Wie steht ihr zu strengeren Waffengesetzen/Waffenverboten?

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Soll der pers. Besitz von Schusswaffen soweit wie möglich eingeschränkt werden?

  • Ja

    Stimmen: 216 57,1%
  • Nein

    Stimmen: 156 41,3%
  • Hab keine Meinung/Zeig mir den Poll

    Stimmen: 6 1,6%

  • Umfrageteilnehmer
    378
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Helios co. schrieb:
Wenn mit jeder Verschärfung der Gesetze in DE ein Rückgang des Missbrauchs zu verzeichnen war, was sagt uns das?

Hättest du dafür eine Quelle? Mein Stand ist eigentlich, dass der Anteil von Waffen an der deutschen Kriminalstatistik ungeachtet aller Verschärfungen ziemlich konstant ist.


Helios co. schrieb:
Wenn durch das Verbot von Schreckschuss und co. ein massiver Rückgang des Missbrauchs mit diesen "Waffen" zu verzeichnen war, was lernen wir daraus?

Welches Verbot? Um Schreckschusswaffen ab 18 ganz legal ständig zu führen (also fertiggeladen und griffbereit am Gürtel) braucht man nur den sog. "Kleinen Waffenschein", zu beantragen beim Ordnungsamt. Kostet ~50€ und das kleine Führungszeugnis, das wars.


Dr4ven schrieb:
Das Gesetz der reduzierten Magazine gibt es schon, Dank Bill Clinton.
Ein Schildbürgerstreich par Excellence.

Jede Faustfeuerwaffe darf in den USA nur noch 10 Schuss Magazine nutzen.

Das Brady-Law ist afaik schon vor einigen Jahren ausgelaufen und wurde mangels Erfolg auch nicht verlängert.
 
Hier ein Auszug aus der Kriminalstatistil aus 2010:

...Der seit 2003 rückläufige Trend bei der Verwendung von Schusswaffen hat sich nach
gegenläufiger Entwicklung 2009 im Jahr 2010 wieder fortgesetzt.

Naja, 2009 war nach 2008 wohl kein so dickes Jahr ;)

Was die Softairwaffen anbetrifft, finde ich die Quelle im Moment leider nicht. Wenn ich mich nicht ganz irre, war es die Kriminalstatistik aus dem Jahre 2006. Hier hat die Polizei ganz direkt diese Waffen als Problem bezeichnet und ein Verbot gefordert. Der kleine Waffenschein galt bei der Polizei als Witz. Nichts desto trotz gab es wohl einen Rückgang des Missbrauchs mit diesen Waffen nach der Einführung (was für mich ein Erfolg ist). Wenn ich die Quelle nochmals finde, werde ich die entsprechende Passage posten!
 
Bin grad etwas verwirrt.
Genau davon spreche ich. Der Missbrauch mit Spielzeug ging zurück weil die Polizei ein Verbot gefordert hat?
Softairwaffen sind verboten?
Ergänzung ()

Immer diese Vereinfachungen eines hoch komplexen Problems. Und da frangt man sich, warum der ein oder andere den Unterschied zwischen Käsemesser und einer Pumpgun nicht versteht. Aber gut.
Der Unterschied is relativ klar.
Es wird wesentlich häufiger getötet, bedroht und genötigt mit Messern als mit legalen Schusswaffen. Ein Verbot oder gar einen psychologischen Eignungstest zum Führen derart potentiell gefährlicher Gegenstände möchte ich dennoch nicht diskutieren.
 
Damit sind wir jetzt wirklich wieder am Anfang. Nämlich bei der Definition dessen was Waffen und was potenziell gefährliche gegenstände sind. Moralische Bedeutung etc bla bla.

Schön zu sehen, dass Befürworter liberaler oder gar keiner Gesetze immer nur dieselben 3 unlogischen Argumente haben.
 
Na mal ernsthaft.
Moralische Bedeutungen haben in Gesetzestexten wenig Platz. Genauso wie subjektive Empfindungen.
Von Schusswaffen, legal wie illegal, geht in D nunmal eine Gefährdung aus, die sich im Promillebereich bewegt.
Ein weiterer (sinnfreier) Eingriff zur Gängelung rechtschaffener Bürger mag für Sie logisch erscheinen.
Schwerststraftäter halten sich tatsächlich nicht an diese Gesetze, was sie dann zu Straftätern macht. Mord und Totschlag sind bereits verboten.
Im Übrigen ist der Waffenbegriff sehr eindeutig per Gesetz geregelt.

