Pegida - Meinungen und Ursachen

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Hallo
Onkelhitman schrieb:
Die Unterstellung, dass bei Pegida NUR Rechtsextreme rumlaufen stimmt nicht
Wie kann jemand der bei PEGIDA heute noch mitläuft von sich behaupten das er nicht rechtsextrem ist wenn bei PEGIDA der Hauptsprecher Ausländer öffentlich als Dreckspack, Gesindel, Viehzeug bezeichnet und sagt das es jeder von uns so am Stammtisch sagt und ein Hitler Bild von sich bringt und die Hauptsprecherin gegen Homosexuelle stänkert ? Am Anfang von PEGIDA gut aber keiner der heute noch bei PEGIDA mitmarschiert kann die rechtsextreme Einstellung der PEGIDA Hauptsprecher Bachmann und Festerling leugnen. Oh ich habe gar nicht mitbekommen wo ich hier bin und um was es hier geht, ich hab mich wohl verlaufen, ich wollte eigentlich zum Ärztekongress.

Grüße Tomi
 
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HEUTE! HEUTE!
Es geht nicht um HEUTE. Es geht darum, dass du ja selber schreibst, dass zu der Anfangszeit gar kein Rechtsruck vorhanden war. Dennoch wurde er von der Politik und den Medien propagiert. Und diese wiederholenden Anschuldigungen, gepaart mit der "na wenn sie nix sagen, legen wir denen einfach was in den Mund", hat dann auch dazu geführt, das Problem gar nicht mehr anzugehen. Das wird ja nur von Rechten als Mittel benutzt. Was für ein Pech für die Politik, dass sie sich momentan soviel mit Flüchtlingen herumplagen muss. Man könnte meinen, es gäbe Probleme beim Handling....

Ferner sind wir uns ja einig, dass HEUTE keiner mehr da rumlaufen kann und gleichzeitig sagen: "Ich bin nicht rechts.", genauso, wie das keiner behaupten kann, der bei der NPD mitmacht.
 
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Hallo
Onkelhitman schrieb:
HEUTE! HEUTE!
Es geht nicht um HEUTE.
DOCH DOCH DOCH es geht um HEUTE, ich schreibe seit Beitrag 1832 über die heutige PEGIDA, ich wühle nicht so wie du in der unbedeutenden früher war alles besser Vergangenheit.

Onkelhitman schrieb:
Es geht darum, dass du ja selber schreibst, dass zu der Anfangszeit gar kein Rechtsruck vorhanden war.
Ich habe nie geschrieben das am Anfang kein Rechtsruck vorhanden war, der Rechtsruck wurde am Anfang nur nicht öffentlich gezeigt, ich habe eigentlich gedacht das PEGIDA klüger ist und länger durch hält bis die Maske fällt.

Onkelhitman schrieb:
Und diese wiederholenden Anschuldigungen, gepaart mit der "na wenn sie nix sagen, legen wir denen einfach was in den Mund", hat dann auch dazu geführt, das Problem gar nicht mehr anzugehen.
Da gibt es nichts anzugehen, den rechtsextremen Haufen ignorieren bis er sich totläuft ist das beste was man machen kann, und wer sich in schweigen hüllt ist wie gesagt selber schuld wen über ihn spekuliert wird.

Onkelhitman schrieb:
Dennoch wurde er von der Politik und den Medien propagiert.
Wie wir sehen zurecht, es stimmt doch.

Onkelhitman schrieb:
Ferner sind wir uns ja einig, dass HEUTE keiner mehr da rumlaufen kann und gleichzeitig sagen: "Ich bin nicht rechts.", genauso, wie das keiner behaupten kann, der bei der NPD mitmacht.
Dann sind wir ja doch meiner Meinung, sehr gut.
Ich hoffe wir sind uns auch irgendwann mal darüber einig das es keinen Sinn macht über die liebe PEGIDA aus der Anfangszeit zu reden, nur das heute ist aktuell und interessant, was früher war ist weg und vorbei.

Grüße Tomi
 
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Noch einmal in aller Ruhe, meine Aussage war folgende:
Und dennoch, die Deutschen wählen immer noch die Falschen, anstatt das Wagnis einzugehen einmal eine völlig andere Richtung einzuschlagen. Sie sind noch nicht aufgerüttelt genug. Von WEM auch? Wer sollte das machen? Die Piratenpartei? Die Linke? Die AfD? Man gucke sich die Medien an, und was mit denen passiert ist. Was ist mit Pegida passiert? Und jetzt wieder zu der Frage, was soll der Bürger tun? Demonstrieren? Das hilft NULL. Macht kann man nicht mit keiner Macht begegnen.

