B
Bullayer
Gast
Wieviele Athleten wollen denn die Eröffnungsfeier boykottieren? Einer? Zwei? Hundert?
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keshkau schrieb:...Wenn die Welt der Eröffnungsfeier fernbleibt...
keshkau schrieb:Wie man sieht, machen sich auch andere Sportler ihre Gedanken:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,547598,00.html
... so wird es kommen, so war es immer. Auch der Boykott in Moskau hat wenig verändert. Im Gegenteil, in der eh. DDR hat der Normali das kaum registriert und alles freute sich über den Medaillenregen. Und das ist der entscheidende Punkt. Zur Olympiade wird wieder ein noch größerer Fernseher gekauft, um ja nichts zu verpassen und wer denkt, daß es sich hierbei nur um "dicke-Harz-4-Empfänger" handelt, träumt schon wieder. So lange wir in Deutschland auf hohem Niveau meckern können (Steuern, Preise, Benzin u.a.) und es dabei schön warm in der Stube ist, werden wir gern das jeweilige weltpolitische Problem diskutieren.Bullayer schrieb:Die Olympischen Spiele werden ohne größeren Eklat durchgezogen werden. Und in nem Jahr interessiert das Vorgehen der Chinesen gegen die Tibeter kein Schwein mehr.
e-ding schrieb:@keshkau
Die Tibeter haben unter den Chinesen nicht ihre Kultur aufgeben müssen. Das ist ein gerade jetzt verbreiteter Irrglaube. Politisch ist es nicht mehr unabhängig, kulturell ist es das weitestgehend geblieben. Der Lebensstandard ist unter den Chinesen sogar gestiegen.
Auch der tibetischen Exilregierung, die man nicht mit dem Dalei Lama verwechseln sollte, geht es nur um Macht. Unter dieser Regierung hätten die Tibeter weit weniger zu lachen. Richtige Unabhängigkeit gab es bei den Tibetern das letzte Mal gegen Ende des 19. Jh. Die Briten lassen grüßen.
Versteh mich bitte nicht falsch. Natürlich können und müssen wir unsere Meinung sagen und verteidigen aber wenn wir China wirklich verändern wollen, müssen wir uns anpassen. Ein Boykott der olympischen Spiele aufgrund nicht umgesetzter Zusagen in Bezug auf die Zensur etc. ist m.E. ein legitimer Grundfür eine Absage. Diese Pseudobetroffenheit in Bezug auf Tibet ist es nicht.
MFG
China lässt alle ausländischen Studenten im Vorfeld der Olympischen Spiele ausweisen. Im Juli und August müssten alle ausreisen, so Peking. Zehntausende sind davon betroffen, Ausnahmen gibt es nicht. Auch für einen Wiedereinstieg in das Herbstsemester könnte es knapp werden. Unterdessen verteidigte China auch die verschärften Einreisebestimmungen im Vorfeld der Olympischen Spiele. Die Visa-Vergabe funktioniere im Gegensatz zu anderen Ländern in China "ziemlich bequem".
[Quelle]