Das zum verheizen bezahlbare(<10€Liter!) Öl ist SPÄTESTENS 2030 aus.
Laut diesem von mir gesehenem Dokumentarfilm, in dem die besten Praktiker ihres Fachs(Exploratoren, Öl Pioniere und Seniormanager) zu Wort kamen.
Offshore ist man schon an der technisch machbaren und sinnvollen Grenze eigentlich schon vorbei, wenn man sich die Ölplattformunfälle so anschaut.
Da wird schon in 2km tiefe gebohrt.
Geologisch ist es einfach so, daß das Öl tatsächlich aus ist und es keine großen neuen Vorkommen mehr gibt.
Weil einfach die Bedingungen für das entstehen von Öl relativ komplex sind.
Zitat im Film: "Wenn die Erderwärmung so weitergeht, dann haben wir in 70 Millionen Jahren wieder massenweise Öl"
Irgendwas mit der superpopulation von irgendwelchen Einzellern die sich in einem strömungsarmen warmen, flachen und in sauerstofffreien Meerwassergrundschichten ablagern.
Natürlich ist Öl ersetzbar, unsere Ururgroßeltern kamen noch völlig ohne Öl bestens zurecht.
Sicherlich kann man auch alle heutigen Produkte irgendwie anders erzeugen.
Aber zu welchem Preis?
Einige Denkanregungen:
Statement David Goodstein, Physiker Caltech:
«Heute leben 6.4 Milliarden Menschen. Die meisten sind einigermassen gut ernährt. Das ist die Folge der Grünen Revolution, die erst durch das Öl möglich gemacht wurde - in erster Linie durch Düngemittel. Ich glaube nicht, dass wir diese Zahl von Menschen in 20, 30 Jahren ohne den Einsatz von Öl noch ernähren können. Wir essen also buchstäblich Öl.»
Auch in Stanford, der anderen Eliteuniversität Kaliforniens, machen sich immer mehr Wissenschafter Gedanken zum Phänomen «Peak Oil.»
Statement Terry Lynn Karl, Politologin, Stanford University:
«Die Ära billiger, im Überfluss vorhandener Energie geht zu Ende. Jetzt beginnt eine Zeit der raren, schwierig zu bekommenden und teuren Energie. Die Energieunternehmen suchen heute verzweifelt nach neuen Vorkommen und eigentlich haben sie - mit Ausnahme von Kasachstan - seit den 70er Jahren nichts Bedeutendes mehr gefunden. Also weiten sie die Suche aus auf abgelegene und konfliktreiche Gegenden. Wir können das am kaspischen Meer beobachten, in Westafrika, in Kolumbien und Venezuela - wo immer jetzt Öl gesucht wird, wird es zu einem Katalysator, einem Magneten für Konflikt und Krieg. Öl ist zum Treibstoff des Krieges geworden. Es verlängert Kriege, sorgt für mehr Opfer, denn mit dem Ölgeld lassen sich Waffen kaufen.»
Statement Colin Campbell, Geologe:
«Es war eine grosse Überraschung, als wir in der Nordsee Öl fanden, doch jetzt hat die Förderung ihren Höhepunkt erreicht und 2020 wird nichts mehr davon übrig sein. Die britische Regierung sagt jetzt selbst, dass sich Grossbritannien im Jahr 2005 von einem Exporteur zu einem Netto-Importeur von Öl und Gas wird. Das ist eine grosse Veränderung. Ich lebe in Irland, wo 40% des Stroms aus britischem Gas generiert werden. Glauben Sie, die Briten werden uns weiterhin beliefern, wenn ihnen selbst nicht mehr genug bleibt und sie aus Sibirien importieren müssen? In nur wenigen Jahren wird sich die Welt völlig verändern.»
Statement David Goodstein, Physiker Caltech:
«In den späten 80er Jahren sind die von der OPEC rapportierten, bewiesenen Ölreserven plötzlich um 400 Milliarden Barrel angestiegen, also um rund die Hälfte aller bekannten Vorräte. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Neuentdeckungen.
Der Grund war, dass OPEC seine Förderregeln änderte: Je mehr Reserven ein Mitgliedsland auswies, desto mehr durfte es auch fördern. Dieser Anstieg der Reserven geschah nicht aus geologischen, sondern aus politischen Gründen - über Nacht und aus dem Nichts. Ich bin mir ziemlich sicher, dass OPEC nicht ehrlich mit uns war. Vor einigen Monaten musste der Ölkonzern Royal Dutch/Shell seine Reserven nach einer Überprüfung durch die Börsenaufsicht um 20% nach unten korrigieren. Niemand überprüft die Bücher von Saudi-Arabien - die erzählen uns einfach, was sie wollen und nichts sonst.»
"Obwohl die Ölreserven in den letzten Jahren einen Aufwärtstrend aufzuweisen scheinen, führt dies zu falschen Schlussfolgerungen. Fast 80% des Öls das heute produziert wird stammt von Ölfeldern die vor 1973 gefunden wurden, und bei den meisten von ihnen ist die Förderung im Abwärtstrend. 1990 fanden die Ölfirmen durchschnittlich 7 gbo pro Jahr, förderten aber über dreimal diese Menge. Dies bedeutet dass die Ölfelder mit zunehmender Geschwindigkeit entleert werden".... "Mehr Geld in die Ölsuche zu stecken wird nichts helfen"... "Es gibt nur eine endliche Menge Öl in der Welt, und die Industrie hat ca. 90% davon bereits gefunden."
Colin Campbell
Es ist möglich dass das Jahr 2000 bereits der Förderhöhepunkt war, denn in jedem folgenden Jahr hat die Ölförderung abgenommen.
Wie ich finde, gute Artikel:
http://www.peakoil.de/
http://www.mercur.org/?p=79&l=0
Und, liebe Leute, der Treibstoffpreis ist innerhalb eines Jahres um 30% gestiegen und im Jahr davor auch nicht wenig.
Ich sage vorraus, merkt es euch, in einem Jahr kostet der Treibstoff ca. 2,50€ +/-10Cent(Wenn die Steuern/Abgaben gleich bleiben).