Aus diesem Kontext ziehst du nun meine Frage heraus: "Was ist mit Pegida passiert?" Du setzt das mit dem jetzigen Zustand von Pegida gleich, was aber aus meinem Beispiel gar nicht hervorgehen sollte. Wie schon einmal geschrieben: "Man gucke sich die Medien an, und was mit DENEN passiert ist" (mit der AfD zu Anfang , mit den Piraten zu Anfang, und eben mit der Pegida zu Anfang). Ich mag mir hier daher noch gerne vorwerfen, dass ich nicht genau genug geschrieben habe: "zu Anfang". Ich denke aber, dass man das durchaus an den Parallelen erkennen KANN. Sofern man das denn möchte.

Ich hoffe wir sind uns auch irgendwann mal darüber einig das es keinen Sinn macht über die liebe PEGIDA am Anfang zu reden, nur das heute ist aktuell und interessant, was früher war ist weg und vorbei.
Damit trittst du die Diskussion um die "Möglichkeit des Volkes" in den Mülleimer. Immer wenn einer eine Idee hat, und mag sie auf den ersten Blick noch so klein sein, kann gar nichts großes entstehen, wenn man sie von vorne herein verteufelt. Hätte man sich um die ganzen Probleme gekümmert, wäre Pegida schon viel früher aufgelöst gewesen. Versuche eine Partei zu gründen. Es wird dir, völlig egal wie ausgeklügelt deine Vorschläge sein mögen, nicht gelingen. Nicht, weil deine Ideen schlecht wären, sondern weil du als Person schlecht gemacht wirst, weil deine Partei nicht zu jedem Thema etwas zu sagen hat. Weil du nicht zu allem deinen Senf abgibst, oder halt noch ab und zu deine Meinung sagst, für dich, und nicht als Partei. Das ist dein Untergang. So wie du eben geschrieben hast: "Die haben sich selber kaputt gemacht." Wenn da ein kleiner Furz was sagt, was Quark ist, wirds aufgebauscht und kommt in jede Klatschpresse. Wenn Frau Merkel sowas sagt, ist das ja schon völlig normal. Die sagt ja immer Unsinn, und daher braucht man das auch nicht drucken. Und macht aber damit Stimmung und Meinungsmache. Wenn du das als "Vergangenheit ist immer alles besser" abtust, dann werden wir uns da nicht einig. Weil es nicht nur vergangen bleibt sondern auch zukünftig genau so weiter gemacht wird. Eine neue Partei entsteht: Mundtot machen. Denunzieren. Lächerlich machen. Klein und machtlos sind sie am besten. Dann können sie sich gegenseitig demontieren, während die großen Parteien weiter machen wie bisher und sich totlachen.
 
Hallo

Noch einmal in aller Ruhe, deine Aussage war folgende:
Onkelhitman schrieb:
Die Unterstellung, dass bei Pegida NUR Rechtsextreme rumlaufen stimmt nicht, weil wie du schreibst, die nicht-rechtsextremen Mitläufer weg sind.
Die Aussage "Das bei PEGIDA nur rechtsextreme rumlaufen stimmt nicht" beschreibt die Gegenwart und ist falsch, weil in der Gegenwart laufen bei PEGIDA nur noch rechtsextreme mit.
Wenn du die Vergangenheit meintest dann hättest du schreiben sollen "Das bei PEGIDA früher nur rechtsextreme rumgelaufen sind stimmt nicht", da hätte ich dir sogar Recht gegeben.
Außerdem widerspricht sich deine Aussage, was bleibt denn noch über wenn die nicht rechtsextremen weg sind ? Richtig die rechtsextremen.

