Free Palästina- Deutschlands Ablehnung, berechtigt ? richtig?

Sind Araber und Israelis nicht ursprünglich ein Volk gewesen? Semiten.

pushorfold schrieb:
Ich weiß nicht ob es hier schon erwähnt wurde, aber Israel und Griechenland haben über das Wochenende eine große Menge ihrer Reservisten auf unbestimmte Zeit (open-ended period of duty) eingezogen.

Ich finde das erstaunlich dass im TV kein Wort darüber verloren wird was da in diesem Zusammenhang vor Zypern gerade abgeht. Die Tagesschau hab ich mir heute noch nicht nagesehen aber ich gehe davon aus dass die auch "wichtigeres" zu berichten haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
andiac schrieb:
Was ist das denn für ein Argument?
Hätte Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen und mal eben einfach beschlossen, z.B. in Frankreich nen Teil den Marokkanern oder sonstwem zuzusprechen, wäre das also auch in Ordnung?
Das "Recht des Stärkeren" gibt es nicht. Das wird sich genommen. Aber es ist asozial. Und es ist nur normal, wenn man sich dagegen wehren will.
Lern lesen, das ist kein Argument, aber es spielt nunmal für die aktuelle Diskussion keine Rolle wie GB an dieses Land gekommen ist, rückgängig machen kannst dus nicht... Und gehören tuts ihnen auch nicht mehr, warum sollt ich deshalb da näher drauf eingehen, außerdem gibt es einen krassen Unterschied zu deinem Bsp: Wann war das marokkanische Volk gemals in Frankreich beheimatet? Spielt aber keine Rolle.
achnu schrieb:
Jetzt mal was zur Geschichtsklärung:

Vor ca 60 Jahren wurde beschloßen, aufgrund der Schoah, den Staat Israel auf englischen Gebiet zu gründen. Den Palästinensern wurde ebenfalls Gebiet zu gesprochen, ihnen wurde auch ein Gründungsrecht für einen Staat zu gesprochen.

Die Israelis waren schlau und haben umgehend einen Staat Israel anerkennen lassen.
Die Palästinenser waren nicht so schlau und haben bis heute kaum was unternommen, was auf einer Gründung eines Staates hin weist.

Behauptungen von konservativsten Israelis, das die Israelis ihren Staat schon vor 2 Tausend Jahren hatten, und sie sozusagen heim gekehrt sind, sind m. E. nach absolut abenteuerlich und krassest an der Realität vorbei.

Aber bleiben wir bei dem Beispiel:

Israel ist schon vor 2 Tausend als Staat bestanden und ist nun wieder bei den eigentlichen Eigentümern.
In dem Duktus könnte man auch sagen:

Den Indianern gehört die usa.
Teile Südamerika und Mittelamerikas gehören den Inkas.
Deutschland ist dann Eigentum von den damals Ansässigen, wer wars noch?

Oh Mann, da kanns einem ja ganz schwindelig werden.

Und die Türkei, das dortige Land stand ja nur unter Hoheit der Engländer, mit ihrem Kalifen war ja eigentlich Eigentümer, wurde aber nach dem Krieg durch die Engländer enteignet, sind ja eigentlich Eigentümer des ganzen Gebietes gewesen.

Also sind eigentlich die Engländer schuld an der ganzen Misere. Sie hätten, schon damals, Sorge dafür tragen müssen; gleiches Recht für beide Parteien (Israelis und Palästinenser).

So viel zur Eigentumsfrage des Landstriches.
Lass doch alteingessene (nicht im geografischen Sinne) Zionisten ... das vertritt trotzdem so kein Politiker ;-) aber was auf alle Fälle stimmt, das bereits vor 2000 Jahren Juden dort lebten oder? Aber im Gegenzug wird immer so getan, als ob es in diesem Gebiet nur "Palästinenser" (nach heutiger Sicht) gegeben hätte, und so wird argumentiert, gebt ihnen doch einen Staat, weil die schon ewig hier lebten, und gleichzeitig wird die Gründung Israels ausgeblendet, obwohl man für Palästina genau das gleich erreichen will, mit der selben Argumentation.
Eins wollt ich noch einwerfen, für alle die immer meinen böses Israel und GB hat vollkommen wahnwitzig das Land aufgeteilt (nämlich gar nicht):
Map_of_Jewish_settlements_in_Palestine_in_1947.png

