News Neue Batterieverordnung: EU untersagt fest verbaute Geräteakkus

Wasserdichte Laptops incoming .. in drei Jahren. Natürlich werden sie auch noch teurer, weil sie dann wasserdicht sind, was so viele neue Anwendungsgebiete eröffnen:
  • Steuererklärung in der Badewanne oder im Schwimmbad machen
  • Zocken in der Wildwasserbahn im Heidepark
  • VR-Carwash-Simulator in einer Autowaschanlage spielen
und vieles mehr.
 
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Taxxor schrieb:
Ich war speziell bei den Geräten die gerne klein sein sollen, eben Smartwatches oder In-Ears
Vielleicht bekommen wir ja dann die erste Automatic Smartwatch mit eine Laufzeit von einem halben Tag länger als der Besitzer. ;-)

Aber die Wireless In-Ears könnten dann tatsächlich teurer oder größer werden.
 
Mobiltelefone und Tablets profiitieren enorm von dem wechselnden Akku, selbst wenn der Hersteller die Updates einstellt so sind sie weiterhin als Telefon oder Media-Station verwendbar. Dies ist auch der Grund warum ich weiterhind mein Lumia 640xl und 950xl verwende (bereits der 2te Ausstausch-Akku) und für Musik und 720p Videos + Fotos knipsen + Wecker noch mehr als ausreichend.
 
An sich gut, allerdings etwas inkonsequent, wenn man Smartphones/Tablets rausnimmt, denn dort hat man nunmal die meisten Akkus heutzutage.
Wird aber sicherlich wieder genug Schlupflöcher geben so wie bei dem Right to Repair in den USA.
 
Solange die Qualität der Akkus passt, brauche ich keine wechselbaren. Steht glaube ich, auch so ähnlich in der Verordnung. Mein iPhone XS hat nach knapp 4 Jahren und 630 Ladezyklen noch 89% Akkukapazität, das 11'er meiner Frau nach knapp 4 Jahren und fast 800 Ladezyklen noch 87%. (das hatte 3 Jahre lang meine Tochter, und die hat keinerlei Rücksicht auf Ladezustand, etc. genommen) Hier müsste Apple also gar nichts ändern.. (500 Ladezyklen: 83%, 1000 Ladezyklen 80%, habe ich gelesen..)
 
flaphoschi schrieb:
Garmin verwendet eine Rille. Drunter sind zwei AA-Akkus (Fahrradcomputer)
Hast du dir in der letzten Zeit mal die Garmin Fahrradcomputer angeschaut?, alle Edge Modelle der letzten 5+ Jahren haben so verklebte Akkus/Gehäuse, dass du sogar das Display ausbauen musst um daran zukommen.
 
Man braucht eigentlich keine Ausnahmen.
Die Wasserdichtigkeit bis 1m ist heutzutage kein Problem mehr. Die Konzepte haben die Unternehmen ja schon. Allerdings kostet das mehr Geld, das man dem Kunden nicht abknöpfen kann/möchte. => Der Gewinn wird aufgrund teureren Konzept geschmälert, das wollen die Unternehmen nicht. Was anderes ist es nicht.

Z.B. Notebook.
Für Firmenlaptop kannst du alles mögliche beinahe ohne Werkzeug tauschen, allerdings brauchst du dafür Scharniere oder Extraschrauben... Das kostet Geld und das spart man sich bei Consumernoteboooks.
 
@guillome jetzt verstehst du langsam.
Und nein, zukünftigt wird es wahrscheinlich nicht dazu führen, dass Smartphones und Tablets mit austauschbaren Akkus daher kommen, weil sie von dem Gesetz scheinbar ausgenommen sind.
Also nicht gut genug.
 
BTICronox schrieb:
Schmand! Android Geräte, die 13 erhalten haben, wären unter anderem alle Pixel bis 5, alle Samsungs bis S20 Serie, OnePlus bis 8...
Das sind drei Hersteller. Was ist mit dem Rest? Wie gesagt, die meisten liefern keine Updates.
 
Hoffentlich fallen da auch als Einweg genutzte Akkus mit rein. Ich bin immer noch ein bisschen verdutzt, dass man an jedem Kiosk Einweg E-Zigaretten kaufen kann die sobald sie leer sind in die Tonne wandern :headshot:
 
Das Problem ist bisher eher die Beschaffung bzw Verfügbarkeit guter Ersatzakkus. Entweder die originalen Ersatzakkus sind sauteuer oder es gibt einfach gar keine brauchbaren Akkus.

Ich nutze zB ein BQ X Pro Smartphone. Das gefällt mir immer noch, könnte aber einen neuen Akku vertragen. Es gibt einfach keine Ersatzakkus. Dazu gibt es sogar einen Threat im Android-Hilfe-Forum. Es gibt nur China-Schrott der ab Werk keine Kapazität hat... Dabei war BQ sogar eine EU-Firma...

lejared schrieb:
Das kann nicht funktionieren. Heutzutage sind in unzähligen, teils winzigen Geräten Akkus drin.
Wie soll man z.B. Kabellose In-Ears so bauen, dass da Akku leicht gewechselt werden können. Am besten noch mit einem Standard-Akku?

