DaveStar schrieb:
[...]
1. Auch dieser aufwendige Schutz wird geknackt werden (und zwar innert relativ kurzer Zeit)
2. Für den 'Raubkopierer' spielt es keine Rolle, ob er sich ein Programm zur Umgehung eines aufwendigen oder eines simplen Kopierschutzes herunterlädt.
3. Das erstellen eines aufwendigen Kopierschutzes inkl. dem Betrieb der dazu benötigten Server kostet viel mehr Geld als ein simpler Kopierschutz.
4. Während 'Raubkopierer' vom aufwendigen Kopierschutz kaum tangiert werden, werden es die ehrlichen Kunden umso mehr. Diese sind verärgert und tendieren zum Boykott.
Du hast noch vergessen: 5. Je komplizierter und "unknackbarer" ein Schutz ist, desto mehr sehen die Cracker sich herausgefordert ihn zu knacken^^
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Ich kann mir nicht helfen aber die ganzen neuen Kopierschutzverfahren, vor allem die bei denen man sein Spiel an einen Account binden muss machen für mich eher den Eindruck das es NICHT um "Raubkopien" geht.
Die Entwickler / Publisher wissen sicher das sie den Kampf gegen illegale Kopien nicht gewinnen können, die sind nicht dumm. Sie wissen auch das der angebliche Verlust dadurch nicht so hoch ist wie sie selbst gerne sagen.
Statt dessen gibt es aber einen anderen Bereich den sie gerne unterbinden möchten, weil hier wirklich Verluste für sie entstehen. Nämlich der Privatverkauf von Spielen
Jemand der sich ein Spiel privat kauft will das Spiel legal und original haben, sonst würde derjenige es sich auch illegal besorgen. Somit wird derjenige sich das Spiel sicher auch im Laden kaufen wenn es gebraucht nicht mehr geht. Notfalls als verbilligte Version.
Was liegt also näher als den Privatverkauf so gut es geht zu verhindern und so die Leute dazu zu zwingen sich die Spiele neu zu kaufen? Das dadurch auch der Verleih in vielen Videotheken unterbunden wird ist nur ein weiter positiver Nebeneffekt (zum Glück gibt es aber Videotheken die solche Spiele dann halt inklusive Account verleihen^^)
Klar ist jeder Tag den ein Spiel nicht gecrackt werden kann auch ein Gewinn für die Entwickler weil ein paar Spieler sich das Spiel dann doch kaufen werden, aber ich denke das ist nur ein Nebeneffekt des ganzen. Vor allem da ja immer mehr Spiele schon vor Release illegal im Netz angeboten werden.
Ich denke es geht schon lange nicht mehr um illegale Kopien sondern hauptsächlich um den Privatverkauf der, im Gegensatz zu "Raubkopien", wirklich einen finanziellen Verlust ausmacht. Im Gegensatz zu illegalen Kopien ist der Privatverkauf, zum Glück, aber legal. Also kann man nicht öffentlich zugeben das man dies gern verhindern würde sondern schiebt halt die "Raubkopien" als Argument davor.
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Was Ubisoft angeht: Ganz ehrlich, ich gönne es ihnen. Ich hab mich auf Splinter Cell Conviction gefreut, es scheint ein SC zu sein das genau das ist was ich schon lange suche (die alten waren mir zu sehr auf schleichen ausgelegt) aber mit diesem Kopierschutz werde ich darauf verzichten (müssen). Eventuell kommen sie ja doch wieder von diesem ständig online Wahn wieder runter und benutzen wieder einen Kundenfreundlichen Kopierschutz bei dem die ehrlichen Käufer bevorzugt werden und nicht die illegalen Downloader. Auf das Internet angewiesen zu sein bei einem offline Spiel.... Ne danke.
Hatte das erst gestern bei der Just Cause 2 Demo als die Verbindung zu Steam (Ich hasse Steam, aber für Demos ist es mir egal) abgebrochen ist und Steam dauend in den Vordergund kam um mich von dieser
lebenswichtigen Tatsache zu unterrichten. Nur da konnte man trotzdem noch weiterspielen. Genervt hat es aber trotzdem das sich steam immer wieder zu Wort gemeldet hat. Musste dann Spiel beenden und Steam im Offline Modus starten um Ruhe zu haben. Wenn ich denke das ich bei Ubisoft dann nichtmal mehr spielen kann... Ne danke