News Microsoft Azure: Netzwerkfehler legt weltweit zahlreiche Dienste lahm

Wieviel Arbeitsstunden Microsoft durch den keinen Upsie heute wohl vernichtet hat? Und ob sie das bezahlen? Immerhin bezahlen die Unternehmen ja auch für funktionierende Arbeitsmittel.
 
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Das Hauptproblem war eigentlich, dass die Azure Authentication ebenfalls nicht funktioniert hat. Damit hat es bei uns auch einige Dienste lahmgelegt, auf die über SSO zugegriffen wird, die eigentlich gar nichts mit Microsoft zu tun haben.

Aber alles halb so wild, nach ca. 30 Minuten war der Spuk vorbei und alles rennt wieder wie gewohnt.
Ergänzung ()

ghecko schrieb:
Wieviel Arbeitsstunden Microsoft durch den keinen Upsie heute wohl vernichtet hat? Und ob sie das bezahlen? Immerhin bezahlen die Unternehmen ja auch für funktionierende Arbeitsmittel.
Und du denkst, deine eigene lokale Uptime, also wenn du die Server/Dienste selber hostest, wäre höher? Dürfte in den meisten Firmen nicht so sein. Dort sind die Ausfallzeiten oft erheblich(!) länger.
 
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Loopman schrieb:
Aber alles halb so wild, nach ca. 30 Minuten war der Spuk vorbei und alles rennt wieder wie gewohnt.
Schön wärs :D
Ich glaub bei uns wird aktuell erstmal fleißig Replizierung nachgeholt und das dauert :D
 
Autokiller677 schrieb:
Wenn das jetzt alles selbt gehostet wäre und du das fixen müsstest, wäre das Gefühl wohl noch schlechter :D

Probleme hier machen immer die Runde, weil es dann halt alle gleichzeitig betrifft. Aber bei mir im Unternehmen zumindest ist die Downtime definitiv gesunken, seit wir den Exchange nicht mehr selber hosten.

Ich bin seit knapp 10 Jahren in meiner aktuellen Firma und wir hatten noch keinen Totalausfall von unserem on-premise-Exchange. Seit einiger Zeit dank DAG und KEMP-LB auch bei Updates und Wartungen alles entspannt und keine Ausfälle.
Und trotzdem denkt unsere Firma über Office365 nach, weil ist ja so viel toller :rolleyes:
 
Artikel-Update: Rollback sorgt vielerorts für Abhilfe

In der Zwischenzeit hat Microsoft den Rollback erfolgreich durchgeführt, was bei vielen zuvor betroffenen Anwendern offensichtlich für Abhilfe gesorgt hat. Mittlerweile sind auch fast alle Dienste wieder als verfügbar gekennzeichnet und auch die zahlreichen Rückmeldungen der Leser aus dem ComputerBase-Forum bestätigt diese Momentaufnahme.

Microsoft schrieb:
We’ve identified that a wide-area networking (WAN) routing change caused impact to the service.

We’ve rolled back the change and monitoring the service as it recovers. Some of the customers who had previously reported impact are also reporting recovery.

Die Redaktion behält das Thema aber im Auge und wird diese Meldung mit entsprechenden Updates von Microsoft aktualisieren, falls es neue Erkennisse oder neuerliche Probleme geben sollte.
 
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Ja ist blöd, wurde aber eben auch schnell drauf reagiert und per Rollback erstmal gefixt. Orange hat letztes Jahr Routingeinträge in Ihren Netzwerken geändert, so dass man von Singapur aus nicht mehr in bestimmte deutsche Netze kam. Hat > 3 Monate gedauert, bis die mit der Telekom ausgekaspert haben wer das jetzt fixen muss... :(

sh. schrieb:
Wie hat es die Menschheit soweit gebracht ohne E-Mail?

Na ja, er hat schon Recht. Früher hatte man noch ein normales Telefon usw. und damit noch andere Möglichkeiten Leute zu informieren. Heute hast Du ein IP basiertes Telefon oder nur noch eine Telefonnummer in Teams und wenn dann das Netzwerk spinnt, kannst Du nichtmal im CD die Mobilenummer der Kollegen nachschauen...

