es gibt keine zukunft ohne öl. wie nichts "ohne" gibt, geben wird.
die knappheit bestimmt den preis eines gutes. und daher nimmt die nachfrage mit schwindenden vorräten ab, so wie der preis sich erhöht.
wenn man wirklich öl bräuchte "nach dem es alle ist", und man würde suchen, mit dem selben aufwand, wie man diamenten sucht, man würde welches finden, oder? *g*
und zwischen dem zustand und heute wird ein fließenden übergang sein.
und noch anders: es ist und bleibt weiter wünschenswert, dass weniger öl verbraucht wird. hier ist die graphik, und man sortiere sie - auf den zweiten blick - nach ausstoß pro kopf.
und auch klar ist: die angelsachsen allesamt haben klasse gelebt die letzten jahre und jahrzehnte. und zwar nicht nur zu lasten der umwelt. sondern auch und gerade zu lasten der anderen, nicht angelsäsischen menschen auf der welt.
sorry CB, dass die graphik so gross ist:
und auch von daher habe und hatte ich schon seit jahren dafür plädiert, dass wir unsere energie-politik "anders herum anpacken": auch für uns, für unser volk, für unsere menschen energie preiswert machen, die steuern senken statt sie zu erhöhen,
mitfahren mit den angelsachsen - und uns dann aus der position heraus das mitmachen auch abkaufen lassen sollten - und auch nur, "wenn amerika, kanada, australien und saudi-arabien usw. vorangehen" - (und nicht wir paar unbedeutenden people in germany alleine maschieren - "und zu unseren lasten woanders
das aasen mit energie erstmal noch jahre weitergeht" - wie es der fall war).
was bleibt und vollkommen sicher ist: das knappheitsprinzip bestimmt weiter diesen und jeden anderen preis. und daran werden weder völker, noch regierungen, noch poltische programme etwas ändern. und eben weiter drauf an, wer bezahlt. und wer mehr bezahlt. u7nd ob gerecht bezaholt wird. gerade eben auch im globalen massstab.
wer lust hat, fahre auto. wer lust dazu hat, heute auch viel. oder richtig viel. es wird nicht billiger. und wir sollen weiter im globalen masstab für andere mitzahlen. also schneller und teurer verbessern als die. damit wir die teuren anfangskosten einer jeden neuen technolgie-einführung tragen. und andere dann billig folgen können.
und: die gestaltung bleibt vor allem auch eine demokratische aufgabe mit.
bislang regeln es die märkte
eher zu unseren ungunsten: was nützt es mir, wenn mein deutsches auto 2 oder 4 oder 8 liter/100km weniger verbraucht, wenn eine corvette c6 neu
- in deutschland nach liste 82.000 euro kosten soll,
- in usa aber nur 48.000 dollar kostet (aka 32.000 euro!)
- und "sonderangebote" für eine c6 hier 48.0000 euro oder 62.000 € (nur!) kosten sollen.
von der differenz könnte ich (von political correctnesss-erwägungen mal abgesehen) in deutschland lange corvette c6 fahren - und nicht nur ich. (die energiepreissituation verschleiert nur die gesamtsituation)
und das prinzip gilt für so ziemlich die meisten global gehandelten waren: graphikarten oder kleinwagen genauso.
wir zahlen, damit die anderen es billig(er) haben. zumindest so lange wie möglich.
die menschheit ohne öl wird es nicht geben. die welt ohne öl auch nicht. aber die welt ohne m... .
p.
bleibt das verantwortliche handeln im jetzt. und sehr wohl die auseinandersetzung darüber.
man schaue die graphik an: was nützte es der welt, wenn wir unsere 9,9 auf das niveau von indien - aka 1,1 - senken würden? es wären 1x 8,8 gespart, ja. und demnächst macht indien dafür +12? oder alle 20 nationen jeder +1,5, was wäre in summe +30?
http://www.faz.net/s/RubC5406E11422...394469996118AD2A8E8A3E~ATpl~Ecommon~SMed.html
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