Euro-Rettungsschirm

andiac schrieb:
Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Wenn "unsere" Politker das ernsthaft erst noch lernen müssen, hatte ich denen ja schon im Alter von nur 8 Jahren was entscheidendes voraus.

Es besteht durchaus ein Unterschied den Bundeshaushalt zu verwalten oder dein Sparschwein mit 50 € Inhalt.

Allein die Debatte um eine Abschaffung der Pendlerpauschale hat wüste Reaktionen provoziert.

Und von den Milliarden, die in das EEG floßen, will ich gar nicht sprechen.

Der Wähler findet Einsparungen immer toll, bis es ihm an das eigene Portemonnaie geht.

DugDanger schrieb:
Ein verschwindend kleiner kapitalistischer Akteur, der als Steueroase für die "großen, wohlhabenden" gilt muss aber schon für recht viel herhalten - das man als heißer € Verfechter immer genau das Land heranzieht, dass sich dem € konsequent entzieht ist auch komisch.

Ich bin keine Verfechter des Euro, sondern ein Verfechter der reinen Vernunft!

Mir persönlich ist es vollkommen scheißegal, ob ich in Zukunft meine Einkäufe mit dem Euro oder mit der DM bezahle.

Die Schweiz ist kein Mitglied der Währungsunion, sie ist nicht einmal Mitglied in der EU. Dennoch hat die Schweiz ihren Franken an den Euro gekoppelt und dennoch arbeitet die Schweiz über viele bilaterale Verträge mit der EU zusammen.

Sie tut das, weil sie die Vorteile dieser Zusammenarbeit erkennt.
 
Sie tut das, weil sie die Vorteile dieser Zusammenarbeit erkennt

Ja, aber da wo es um politische Verantwortung geht, da wo es auch mal unangenehm werden kann, da hält sie sich raus.
Bilaterale Verträge ja, aber Verantwortung für eine Währungsunion übernehmen, nein danke.

Die Schweiz mag aus marktwirtschaftlich-eigennütziger Sicht vieles richtig machen, trotzdem, sie übernehmen keine politische Verantwortung für Europa.


Mir persönlich ist es vollkommen scheißegal, ob ich in Zukunft meine Einkäufe mit dem Euro oder mit der DM bezahle.

Das mag dir so gehen; mich hingegen interessiert es eher, ob die Masse der europäischen (oder Welt-) Bevölkerung in ein paar Jahren überhaupt noch genug Euro oder DM oder sonst eine Währung haben, um ihren Lebensbedarf zu decken; oder ob die Ungleichverteilung weiter voranschreitet.
 
Es besteht durchaus ein Unterschied den Bundeshaushalt zu verwalten oder dein Sparschwein mit 50 € Inhalt.

Ach komm. Du willst mir doch nicht erzählen, dass du das wirklich nicht verstehst. Es geht um ein Prinzip. Und da ist es völlig egal, ob es um ein Budget von 50€ oder 100 Billionen € geht. Man kann einfach nicht unendlich Schulden machen, wenn es einen Gläubiger gibt, der sein Geld auch zurückhaben will.

Ich denke, es gibt mindestens drei Kategorien von Politikern, die das ignorieren.

1.) die, die über Umwege dadurch in die eigene Kasse wirtschaften
2.) die, die nur an den kurzfristigen "Erfolg" denken und ansonsten nach dem Motto "nach mir die Sintflut" handeln
3.) die Wirtschafts-/Konzernhörigen

Die, die wirklich so dumm sind, gibt es in diesen Positionen nicht.
 
andiac schrieb:
Ach komm. Du willst mir doch nicht erzählen, dass du das wirklich nicht verstehst. Es geht um ein Prinzip. Und da ist es völlig egal, ob es um ein Budget von 50€ oder 100 Billionen € geht. Man kann einfach nicht unendlich Schulden machen, wenn es einen Gläubiger gibt, der sein Geld auch zurückhaben will.

Ein Staat kann jederzeit seine Steuereinnahmen vergrößern und die Ausgaben senken. Das kannst du mit Sicherheit nicht.