Onkelhitman schrieb:
Damit trittst du die Diskussion um die "Möglichkeit des Volkes" in den Mülleimer.
In Bezug auf PEGIDA ja absolut richtig, ich bin auch immer noch der Meinung das ein paar tausend Männeken nicht das Volk sind.
Da würden wir ja mehr Säufer und Kiffer für eine Pro Rausch Demo zusammen bekommen, soll dann saufen und kiffen zur bürgerlichen Pflicht werden ?
Man muss sich doch nicht jeden Mist und Unsinn von jeder Minderheit anhören.
Die Mehrheit wählt seit Jahrzehnten die Politik die seit Jahrzehnten absolut gleich handelt, also was meint die kleine Minderheit erreichen zu können ? Ob es einem gefällt oder nicht aber in der Demokratie bestimmt die Mehrheit.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
In Bezug auf PEGIDA ja absolut richtig, ich bin auch immer noch der Meinung das ein paar tausend Männeken nicht das Volk sind.
Da würden wir ja mehr Säufer und Kiffer für eine Pro Rausch Demo zusammen bekommen, soll dann saufen und kiffen zur bürgerlichen Pflicht werden ?
Dreh's um. Es gibt ein paar Menschen, die einen Haufen an Macht in Deutschland besitzen, und deren Macht immer weiter vergrößert wird. Die SIND das Volk. Die anderen 80 Millionen scheinbar nicht?

Man muss sich doch nicht jeden Mist und Unsinn von jeder Minderheit anhören.
Anhören: Warum nicht? Handeln: Nur wenn Bedarf herrscht.

Die Mehrheit wählt seit Jahrzehnten die Politik die seit Jahrzehnten absolut gleich handelt, also was meint die kleine Minderheit erreichen zu können ? Ob es einem gefällt oder nicht aber in der Demokratie bestimmt die Mehrheit.
Die Mehrheit entscheidet sich für Pest und Cholera, nicht weil sie nicht die Möglichkeit hätte, anders zu wählen. Sie wählen aber lieber die bekannten Übel als eines, das sie noch nicht kennen.

Sie werden aber eine Minderheit bleiben, wenn sich eine neue kleine Minderheit zu einer Vereinigung, zu einer Partei formiert, diese aber immer wieder denunziert wird. Daher ist dieses simple: "Na die Leute können doch wählen, und wenns keine Partei gibt, die sie vertritt, einfach eine gründen" schon nicht möglich. Damit beschränkt man aber die Demokratie. Ok, es muss ja keiner auf die vorhandenen Parteien/Politiker/Medien hören. Wenn das wirklich gemacht würde, würden wir andere Parteien an der Macht haben. Ob zu Gunsten oder Schlechten, kann man drüber streiten. Das sind aber viele hätte/wäre/wenn. Es bleibt dann aber dabei, dass es eben nicht so einfach ist, etwas aufzustellen, was gegen vorhandene Machtgefüge wie Parteien anstinken kann.
 
Onkelhitman schrieb:
@ Arakash

Aber genau das pranger ich an. Anstatt die Macht zu verteilen, holt sich jede Partei ihre "Experten" die dann die ganze Zeit nur dampf plaudern, zu jedem Thema ihren Senf loslassen, aber nichts sagen. Kein Inhalt, keine Auseinandersetzung mit dem Thema. Sie MÜSSEN ja zu allem eine Antwort haben, immerhin sollen sie als Partei dann das GESAMTE THEMENGEBIET der BRD eingrenzen.


Das ist doch noch viel simpler. Ich habe ein Thema: Renten. Jetzt gibt es verschiedene Parteien, welche verschiedene Meinungen dazu haben. Die teilen sie mit. Beispiel: CDU will Renten privat von jedem erwirtschaften lassen. Die Linke will Einheitsrenten. Jetzt wird die Linke von der Mehrheit beim Thema: Renten gewäht. Nun sind alle Parteien verpflichtet, beim Thema "Renten", sofern sie bei dem Thema aufgestellt sind, die Meinung des VOLKES zu vertreten. Sie müssen also mit der Linken zusammenarbeiten und ein Konzept zur Erreichung der Einheitsrenten ausarbeiten, auch wenn sie einen ganz anderen Standpunkt haben. Denn es geht nicht um die Macht der Parteien, es geht um die Macht der Menschen.


Du hast hier nur die Wahl der Partei, du wählst aber kein bisschen des Parteienprogramms, sondern einzig und allein, wer über dich und alle anderen im Land entscheidet. Und derjenige schert sich einen Kehrricht, was er gestern gesagt hat. In meinem Fall ist er VERPFLICHTET, nach seinen eigenen Aussagen zu handeln, und alle müssen mitziehen.