Ich halte überhaupt nichts von einer philosophischen Diskussion über die Gefährlichkeit, bestimmter Gegenstände. Deshalb ist der Vergleich zwischen Käsemessern und Pumpgun einfach unpassend. Beides wird in den falschen Händen zur "Waffe".
 
Xizor schrieb:
Das Brady-Law ist afaik schon vor einigen Jahren ausgelaufen und wurde mangels Erfolg auch nicht verlängert.

Mann, ich werd' wohl endgültig alt, hab das gar nicht nachgeprüft.
 
-gestrichen-

Sag ich ja...hat absolut keinen Sinn.
Diskussion und zeitverschwendendes Geschreibe überflüssig.

Spiele ich lieber ne Runde WiC.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na Hallo Dierk-mit-e

Ohne mit Ihnen über Ihre noblen Träume diskutieren zu wollen, wundert es mich ausserordentlich, dass Sie eine realistische Gefahr verspüren in D von einem Legalwaffenbesitzer verletzt oder getötet zu werden.
Natürlich stünde es in angesprochenem Fall um meine Beherrschung ähnlich wenn eines meiner Kinder von einem Besoffenen Motorradfahrer verletzt oder getötet würde.

Ohne Argumente ist Diskutieren in der Tat sehr sinnlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dierk-mit-e schrieb:
Aber leider hat der Mensch ja seit der Steinzeit nichts dazu gelernt, statt Keulen sind es halt Heckler+Koch pp.

Dann hat sich der Herr schon selber die Antwort gegeben.

Aber träumen darf natürlich jeder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von Schusswaffen, legal wie illegal, geht in D nunmal eine Gefährdung aus, die sich im Promillebereich bewegt.

Auch das hatten wir schon. 600 Tote im Jahr durch illegale Waffen und 2 Tote durch legale. Suizide nicht eingerechnet so weit ich weiss.

Ich weiss ich weiss, ist ja nicht schlimm, ws ist das schon, die paar Toten. Und auf die Problematik der Statistik sind wir auch schon eingegangen. Damit hast du wieder ein Argument zum 10ten mal wiederholt, das eigentlich nicht nur sinnlos sondern auch noch menschenverachtend ist.

Dem allgemeinen Durchlauf folgend müsste jetzt das Argument kommen, dass sie auch ohne Waffen sterben würden und das es ja keinen Unterschied gibt beim Suizid mit welcher Waffe/Gerät/Art man sich umbringt. Auch hier, siehe Link von vor ca. 10 Posts: Es stimmt eben nicht und es macht einen Unterschied.

Was kommt dann: Ach ja: Länder mit hocher Waffendichte, siehe Schweiz, sind doch so sicher. Und auch da bla bla blup.

Fakt ist: Es gibt kein schlüssiges Argument, dass Waffen in irgend einer Form legitimiert. Natürlich würde es sogar bei einem kompletten Verbot Tote durch illegale Waffen geben. Es würde auch weiter Selbstmorde geben (aber definitiv weniger) und ja man kann Leute auch mit einer Karotte töten. Wobei ich noch von keinem Bankräuber gehört habe, der versucht hat eine Bank mit der besagten Karotte oder dem allseitbeliebten Käsemesser auszurauben. Alle wollen Waffen, komisch.

Für mich aber zählen einpaar Tote weniger durch Waffen mehr als das Recht einer kleinen Gruppe, Waffen zu Hause aufzubewahren zu dürfen. Und auch ein Psychotest dürfte nicht zu viel verlangt sein und auch ständige Kontrollen.

Darüber hinaus vesrtehe ich deine Argumention bezüglich der Psychotests nicht: Zum einen bist du stolz darauf, dass deine Firme solche Tests hat, gut so! Dann aber bist du dagegen, dass sie allgemein und zyklisch im Land eingeführt werden hmm. Logik sei gegrüßt, oder tue ich dir jetzt unrecht und jemand anderes war gegen diese Tests?

Btw. falls dir der Unterscheid zwischen einer Waffe und einem Werkzeug wie einem Messer immer noch nicht klar ist: Wenn die Waffe genutzt wird um jemanden zu töten, dann wird sie benutzt. Wenn du das Käsemesser dafür nimmst, dann missbrauchst du es. Kleiner aber feiner Unterschied der im Grunde wiedergibt, was die Defintion besagt.