Den arabischen Teil hatte sich Jordanien einverleibt, jetzt mal ganz wirr gesprochen, warum sind nicht einfach alle "Araber" dorthin gezogen - ist mir schon klar, warum sollte man weg von seiner Heimat ziehen müssen, aber (und wir sind wieder dabei) genau das selbe fordert Palästina das die jüdischen Siedlungen weg müssen, aus palästinensischem Gebiet.

MoS.24 schrieb:
Nur weil es ihr Land ist, sollen die alle Palis nicht wie Menschen behandeln ????

- Das Land gehört wenn ihr es wollt Israel und den ganzen Zionisten, aber das heißt nicht das Israel den "Palis" das Recht auf Existenz entziehen kann.
Doch das passiert,
Ramallah, gehört de facto Israel aber ich sehe nirgends Instutitionen vom israelichen Staat.
Es gibt hunderte Dinge was Israel für ihr Gebiet machen muss, aber das machen sie nicht.
Angefangen von der Post bis hin zu Straßen.

Edit:

Wenn ich den Post wieder lese :mad:
was soll das, man gibt auch Gästen ein Recht.
Mal ehrlich, es heißt Palästinenser, reiß dich zusammen wenn du eine ordentliche politische Diskussion führen willst. Wenn müsste man schon mit Paläs abkürzen, deine Abkürzung existiert nicht und ergibt auch 0 Sinn...
 
Ich schreibe auch "Palis", weil hier irgendwie alle "Palis" schreiben und vielleicht kennt man die hier als "Palis", ist aber trotzdem kein Grund sich aufzugregen ;)

Aber okay um nicht vom Thema wegzukommen, ich werde Palästinenser nun nicht mehr abkürzen.


Gerade im Geschichtsbuch habe ich gelesen das schon im 16-18 Jahrhundert Juden aus Europa nach Palästina vertrieben wurden, um genauer zu sagen nach Jerusalem.
Also musste man sich schon ca. Mitte Neuzeit das Land teilen.

@s.O.s, das ist aber sehr weit in der Vergangenheit. Die Individualität des Menschen und eines Volkes ändern sich rasant.
 
Zuletzt bearbeitet:
MoS.24 schrieb:
Gerade im Geschichtsbuch habe ich gelesen das schon im 16-18 Jahrhundert Juden nach Palästina geschickt wurden, um genauer zu sagen nach Jerusalem.
Also musste man sich schon ca. Mitte Neuzeit das Land teilen.

o_O
Les dich mal bitte in das Thema Judentum und vor allem dessen historischen Kontext ein, auch wenn die "Wir waren aber viel länger da!"-Argumente echt nicht zu gebrauchen sind.

btw: Notfalls kannst du auch die Bibel nehmen. Da kommen se auch drin vor.

o_O
 
Taschmahal schrieb:
1.)
.... aber was auf alle Fälle stimmt, das bereits vor 2000 Jahren Juden dort lebten oder? Aber im Gegenzug wird immer so getan, als ob es in diesem Gebiet nur "Palästinenser" (nach heutiger Sicht) gegeben hätte, und so wird argumentiert, gebt ihnen doch einen Staat, weil die schon ewig hier lebten, und gleichzeitig wird die Gründung Israels ausgeblendet, obwohl man für Palästina genau das gleich erreichen will, mit der selben Argumentation.
2.)
Eins wollt ich noch einwerfen, für alle die immer meinen böses Israel und GB hat vollkommen wahnwitzig das Land aufgeteilt (nämlich gar nicht):

Zu 1.)

In dem Dreieck sind 4 uns bekannte Religionen entstanden, in chronologischer Reihenfolge

Vor jüdische Religion
Juden
Christen
Orthodoxe
Muslims

Soviel zu einem Vorrecht einer einzigen Religion.

