Zudem: Auch der Rechte will, dass es dem einfachen Menschen besser geht. Nur das Feindbild ist ein anderes, wobei auch da die Feindbilde wieder ähnlich sind: Kapitalismus, Ausbeute. Die Lösung der "Probleme" ist ein anderes und einige Teile der Feindbilder. Bei dem einen sinds die "Ausländer" die an allem Schuld sind, beim anderen die Reichen.
Hast du ich im Ansatz schon mal, mit "rechten" Idologien ausernandergesetzt? Nehmen mir zum Beispiel die NPD und deinen Satz: "Auch der Rechte will, dass es dem einfachen Menschen besser geht.", stimmt schon dadurch nicht das es der NPD nicht um den Menschen geht, sondern um die "Volksgemeinschaft", zu der dann "nicht erwünschte" Menschen schon mal nicht gehören. Auch das Kapital im ganzen ist nicht das Feindbild der NPD, hier wird dann relativ oft zwischen sogenannten "guten Kapital" und "schlechten Kapital" unterschieden. Das "gute Kapital" dient dem Volk und das "schlechte Kapital" sind in der Rege irgendwelche ausländischen Firmen, oder Firmen die zuviel AusländerInnen beschäftigen, oder evtl. zuviel Ausland produzieren etc.pp. Auch habe ich von der NPD noch nichts darüber gelesen, das sie die Eigetumsverhältnisse(außer es ist "ausländische", bzw. schlechtes Kapital"), groß in Frage stellen und daraus resultiert auch keine kritik des Mehrwert.
Achja allein irgendwelche Schlagwörter, in den Raum zu werfen ist noch kein Argument.

Ich halte die Begriffe "radikalismus" und "extremismus", auch für falsch. Das hat mehrere Gründe. Ich halte zum einen das „eindimensionalen“ Achsenmodells für zu vereinfachend, weil hier, die unterschiedlichen Ausprägungen innerhalb des sogenannten Links/Rechtsextremismus in einen Topf geworfen werden. Gerade der sogenannte "Linksextremismus", ist politisch und idologisch inhomogen. Gerade die idologischen und politischen differenzen z.B. zwischen den verschiedenen strömungen des kollektiven/kommunistischen Anarchismus und den verschiedenen strömungen des Marxismus sind zum teil erheblich(vereinfachend).
Auch wird über den Radikalismus/Extremismus Begriff, ein sogenannte politische Mitte konstruiert. Alles was dann außerhalb der sogenannten Mitte liegt, wird dann als Radikal/Extremistisch stigmatisiert und darüber dann eine politische Ausernandersetzung abgelehnt, hat th3o auch schon eingebracht.
Wobei der Begriff der poltischen Mitte nicht festgelegt ist, ich will das mal einen Beispiel verdeutlichen. Wenn ende 40iger Jahre, anfang der 50iger Jahre des letzten Jahrhundert in der BRD, die verstaatlichung der Produktionsmittel gefordert hätte, wäre das durch aus politischer mainstram gewessen(Politische Mitte

Auch wurde der Extremismus Begriff in der BRD hauptsächlich, über den Staat defeniert, bzw. es gibt keine eindeutge wissenschaftliche Defenition. Dadurch kann der Begriff, aus meiner Sicht zu sehr politisch missbraucht werden.
So weit ich das verstehe,sind Linksextremisten (ohne jetzt auf die Definitionen näher einzugehen) eher als Anarchisten zu verstehen.
Beschmieren von Wänden, Wandalismus und Angriffe aus Staatsorgane.
Meist in Kombi mit Alk und Drogen.
You made my day!

Denkst du ernsthaft, alle AnarchistInnen ergehen sich darin, unter drogen/alkohol einfluss gegenständen und Staatsorgane einzugreifen. Ich würde dir mal dringend(als Einstieg) den Wikipedia Artikel, zu Anarchismus ans Herz legen.