Also gut, angenommen Dein Konzept wird gemacht. Ich kann direkt den wählen der z.B. Dein Beispiel Einheitsrente durchzieht. Jetzt muss ich, um den Richtigen zu wählen, auch wissen und verstehen wie die das denn erreichen und finanzieren wollen. Muss mich also in die Materie selbst eingraben und da das kaum möglich ist (zumindest für Otto Normalbürger) dann doch wieder den blumigen Formulierungen der Partei glauben. Denn ich kann auch sagen "Ferraris für alle" um gewählt zu werden, hätte aber keinen Schimmer wie ich das finanzieren soll.
Klar ist es bisher auch schon nötig mich mit den Themen genauer zu befassen bevor ich wähle, aber egal welches Konzept, am Ende sind es wieder die besten Wahlwerbungen, die die Masse allgemein (oder nach deiner Methode zu speziellen Fragen) zum Kreuzmachen bei A oder B bewegen.

Ein weiteres Problem wird bei deinem Konzept sein, dass sich dann alle die Rosinen rauspicken und die Themen einfach weglassen, die derzeit nicht zu lösen sind. Rente, Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Familie etc. Wer will sich daran denn dann noch die Finger verbrennen, wenn er nicht mehr muss?
 
@Arakash,

Deine Argumentation ist mir nicht verständlich, weil du damit noch den Status Quo rechtfertigst, die Grossen ändern auch nichts, sie erhalten den Jetztzustand, einzig und alleine die Macht.
Was ändern die denn? Ein Mindestlohn von 8,50, mit dem man auch nur überleben kann? NSA Affären, Hartz 4, Rentensenkungen, keine Bankenregulierung, langsame Verarmung der Mittelschicht.
Also lies dir doch mal die Wahlprogramme der Parteien durch und überlege, wer dem was du vertrittst am nähesten kommt.
 
Habe nie behauptet, dass die jetzige Lösung besser ist als alles andere. Nur sind die Vorschläge, die bisher kommen auch nicht besser, oder nicht durchführbar.

Ich sage nur, dass es besser ist wenn einige wenige Parteien Entscheidungen fällen können (ob sie richtig sind ist ja mal dahingestellt), als wenn viele kleine Parteien unterschiedliche Meinungen vertreten und es im Endeffekt schon an den Koalitionsverhandlungen zu Beginn scheitert. Haben doch einige Beispiele in der Nachbarschaft, deren Kleinparteiengezänk zu gar nichts führt.

Wir HÄTTEN wenigstens die Chance, dass eine der großen Parteien mal was entscheidet und es dann auch gemacht wird.

Ich könnte mich schon mit Onklehitmans Idee anfreunden, funktioniert nur nicht aus den von mir genannten Gründen.
 
Ich kann direkt den wählen der z.B. Dein Beispiel Einheitsrente durchzieht. Jetzt muss ich, um den Richtigen zu wählen, auch wissen und verstehen wie die das denn erreichen und finanzieren wollen. Muss mich also in die Materie selbst eingraben und da das kaum möglich ist (zumindest für Otto Normalbürger) dann doch wieder den blumigen Formulierungen der Partei glauben.
Stopp, das machst du ja jetzt auch schon. Also kein Nachteil bisher.

Denn ich kann auch sagen "Ferraris für alle" um gewählt zu werden, hätte aber keinen Schimmer wie ich das finanzieren soll.
Klar ist es bisher auch schon nötig mich mit den Themen genauer zu befassen bevor ich wähle, aber egal welches Konzept, am Ende sind es wieder die besten Wahlwerbungen, die die Masse allgemein (oder nach deiner Methode zu speziellen Fragen) zum Kreuzmachen bei A oder B bewegen.
Das ist richtig. Wie sollte ich auch in ein paar Sätzen zusammenfassen, wie man es im Detail besser machen soll? Die Abwägbarkeit und Finanzierung müsste ja schon vorher stattgefunden haben. Es wird doch keine Partei sagen: Ferraris für alle ; wenn noch nicht ausgearbeitet ist, wie das funktionieren soll. Mal von dem Beispiel abgesehen, ich bezweifel, ob dieses Thema ein Thema wären, welches für einen Wahlkampf oben stehen würde. Ich denke da schon eher an ges. Sozialversicherung, Steuern, Wirtschaft, Umwelt, Energie etc. etc. Aber wie du schreibst, man müsste die Parteien auch dafür dranbekommen, wenn sie etwas versprechen, was nicht haltbar ist.

