speedyjoe schrieb:
1) nur in osteuropa wird gerüstet, aber nicht in westeuropa.
Ach ist das so?
Rüstet gerade Europa etwa nicht auf?
Schau dir mal die Militärausgaben der USA (die NATO Leader) an.
Die NATO drängt die EU doch auf ein neues Wettrüsten mit der Begründung Russland rüstet auf während man selbst abrüstet. Was auch zum Teil stimmt solange man die Budget (RUS vs. West) nicht gegenüberstellt gestellt (98 Mrd. vs. >1000 Mrd. wovon ~600 alleine USA beisteuern).
speedyjoe schrieb:
wo bleibt der propagandaeffekt im westen?
Werde nicht im Lettland bereits Flyer verteilt wie man sich im "Krieg" (gegen Russland) verhält?
Wird etwa keine neue Europaarmee gegründet? Hat Deutschland nicht weitere 100 Leos reaktivieren lassen usw. usw. usw.?
Das ist der Effekt.
speedyjoe schrieb:
2) die rüstung in osteuropa ist eine rekation auf die aktionen von russland.
Mag sein, aber absolut unbegründet.
Weder hat Russland Andeutungen gemacht die Balten zu überfallen noch bieten sie Russland einen Mehrwert noch könnte sich Russland zur Zeit einen weiteren Konflikt leisten, vor allem mit NATO. Reine Panikmacherei.
speedyjoe schrieb:
was ist also bedrohlich an einer eingreiftruppe, die ohnehin nur defensiven charakter hat und vor allem politisch dem osten den rücken stärkt?
Nichts und das wissen auch alle. Diese 5000 Mann könnten einen rus. Überfall nicht aufhalten.
Es geht einzig um die Tatsache dass diese Armee sich einzig gegen eine Partei richtet: Russland
Wer was anderes behauptet belügt sich selbst.
speedyjoe schrieb:
sich nur auf das buch von brzezinski zu stützen ist etwas gar dürftig. ein buch allein macht keine politik.
Es ist aber ein Wegweiser. Schließlich war Brzezinski naion. Sicherheitsberater der USA und nicht wenige Präsidenten im Amt begleitet.
Der Mann hat Ahnung von US Politik und hat die Ukraine Krise schon vor 25 Jahren beschrieben.
Auch dass sich Russland Richtung Asien wendet hat er damals schon erwähnt, genau wie mit der RUS-Iran Partnerschaft.
Ließ sein Buch, es wird dir die Augen öffnen.
speedyjoe schrieb:
man muss nicht einen keil schieben, um das auseinanderleben von russland und westen zu forcieren. die unterschiedlichen wertevorstellungen sind da ein schon plausiblerer grund, warum es zur entfremdung kommt.
Genau, nach dem wir (die EU) 25 Jahre lang engen Kontakt aufgebaut haben, Verträge abgeschlossen und uns in manchen Sektoren abhängig gemacht haben merken wir erst jetzt das wir "unterschiedlichen Wertvorstellungen" haben?
Und dass hier nationale Interessen gewahrt werden kommt dir nicht in den Sinn?
Oder ist das auch nur dem Westen vorbehalten?