Ich befürchte, dass sich das auf eine Reihe von Geräte spürbar negativ auf die Alltagstauglichkeit auswirken wird. Wasserdicht soll es am besten ja auch noch alles sein.
ZB indem der Schafft mit Akku sich abdrehen und tauschen lässt. Abgedichtet per Gummi-O-Ring.

Das macht bei 20€-Hörern natürlich niemand, da wirtschaftlicher Unsinn.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
lejared schrieb:
Das kann nicht funktionieren. Heutzutage sind in unzähligen, teils winzigen Geräten Akkus drin.
Wie soll man z.B. Kabellose In-Ears so bauen, dass da Akku leicht gewechselt werden können. Am besten noch mit einem Standard-Akku?

Natrürlich funktioniert das.
In seltenen Fällen dann halt nicht mit Standardakku.
 
Euphoria schrieb:
An sich gut, allerdings etwas inkonsequent, wenn man Smartphones/Tablets rausnimmt, denn dort hat man nunmal die meisten Akkus heutzutage.
Erstens - man nimmt Smartphone und Tablets nicht "raus", wie kann man den Text nur so völlig falsch interpretieren?
Bei diesen soll eine zukünftige Ökodesign-Verordnung für Mobiltelefone und Tablets den Herstellern die Wahl lassen, ob sie einen einfach Akku-Austausch ermöglichen oder aber bestimmte Anforderungen an die Leistung und Haltbarkeit erfüllen.

Zweitens - falsch! Selbst wenn jeder ein Smartphone hat, macht es nur einen Bruchteil der Akkugeräte aus. Zahnbürsten, Rasiergeräte, Küchengeräte, elektrische Werkzeuge, Leuchten, Spielzeug usw. DAS verursacht Tonnen von Müll und nicht die Handvoll Smartphones. Wenn ich alleine daran denke, dass heutzutage die meisten Mäuse, Tastaturen und Gamepads mit einem festverbauten Akku ausgeliefert werden, kriege ich das Kotzen und auch das macht nur einen Bruchteil der Gesamtmenge an "Müll" aus.
 
Blumentopf1989 schrieb:
Wenn ich jedoch zurück denke wie schnell die Akkus in den Samsung Handys den Geist aufgegeben haben und wie gut sie halten seitdem sie fest verbaut sind, lässt mich das etwas zweifeln.
Neulich sagte mir jemand, das es Nachts kälter ist weil der Mond scheint.

Das Stimmt nur kann der Mond nichts dafür.
Wenn es keine Wolken gibt welche die Sicht auf den Mond als auch den Weg für die Wärme frei geben.


Genauso ist das mit deinen Samsungakkus. Wann war dein letzes Handy mit frei zugänglichem, wechselbarem Akku in deinem Besitz?
 
Artikel-Update: Die Meldung wurde dahingehend angepasst, dass Smartphones und Tablets und viele weitere tragbare Geräte von der Verordnung ausgenommen sein werden. Einerseits gibt es Ausnahmen für Geräte, die gegen Wasser geschützt sind, wobei bereits ein Spritzwasserschutz ausreichend ist, andererseits sind auch Geräte ausgenommen, bei denen der Akku ein Mindestmaß an Langlebigkeit erfüllt. Nach 500 Ladezyklen muss er so beispielsweise noch 83 Prozent seiner Nennkapazität aufweisen, nach 1.000 Zyklen hingegen 80 Prozent.
 
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flaphoschi schrieb:
Wasserdichter Klinkenanschluss wäre auch toll.

Ich trauere dem 4pol Klinkenanschluss nicht nach. Ich habe auf die paar alten Kabel-Inears dauerhaft den Apple USB-C DAC gesteckt und gut ist. Im Zweifelsfall taugt der sogar mehr als die im Handy verbauten DACs.

Mechanisch ist der 3,5mm Klinkenanschluss auch nicht so toll und durch die Einbautiefe eher suboptimal.
Über USB-C könnte man sogar analoges Audio ausgeben (Accessory Mode), aber das sollte besser nicht noch zusätzlich aufkommen, das verwirrt nur.

Das Problem beim 4pol Klinkenstecker liegt an der gemeinsamen Masse von Mikrofon und Kopfhörer. Am Handy mag das keine Probleme bereiten, aber bei Headsets am PC kann die gemeinsame Masse zu Crosstalk führen. Gibt einige Modelle, die besonders betroffen sind, man findet dazu Probleme wie "höre mich selbst" oder "Freunde hören meinen Spielesound" Total unnötig, denn eine weitere Masseleitung im Kabel und zwei getrennte 3,5mm Stecker kosten vielleicht 50 Cent. Mir ist nur der MMX300 bekannt, der das löst. Allerdings mit einem eher ungewöhnlichen 5Pol Klinkenstecker am Kopfhörer... ich schweife ab.