Ein weiteres Problem wird bei deinem Konzept sein, dass sich dann alle die Rosinen rauspicken und die Themen einfach weglassen, die derzeit nicht zu lösen sind. Rente, Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Familie etc. Wer will sich daran denn dann noch die Finger verbrennen, wenn er nicht mehr muss?
Die von dir gezeigten Probleme werden wohl mit Sicherheit von Parteien angegangen. Man bedenke: Eine Partei muss nun nicht mehr für 50 Themen (aus der Luft gegriffene Zahl) Leute aufstellen, auch gar nicht erst so groß sein, sondern kann sich auf spezielle Punkte konzentrieren. Somit ist es möglich, dass das, was die "Großen" weglassen, dann von kleinen Parteien angegangen wird. Und das viel effizienter. Auch muss natürlich die Partei finanziert werden. Kleine Parteien, die auf einmal 1/50 des Kuchens bekommen, haben einen enormen Anreiz. Und die etablierten Parteien werden natürlich versuchen mitzumachen. Mehr Geld, mehr Macht.

Und solange dann alle zusammen für das Volk arbeiten, ist ja auch alles ok. Es könnte von mir aus auch heute schon die CDU nur Politik für das Volk machen. Dann wähl auch ich CDU. Mir fällt aber keine einzige Partei ein, bei der ich mir sicher sein könnte, dass sie das macht, wie versprochen. In meinem Fall wäre hingegen die PFLICHT, das zu tun, mit allen Parteien zusammen. Wenn nicht, über Strafen kann man da nachdenken. Immerhin werden die ja bezahlt um einen Dienst am Volke zu leisten. Wollen die uns aber veräppeln....

Du hast halt Angst, dass das Konzept nicht funktioniert. Aber denken wir doch einfach weiter. Welchen NACHTEIL hätte das von mir vorgeschlagene denn? Wenn du meinst, die Großen Parteien locken weiterhin. Die Leute würden weiterhin die großen Parteien wählen. Hätte sich doch nichts geändert oder? Der Unterschied ist aber, dass sie jetzt viel mehr Wahlmöglichkeiten haben. Vielleicht passt den meisten Leuten die Fahrt in den Abgrund. Und vielleicht würden beim Thema Renten die Rentner anders denken als die Pensionisten. ;) Selbst die minimalsten Veränderungen wären besser als die heutige Stagnation.
 
Ich möchte mal fern ab von eurer Diskussion meine persönliche Meinung kund tun.

Meine persönliche Meinung zu PEGIDA ist, dass es sich um eine Ansammlung von Idioten handelt. Ich komme aus den Norden von Brandenburg. Bei uns ist es eigentlich bekannt, dass es in Sachsen-Anhalt, Sachsen sowie auch in Thüringen einen harten rechtsextremen Kern gibt. Deshalb hat es uns nicht sehr verwundert, dass gerade dort PEGIDA entstanden ist. Wir haben hier alle keinerlei Verständnis dafür und sehen diese Menschen als "dümmliche Sachsen" die jahrelang in Abgeschiedenheit gelebt haben und jetzt - in der Freiheit lebend - Angst vor dieser haben.

Wir haben schon vor PEGIDA eine Reise nach Dresden gebucht. Ich wollte dort eigentlich nicht mehr hin, seit dem es PEGIDA gibt, aber irgendwie sind wir dann doch gefahren. Das war eine gute Entscheidung. So haben wir das wahre Desden kennengelernt.

Alternativ - Intellektuell - Kreativ - Bunt - Multikulturell - teilweise extrem links gerichtet - gegen PEGIDA.


Wir haben mit mehreren Dresdnern (Unternehmer, Künstler, Studenten) über PEGIDA gesprochen. Das Ergebnis ist eigentlich, dass PEGIDA nicht Dresden ist. Dort ist man der Meinung, dass die PEGIDA Menschen aus den entferntesten Winkeln dort hin gekutscht hat. Dazu gibt es auch eine Rechnung. Man schätzt den rechtsextremen Kern in Dresden auf 2 bis 3%. Das macht bei 100000 Einwohnern maximal 3000 Rechte. Die kommen alle aus den Randgebieten von Dresden. Der Stadtkern und die Neustadt sind Nazifrei (davon konnte ich mich überzeugen). So müssen in den Hochzeiten von PEGIDA theoretisch 90% (27000 Menschen) von außerhalb kommen.

Die Dresdener die wir getroffen haben, haben eine extreme Wut auf diese Menschen, die den Ruf der Stadt auf Ewig befleckt haben. Die von irgendwo herkommen und mit Dresden überhaupt nichts zu tun haben.

