Cool Master
Fleet Admiral
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Torch schrieb:Somit ist der Preis entscheidend.
Seh ich nicht so. Es kommt auch auf Support und Garantie an. Und für eine gute Garantie gebe ich auch gerne ein paar € mehr aus.
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Torch schrieb:Somit ist der Preis entscheidend.
Falsch, Plextor SSDs haben mit den alten optischen Laufwerken nichts außer dem Namen gemein. LiteOn hat sich die Marken Plextor von der Shinano Kenshi Co.,Ltd. für SSDs lizenziert, das steht auch auf der Homepage:Cool Master schrieb:Plextor is halt noch nen neuer Hersteller zumindest wenn es um SSDs geht.
LiteOn ist schon lange mit SSDs auf dem Markt und wohl der einzige SSD Hersteller ohen eigenen NAND Fertigung der ein bedeutendes OEM Geschäft hat. Da werden dann aber die SSDs unter dem eigenen Markennamen verkauft, u.a. an Dell.
Aber in welchen Mengen? Das sind doch bei den alten Teile mehr oder weniger nur Restposten, die da noch irgendwo angeboten werden und da die weder vom Preis noch von der Leistung her mithalten können, kaufen die nur völlig ahnungslose Kunden oder solche, die so eine hatten und diese nun unbedingt durch das gleiche Modell (ggf. mit mehr Kapazität oder weil die erste kaputt ist) ersetzen wollen.DDD schrieb:Trotzdem verkauft sich ja der Rest auch irgendwie, irgendwo...
250MB/s sind für einen Sandforce bei nicht komprimierbaren Daten allenfalls im Neuzustand zu überbieten und der hält nicht lange an. Aber dann hat er auch nicht die ersten 3GB schneller geschrieben und das ist ja gerade der Witz an der Evo und macht in der Praxis den unterschied, denn man schreibt eben sehr, sehr selten unterbrechungsfrei über 3GB die auch noch mit der hohen Geschwindigkeit geliefert werden.Torch schrieb:So sieht's aus. Und wenn der "SLC-Puffer" der 840 Evo (3GB bei 120/250GB) vollgelaufen ist, bricht die sequ. Schreibrate von über 400 MByte/s (Evo 120GB) auf etwas über 100 MByte/s bzw. von über 500 MByte/s (Evo 250GB) auf ca. 250 MByte/s ein. Womit dann ältere SSDs beispielsweise mit Sandforce-Controller (auch bei nicht-komprimierbaren Daten) locker mithalten.
Geiz ist nicht immer geil, gerade wenn die Evo verfügbar und auf dem Preisniveau der 840 angekommen ist, dann wird die als eine der in der Praxis schnellsten SSDs auch noch eine der günstigsten sein und dafür ein paar Euro mehr auszugeben sollte es einem wert sein. Nach Deiner Argumentation kann man auch noch diese uralte SanDisk mit den miesen IOPS nehmen, die noch mal 5 € günstiger ist. Dazu kommt die bekannt gute Zuverlässigkeit der Samsung und wenn man eine Garantiefall hat, so sind damit neben Ärger immer auch Kosten verbunden. Nur die wenigsten können die SSD schließlich beim Händler im die Ecke wirklich günstig einkaufen und brauchen sie dann nicht einzuschicken. Der versicherte Versand meiner Vertex2 nach Holland hat auch über 10€ gekostet.Torch schrieb:Somit ist der Preis entscheidend. Und hier bietet SanDisk vor allem mit der Ultra Plus gerade das beste Gesamtpaket, auch wenn es im Vergleich zur 840 oder zur 840 Evo nur um ein paar Euro geht.
So ist und deswegen hat Samsung ja auch einen festen NAND Bereich als TurboCache verwendet, während andere da immer wechselnde nehmen und dann eben sehr lange für die Erholung brauchen.meckswell schrieb:Der Turbo Cache der EVO erholt sich sehr schnell wieder, wie der Test auf Tomshardware sehr schön zeigt. Mit der Firmwareoptimierung ist die EVO ne richtig gute SSD geworden.