Zu 2.)

Wer hat den dann das Land nach dem 2 Weltkrieg aufgeteilt, die Un. M. E. geht es hier nicht um gut und böse Engländer. Durch die Massenvernichtung jüdischer Menschen im 3. Reich, auch Schoah genannt, wurde als kleine Wiedergutmachung ein Staat Israel ermöglicht. Die Engländer haben als dortige Besatzer abziehen müssen. Die Landesgrenzen sind mit dem Lineal gezogen worden und sehen deshalb auch so künstlich aus. Das wäre aus heutiger Sicht wahnwitzig.

Trotzdem, die Israelis haben natürlich ein Recht dort zu leben und einen Staat zu haben, aber auch die Palästinenser haben ein Recht auf einen eigenen Staat.

Für die Religion der Israelis spricht allerdings, das sowohl das Christentum, die Orthodoxen als auch die Mohammedaner Abspaltungen vom jüdischen Glauben sind.
Deshalb haben die Juden Jahrhunderte lang unter Christen, Orthodoxen und Mohammedanern leiden müssen, um diese Tatsache zu vernichten.

Die Mohammedaner als jüngste Religion ist dem jüdischen Glauben so gestellt wie die Christen im Mittelalter.

Traurig aber wahr, dort unten herrscht ein Religionskrieg.
 
TalBar schrieb:
o_O
Les dich mal bitte in das Thema Judentum und vor allem dessen historischen Kontext ein, auch wenn die "Wir waren aber viel länger da!"-Argumente echt nicht zu gebrauchen sind.

btw: Notfalls kannst du auch die Bibel nehmen. Da kommen se auch drin vor.

o_O

Sry ich meinte aus Europa vertrieben worden, sry hab da Schlüsselwörter vergessen.
Das diese Geschichte weit in die Antike reicht, bin ich mir bewusst.
 
Leute was streitet ihr euch über das Thema? Die Lage in der Region kann kaum noch enträtselt werden. Das Gefüge der Interessen und gegeneitigen Abhängigkeiten hat dort ein Map erreicht, das schlicht katastrophal ist.

Die Israelis brauchen die billigen Lohnsklaven. Die Lohnsklaven brauchen die Israelis, um überhaupt Arbeit zu haben. Dann sind da einpaar Warlords und Mafiosi, die ohne den ganzen Krach in der Region plötzlich ganz arm wären. Dann sind da noch die Waffenhändler, die ihre Waffen (ob organisiert als Staatsunternehmen oder versteckt als semistaatliche Waffendealer) loswerden wollen und die hardcore Boys aus der Bevölkerung sollen ja auch bei der Stange gehalten werden.

Es gibt in dieser Region kein Interesse an Frieden oder ernstzunehmenden Verhandlungen. Jeder, außer den Opfern,würde im Falle eines Friedens verlieren. Die Anerkennung Palestinas als Staat oder die Nicht-Anerkennung würde an der Situation nichts ändern.

Wird er anerkannt, werden weiterhin Kasams auf Israel fliegen und die Israelis werden mit ihren F16 Bomben zurückwefen. Nur der Aufschrei wird größer sein, da sie jetzt plötzlich ein Land bomben und nict nur Terroristen.

Wird er nicht anerkannt, ändert sich nichts, außer das den Juden noch größere Schuld an allem gegeben wird.

So oder so: Waffen werden verstärkt verkauft werden, die Extremisten werden extremer, das Töten geht munter weiter und das Geld wird in den Ofen geschmissen.

Also wozu dieser Thread?
 
Weil leider nicht alle der gleichen Meinung sind, es gibt tatsächlich Leute die denken dass es bei einer Anerkennung Friede Freude und Eierkuchen gäbe. Ich schliesse mich deiner Meinung weitgehend an, es gibt keine simple Lösung um diese Probleme zu lösen. Nicht umsonst streiten sich Politiker aus aller Welt über dieses Thema.
 