Natürlich stünde es in angesprochenem Fall um meine Beherrschung ähnlich wenn eines meiner Kinder von einem Besoffenen Motorradfahrer verletzt oder getötet würde.
Hatten wir auch schon. Bis vor kurzem gab es aber keine Kontrollen für die Lagerung von Waffen zu Hause. Es gibt aber seit Ewigkeiten Alkoholkontrollen. Wieder ein Argument das zig mal gefallen ist und die Buchstaben nicht wert ist, da nicht zu Ende gedacht. Und auch die damalige Verschärfung wurde mitdenselben Argumenten begleitet.

Und genau wegen derartiger Argumente bist du ein Waffennarr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch das hatten wir schon. 600 Tote im Jahr durch illegale Waffen und 2 Tote durch legale. Suizide nicht eingerechnet so weit ich weiss.

Ich weiss ich weiss, ist ja nicht schlimm, ws ist das schon, die paar Toten. Und auf die Problematik der Statistik sind wir auch schon eingegangen. Damit hast du wieder ein Argument zum 10ten mal wiederholt, das eigentlich nicht nur sinnlos sondern auch noch menschenverachtend ist.
Eigentlich finde ich es eher widerwärtig, wie derartige Zahlen überhaupt instrumentalisiert werden.
Es gibt tatsächlich Verletzungsrisiken durch alle möglichen Ursachen. Bei derart unriskantem Gebaren muss man wirklich nicht so tun als würde man hier einen Jota an Sicherheit gewinnen, wenn man sich mit Gesetzgebung beschäftigt. Ein allgemeines Lebensrisiko bleibt.
Ergänzung ()

Btw. falls dir der Unterscheid zwischen einer Waffe und einem Werkzeug wie einem Messer immer noch nicht klar ist: Wenn die Waffe genutzt wird um jemanden zu töten, dann wird sie benutzt. Wenn du das Käsemesser dafür nimmst, dann missbrauchst du es. Kleiner aber feiner Unterschied der im Grunde wiedergibt, was die Defintion besagt.
Na, dann freu ich mich aber, wenn ich durch nen missbrauchten Gegenstand dahin gerafft werde.
Ergänzung ()

Fakt ist: Es gibt kein schlüssiges Argument, dass Waffen in irgend einer Form legitimiert. Natürlich würde es sogar bei einem kompletten Verbot Tote durch illegale Waffen geben. Es würde auch weiter Selbstmorde geben (aber definitiv weniger) und ja man kann Leute auch mit einer Karotte töten. Wobei ich noch von keinem Bankräuber gehört habe, der versucht hat eine Bank mit der besagten Karotte oder dem allseitbeliebten Käsemesser auszurauben. Alle wollen Waffen, komisch.
Genau hier liegt der berühmte Hase im ebenso bekannten Pfeffer. Waffenbesitzer sind ebenso wie Motorradfahrer, Golfspieler et. nicht in der Argumentationspflicht.
Jemand der etwas verändern möchte sollte allerdings schon plausibel erklären können warum. Nochmal. Ich bin derartigen Argumenten gegenüber offen.
Und hier kommen bitte keine Zahlen zu Opfern auf den Tisch. Betrachten wir einfach die Gefährlichkeit von legalen Schusswaffen in privater Hand. Ich persönlich denke, dass ich in D jedenfalls nicht vor Legalwaffen Angst haben muss.
 
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los dass helios etwas mit dem neuen deutschen Bundespräsidenten gemeinsam hat.

Diesermeinte Vorgestern ganz stolz im TV dass für ihn immer "Freiheit wichtiger als Sicherheit" ist.

Dass es besagte Freiheit ohne die Sicherheit nicht geben kann und dass ohne Sicherheit alles andere auf der Welt absolut wertlos wird, hat er wohl dezent ignoriert.
 
Die Balance ist es, die gefunden werden muss. Weder ist es gut, sich völlig auf Sicherheit im weitesten Sinne zu versteifen, noch ist es gut das Selbe mit der Freiheit zu machen. Alles bedarf seiner Grenzen, sowohl in der einen als auch der anderen Richtung.

