News Neues EU-Label: Reparierbarkeits­klassen und Update-Garantie für Smartphones

EL-Xatrix schrieb:
und dir auch nicht wenn du bei deinem nächten telefon dann die 5 jahre ersatzteil lagerkosten und die softwareupdates mitbezahlen sollst...
mir schon, zahle gerne für tendenziell höhere Langlebigkeit, wobei die Hersteller bei Reparatur-/ Ersatzteilkosten natürlich kräftig zulangen.
Ein bereits von Beginn an langlebig verbauter Akku verzögert auch den später notwendigen Wechsel
EL-Xatrix schrieb:
..wenn die so nett wären hätten die doch auch jetzt schon länger updates machen können oder reparierbare telefone herstellen können.
Die meisten smartphones sind ja nicht unreparierbar und samsung garantiert doch schon länger für viele Jahre Updates bei bestimmten Modellen zmdst.

Warum stellt die EU nicht selbst hochwertige Ersatzakkus zum Austausch bereit, bei den Reparaturkosten überdenkt man das drei mal und greift dann vielleicht doch eher zu einem neuen Modell.
 
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EL-Xatrix schrieb:
anbieten...und dann hupt dein handy nachts um 3 weil irgendwo einer im code rechtschreibfehler in der doku korrigiert und das als wichtiges update rausschickt?...

Die Doku ist ja nun eine Doku und kein Code.
Und bei meinem Samsung kann ich selbst entscheiden, wann ich ein Update installiere.

Bloß auf das eigentlich von mit schon für Herbst 2024 erwartete Update auf Android 15 warte ich immer noch.
Kein Ahnung was da so lange dauert, bald ist nun schon Android 16 draußen.
 
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MUC schrieb:
aber mit dem ganzen IP Gedöns (ich will mein Handy auch unter der Dusche nutzen Blödsinn) geht's ja nicht mehr.
Ich frag mich ja wie das gehen soll.
Wenn mein Finger nass ist oder das Display feucht ist bei meinem OnePlus 9T, dann kann ich das kaum bedienen. Also wer zum Teufel kann sein Handy unter der laufenden Dusche vernünftig bedienen?
 
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Da geht es eher weniger ums bedienen, sondern wenn man mit Handy in den Pool fällt.
 
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Beg1 schrieb:
Bei Verstößen gibt es dann vermutlich kleinere Geldstrafen, die den Unternehmen nicht wirklich weh tun
Und das wahrscheinlich auch nur im Ausnahmefall, sonderlich interessieren tut sich die EU offenbar für die Einhaltung ihrer eigenen Regeln nicht.
Aber hauptsache auf dem Papier durchreguliert
 
areiland schrieb:
@NameHere
Die glauben eben, dass die Nutzer ihre Kaufentscheidung künftig an den Angaben auf dem Label ausrichten und nicht mehr an den neuesten Geräten gewisser sehr dominanter Hersteller. Und ja, ich halte das auch für eine Milchmädchenrechnung.
Wahrscheinlich genau so aussagekräftig wie der Nutriscore XD
 
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@DKK007
Dann sollte man sein Handy nicht am Pool haben. Problem gelöst.

Das einzige Mal, dass eins meiner Handys abgesoffen ist, war als ich mit meinem Vater den Preikestolen herunter gewandert bin. Da hat es angefangen zu regnen und zwar so stark, dass sich Wasserfälle gebildet haben neben einem. Und die Sohlen der Wanderstiefel meines Vaters wurden so durchweicht, dass sie sich vom Schuh gelöst haben.
Sein Samsung S(irgendwas) in seiner Jackentasche hat es nicht überlebt und mein Iphone 4G in meinem Rucksack auch nicht (Reis hat geholfen beide wieder zu erwecken). Aber seitdem nix.

Und Leute die öfter wandern gehen, die nehmen Rugged Phones mit, die auch ordentlich Akku haben.
 
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7H0M45 schrieb:
Da gibts dann bald das Xiaomi 18Q1, 3 Monate Später das Xiaomi 18Q2, ...
Und dann darf Xiaomi das 18Q1 noch 5 Jahre supporten, sowie das 18Q2,...
Wenn die sich nicht unterscheiden, macht es weniger Aufwand nur das 18 raus zu bringen.
Wenn die sich unterscheiden, müssen die für jedes die Anforderungen erfüllen und haben noch mehr Aufwand.
Sie können mit so einer Handhabung also nur verlieren.
 
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edenjung schrieb:
@DKK007
Dann sollte man sein Handy nicht am Pool haben. Problem gelöst.

Die Realität sieht anders aus.
Und reicht ja schon, wenn einen irgendein Idiot reinschubst, wenn man dran vorbeiläuft.
 
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Wir werden von Idioten regiert, siehe auch die Plastikdeckel auf Flaschen und die Meldungen auf jeder Webseite, die eh so gut wie jeder mit akzeptieren quittiert..
 