In den USA oder GB greift der Staat sogar indirekt in die Geldpolitik ein und reduziert seine Schuldenlast über Inflation. Auch das kannst du nicht.

Ein Staat hat keine Lebenserwartung von 77 Jahren, du schon.

Insofern lässt sich der Staatshaushalt nur bedingt mit einem Privathaushalt vergleichen!
 
inversematrix schrieb:

Die Nachdenkseiten wieder. Viel Geschwurbel und am Ende der Vermerk

Sparen und damit Schuldenabbau waren und sind in der Regel dann am besten möglich, wenn dank einer klugen Wirtschaftspolitik eine gute Konjunktur herrscht.

Die Bundesrepublik hat zu keinem Zeitpunkt, ich wiederhole, zu keinem Zeitpunkt selbst in Boomjahren einen Schuldenabbau erzielt. Nicht einmal ein ausgeglichener Haushalt, d.h. keine Nettokreditaufnahme, wurde erreicht.

Die Staaten haben stattdessen den Keynesianismus vergewaltigt, indem sie zwar das Prinzip des Deficit Spending verfolgten, aber in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs nie die notwendigen Rücklagen bildeten.

Und diese Strategie ist seit der Finanzkrise 2007 endgültig gescheitert!

Wer jetzt noch propagiert, man solle so weitermachen, wie bisher, ist verantwortlich dafür das zukünftige Generationen überproportional belastet werden und dann keinen Spielraum mehr für ökonomische Weichenstellungen haben.

Also entweder man bekommt den Haushalt in den Griff oder man gesteht sich ein, das man am Ende die Notenpresse anwerfen muss, um sich aus der Zwickmühle befreien zu können. So zu tun, als könne man die Geldwertstabilität gewährleisten und gleichzeitig über Jahrzehnte massive Defizite auftürmen, ist verlogen.

Und wenn wir mal ehrlich sind, die Nachdenkseiten sind bekannt dafür die Notenbanken zu glorifizieren. Man hat vor Wochen den Anleihekauf italienischer und griechischer Staatsanleihen verteidigt. Die Autoren würden wahrscheinlich am liebsten selbst die Gelddruckmaschinen anwerfen. Allerdings sollten sie dann auch den Mut haben das offen anzusprechen, statt davon zu schwadronieren das die Schuldenbremse prozyklisch wirken würde und damit auf Kosten des BIP ginge. Selbstverständlich wirkt sie prozyklisch, wie jede Schuldenbremse.

Noch dazu werden abenteurliche Begründungen für die Defizite angeführt. Ich zitiere:

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die üblichen Begründungsmuster wie z.B. das der
Generationengerechtigkeit falsch sind. Zwar werden die finanziellen Lasten aus der Verschuldung
tatsächlich auf die nächste Generation vererbt, wenn nicht konsolidiert wird.
Dies kann aber gut begründet sein. Denn es gilt, dass zukunftsorientierte Staatsausgaben in
späteren Perioden auch Nutzen bzw. Einkommen stiften. In der Gegenwart erspart die
Kreditfinanzierung ein höheres Steueropfer und ermöglicht einen höheren Konsum. Dies
heißt nicht, dass die Gegenwart auf Kosten der Zukunft lebt, denn von der Investition
heute profitieren vor allem zukünftige Generationen.

http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_pb_15mai2008.pdf

Hier versuchen die Autoren gezielt zu relativieren, indem sie die Möglichkeitsform verwenden. Sie kann gut begründet sein. Ja sie kann, muss aber nicht.

Das genannte Argument ist nämlich nur dann gültig, wenn es sich um substantielle Investitionen handelt. Griechenland ist ein hervorragendes Beispiel dafür was passiert, wenn es sich eben nicht um substantielle Investitionen, sondern um konsumptive Ausgaben handelt. Die lösen sich nämlich über die Leistungsbilanzen und Vermögen bei den Privaten in Rauch und Asche auf, so dass zukünftige Generationen rein gar nichts davon haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stefan_Sch schrieb:
1. Allein die Debatte um eine Abschaffung der Pendlerpauschale hat wüste Reaktionen provoziert.
...
2. Ich bin keine Verfechter des Euro, sondern ein Verfechter der reinen Vernunft!
...
3. Die Schweiz ist kein Mitglied der Währungsunion, sie ist nicht einmal Mitglied in der EU. Dennoch hat die Schweiz ihren Franken an den Euro gekoppelt und dennoch arbeitet die Schweiz über viele bilaterale Verträge mit der EU zusammen.
Sie tut das, weil sie die Vorteile dieser Zusammenarbeit erkennt.