Wobei man auch nicht vergessen sollte, dass der Turbocache schon wieder zur Verfügung steht, wenn nur ein Teil von ihm schon geleert wurde, dann aber natürlich nicht im vollen Umfang. Wer also alle paar Sekunden nur ein paar 100MB schreibt und wieder Pause macht, dem steht vermutlich immer noch die ganze Zeit der Turbocache zur Verfügung. Das ist ja ein viel realistischeres Szenario als die synth. Benchmarks, die eben die Zugriffe bei verschiedenen Anwendungen alle direkt hintereinander ausführen. Aber selbst bei solche wie dem PCMark Vantage reicht die Zeit zwischen den Schreibvorgängen offenbar noch um den TurboCache immer wieder nutzen zu können, sonst wäre die Evo kaum vor der 840 Pro gelandet.meckswell schrieb:Die Erholungszeit für den Turbocache der EVO beträgt bei der 250GB nur ca. 20 sec.
So ist es, denn selbst eine normale 840 120GB schreibt schneller, als Daten etwa von einem Gigabit Netzwerk oder den meisten HDDs geliefert werden können.Torch schrieb:Die Evo sieht ja auch sehr gut aus, keine Frage. Otto-Normal-User wird den Cache wohl eh so gut wie nie vollschreiben. Aber Otto-Normal-User, der die SSD als Systemlaufwerk einsetzt, sind die sequ. Schreibraten auch ziemlich egal
Für die ist die Evo aber auch nicht gedacht! Die sollten schon zur Pro greifen, die solch hohen seq. Schreibraten auch wirklich über viel GB halten kann.Torch schrieb:Für mein Verständnis sind solch hohe sequ. Schreibraten halt für erfahrene Anwender, für Poweruser interessant, die halt in irgendeiner Weise produktiv mit der SSD arbeiten und auch wirklich von hohen sequ. Transferraten profitieren können
Wer keine Unterschiede bemerkt, der kann auch bei einer HDD bleiben.Torch schrieb:Nur in seiner jetzigen Entwicklungsform bringt es m.M.n. noch nicht so viel: Der Durchschnittsuser bemerkt von etwas mehr Performance ohnehin nichts,
Weder die Evo noch die Ultra Plus richten sich an solche Power-User, denn dafür hat SanDisk die Extreme II im Programm und Samsung eben die 840 Pro. Der Vergleich der Budget- mit den Powerversionen ist immer problematisch. Die Ultra Plus steckt in einer kleinen Nische, denn sie ist die Budget-SSD mit der besten seq. Schreibrate. Wer eine hohe seq. Schreibrate über viele GB für wenig Geld sucht, für den ist sie die besten Wahl.Torch schrieb:für den Poweruser sehe ich oben genannte Einschränkung, wodurch ich in dem Fall überlegen würde, nicht doch eine 840 Pro oder eine SanDisk Ultra Plus zu nehmen, die sequ. Write auch konstant halten können.
Cool Master schrieb:Seh ich nicht so. Es kommt auch auf Support und Garantie an.
Holt schrieb:250MB/s sind für einen Sandforce bei nicht komprimierbaren Daten allenfalls im Neuzustand zu überbieten und der hält nicht lange an. Aber dann hat er auch nicht die ersten 3GB schneller geschrieben und das ist ja gerade der Witz an der Evo und macht in der Praxis den unterschied, denn man schreibt eben sehr, sehr selten unterbrechungsfrei über 3GB die auch noch mit der hohen Geschwindigkeit geliefert werden.
Holt schrieb:Geiz ist nicht immer geil, gerade wenn die Evo verfügbar und auf dem Preisniveau der 840 angekommen ist, dann wird die als eine der in der Praxis schnellsten SSDs auch noch eine der günstigsten sein und dafür ein paar Euro mehr auszugeben sollte es einem wert sein. Nach Deiner Argumentation kann man auch noch diese uralte SanDisk mit den miesen IOPS nehmen, die noch mal 5 € günstiger ist.
Doch, die 840 Evo 120GB Evo schafft auch dann noch mit 140MB/s mehr, wenn der Turbocache voll ist (Quelle):Torch schrieb:Meine S511 120GB ist von anfänglich 160 MB/s auf jetzt 120 MB/s eingeknickt (@ SATA 3 Gb/s; AS-SSD). Das ist nicht weniger als die Evo 120GB ohne SLC-Cache schafft...