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EL-Xatrix schrieb:
[...]glaub da werden 3 displays irgendwo im keller eingelagert und dann so teuer angeboten das es keinem in den sinn kommt das display zu tauschen. schwupp vorraussetzung erfüllt und trotzdem hat keiner was von...steht ja nirgends dass die teile weniger kosten müssen wie nen neues gerät.[...]
Lt. Richtlinie sollen die Preise angemessen gestaltet sein und dürfen nicht von einer Reparatur abschrecken.
EL-Xatrix schrieb:
5 jahre nach verkaufsende updates? ja was für updates? ne neues betriebssystem auf nem 6jahre alten telefon? oder sind da nur updates für sicherheitslücken dabei?
[...]
Die Richtlinie ist ein wenig Detaillierter als die News und das ist da geregelt. Es geht um Sicherheits-, Korrektur- und Funktionsaktualisierungen (alles mit Definition und auch Angab, wann diese Updates verfügbar sein müssen).
 
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DocAimless schrieb:
Also kurz gesagt nur, weil etwas nicht perfekt ist gleich auf alle Sicherheit/Gesundheit verzichten? Ich nehme dann lieber die 65-85% Sicherheit/Gesundheit als 0% zu haben.
Darum gehts doch gar nicht! Es ist einfach nicht möglich auf Null Verkehrstote zu kommen, völlig egal wie sehr man die Menschheit gängelt und mit noch mehr Regeln überzieht. Den Faktor Mensch kann man dabei nämlich schlicht und ergreifend nicht ausschalten. Da kannst Du mir noch so oft Aussagen andichten, die ich so nie getätigt hatte.
 
areiland schrieb:
Da kannst Du mir noch so oft Aussagen andichten, die ich so nie getätigt hatte.
Ich dichte mir gar nichts an, sondern greife deine Aussagen, auf dass die EU einen ja nur gängelt und das ja alles nichts bringt. Kleine Schritte sind mehr als gar keine Schritte zu machen, egal ob es um Verkehrstote geht oder wie hier um die Langlebigkeit von Smartphones.
 
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Das ist vorbildlich und weltweit sicherlich einzigartig.
 
Nach Verkaufsende noch mindestens fünf Jahre Updates... Das wird nur dafür sorgen, dass ältere, aber aufgrund des Preises doch noch vielleicht interessante Geräte nur umso schneller vom Markt verschwinden werden, da diese sonst für die Hersteller unkalkulierbare Kosten verursachen.

Ganz ehrlich: Mit fünf Jahren ab Verkaufsstart wäre ich sogar echt fit gegangen. Ich fand es seit jeher ein Unding dass es genügend Hersteller von Android-Geräten gab, wo es nur sehr sehr selten, stark verzögert oder schlimmstenfalls garkeine Updates gab... Das ist bei Smartphones die im Internet hängen und auf denen massenweise persönliche Daten gehandeld werden ein Unding.

Aber fünf Jahre Pflicht ab Verkaufsende geht nach hinten los.

Selbst bei der Ersatzteilversorgung schießt man mMn. völlig übers Ziel hinaus... Zum einen nach Verkaufsende noch sieben Jahre Ersatzteile zur Verfügung stellen zu müssen. Treibt nur die Kosten hoch, weil die vielen Ersatzteile teuer produziert und gelagert werden müssen. Das sorgt unter Garantie für mehr Elektromüll wie dadurch gespart wird, da kaum einer ein sieben Jahre altes Smartphone reparieren lassen wird. Da übersteigen die Reparaturpreise die Preise eines gleichwertigen Neugeräts, welches vermutlich sogar in jeder Hinsicht verbessert wurde.

Und dann muss ich halt den Herstellern beipflichten: Gegenüber zertifizierten/professionellen Reparaturdienstleistern stehe ich einer Ersatzteilversorgung mit weiter gegebener Garantiegewährung ja positiv gegenüber. Teilweise war es ja selbst für solche Reparaturdienstleister kaum möglich, an originale/hochwertige Ersatzteile zu kommen.

Aber ich zweifle an der Fähigkeit der meisten Nutzer, solche Reparaturen professionell selbst zu erledigen. Und darauf dann im Ernstfall noch Garantie geben müssen?
 
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MUC schrieb:
An sich ja mal nicht schlecht, dann kann man theoretisch die Kaufentscheidung auch davon etwas abhängig machen. Fand die selbst austauschbaren Akkus früher echt gut, aber mit dem ganzen IP Gedöns (ich will mein Handy auch unter der Dusche nutzen Blödsinn) geht's ja nicht mehr.


Es geht sehr wohl.

Bei meinem alten Garmin mit Wechselakkus ist die Gummidichtung in einer Nut verlegt. Bei meinen Pedalen ein O-Ring.

Wenn man das natürlich als Einmalkleber realisiert, damit der unausgebildete Tagelöhner und der billige Industrierobotor es auch hinbekommen - wird es schwierig.

Speziell die iPhone mit Ihre Aludose sind auch besonders einfache Fertigung ausgelegt. Das hochwertige Gefühl kommt…durch die Alubox.

Wir reden über Centbeträge in der Fertigung und einen halben Millimeter freien Raum.
 