Daher hätte ich lieber zwei USB-C Ports am Handy, so dass bei Kabelkopfhörerbetrieb noch der zweite für Laden oder sonstiges frei ist.

guillome schrieb:
Alleine wenn ich hier nur 1 Sekunde auf den Tisch schaue sehe ich 2 Funkmäuse (Highendsegment) mit fest verbauten Akku, Wireless X-Box Elite Controller fest verbaut, Jabra wireless ANC over ear und Evolve wireless Elite fest verbaut.
Bei diesen Geräten bin ich hin und hergerissen. Mein alter Xbox Controller läuft mit 2xAA Akkus. haptisch funktioniert das gut, aber NiMh Akkus sind nicht mehr so ganz zeitgemäß, was Energiedichte angeht.
Außerdem lese ich oft von Leuten z.B. bei Dealseiten, die sich billige 100er Pakete AA-Batterien kaufen und in Controllern verbraten. Auch nicht so schlau.
Im Büromäusen mag ein AA MiMh ausreichen, in High-Polling Gamingmäusen wird es sehr knapp mit der Laufzeit.

Ebenso leicht tauschbare aber proprietäre Lithiumakkus sind im original oft sehr teuer, im Nachbau gar nicht so gut oder auch teuer und irgendwann gar nicht mehr erhältlich.
Beispiel Steelseries, der ist schon seit einiger Zeit nicht beim Hersteller oder Original bei Amazon verfügbar
https://de.steelseries.com/gaming-accessories/battery-pack
https://www.amazon.de/Akku-für-Arctis-Wireless-Pack-schwarz/dp/B07MJ5V9PC
Da sind die Leute abhängig vom Drittherstellern.

Eine Lösung könnten die Standard 3,7V Lithium Rundzellen sein, 18650, 18500, 14500 (AA), etc. In Vapes und Taschenlampen schon Standard, sonst eher nicht.
Ich vermute, dass Hersteller insbesondere von Spielzeug und Consumer Electronic Angst haben, dass Kids/DAUs diese Akkus ins ungeeignete Ladegerät stecken, Aufsägen, Kurzschließen, Tiefenentladen... und was schlimmes passiert.
Videos von Vapes in Flammen sind beliebt bei YT


Daher finde ich die eingebauten Lipos gar nicht so schlimm, so lange man mit Schraubendreher zerstörungsfrei und leicht dran kommt. Dann kann man beliebige passende 3,7V Lipo Pouchzelle nachkaufen, im schlimmsten Fall muss man zwei, drei Kabel umlöten.
In der Regel funktioniert das auch ganz gut. PS Controller, Headsets, Mäuse, Tastaturen.

Der Xbox Elite Controller ist eine schlechte Ausnahme.
Ziemlich aufwendig zu öffnen
https://de.ifixit.com/Anleitung/Xbox+Elite+Wireless+Controller+Series+2+Battery+Replacement/158892

und statt einer 3,7V Lipo Pouchzelle ist ein proprietärer 3,8V Akkupack verbaut.
35€ als Nachbau für 2000mAh
https://www.amazon.de/vhbw-Microsof...olymer-ohne-Farbe-Interner-Akku/dp/B0BTMNHBQS

Hier ein 5€ 18500er mit 2000mAh (mit Lötfahne erhältlich)
https://www.nkon.nl/de/rechargeable/li-ion/18350-18500-formaat/panasonic-ncr18500a.html

Für 10€ gibt es flache Lipo Pouchzellen mit 2000mAh bei Ebay.
 
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MichaG schrieb:
Nach 500 Ladezyklen muss er so beispielsweise noch 83 Prozent seiner Nennkapazität aufweisen, nach 1.000 Zyklen hingegen 80 Prozent.
Damit wirst du heutzutage gut und gern 90% der Anwendungen rausnehmen. Dann wird es beinahe sinnlos.
 
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Das mit den Ausnahmen für Smartphones und Tablets finde ich mal wieder total daneben.:(
Dazu noch die 3 1/2 Jahre Schonfrist (leider aufgrund juristischer Gegebenheiten) => vor 2027 wird sich da generell nicht viel ändern. Also erst beim übernächsten Gerätetausch von Relevanz, wenn überhaupt.
 
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@Weyoun, die gibt es nur wenn die Batterie dementsprechend Wertig ist.
Ich lese da per se keine Ausnahme.

Viel schlimmer wäre der Akku mit Chip der nur vom Hersteller direkt nur für Modell X für 150€. Nach 1000 Zyklen noch 50%?
Es ergibt sich mit dem Gesetz auch eine zusätzliche Einnahmequelle in dem Billig Batterien für viel Geld über die Theke wandern.

Beispiel? Siehe USB
 
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