Olympische Spiele 2008 in China boykottieren?

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HappyMutant schrieb:
Also vielleicht habe ich es nicht genauso vorhergesagt, aber es war abzusehen.
Das ist wahr. Es ist eine globale Story, da hilft es nicht, wenn nur ein paar Prozent oder Promille der Leute die Nase rümpfen.

cleoklm schrieb:
Macht doch den Kasten aus. Geht raus, etwas Sport machen, in der Sonne sitzen und mit Leuten übers Wetter reden.
Genau das habe ich im Thread zur Tour-de-France vorgeschlagen. Niemand braucht sich zum Affen machen zu lassen. Verarschen kann man sich auch selbst, dafür braucht man keinen Fernseher.

Man sollte sich einfach abwenden und die Sache ignorieren. Selbst wenn es nicht bringt, weiß man doch, dass man es so richtig macht.
 
Tja, dass die Medien hier wieder so tun, als wäre nichts passiert... grausam, und das ist nicht einmal übertrieben.

Die Flugpreise nach China sinken rapide, niemand will dahin. Gut, dass wir es uns auch anders überlegt haben und wir in Deutschland geblieben sind, so, wie es in China zur Zeit aussieht :rolleyes:.
Und ich Depp hab auch noch 80€ für das Wassersport-Zentrum gespendet :freak:. Es ist echt schlimm, wie Bauarbeiter dort ausgenutzt werden, für Hungerlöhne arbeiten müssen, manchmal den Lohn überhaupt nicht bezahlt bekommen, und natürlich keine Chance haben, ihr gutes Recht einzufordern.

Aber was kann ich machen :(, ich werde mir Teile der Spiele auch angucken.
 
Es ist echt schlimm, wie Bauarbeiter dort ausgenutzt werden, für Hungerlöhne arbeiten müssen, manchmal den Lohn überhaupt nicht bezahlt bekommen, und natürlich keine Chance haben, ihr gutes Recht einzufordern.

Sorry, aber das ist kein Argument und eigentlich fing der Thread hier an und hatte was mit den Tibet-Aufruhen zu tun gehabt.

Ich würde mir auch wünschen, dass nicht alle großen Firmen in China Fabriken aufmachen, aber dann würde es in China für die Arbeiter dort noch schlechter aussehen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit: dummer spellcecker)
Das wäre für mich Grund genug, die Olympischen Spiele dort zu boykottieren :grr:.
olympiakos schrieb:
Ich würde mir auch wünschen, dass nicht alle großen Firmen in China Fabriken aufmachen, aber dann würde es in China für die Arbeiter dort noch schlechter aussehen.
Und deshalb, nur deshalb, findest du es gut?
Schon mal daran gedacht, dass es evt. eine ganz andere Lösung geben könnte?
 
Sie sollten die Wettkämpfe in andere Länder verlegen, damit die Sportler nicht umsonst trainiert haben.

Die Spiele in China sollte man somit absagen. Die Sportler können sich noch so sehr beschweren, aber das was die chinesische Bevölkerung durchmacht ist ein witz gegen alles. Jeder der etwas anderes denkt sollte sich mal in China auf die Straße stellen und laut seine Meinung sagen. Man wird ihn vermutlich nie wieder sehen.
 
die sportler trainieren ja nicht nur für olympia, insofern ist es ja nicht umsonst. eine olympische medaille ist das wertvollste(nicht materiell), das beginnt mit den werbeverträgen hinterher, was ein athlet ergattern kann.

um die spiele abzusagen bzw. zu verlegen ist es wohl zu spät und wurde sicher nie ernsthaft in erwägung gezogen - tibetkonflikt, menschenrechte hin oder her. dass das ganze eine inszenierte veranstaltung des politbüros in peking wird mit selektiereten zuschauern sein wird überrascht mich auch keineswegs und hält mich auch nicht davon ab den einen oder anderen wettkampf anzuschauen...
 
Mir persönlich ist es inzwischen egal ob man nun hingeht oder nicht. Man ist dann zumindest ehrlich, so oder so.
Olympia ist schon lange nicht mehr das, was es ursprünglich mal war.
Es ist ne große Politik- und Wirtschaftsshow mit unterhaltender sportlicher Untermalung, TV und Popcorn.
 
@relict

Das sehe ich auch so. Dabei ist es auch irgendwie egal, wo die Spiele stattfinden.
Für die Sportler dürfte es sowieso keine Rolle spielen, wo sie ihren Wettkampf austragen, hauptsache sie dürfen sich messen.

Ein Grund die Spiele zu boykottieren wäre in meinen Augen nicht der Austragungsort sondern eher die allgemeine Dopingwahrscheinlichkeit.

MFG
 
@bohemund

Ja, ja die sind recht aktiv dabei. Gestern war in der ARD der letzte Schrei zu sehen: Stammzellendoping. :freak: +
Mit Olympia wird die Tour de France wohl echte "Konkurrenz" bekommen.

MFG
 
Mit Olympia wird die Tour de France wohl echte "Konkurrenz" bekommen.

Dazu muss ich einfach mal :lol: sagen. Der war gut!
 
Was habt ihr eigentlich alle gegen China?
Es sind halt die Probleme von 2-3x Europa auf einen Staat konzentriert.
Eigenständigkeitsprobleme gibt es in unserer Nachbarschaft auch mehr als genug.