Zu 1.

Steuer- und Abgabensystematisch war gerade die Abschaffung der Pendlerpauschale gesetzwidrig bzw. kranksinnig. Wen nämlich ein Steuersubjekt eine steuerrelevante Gewinn erzielende Tätigkeit ausübt, kann es auch Aufwendungen dafür ansetzen.

So etwas lernt man im ersten Semester.

Das war eher ein Beispiel dafür wie die Steuerverdummung unters einfache Volk gebracht wird, um gewisse finanziell hoch potente Kreise zu schützen.

Entschuldigt hat sich weder der damalige Finanzminister noch der Kanzler, die beide sicher waren das richtige zu tun.

Zu 2.

Hier geht es aber leider nicht nur um ein mathematisches Problem. Die reine Vernunft ist in einer Demokratie politisch irrelevant.

Insofern ist der Denkansatz falsch.

Zu 3.

Gerade die Schweiz ist eines des übelsten Beispiele wie unser Steuersystem und überhaupt der Euro-Raum untergraben wird. Das die nie Interesse hatten die schwarzen Bücher und Kassen ihrer Finanzindustrie offen zu legen, ist doch eher Selbstschutz. Diese Steueroase mitten in Europa, die aus allen Teilen der Welt Geld (ob weiß, schwarz oder grau) saugt und vor den ausländischen Steuerbehörden versteckt, gehört eigentlich mit einem Embargo (zu Wasser, zu Lande und in der Luft) belegt bis die volle Einsicht in die Bücher ermöglicht wird.
Letztendlich sind die mit ihrer Finanzindustrie doch nur Rosinenpicker, Trittbrettfahrer und Unterstützer krimineller Machenschaften, zu Lasten und Kosten anderer, als auch ein Teil des Euro-Problems; Bankkredite an überschuldete Euro Länder zu vergeben die im Notfall von anderen Ländern beglichen werden sollen.
 
achnu schrieb:
Steuer- und Abgabensystematisch war gerade die Abschaffung der Pendlerpauschale gesetzwidrig bzw. kranksinnig. Wen nämlich ein Steuersubjekt eine steuerrelevante Gewinn erzielende Tätigkeit ausübt, kann es auch Aufwendungen dafür ansetzen.

So etwas lernt man im ersten Semester.

Bullshit! Die Entfernungspauschale bevorteilt insbesondere Autofahrer. Sie benachteiligt Arbeitnehmer, die bewusst in der Nähe ihres Arbeitgebers wohnen und hierfür höhere Mieten in Kauf nehmen. Dazu zählen beispielsweise Großstädte, wie München.

Zudem beginnen beruflich veranlasste Tatbestände erst am Werkstor und nicht im privaten Bereich. Jeder kann seinen Wohnort frei wählen. Es steht niemandem frei dafür auch noch Steuergelder zu kassieren.

Außerdem wird mit der Entfernungspauschale ein ineffizientes System geschaffen, indem lange Wege vom Staat direkt subventioniert werden. Derartige staatliche Subventionen verzerren den Markt und führen zu Wohlfahrtsverlusten.

Stiftung Marktwirtschaft - Gegen die Neubelebung der Entfernungspauschale

So etwas lernt man im zweiten Semester.

achnu schrieb:
Hier geht es aber leider nicht nur um ein mathematisches Problem. Die reine Vernunft ist in einer Demokratie politisch irrelevant.

Insofern ist der Denkansatz falsch.