Helios co. schrieb:
...
Es gibt in dieser Region kein Interesse an Frieden oder ernstzunehmenden Verhandlungen. Jeder, außer den Opfern,würde im Falle eines Friedens verlieren. Die Anerkennung Palestinas als Staat oder die Nicht-Anerkennung würde an der Situation nichts ändern.
Also wozu dieser Thread?

Also stecken wir alle den Kopf in den Sand und lassen alles geschehen, das ist doch anscheinend deine Meinung.

Sehe ich nicht so.

Letztendlich sind wir ein Teil vom Ganzen und sollten als zivilisierte Menschen den Krieg nicht als gegeben hinnehmen.
Sicher ist allein durch die Gründung eines Staates Palästina noch nicht die Situation gerettet, aber ich gehe davon aus, das dadurch ein friedenstiftender Prozeß eingeleitet wird. Kann das Problem da unten ansatzweise gelöst werden sind auch wir Gewinner. Das Hauptproblem dort ist nämlich die wahrgenommene Religionsverschiedenheit und das kann uns in Deutschland ja auch nicht egal sein, weil auch wir verschiedenste Religionen im Lande vertreten haben.
Den eine Radikalisierung gewisser Religionsgruppen würde uns nicht gut tun, es könnte schließlich durch die Nichtlösung des Problems eine Initialzündung für ein weltweites Ausbreiten der Religionsauseinandersetzungen bedingen.
Was ja schon zum Teil erfolgt ist.

So schließt sich der Kreis.
 
Ähh was? Kopf in den Sand stecken, naja wenn du es so interpretierst, dann von mir aus.

Du willst nicht verstehen, dass dort halt eben keine Verhandlungen stattfinden können. Es geht auch nicht nur um Religion, es geht um Macht und Geld und generell Einfluss in einer strategisch wichtigen Region. Und da sind auch nicht nur die Palästinenser und Israelis involviert, sondern die ein oder andere Großmacht und fast alle lokalen Großmächte. Und verhandeln sollen diejenigen miteinander, die am meisten durch einen Frieden zu verlieren haben. Das ist doch ein Witz!
Schau dir einfach mal an, wie lange Verhandlungen in Irland gedauert haben, bis es endlich einen Fortschritt gab. Und da waren nur 2 Parteien involviert. Wir hier reden aber wie gesagt über eine Situation in der zig Länder und noch viel mehr "Fürsten" involviert sind. Und keiner von denen hat ein Interesse am Frieden.

Und was sich durch die Bildung des Staates Palästina ändern wird, habe ich bereits gesagt. Ich sehe keine Nachteile für die Region durch die Bildung eines Staates Palästina, aber es wird auch einfach keine Vorteile geben.

Wir werden Geld reinpumpen. Das wird wieder verballert. Dann kommt es zu einem Putsch und Volksaufständen. Die Schuld an allem wird den Juden gegeben. Es wird Bürgerkrieg geben mit neue Anschlägen. Die Israelis werden wieder Auge um Auge Zahn um Zahn spielen und feddisch. Wo ist der Unterscheid zu jetzt?

Die Amis wollen einen Staat durch Verhandlungen. Das wollen die nun seit rund 15 Jahren. Nach Plan hätte es längt einen Staat geben sollen. Wo ist er? Wir sind so weit wie zuvor, nein eigentlich sind wir sogar wieder einpaar Schritte zurück, denn angeblich bauen die Israelis ja wieder Siedlungen und Zäune um dieselbigen. Als Reaktion werden die radikalen Palästinenser wieder einpaar Raketen rüber schicken und Israelis einpaar Bomben.

Mein Gott, dasselbe Schema wiederholt sich dort seit es Israel gibt. Und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Und da ist es auch wurscht ob es nun den P Staat gibt oder nicht.
Für eine Änderung müssten alle radikalen Kräfte Frieden wollen. Man müsste irgendwie das Land teilen und die gesamte wirtschaftliche Situation massiv verbessern. Aber die Hauptbedingung für jeden Fortschritt ist halt eben, dass die radikalen Kräfte auch einen Frieden haben wollen. Genau das wird aber nie geschehen. Und dann willst du dass eben diese Kräfte miteinander verhandeln?