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Die Regelung das 5 Jahre nach Verkaufsende Updates bereitgestellt werden müssen, finde ich nicht sinnvoll. Sobald ein Nachfolger erscheint wird also der Vorgänger aus dem Verkauf genommen.
Zum Beispiel wird dann Apple im September/Oktober das iPhone 17 vorstellen und zeitgleich das iPhone 16 und 15 aus ihrem Shop und allen anderen Shops in Europa nehmen.
Es wird also nicht mehr möglich sein Vorjahresgeräte zu kaufen, bzw. nur solange der Vorrat in den Shops reicht.
 
crackett schrieb:
Die Definition von "Updates für das Betriebssystem" ist ja mal komplett für den A****. Kaufst mit Android 15 und bleibst auf Android 15 bis zum Sanktnimmerleinstag, hast ja eine Aktualisierung der Wetter App bekommen... Typisch EU, nichts Halbes und nichts Ganzes, aber hey, Du bekommst ein neues Label mit, für das Du ordentlich extra zahlen darfst....

Aktualisierungen des Betriebssystems:
a)
Ab dem Datum der Beendigung des Inverkehrbringens und für einen Mindestzeitraum von fünf Jahren sind von Herstellern, Importeuren oder Bevollmächtigten zur Verfügung gestellte Sicherheits-, Korrektur- oder Funktionsaktualisierungen für ein Betriebssystem von diesen kostenlos für alle Einheiten eines Produktmodells mit demselben Betriebssystem zugänglich zu machen;
b)
die Anforderung gemäß Buchstabe a gilt sowohl für Aktualisierungen des Betriebssystems, die von Herstellern, Importeuren oder Bevollmächtigten freiwillig angeboten werden, als auch für Aktualisierungen des Betriebssystems, die zur Einhaltung des Unionsrechts bereitgestellt werden.
c)
die unter dem Buchstaben a genannten Sicherheits- oder Korrekturaktualisierungen müssen dem Nutzer spätestens vier Monate nach der Veröffentlichung des Quellcodes einer Aktualisierung des zugrunde liegenden Betriebssystems oder — wenn der Quellcode nicht freigegeben wird —, nachdem eine Aktualisierung desselben Betriebssystems durch den Bereitsteller des Betriebssystems oder auf einem anderen Produkt derselben Marke freigegeben wird, zur Verfügung stehen;
d)
Die unter Buchstabe a genannten Funktionsaktualisierungen müssen dem Nutzer spätestens sechs Monate nach der Veröffentlichung des Quellcodes einer Aktualisierung des zugrunde liegenden Betriebssystems oder — wenn der Quellcode nicht freigegeben wird —, nachdem eine Aktualisierung desselben Betriebssystems durch den Bereitsteller des Betriebssystems oder auf einem anderen Produkt derselben Marke freigegeben wird, zur Verfügung stehen.
e)
Eine Aktualisierung des Betriebssystems kann Sicherheits-, Korrektur- und Funktionsaktualisierungen kombinieren.
f)
Zeigt eine von einem Hersteller, Importeur oder Bevollmächtigten bereitgestellte Funktionsaktualisierung negative Auswirkungen auf die Leistung des Produkts, so ändern die Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigten das freigegebene Betriebssystem, um mindestens die gleiche Leistung wie vor der Aktualisierung innerhalb eines angemessenen Zeitraums, kostenlos und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten für den Endnutzer zu gewährleisten, es sei denn, der Endnutzer hat vor der Aktualisierung ausdrücklich seine Zustimmung zu den negativen Auswirkungen gegeben.
 
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Da wird es eng für Billig-Smartphones. Teure Modelle erfüllen ja vieles jetzt schon:
Apple:
  • 6+2 Jahre Updates ab Verkaufsstart, ein Modell kann also 3 Jahre lang verkauft werden
  • Akku nach 800 Zyklen > 80% - Normalfall ( iPhone 11 meiner Frau hat nach über 1300 Zyklen noch 88%, mein iPhone 14 nach 270 Zyklen noch 98%), ich hatte meine iPhones bisher immer um 4 Jahre mit 500-600 Zyklen und mind. 87% am Schluss.
  • 7 Jahre Reparierbarkeit sollte auch passen, Apple stuft iPhones erst 7 Jahre nach Ende der Herstellung als "veraltet" ein, und stellt erst ab diesem Zeitpunkt keine Ersatzteile mehr zur Verfügung.

Bei Google und Samsung sehe ich hier wohl noch teilweise Nachholbedarf - ist aber machbar. Bei den Billigmarken allerdings ..?
 
Absolut sinnvoll. Hersteller wie Google haben in einigen Bereichen schon vorgelegt (Akku-Dauerfestigkeit und Updates), auch ohne dass es diese Richtlinie gab. Würde mich schon freuen, ein Handy mal länger als 3-4 Jahre benutzen zu können.

Das Elend der Verdongelung, wie sie Apple umsetzt, wird mit dieser Richtlinie auch durchkreuzt.
 
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