Neben den ganzen Sehenswürdigkeiten ist Dresden so cool und offen. Die Neustadt ist so kreativ und bunt. Der ganze Kiez ist ein einziges extrem linksgerichtetes Gesamtkunstwerk.

Meine Sicht auf Dresden hat sich extrem geändert. Ich bin froh das wir dort hingefahren sind, und das es dort keine PEGIDA gibt.



#NOPEGIDA
Refugees Welcome
Kein Zutritt für PEGIDA

...das ist Dresden! Leider kommt das in Medien nicht so rüber.
 
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Aber bluntman, ist es nicht ein bisschen zu einfach, komplett PEGIDA als rechte Spinner abzustempeln?
 
Das ist genauso einfach, wie man man behauptet, alle Pegida-Kritiker seien Mitglieder der Antifa und demzufolge radikale und gewaltbereite Linke. Was übrigens eher zutrifft, als die Behauptung, alle Pegidas kämen aus dem (extremen) rechten Lager.

Die Wahrheit liegt IMHO wie immer dazwischen. Die Pegida-Sympathisanten rekrutieren sich aus allen gesellschaftlichen und politischen Lagern. Die Bewegung selbst wird wie auch die Antifa von diversen Strömungen und politischen Gruppierungen für bestimmte Zwecke missbraucht. Die Unterwanderung durch rechte Gruppierungen darf in Hinblick auf die Zweckentfremdung der V-Männer des VS durchaus als teilweise gezielt und gewollt angesehen werden, um sie als Feinde der Gesellschaft und des Mainstream darstellen zu können.
 
Oh je, also wenn wir jetzt anfangen rechts und linksradikale in einen Topf zu werfen, dann wird es echt kritisch.
Das ist nämlich mal ein gewaltiger Unterschied, den ich schon hundertmal hier begründet habe.
 
pr1meONE schrieb:
Aber bluntman, ist es nicht ein bisschen zu einfach, komplett PEGIDA als rechte Spinner abzustempeln?

Nach allem, was rund um PEGIDA geschehen ist und nach dem (weiteren) Rechtsruck der Bewegung unter dem alten neuen Anführer Bachmann fällt es wirklich schwer anzunehmen, dass die die Leute, die PEGIDA jetzt noch hinterher rennen, keine "rechten Spinner" sind. Seit dem Zerfall der Führungsgruppe hat sich PEGIDA doch selbst und voller Stolz noch weiter rechts positioniert, aber wir sollen weiterhin glauben, dass sich die Bewegung auch jetzt noch überwiegend aus "besorgten Bürgern" zusammen setzt und nur punktuell rechtsextrem unterwandert ist? Also bitte!
 
Godde schrieb:
Oh je, also wenn wir jetzt anfangen rechts und linksradikale in einen Topf zu werfen, dann wird es echt kritisch.

Bei radikalen Gruppen ist so gut wie immer auch Gewalt im Spiel, und Gewalt ist immer schlecht egal ob sie nun von rechts oder links kommt. Jede Form von Gewalt gehört geächtet, egal von welcher Seite sie nun kommt.

Das entscheidende Wort ist dabei "Radikal", es macht einen großen Unterschied ob jemand rechter oder rechtsradikaler Gesinnung ist. Das gleiche gilt natürlich auch bei linker bzw. linksradikaler Gesinnung. Ob nun jemand rechts oder links gesinnt ist stellt kein Problem dar, problematisch wird es erst wenn sich dabei radikale Tendenzen zeigen.

Ein Problem in Deutschland ist aber das vielfach rechts automatisch auf rechtsradikal hochgestuft wird, während linksradikal auf links herabgestuft wird.
 
Ich schätze dass durch die fast gleichgeschaltete Medienberichterstattung, in der die Medien praktisch völlig unkritisch jeden neuen Afrika-Flüchtling bejubeln und in niemand mehr kritisch hinterfragt was grenzenlose und ungehemmte Zuwanderung für uns letzendlich bedeutet, viele Menschen sich nicht mehr trauen ihre Sorgen diesbezüglich zu artikulieren. Zudem haben sie an Pegida gesehen dass sie, sollten sie es wagen eine andere Meinung als die von den Medien vorgegebene zu haben, in eben diesen öffentlich als Nazis diffamiert und verleumdet werden. Auch gerne unter Zuhilfenahme von erfundenen Zitaten oder Undercover-Journalisten die provokante Nazi-Sprüche in Kameras sprechen um den Berichterstattung auf der vorgegbenen Linie zu halten.