Darf ich dich fragen, ob du schon mal in Israel warst? Falls ja, dann hast du doch bestimmt auch einmal gesehen wie sich 2 Radikale aus unterschiedlichen Lagern auf einer engen Straße mit dem Auto begegnen. Einer von beiden müsste zur Seite fahren, damit der andere vorbei könnte. Keiner von beiden fährt aber zur Seite, bis die Polizei mit Deckung der Armee kommt.
 
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Israel genehmigt mehr als tausend neue Siedlerwohnungen

Wie dämlich kann man eigentlich sein?! Nicht mal die Amis erdreisten sich noch, das zu verteidigen. Wenn mans nicht besser wüsste, könnte man meinen, die betteln gerade zu danach, dass die USA ihr angekündigtes Veto doch nicht in die Tat umsetzen. Aber da Obama grad im lobbyhörigen Wahlkampf-Modus ist, wird das zu 99% nichts ändern.
 
Helios co. schrieb:
Ähh was? Kopf in den Sand stecken, naja wenn du es so interpretierst, dann von mir aus.

Du willst nicht verstehen, dass dort halt eben keine Verhandlungen stattfinden können. Es geht auch nicht nur um Religion, es geht um Macht und Geld und generell Einfluss in einer strategisch wichtigen Region. Und da sind auch nicht nur die Palästinenser und Israelis involviert, sondern die ein oder andere Großmacht und fast alle lokalen Großmächte. Und verhandeln sollen diejenigen miteinander, die am meisten durch einen Frieden zu verlieren haben. Das ist doch ein Witz!

Gut, du bist wirklich einer der sich Gedanken macht.

Nur deine Schlußfolgerung wie z.B. "....das dort eben keine Verhandlungen stattfinden können.", bedeutet für mich; lass gut sein, da können wir oder andere nichts mehr ausregeln.

So sehe ich das aber nicht.

Fakt für viele im christlich jüdischen Kontext lebende Menschen ist Israel ist ein Bollwerk bzw. eine Herkunftsidentität für diese Menschen/Nationen. Oder anders ausgedrückt ihre Religion ist dort unten entstanden und der Staat Israel verteidigt sozusagen deren religiöse Identität auf israelischen Boden. Deshalb auch die weltweite Unterstützung durch Regierungen und Privattees.

Da ist erst mal nichts verwerfliches dran, letztendlich würden Moslems ihr Mekka genauso unterstützen und verteidigen.

Dieses Argument sollte deutlichst heraus gestellt werden.

In den Büchern der Religionen Juden/Christen/Moslems wüßte ich nicht, das dort etwas über eine Unterdrückung einer anderen Religion explizit geschrieben steht. Eine andersartige Auslegung ist sicherlich möglich, aber doch wohl letztendlich nicht im Interesse selbiger und aller anderen.

Also mein Resümee; Bis jetzt ist das ganze Problem immer allein von der rechtsstaatlichen und politischen Sicht betrachtet worden. Das ist letztendlich auch der Fehler gewesen. Die Politik, in Form von Staatsmännern, -frauen etc., wird uns dabei unmittelbar keine Lösung bringen sondern im Gegenteil die Situation nur verschärfen. Bei der Lösung des ganzen Problems ist es unbedingt notwendig die intelligenten religiösen Führer der verschiedenen prägenden Religionen an einen Tisch zu bringen. Wenn die sich auf einige grundsätzliche Elemente einigen könnten (wie z.B. Anerkennung der verschiedenen Religionen und eines friedlichen Miteinanders), werden die Gläubigen darauf hören und die Politik muss letztendlich nur noch mittelbar umsetzen.
Es ist bestimmt kein leichter Weg doch scheint er mir sinnvoller als einfach auf zu geben.
Weil, nur wenn die (religiösen) Parteien noch miteinander reden, können auch unterschiedliche Standpunkte heraus gearbeitet werden und eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.
 
In den Büchern der Religionen Juden/Christen/Moslems wüßte ich nicht, das dort etwas über eine Unterdrückung einer anderen Religion explizit geschrieben steht.