Vernunft kann nie irrelevant sein, da sie als die Grundlage für Erkenntnis und Erkenntnisgewinn dient. Sie schafft die Voraussetzung für Erkenntnis, indem sie eine Systematik und einen Bezugsrahmen für Wissen vorgibt. Die Politik muss sich am Ende des Tages immer der reinen Vernunft zuwenden, wenn sie vermeiden will fehlerhafte Entscheidungen zu treffen.

Insofern ist der Denkansatz der einzig Richtige!

achnu schrieb:
Gerade die Schweiz ist eines des übelsten Beispiele wie unser Steuersystem und überhaupt der Euro-Raum untergraben wird. Das die nie Interesse hatten die schwarzen Bücher und Kassen ihrer Finanzindustrie offen zu legen, ist doch eher Selbstschutz. Diese Steueroase mitten in Europa, die aus allen Teilen der Welt Geld (ob weiß, schwarz oder grau) saugt und vor den ausländischen Steuerbehörden versteckt, gehört eigentlich mit einem Embargo (zu Wasser, zu Lande und in der Luft) belegt bis die volle Einsicht in die Bücher ermöglicht wird.

Hier geht es nicht um die Schweiz als Steuerorase, sondern um die Schweiz als Vorbild für eine gelungene Haushaltskonsolidierung. Wenn ich von den USA, als stärkste Volkswirtschaft der Welt spreche, dann erwarte ich auch nicht das du hier eine Ausführung zum Thema Irrakkrieg schreibst.

Die Schweiz ist außerdem schon lange keine Steueroase, wie das vielleicht vor 20 Jahren noch der Fall war. Die Schweiz hat sowohl mit den USA, als auch mit Deutschland Steuerabkommen beschlossen. Das glorreiche Bankgeheimnis ist also längst nicht mehr das, was es einmal war.

Laut OECD-Liste zählen heute zu den Steueroasen Länder, wie die Cookinseln, Kaimaninseln, Zypern, Liechtenstein oder Bermuda.

Das sind auch Länder, die im Gegensatz zu der Schweiz über keine signifikante Volkswirtschaft verfügen, d.h. über Exportgüter und entsprechende Industrien.

Diese Länder profitieren fast ausschließlich von ausländischen Geldern und haben sich auf diese auch spezialisiert.
 
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Verstehe nicht so ganz, wieso jeder Post von manch einem user hier immer mit:

Bullshit!

Blödsinn!

Schwachsinn!


usw.....

beginnen muss; die mods haben doch auf Sachlichkeit hingewiesen :rolleyes:
 
@inversematrix und Rest :-)

Unabhängig davon, dass ich diese ganze Schuldendiskussion für ohnehin viel zu kurz gegriffen halte, da sie die eigentlichen Probleme nicht anspricht, machen Deine Links (vielleicht auch unbeabsichtigt) auch noch einmal schön ersichtlich:

Die EU (und Deutschland) zwingt Griechenland, obwohl Deutschland 2008/2009 im Rahmen der Krise mit Konjunkturprogramm über Konjunkturprogramm diametral gehandelt hat, einen ökonomisch verheerenden Spaarkurs auf. Die Folgen kann man dort beobachten.

Kurz: Griechenland wird gezwungen etwas zu tun, von dem alle beteiligten Akteure (überzeugt sind zu) Wissen, dass es in solch einer Situation in der Griechenland sich befindet, das "Falscheste" ist, was man tun kann.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Stefan_Sch

Insofern lässt sich der Staatshaushalt nur bedingt mit einem Privathaushalt vergleichen!

Jetzt versuchst du aber, dich rauszuwinden.
Ich habe nirgendwo behauptet, dass es zwischen Staatshaushalt und Privathaushalt keine Unterschiede geben würde.
Du hast geschrieben, dass "unsere" Politiker endlich mal lernen sollten, Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen.
Daraufhin habe ich sinngemäß bemerkt, dass du da von einer falschen Annahme ausgehst. Denn ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass Personen in solchen Positionen so dumm sind und die betreffenden Grundregeln (-prinzipien) nicht verstehen.
Zu behaupten, Menschen machten nunmal Fehler, und da haben Poltiker halt mal nen Fehler gemacht, geht völlig an der Realität vorbei. Denn die wussten ganz sicher, was sie da getan haben. Aber die Konsequenzen waren ihnen egal, oder sie waren sogar erwünscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yup, der Herr spricht grundsätzlich viel Wahres, nur hören mögen es nicht viele und schon gar nicht von einem Parteimitglied von "Die Linke". Das sind doch alles SED Verbrecher. :) Die CDU und SPD waren selbstverständlich bei (Neu)Gründung 1945 sofort und vollkommen entnazifiziert.