Nebenbei bemerkt denke ich nicht, dass Gauck damit jedwede Sicherheit in Frage stellen wollte, sondern nur jene Bestrebungen, die angebliche Sicherheit in allzu üppigem Ausmaß über die Grundfreiheiten stellen wollen. So hab ich das aufgefasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimme Fetter Fettsack völlig zu. Und @ Dr4en und m-Sicherheit: Genau da sist euer Problem. Einerseits widersprecht ihr euch selbst, andererseits wollt ihr eure Meinung um jeden Preis durchsetzen und verlangt dann auch noch für ernst genommen zu werden.

Wie bereits gesagt habe, ist es nicht die Frage ob man völlige Sicherheit erreicht in der es keine Waffentote mehr gibt. Wie oft soll ich mich also noch wiederholen. Auf der anderen Seite finde ich den Spass den einige haben gegen den u.U. unnötigen Tod von Menschen einzutauschen einfach schwach.

Und das bedeutet nicht, dass Waffen generell verboten gehören sondern das man die Gesetze und die Gesamtsituation so gestallten kann, dass man sich nichts mehr vorwerfen muss, falls es doch wieder dazu kommt.

Vor der letzten Verschärfung, bei der die heimische Lagerung so weit ich weiss nie kontrolliert wurde, musste sich der Staat und die Gesellschaft durchaus dieser Anschuldigung stellen. Und ich finde mit den Psychotests ist es genauso!

Eigentlich finde ich es eher widerwärtig, wie derartige Zahlen überhaupt instrumentalisiert werden.

Sehr gut,sehe ich genauso. Warum machst du es dann. Zitat: Promillebereich. Invariante: Ist ja dann egal. Respekt! Schau doch bitte, wer diese Zahlen eingeführt hat und sich noch vor kurzem beleidigt gefühlt hat, weil ich angeblich gegen diese Zahlen bin.Man man man, du hast kein gutes Gedächtnis oder?


Waffenbesitzer sind ebenso wie Motorradfahrer, Golfspieler et. nicht in der Argumentationspflicht.
Jemand der etwas verändern möchte sollte allerdings schon plausibel erklären können warum. Nochmal. Ich bin derartigen Argumenten gegenüber offen.

Das bist du eben nicht, sonst hättest du dir was den Psychotest anbetrifft nicht widersprochen.

Und in der Erklärungspflicht sind Waffenbesitzer eben doch, da es den besagten Unterschied zwischen Waffen und Werkzeugen gibt. Es bedarf einer anderen Verantwortung um Waffen zu besitzen oder ein Kissen, mit dem man ja Menschen auch umringen kann.

Jeder Autofahrer ist im Grunde in der Erklärungspflicht, da er alle 2 Jahre und bald jedes Jahr zum Tüv muss. Und auch das hat die Unfalltoten reduziert sodass heute nur noch sehr sehr wenige Unfälle aufgrund des technischen Zustands in DE passieren. Vergleich es mit einem Psychotest wenn du so willst.

Wenn ein Golfschläger ebenso gefährlich ist wie eine M16 oder eine 9mm, warum laufen dann Sicherheistkräfte nicht mit dem besagten Kissen oder dem Schläger durch die Gegend sondern wollen eben die Waffe haben? Oder nutzt ihr Kisse bei euch in der Firma? Falls ja, mein tiefer Respekt!

Das ist ja fast schon wie im Kindergarten. Ist es wirklich so schwer zu akzeptieren, dass Waffen etwas anderes darstellen als Kaugummies? Mein Gott, das ist die Grundlage dieser Diskussion hier. Wenn man nicht einmal das hinkriegt braucht man die anderen Punkte nicht einmal anzufassen.


Btw. Interessant, dass gerade 2 Sicherheitsmänner davon sprechen, dass Sicherheit imGrunde Illusion ist. Relativiert das nicht einbissel euren Berufszweig? ;)
 
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Auch ich gebe Fetter Fettsack vollumfänglich recht.
Ein Mittelweg, der gefunden werde musste.
Stimme Fetter Fettsack völlig zu. Und @ Dr4en und m-Sicherheit: Genau da sist euer Problem. Einerseits widersprecht ihr euch selbst, andererseits wollt ihr eure Meinung um jeden Preis durchsetzen und verlangt dann auch noch für ernst genommen zu werden.
Es geht hier eben nicht darum seine Meinung durchzusetzen. Ich bin ein völlig normaler, unbescholtener Bürger. Ich besitze Schusswaffen und bin berechtigt diese bei mir zu führen. Nicht im Koffer zu transportieren oder ähnliches. Um mir dieses Recht zu haben, wurde ich mehrmals und intensiv überprüft.
Um jetzt das ganze mal zu verbieten bedarf es meiner Meinung nach schon anderen Argumenten als der Hinweis auf die Gefährlichkeit und sehr geringe Opferzahlen im Hinblick auf die Waffenmenge.