Kosovo(+der ganze Balkan), Ukraine, Weißrußland, Bayern, Südtirol....da ist ein normal erobertes Tibet eigentlich keine besondere Geschichte.
Den Leuten in China geht es sicher besser als in Rumänien oder Bulgarien, die immerhin sogar in der EU sind.

Immerhin haben sie keine Hungersnöte mehr und es regiert ein Rechtsstaat der auch nicht mehr oder weniger diktatorisch ist als Brüssel.
Oder wo können WIR den wirklich mitreden und mitentscheiden?
Recht viel mehr als die Unterhosenfarbe können wir und auch nicht aussuchen, was wir wollen! :-)
 
...und es regiert ein Rechtsstaat der auch nicht mehr oder weniger diktatorisch ist als Brüssel.
Oder wo können WIR den wirklich mitreden und mitentscheiden?
Du wirfst meiner Meinung nach ganz schön unbekümmert mit Begriffen wie "Diktatur" um Dich, so unbekümmert, dass ich den Eindruck habe, Du hast vergleichsweise wenig Ahnung von dem hast, was Du hier unters Volk bringst.
 
Rasemann schrieb:
Was habt ihr eigentlich alle gegen China?

Ich hab nichts gegen China. Ein Grund die Olympiade zu boykottieren (das ist das Thema des Threads ;)) wäre für mich nicht der Austragungsort sondern z.B. die Dopingwahrscheinlichkleit.

Den Rest Deines Kommentars lässt man besser unkommentiert.

MFG
 
Was habt ihr eigentlich alle gegen China?

Das frage ich mich auch.

@Keshkau, Du liest nicht wirklich Zeitung/News was in der EU so ablaüft, oder? Du kennst auch nicht den Spruch: andere Länder andere Sitten?

Ein Aussenstehender versteht das im ersten Augenblich nicht.

Abgesehen davon hast Du dich von der Presse irritieren lassen von den "Bilder in Tibet" - die waren gefaket.

Es hat aber gereicht um das Feindbild zu verstärken.

Politik, Propaganda und Sport sollte man unterscheiden können b.z.w. das eine nicht gegen das andere einsetzten.
 
Dann weisst d aber auch, das man immer noch nicht unabhaengig Reportagen machen kann? Als vor ein paar Wochen ein Reporter mit nem Amerikaner an der Mauer stand und der Reporter dem Ami die erste Frage gestellt hatte, kamen sofort mehrere Leute rausgesprungen und haben Haende vor die Kamera gehalten und und und. Und warum? Sie hatten die Frage warscheinlich nicth verstanden.... Die Reportage war angemeldet offiziell, was knapp 6 wochen gedauert hatte... Und bis jetzt gabs keine Stellungsnahme warum das passiert ist.

Ist ja nur ein beschissenes Versprechen das China abgegeben hab.
 
@olympiakos
Schon ganz zu Anfang der Diskussion habe ich angemerkt, dass in Deutschland keine Toten auf den Straßen liegen, wenn es Demonstrationen oder Krawalle gibt (siehe G8-Rostock). Und auch als Marietta Slomka für das heute-journal durch China reiste, wurde sie ununterbrochen von Agenten begleitet. So etwas nenne ich nicht in Ordnung. Es hat auch nichts mit kulturellen Unterschieden zu tun, wenn sich Chinesen oder Tibeter nicht trauen, auf der Straße ein offenes Interview zu geben und sich dabei kritisch zu äußern.

Was willst Du mir jetzt sagen mit dem Hinweis auf gefakte Bilder? Die ausländischen Reporter waren doch vor Ort. Ich habe bisher noch keine plausible Begründung dafür gelesen oder gehört, warum man die alle aus Tibet ausgewiesen hat, bevor dort „aufgeräumt“ wurde. In diesem Punkt hat die chinesische Regierung ganz klar eine Bringschuld, die sie bisher nicht eingelöst hat.

http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/56660.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Rasemann schrieb:
Kosovo(+der ganze Balkan), Ukraine, Weißrußland, Bayern, Südtirol....da ist ein normal erobertes Tibet eigentlich keine besondere Geschichte.
zu deiner information, bayern ist kein erobertes land... :rolleyes:
bayern ist ein freistaat innerhalb der bundesrepublik ebenso wie sachsen, wenn du keine ahnung hast, dann sag' ausnahmsweise mal lieber nichts ;)
 
Mit Bayern und Südtirol war das auch nicht so ganz ernst gemeint.
Aber eine Anspielung auf Eigenständigkeitsbewegungen.

Ich mein, es weis doch ein jeder, daß Bayern das größte Bundesland Österreichs ist!

@Keskau
Und was soll Peking machen?
Sollen sie jedem der 100-1000 chinesischen Völker Autonomie zugestehen?
Was wäre das Ergebniss?
Sei wir froh, daß Peking es ausgezeichnet hinbekommt den Staat beisammen zu halten und den Leuten zu relativem Wohlstand zu verhelfen.
Das war nicht immer so. Noch 1970(?) sind in China zig. Millionen verhungert, wie das in Afrika mittlerweile völlig normal ist, nicht einmal berichtet wird mehr darüber...
Wenn hingegen in China ein Sack Reis umfällt dann schlägt das riesen Wellen.
 
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