Irgendwo ja, in der Mitte aber nur sehr selten. Mache mal den Kompression-Benchmark (unter Werkzeug) und Du wirst etwa so eine Linie bekommen (im Neuzustand):Torch schrieb:Davon ab sollte doch bekannt sein, dass die reale sequ. Schreibrate von SF-SSDs irgendwo in der Mitte zw. ATTO und AS-SSD liegt.
Was Intel da auch immer meint, Du kannst ja mal den Hex-Wert von E9 durch den von EA vergleichen, dann weißt Du was bei Dir ins NAND geschrieben wurde (E9) und wieviel vom Host (EA) geschrieben wurde. Normal ist das etwa 0.8 (Sandforce hat anfangs behauptet, es würden nie mehr als 0.5 werden), also wurden 80% der von Host geschrieben Daten auch ins NAND geschrieben. Du kannst aber auch mal ein Programmverzeichnis mit WinZIP komprimieren und prüfen, ob Intels Annahmen auch bei Dir zutreffen.Torch schrieb:Intel hat mal angegeben, dass im Alltag häufig vorkommende Daten bspw. vom BS, von E-Mail-Clients, Office-Programmen, Antivirus, Browser etc. pp. zu 60 bis 95% komprimierbar sind.
Das ist aber so falsch nicht, denn wenn Du mal den Kommpressionstest machst, dann wirst Du sehen, dass Du schon über 40% Komprimierbarkeit der Daten brauchst um den Abfall von 120MB/s auf die ursprünglichen 160MB/s auszugleichen und viel mehr als 50% sind halt selten.Torch schrieb:Da jetzt immer die zu praktisch 100% unkomprimierbaren Daten von AS-SSD als "tatsächliche" Leistung von SF hinzustellen, ist falsch.
Der Unterschied zwischen der "Verarschung" bei den Angaben der Schreibrate ist aber, dass Du die voller Schreibrate nur bei extrem komprimierbaren Daten erreichst, nur haben solche Daten gar keine Informationen mehr und daher kommen sie auch praktisch nicht vor. Bei so einem Turbocache bekommt man die beworbene Schreibrate aber immer für die ersten 3/6/9/12GB die geschrieben werden und dann braucht er halt eine kurze Pause von zwischen 20s und 52s, wie sie auch in der Realität oft vorkommt. Selbst wenn der Turbocache nicht komplett ins normale TLC geschrieben wurde, kann man den schon freigewordenen Platz schon wieder schnell beschreiben. Man bekommt mit der 840 Evo also die beworbene Schreibrate also bei praktisch jedem Schreibvorgang, Du bekommst die bei praktisch keiner Datei auf Deinem Rechner, denn selbst bei 80%, wie sie für logs typisch sind, bekommst Du noch lange nicht die beworbenen Transferraten (im Test waren es 330MB/s).Torch schrieb:Mich stört auch ein bißchen, dass sich alle immer furchtbar aufgeregt haben über die Kompression bei SF. "Die schafft in Wahrheit viel weniger", etc. pp., so hieß es dann immer. Nun haben wir einen anderen Kandidaten, und zwar von everybody's darling: Samsung. Auch diese SSD schafft ihre angegebene sequ. Transferrate nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Weil der Unterschied eben im Nutzen liegt, den die Technik bringt.Torch schrieb:Doch das stört niemanden, die meisten halten es nicht einmal für erwähnenswert, im Gegenteil, es wird nach Applaus geklatscht. Ist ja von Samsung.