He4db4nger schrieb:
Ist ein tolles Gefühl, wenn man als einziger Admin (KMU) morgens im Stau steht und das Handy ständig bimmelt "geht alles nicht".. :D

Ist es nicht schön, wenn einen dann der kalte Schweiss packt und Du im Kopf sämtliche Desasterpläne durchspielst - bis zu dem Zeitpunkt wo Du erkennst dass das Problem nicht in Deiner eigenen Infrastruktur, sondern extern gelagert ist und Du tief durchatmen und Dich zurücklehnen kannst?! ;) :D
 
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Nilson schrieb:
E-Mail geht nicht, wie gibt man den Kollegen bescheid, dass E-Mail nicht geht ohne E-Mail. Immerhin ging Teams weiter bei uns.
In dem man die Leute im Teams anschreibt? 😁
 
Netzwerkfehler legt weltweit zahlreiche Dienste lahm
Da bin ich erst etwas erschrocken als ich dann aber Microsoft gelesen habe dachte ich mir, ach soooo.... ganz normales Tagesgeschäft :daumen:
 
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M@tze schrieb:
Na ja, er hat schon Recht. Früher hatte man noch ein normales Telefon usw. und damit noch andere Möglichkeiten Leute zu informieren. Heute hast Du ein IP basiertes Telefon oder nur noch eine Telefonnummer in Teams und wenn dann das Netzwerk spinnt, kannst Du nichtmal im CD die Mobilenummer der Kollegen nachschauen...
Ich würde mal behaupten das man in diesen Fall auch Mittel und Wege findet um mit den Mitmenschen zu kommunizieren ;) Ausnahme ist vielleicht der Mitarbeiter auf dem Amt, wenn da auf dem Arbeitszettel steht "per E-Mail" dann kann das nicht anders gelöst werden... oder Moment es gibt ja noch das Fax! :daumen:
 
Loopman schrieb:
Und du denkst, deine eigene lokale Uptime, also wenn du die Server/Dienste selber hostest, wäre höher?
Kann ich nicht beurteilen, bin kein Admin. Aber es wird wohl seine Gründe haben warum sich die Firmen hier auf Microsoft verlassen. Einer davon ist sicher die vertraglich festgelegte Kompensation für Ausfälle. Zumindest vermute ich, dass so was in den Verträgen steht. Sonst würde wohl keiner der bei Sinnen ist eine derartige Abhängigkeit eingehen.
 
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Da möchte man echt nicht in der Haut des verantwortlichen Admins stecken bei Microsoft.
 
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jaleco schrieb:
Die ARM Architektur/Prozessoren sind meines Wissens Britisch, nicht von Amerikanern.
Ja, aber nur damit baut man halt noch kein SoC. Wenn wir Stand heute die Produkte von Qualcomm ersetzen müssten beispielsweise, bringt uns nur das Wissen von ARM selbst nicht weit. Wobei man da immerhin noch auf Mediatek und Co. ausweichen kann.
 
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sh. schrieb:
Wo bleibt der Linux Kommentar? :)

Warte auch schon gespannt drauf. Aber den ersten Ausreißer gab es ja schon.

netzgestaltung schrieb:
Meine Nextcloud läuft ;-) Jitsi Meet gibts dezentral.

PS: Teams ist der beste Chat um Jitsi Meet Links zu verschicken.

@sh. Musste bei deinem Kommentar aber schon gut schnaufen :-D
 
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Cloud bestellt. Cloud geliefert.

Wenn man kritische System extern betreibt geht man auf volles Risiko. Und je seltener es kracht um so schlimmer wird es dann.
 
flaphoschi schrieb:
Cloud bestellt. Cloud geliefert.

Wenn man kritische System extern betreibt geht man auf volles Risiko. Und je seltener es kracht um so schlimmer wird es dann.
Umgekehrt genauso. Mein vorheriger Arbeitgeber hat seine Infrastruktur samt Notstrom Versorgung durch Batterie und Diesel Generatoren selbst gehostet. Das bringt dir aber alles nichts wenn der Azubi aus der Montage beim Montieren eines Regals einen 15mm Bohrer durch die Wand kachelt und dabei wichtige Versorgungsleitung vom Server trennt. Der Laden samt Produktion stand länger als der heutige Upsi Pupsi bei Microsoft. - Hat also alles Vor- und Nachteile.
 
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henso schrieb:
Aber den ersten Ausreißer gab es ja schon.

Bei solchen Kommentaren muss ich aber mittlerweile eher schmunzeln.
Das ist ungefähr so, als wenn bei Siemens die ganze Produktion zusammenbricht, und ich mich dann hinstelle und sage "Mein Lötkolben wird aber noch heiß. Ätschibätschi" :D
 
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Die Abhängigkeit ist tot, es lebe die Abhängigkeit!
 
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ghecko schrieb:
Wieviel Arbeitsstunden Microsoft durch den keinen Upsie heute wohl vernichtet hat? Und ob sie das bezahlen? Immerhin bezahlen die Unternehmen ja auch für funktionierende Arbeitsmittel.
Denke nicht. Wenn überhaupt die Versicherungen. ¯\(ツ)
 
M@tze schrieb:
bis zu dem Zeitpunkt wo Du erkennst dass das Problem nicht in Deiner eigenen Infrastruktur, sondern extern gelagert ist und Du tief durchatmen und Dich zurücklehnen kannst?! ;) :D
Ehrlich gesagt langweilt mich das eher, wo bleibt da der Spaß? 😉
 
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