Auch wenn die Medien-Macher und Journalisten jubeln weil sie erfolgreich andere Meinungen als ihre eigenen unterdrückt haben, wundert es mich dass es eben den Medien-Machern völlig egal zu sein scheint, dass es Teile in der Bevölkerung gibt, die zwar nicht mehr laut sagen was sie denken, aber deren Meinung sich nicht geändert hat. Ja die sich durch die Medienberichterstattung sogar noch weiter radikalisiert haben in ihren Ansichten. Dies scheint allen verantwortlichen Medien-Machern und Politikern egal zu sein, aber ich persönlich schätze, dass solch eine unterschwellige Wut sich irgendwann wieder Bahn brechen wird.

Und das nur weil Medien-Macher und Presse eine offene und ehrliche Diskussion ablehnen und nur noch daran interessiert zu sein scheinen, ihre eigene Meinung als einzig zuläßige dar zu stellen.
 
@Acrylium,

Ich finde du machst es dir ziemlich einfach. Zudem scheint es nicht, dass gerade die Medien vor noch einiger Zeit pro Flüchtlinge waren. Mit einfach machen meine ich, dass wir für unsere Verantwortung einstehen müssen dh wenn wir Armut produzieren müssen wir uns auch darum kümmern. Natürlich kann man auch deine Gedanken oder die "Unausgeprochenen" als gültiges Verfahren nehmen, dann kommen wir aber wieder zurück zur Barbarei. Ich finde es immer lustig wie isoliert manche denken, als wären wir Deutsche auf einem hohen Berg und hätten mit all diesen Dingen nichts zu tun. Es muss unererträglich schlimm sein die Wahrheit vor Augen zu haben.
Was würdest du denn gegen die Flüchtlingsströme tun?
 
Ob wir hier in Europa für das Elend in Afrika verantwortlich sind ist nicht so unzweifelhaft wie es gern dargestellt wird. Da gibt es Argumente dafür als auch dagegen.

Was ich gegen das Sterben im Mittelmeer machen würde? Ich würde es beenden, komplett. Und zwar indem ich alle Flüchtlinge zwar retten, dann aber zurück nach Afrika schleppen würde. Wenn die afrikanischen Staaten sich weigern ihre Leute auf zu nehmen, dann können die Flüchtlinge auch gern wieder auf dem offenen Meer ausgesetzt werden. Eine Woche nachdem sich diese Praxis bei den Flüchtlingen herum spricht, endet das Sterben. In den ersten Tagen sterben hunderte, ja. Danach aber niemand mehr. So wie es jetzt läuft sterben auch Hunderte und sogar noch mehr, nur eben auf längere Zeiträume verteilt. Und das verkaufen die selbst erklärten Humanisten als menschliche Lösung den europäischen Werten entsprechend. Da wird mir übel bei soviel Zynismus und Ignoranz.

Das was wir jetzt machen ist eine unsägliche Zwischenlösung die immer noch viele Tote hervorbringt nur weil manche Menschen die Augen vor der schmerzhaften Wahrheit zukneifen und Gedanken nicht zu Ende denken wollen. So geht es nicht weiter.

Natürlich ist meine Lösung nicht einfach. Sie fällt vorallem nicht leicht. Opfere jetzt Hunderte um später Millionen zu retten. Das darf auch nicht leicht fallen. Doch mittel- und langfristig ist es meiner Ansicht nach die einzige Lösung welche das Sterben beendet. Und nur weil einem diese Lösung nicht gefällt, gibt es nicht automatisch eine andere. Die Realität ist kein Videspiel in dem es immer eine "gute" Lösung geben muss.

Und um zurück zum Thema zu kommen: Die Bevölkerung ist nicht blöd. Vielen ist mehr oder weniger klar dass wir nicht ganz Afrika bei uns aufnehmen können. Da die Medien und Politiker aber diese offensichtliche Tatsache krampfhaft ignorieren und jede Diskussion darüber unterdrücken, werden Gruppen wie Pegida zukünftig weiter Zulauf finden.

Ich ganz persönlich finde das unsäglich traurig, da die europäische Idee durch unsere Politiker und Medien auf diesem Wege zu Grabe getragen wird indem sie die Zustimmung im einfachen Volk zu Europa immer weiter reduzieren.
 
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