Die maximal IOPS sind nur ein Teil der Random Performance und wirklich nicht der wichtigste. Viel wichtiger ist für den Heimanwender, wie die SSD sich bei kurzen Zugriffen und kleinen Queuedepth von 1 bis etwa 4 verhält. Da gibt es große Unterschiede, nur hat die Ultra Plus da eben das Handikap mit nur 4 Kanälen arbeiten zu müssen, denn schon bei sehr wenigen parallelen Zugriffe ist damit die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass zwei auf den gleichen Kanal gehen und bei 5 parallelen Zugriffen ist das sowieso immer so. Andere SSD mit 8 Kanälen haben einfach eine größere Chance, dass diese sich besser verteilen und damit skalieren die in dem Bereich besser. Bei 4k QD4 sollte fast die 4 fache Leserate wie bei QD1 erreicht werden und je dichter eine SSD dem kommt und umso höher der absolute Wert ist, umso besser. Was dann bei 32 oder 64 parallelen Zugriffen passiert, ist dagegen fast egal.Torch schrieb:Na ja, mit extrem hohen IOPS wollen wir jetzt nicht anfangen, da muss man auch immer bedenken, was ein durchschnittlicher Einzeluser da überhaupt an Workload erzeugt - nämlich so gut wie gar nichts.
Was Leute spüren, kann niemand vorhersagen, denn der eine bemerkt den Unterschied zwischen einer 840 Basic und einer Pro deutlich, der andere noch nicht mal den zwischen einer guten SSD und einer HDD. Ohne die Praxis des Lesers zu kennen, sollte man besser sagen, dass die Ultra Plus eine gute Wahl für alle ist, die für wenig Geld eine SSD mit einer hohen seq. Schreibrate auch über ein großen Datenvolumen wollen und dafür kleine Abstriche bei der Leseperformance etwa gegenüber der 840er in Kauf nehmen.Torch schrieb:Und "in der Praxis" wird wohl kaum jemand einen Unterschied spüren zw. einer 840 Evo und einer Ultra Plus.
Für die Evo spricht, dass sie in größeren Kapazitäten verfügbar ist und bei den kleinen Kapazitäten die sogar für einige GB die Schreibrate der Ultra Plus (290MB/s für 128GB, 445MB/s für 256GB) überbietet, lesend ist sie sowieso besser, denn bei 4k Lesend (QD1) schlägt sie sogar die 840 Pro.Torch schrieb:Wenn die SanDisk genauso teuer oder sogar günstiger ist, spricht für mich absolut nichts gegen die Ultra Plus. Und ich sehe auch kein schlagkräftiges Argument, dass nun unbedingt für die 840 Evo sprechen würde.
Volle Zustimmung, der Wettbewerb ist wichtig und gut, aber das kann nicht das Motiv für eine Empfehlung sein, zumal unsere Einfluss auf die Marktanteile sowieso nicht spürbar ist, da sollten wir uns keinen Illusionen hingeben.Torch schrieb:Ich freue mich jedenfalls sehr über SanDisks Entwicklung im Retail-SSD-Geschäft. Endlich mal ernstzunehmende Konkurrenz für Samsung im Low-Budget-Bereich. Und das kann für uns alle nur gut sein
Staubwedel schrieb:Was SF betrifft, früher war ich auch kein Fan davon. Aber seit den Updates die anfängliche Fehler beseitigt haben sind die SF für ziemlich alle Systeme zu empfehlen. Für besonders Schreibwütige sind sie allerdings nach wie vor nicht die 1. Wahl, denn die Schreibgeschwindigkeit bricht nach 1x vollschreiben ein und bleibt bis zum Secure Erase
Holt schrieb:Der Sandforce ist heute veraltet und es wäre schon lange Zeit gewesen, dass der Nachfolger kommt. Gerade SanDisk ist doch ein Beispiel für einen Hersteller, der von Sandforce auf Marvelll gewechselt ist und wird auch nicht das letzte bleiben.
Holt schrieb:Doch, die 840 Evo 120GB Evo schafft auch dann noch mit 140MB/s mehr, wenn der Turbocache voll ist (Quelle):
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Holt schrieb:Was Intel da auch immer meint, Du kannst ja mal den Hex-Wert von E9 durch den von EA vergleichen, dann weißt Du was bei Dir ins NAND geschrieben wurde (E9) und wieviel vom Host (EA) geschrieben wurde. Normal ist das etwa 0.8 (Sandforce hat anfangs behauptet, es würden nie mehr als 0.5 werden), also wurden 80% der von Host geschrieben Daten auch ins NAND geschrieben.