sind, und das sollten sie in absehbarer Zeit, wird auch die Nachfrage deutlich schneller und stärker Richtung E-Mobilität schwenken.

Weil eines das andere bedingt, wäre es passend, wenn der Staat den Ausbau der Infrastruktur und die Anschaffung von Fahrzeugen fördert und beschleunigt, weil damit auch unseren Fahrzeugherstellern am besten geholfen wäre, den Veränderungsprozess möglichst schnell planen und durchlaufen zu können.

Das wird Arbeitsplätze kosten. Ein Teil könnte aber für Wartung und Ausbau der Infrastruktur, inkl. EEG-Anlagen, zumindest teilweise kompensiert werden. Von daher könnte auch die Förderung von Umschulungen eine mögliche Option sein.

Es erfordert einen umfassenden Plan, der gleich mehrere Aspekte angeht und kein halbherziges, kompromissbehaftetes Stückwerk.

Nur muss das im Paket und systemisch gedacht und umgesetzt werden. Und dafür erscheinen mir Finanz- und Verkehrsministerium mit der FDP absolut falsch besetzt zu sein.

Was man allerdings sagen und sehen muss, dass der Zeitpunkt denkbar ungünstig ist, weil parallel viel Geld für Verteidigung, generelle Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung, Schutz gegen Auswirkungen des Klimawandels und für vieles benötigt wird, was in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt und kaputt gespart wurde.
 
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Buttkiss schrieb:
In 10 Jahren komme ich mit meinen Wagen vielleicht 600km statt 450 und lade in 10 Minuten statt 18.
Wenn das einzige was wir in den nächsten 10 Jahren hinbekommen, 20% mehr Akkukapazität ist, dann ist der Traum vom "Wunderakku" ausgeträumt und die aktuellen Probleme bleiben die gleichen. Dann können wir uns die Verkehrswende gleich sparen und Elektroautos bleiben eine Nische.
 
xexex schrieb:
in den nächsten 10 Jahren hinbekommen, 20% mehr Akkukapazität ist, dann ist der Traum vom "Wunderakku" ausgeträumt
Es wird keinen Wunderakku in den nächsten 10 oder 20 Jahren geben. Das sagt die Physik einfach. Und den brauchen wir doch auch nicht, es gibt bereits kaufbare BEV mit >600km, bei +20% wären das 720km. Das ist meiner Meinung nach mehr als Alltagstauglich, da immer noch weniger wie 10% der Autofahrer tatsächlich täglich mehr wie 40km fahren. Und nach der Statistik könnten also 90% der Autofahrer auch jetzt schon umsteigen, haben aber andere Bauchschmerzen. Aber Reichweite ist kein Argument mehr. Wer will, der kann. Wer nicht will, findet Gründe. Also doch mit Brechstange ab 2035. Oder schon vorher.
 
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Die einzigen "echten" Probleme sind aktuell der Preis für Elektroautos und der Ladestrompreis für Laternenparker.
Alle anderen Problemchen á la macht kein Brummbrumm, vibriert nicht (lol?!?), stinkt nicht und fährt mit einer Akkuladung keine 1000km sind m.E. vorgeschobener Schmarn...
 
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