@Video & Topic
Anmerkung:
Die Kreditausfallversicherung mag in vielen Fällen wohl greifen, der schwarze Peter bleibt aber immer noch dort, wo er zur Zeit in solchen Fällen hingehört: In der Finanzindustrie.

Ich hab hier noch etwas gefunden: Die Finanzkrise für Anfänger. DAS versteht wirklich jeder :D

Einigen vielleicht schon bekannt: http://www.continentale.org/infomaterial/pdf/Krise verstehen leicht gemacht.pdf

Beobachtet man die weiteren Meldungen, könnte man geneigt sein aus diesem Thread einen LiveTicker zum Ableben des Euro zu machen. Selbstverständlich ists dafür noch ein wenig früh.

Edit:
@andiac:
Danke noch einmal für den Link.

VG
 
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Sich zu verrechnen, kann ja mal gar nicht sooo arg schlimm sein, Wolle jedenfalls freut sich darüber...
Bad Bank HRE hat festgestellt, daß sie sich so'n bisschen - um 55 Mrd. Euro - verrechnet haben. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fms102.html
Die haben subtrahiert satt addiert... :freak:
 
Klingt auf den ersten Blick danach die Öffentlichkeit ein wenig zu beruhigen… wie am Tag des “Billionen-Gipfel“ in Brüssel als man sagte Rentner können im kommenden Jahr auf Erhöhung ihrer Bezüge hoffen… damit keine Untergangsstimmung aufkommt.
 
Stefan_Sch schrieb:
Im Übrigen zeigt die Griechenlandkrise eindeutig, wohin eine ausufernde Staatsverschuldung führt.

Deshalb bin ich strikt für die Konsolidierung, wie sie die Schweiz vollzogen hat. Die Schuldenbremse, die von der großen Koalition in das Grundgesetz aufgenommen wurde war ein wichtiger Schritt.

Die Politik muss lernen, das dauerhaft Einnahmen und Ausgaben in Einklang gebracht werden müssen.

Insbesondere ist es vollkommen unverständlich, warum Abgaben in Form von Lohnnebenkosten etc. ungefähr mit 50 % zu Buche schlagen, während die Kapitalertragsteuer (KapSt) nur bei 25 % liegt.


Das ist mitunter ein Grund dafür, warum die Reallöhne stagnieren, während Vermögende in Deutschland und auch andernorts immer reicher werden.

Kann es sein, das die KapSt die Umverteilung von unten nach oben stoppen würde? Die Kassen müssten ja im nu wieder voll sein oder sehe ich das falsch?(sry mein Wissen/Verständnis in VWL ist mangelhaft)
 
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...dschatz-der-bundesbank-11518707.html#comments

So langsam regt sich Wut über unsere Volksvertreter in mir. Es kann doch nicht sein das Demokratie in Europa nichts mehr zählt? Erst wird der einzig richtige demokratische Prozess der Schuldenkrise (Volksabstimmung) abgesagt, dann soll es an die eisernen Reserven der Deutschen gehen.

Wenn das so weiter geht werden sich die Straßen hoffentlich mit Menschen füllen die die hohen Damen und Herren in Berlin wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Die EU ist für mich kein Demokratisches Geflecht mehr, sondern eine Bürokratische Diktatur.
 
charmin schrieb:
Die EU ist für mich kein Demokratisches Geflecht mehr, sondern eine Bürokratische Diktatur.

Das war sie schon immer, mit Deutschland als Klassenprimus. Oder wann hat eine Regierung hier ihre Programmpunkte, die der Mehrheit der Bevölkerung dienen sollten, nach einer erfolgreichen Wahl wirklich fast vollständig umgesetzt? :rolleyes:
 
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