Wie bereits gesagt habe, ist es nicht die Frage ob man völlige Sicherheit erreicht in der es keine Waffentote mehr gibt. Wie oft soll ich mich also noch wiederholen. Auf der anderen Seite finde ich den Spass den einige haben gegen den u.U. unnötigen Tod von Menschen einzutauschen einfach schwach.
Durch meine Schusswaffen gibt es keine Toten. Durch 99,9999999% der legalen Schusswaffen wird niemand verletzt oder getötet. Hier von einem Tausch zu reden ist schlicht und ergreifend falsch.

Sehr gut,sehe ich genauso. Warum machst du es dann. Zitat: Promillebereich. Invariante: Ist ja dann egal. Respekt! Schau doch bitte, wer diese Zahlen eingeführt hat und sich noch vor kurzem beleidigt gefühlt hat, weil ich angeblich gegen diese Zahlen bin.Man man man, du hast kein gutes Gedächtnis oder?
Machen Sie sich bitte keine Sorgen über mein Gedächtnis. Sie propagandieren hier schließlich permanent die Gefährlichkeit von Schusswaffen. Dass dem einfach nicht so ist, muss halt jeder 4. Klässer einsehen.

Und in der Erklärungspflicht sind Waffenbesitzer eben doch, da es den besagten Unterschied zwischen Waffen und Werkzeugen gibt. Es bedarf einer anderen Verantwortung um Waffen zu besitzen oder ein Kissen, mit dem man ja Menschen auch umringen kann.
Ich fahre Motorrad und ein PS-lastiges KFZ. Hoffentlich gibt es demnächst keine Bewegung die mir dieses Recht nehmen will. Tempolimit? Argumente ausser Spass hätte ich nicht.

Jeder Autofahrer ist im Grunde in der Erklärungspflicht, da er alle 2 Jahre und bald jedes Jahr zum Tüv muss. Und auch das hat die Unfalltoten reduziert sodass heute nur noch sehr sehr wenige Unfälle aufgrund des technischen Zustands in DE passieren. Vergleich es mit einem Psychotest wenn du so willst.
Einen Führerschein besitzen Sie? Nicht der Autofahrer muss zum TÜV sondern das Fahrzeug. Unsere Waffen gehen auch regelmäßig zum Büchsenmacher. Unfälle mit Schusswaffen aus technischen Mängeln werden dadurch vermieden.

Das ist ja fast schon wie im Kindergarten. Ist es wirklich so schwer zu akzeptieren, dass Waffen etwas anderes darstellen als Kaugummies? Mein Gott, das ist die Grundlage dieser Diskussion hier. Wenn man nicht einmal das hinkriegt braucht man die anderen Punkte nicht einmal anzufassen.
Sie wollen Schusswaffen verboten wissen, weil sie nicht wie Kaugummis sind? Das versteh ich tatsächlich nicht.

Btw. Interessant, dass gerade 2 Sicherheitsmänner davon sprechen, dass Sicherheit imGrunde Illusion ist. Relativiert das nicht einbissel euren Berufszweig?
Nein. Das sind Erfahrungswerte. Alles andere is einfach nur Naiv. Man kann Sicherheit erhöhen, nie auf 100%
 
Helios co. schrieb:
...andererseits wollt ihr eure Meinung um jeden Preis durchsetzen und verlangt dann auch noch für ernst genommen zu werden.
Das trifft leider auch auf deine Argumentation zu.

Bei diesem Thema werden die Fronten immer verhärtet bleiben.
Die sich ständig im Kreise drehende Diskussion zeigt mir das gut auf.
Einen Mittelweg - hier im Thread und in der Gesellschaft - zu finden ist schwer.
 