Es geht da ja auch nicht explizit um die Unterdrückung einer Religion. Man will nur die anderen Religionen nicht da haben, wo man selbst seine religiösen Heiligtümer hat. Von der Leugnung der jeweils anderen Religion mal ganz zu schweigen.

Dein Ansatz macht schon Sinn (finde ich), widerspricht aber halt der aktuellen Situation in der Region. Das Beispiel mit den beiden Autos auf der viel zu engen Straße bezog sich auf einen christlichen Pfarrer und sein islamisches Pendant. Und derartige Beispiele findest zu Hauf in Israel. Sei es dass der eine dem anderen Platz machen muss (obwohl der gläubige Christ per Definition dazu verpflichtet wäre) oder in einer glaubens-"neutralen Zone" seit zig Jahren keiner eine Leiter entfernen will.

Du sagst es: Wenn die Glaubensführer sich einigen könnten, wäre vieles einfacher, aber eben diese wollen sich nicht einigen. Das Warum liegt dabei nicht in den Glaubensbüchern, sondern im Einfluss der religiösen Führer. Aktuell sind sie diejenigen die in der Region enormen Einfluss haben. Im Falle eines Friedens würde dieser schrumpfen. Dazu sind sie nicht bereit. Und dann bringen auch Verhandlungen nichts.

Es ist bestimmt kein leichter Weg doch scheint er mir sinnvoller als einfach auf zu geben
Was du hiermit verlangst, ist die Lösung der wichtigsten religiösen Probleme dieser Welt. Dann müssen die Palästinenser aber noch lange auf ihren Staat warten, wenn man die Gründung davon abhängig machen würde ;)


Btw. Wir, also die Europäer, haben in der Ecke Null Einfluss. Da brauchen wir uns auch keinerlei Illusionen zu machen. Russland und die USA haben als Supermächte einen gewaltigen Einfluss. Aber wie gesagt, auch sie haben kein Interesse am Frieden. Beide wollen ihre Waffen verkloppen und günstige Stützpunkte haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Helios co. schrieb:
1.
Was du hiermit verlangst, ist die Lösung der wichtigsten religiösen Probleme dieser Welt. Dann müssen die Palästinenser aber noch lange auf ihren Staat warten, wenn man die Gründung davon abhängig machen würde ;)

2.
Btw. Wir, also die Europäer, haben in der Ecke Null Einfluss. Da brauchen wir uns auch keinerlei Illusionen zu machen. Russland und die USA haben als Supermächte einen gewaltigen Einfluss. Aber wie gesagt, auch sie haben kein Interesse am Frieden. Beide wollen ihre Waffen verkloppen und günstige Stützpunkte haben.

Zu 1.
Anscheinend ist das aber der Kern für eine einvernehmliche Lösung, denn das herum politisieren hat nur zu einer weiteren Eskalation beigetragen.
Lassen wir doch mal die alten intelligenten Männer der Religionsbruderschaften an einen Tisch sitzen. Ich bin fest davon überzeugt, das sie sich gegenseitig achten und das Frieden in ihren Herzen ruht.
Es geht hier schließend um einen Bruderkonflikt der über Religionen ausgetragen wird. Denn es gibt nur eine Welt in der wir alle leben und abstammungstechnisch ist die gesamte Menschheit, also Homo Sapien, auf ca 5000 gebärfähige Frauen zurück zu führen. Das könnte schon mal das Ausgangspostulat der Konfliktbereinigung sein. Wir sind nämlich alle Brüder und Schwestern nicht nur im Herzen sondern auch genetisch.
Deshalb plädiere ich inzwischen für eine Zweistaatenlösung mit der Vision einer Staatenvereinigung zwischen Israel und Palästina.