Naja.
Ich kenn Diskussionen eher dahingehend, dass sich Diskussionspartner argumentativ auf Augenhöhe befinden und ihre Standpunkte erläutern.
Ich gehöre tatsächlich zu der Gruppe, die sich Gegenargumente durch liest und sachlich bewertet. Der Ausgang kann eine pragmatische Lösung oder ein lustiges Austauschen von Meinungen sein.
Mit Aussagen, wonach Rechte von Minderheiten, unbegründeter pauschalmeinungen nachstehen müssen outet sich Helios Co. und disqualifiziert sich endgültig als Diskussionspartner. Derartiges Gedankengut ist gefährlich und seit fast 100 Jahren hoch explosiv
In meiner Welt sind es gerade Minderheiten und sogar Individuen, welche besonders schützenswerte Rechte durch die Gesellschaft erfahren sollten.

Mit sowas möchte ich privat und beruflich nichts zu tun haben.
 
@helios:

Sag mal ganz ehrlich, hast du Angst vor uns Waffenbesitzern?

Da du mich Eingangs nach meiner Ausbildung etc gefragt hast und eine Antwort mit Inhalten bekamst die ich hier noch vertreten kann, hätte ich jetzt ganz gerne dein Alter und deinen Beruf gewusst.

Ganz ehrlich, eine gewisse Weltfremdheit und Naivität - vermutlich begründet durch Mangel an Lebenserfahrung, kann ich dir nicht absprechen.

Ganz egal wie deine grundlegende Einstellung auch ist, sei dir ja gegönnt, aber deine Argumentation ist teilweise einfach infantil und ignoriert schlicht Tatsachen.

Ich muss nicht mit Allem Recht haben, den Anspruch stelle ich grundlegend nicht und meine Einstellung ist sicher nicht verhärtet.

Nur wenn man die unumstössliche Wahrheit feststellt dass es keine 100% ige Sicherheit im Leben gibt und dann das Gegenüber gleich einen gesamten Berufszweig relativieren will, nur damit man wieder was zum stänkern hat, zweifle ich stark an deiner Lebenserfahrung und Kompetenz sich mit mir überhaupt über das Thema unterhalten zu können.

Das konnten viele User hier deutlich besser als du.

Ich gebe dir mal einen weiteren Denkanstoss:

Was würde passieren wenn man von Heute auf Morgen weltweit alle Feuerwaffen vernichten würde sodass wirklich niemand mehr Pistolen oder Gewehre in Besitz hat.
Dann hätte man gleiches Recht für alle, es würde aber dann keine 5 Minuten dauern bis der Erste schon ein Messer oder einen Speer in der Hand hat und so das Gleichgewicht wieder ausser Lot bringt.

Dieselbe Studie gab's schon mal mit dem weltweit erhältlichem Bargeld.
10 Sekunden nachdem man das gesamt verfügbare Geld gerecht an jeden Erdenbürger verteilt hat, hat der erste schon wieder mehr als ein Anderer.

Du kannst die Menschheit nicht ändern, ein System wie in Star Trek wo es keine Währung, keine Krankheiten oder Kriege gibt, ist kaum drin.

Viele scheinen in der falschen Realität zu leben, ich hoffe nur dass diejenigen niemals Hilfe von Dritten brauchen um ihre Gesundheit zu schützen weil sie selber nur Lämmer sind.

Ich möchte selber entscheiden können ob ich passives Lamm oder schützender Familienvater bin und sei es nur um - wie es einem Kollegen ergangen ist - den Köter mit dem Spyderco zu töten der ein Kind im Park beim spielen anfällt wo du nur dumm zuschauen könntest.
Messer sind ja auch gaga, oder?

Mit Leuten wie dir rede ich privat normalerweise nicht mal, geschweige denn beruflich.
Die meisten haben keine Ahnung wie's hinterm Vorhang abrennt und ehrlich gesagt ist das auch ganz gut so wie man hier wieder lernt.

Eine Gesellschaft wird immer daran gemessen wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.
Wenn Leute wie du wollen dass man diese nicht mehr beschützen kann, was ist sie dann noch wert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Diese Menschen sind auch fest davon überzeugt, dass sie für 19,98€ nach Griechenland fliegen aber nie in ein Hochhaus stürzen weil sie ihr Mundwasser zu Hause gelassen haben.

Erstaunlich aber Realität.

OT aber musste zum Thema Gesetze die unsere Welt sicherer machen einfach sein
 
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