Zu 2.
Wir als einiges Europa und als kommende Supermacht, haben wir da unten mehr Einfluß als viele denken. Allein unser wirtschaftliche Wohlstand und unsere Kultur als auch unsere -offenheit imponiert da unten vielen. Bsp. Schaut euch mal die TV-Sendungen aus dem arabischen Raum an.
Die beiden Supermächte, usa und gru, sind letztendlich auf dem absteigenden Ast. Ihre Zeit geht langsam vorbei, nur sie wollen es noch nicht wahrhaben. Neue Spieler sitzen schon in den Startlöchern wie Vereinigtes Europa, Indien, China, Brasilien und diese haben kulturell und geopolitisch ein mehr diplomatisches und weit weniger kriegerisches bzw. despotisches Auftreten.
 
Zu Punkt 1: Daran sehe ich, dass du noch nie einem Gespräch derartiger Männer zugehört hast. Weiße ist da mit Sicherheit keiner. Es geht stets lediglich darum seine eigene Position durchzusetzen und den anderen (Glaube) zu diskreditieren. Frag mal einen der weißen Männer, was er von der Dreifaltigkeit hält ;)

Zu Punkt 2: Europa wird nie eine Supermacht sein. Das hat unterschiedlichste Gründe. Um nur 2 zu nennen: keine gemeinsame Sprache, massive Abhängigkeit von Ressourcen( Punkt 2 gilt auch für China) und ich könnte die Liste beliebig lange fortsetzen, wenn du magst. Auf dem absteigenden Ast ist Europa im übrigen auch. Ähnlich schnell wie Amerika im übrigen.

Darüberhinaus tritt China extrem dispotisch auf. Schau dir dazu an, was sie in ihren neuen afrikanischen Kolonien machen. Wenn ich mich nicht irre, gibt es in einem der Threads in diesem Forum sogar einige Berichte zu diesem Thema.

Ich will dich nicht beledigen, aber dein letzter Post ist meines Erachtens schlicht weltfremd. Aber von einer Utopie kann man ja träumen ;)
 
Helios co. schrieb:
Ich will dich nicht beledigen, aber dein letzter Post ist meines Erachtens schlicht weltfremd. Aber von einer Utopie kann man ja träumen ;)

Nix für ungut, warum solltest du mich beleidigen. Ich gehe mal stark davon aus, das das nicht dein Styl ist.

Was mir bei dir und einigen anderen auffällt ist:

Man kann problemorientiert in der Situation verharren und die Sache aussitzen. Nach dem Motto, die Situation ist so verfahren da kann keiner mehr was tun kann bzw. alles ist gut wie es ist; wie ziehen das Ding durch egal was es an Potential kostet, weil wir haben Recht.

Aber, so ein Typ bin ich nicht. Meiner Meinung nach solltet man sich einen Überblick verschaffen und sich dann lösungsorientiert und möglichst frei von Vorurteilen an die Sache begeben. Nämlich proaktiv nach vorne denken und auch Lösungen ansprechen die nicht im Fokus der Masse ist. Nur so sind auch große Errungenschaften und Erfindungen entstanden die der Menschheit nützlich waren, denn erst Träumer und Visionisten haben es möglich gemacht das wir Auto fahren, telefonieren, Rakete zum Mond schießen, inet haben, frei kommunizieren können etc..

Also kann ich gut damit leben, und sehe es als kleine Auszeichnung an, das du mich einen weltfremden, utopischen Träumer nennst.

Danke.
 
Klar solche Menschen braucht die Welt, deswegen unterstütze ich dich ja auch! In der Realität werden Idealisten halt nur all zu oft erschossen oder erschießen sich selbst. Die paar die es geschafft haben, haben wirklich großes verbracht. Das dann aber wiederum mit der Zeit in Schmutz verwandelt wurde, aber das ist eine andere Geschichte.
 
Ich find das vorgehen der Türkei fragwürdig. Bieten den Kurden keinen Staat (die jahrhundertelang gefoltert wurden) aber wollen die Palästinenser unterstützen.
 
Ich hatte mich gefragt, wann die Kurden-Keule auftaucht. Jetzt ist es soweit. Nehmen wir mal für eine Minute an, man müsste den Kurden einen Staat anbieten und man tut es nicht, ist es dennoch falsch die Palästinenser zu unterstützen? Deswegen bitte nicht vom Thema abweichen.

mfg
 
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