News Xiaomi SU7: Das erste E-Auto von Xiaomi ist eine sportliche Limousine

0x8100 schrieb:

Spiegelt meine Erfahrung mit Brembo wieder. Leben vom Namen und sonst nichts. Was man aber auch sagen muss, dass das Bild am Ende wie eine nachgemachte Brembo aussieht. Bei der Größe erwart ich 4 Kolben eher 6...
 
Cool Master schrieb:
Was man aber auch sagen muss, dass das Bild am Ende wie eine nachgemachte Brembo aussieht
Warum sollte man das machen? Dafür ist doch das Fahrzeug viel zu neu, um irgendein Nachbau zu verbauen. Brembo liefert das, was Xiaomi bestellt. Die geben XYZ vor und Brembo schaut, wie (und wo) man das gefertigt bekommt.
 
Im Alltag bzw. Straßenverkehr wird das sicher gut funktionieren. Aber ein paar Runden auf der Rennstrecke mit einem 2,2 Tonnen Auto und zig Vollbremsungen hintereinander sind natürlich noch mal ne andere Sache. Seit August gibt es wohl aber ein Track-Upgrade für diese Bremse. Das Ultra Modell bekommt ja gleich riesige Carbon-Ceramik Bremsen, aber ist natürlich auch eine Kostenfrage.

The high performance brake kit upgrade service of Xiaomi Motors will apply new brake pads and high-boiling point brake fluid to improve braking performance. Priced at 4,133 yuan, the kit aims to increase the resistance to thermal degradation in the vehicle for much better braking efficiency

https://xiaomitime.com/xiaomi-motor...su7-high-performance-brake-kit-upgrade-13512/
 
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DaDare schrieb:
Warum sollte man das machen?

Kann auch sein, dass es ein Problem mit der Supply Chain gab und gefälschte Bauteile aus Versehen gekauft wurden. Ich kenne Brembo halt mit anderen Bremssättel die viel mehr Fläche und Kolben bieten siehe z.B. hier.

Was da verbaut wurde sind 2 Kolben Bremsen was für die Performance lächerlich ist. Es ist daher ein Fehler in der Bestellung/Design gewesen sprich zu unterdimensioniert bestellt/designed, es wurde das falsche Produkt geliefert oder es war ein Fake von einem Drittanbieter. Das sollte kein Vorwurf an Xiaomi sein, da das durchaus vorkommen kann vor allem bei doch relativ neuen Herstellern. Denke die Lessons wurden gelernt und wie @Youngtimer ja schon schrieb gibt es wohl nun auch ein Upgrade Kit.
 
Ich denke schon das die Brembo Bremse passt, ist ja beim E-Auto eh immer so eine Sache da halt im Alltag so viel rekuperiert wird. Xiaomi nennt für den Ultra sogar 400kW Rekuperationsleistung bzw. 0.6G Verzögerung.

Nur auf dem Track nach der x-ten Vollbremsung in Folge wird es wohl mit den Serienbremsbelägen langsam eng.
 
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Die ersten SU7 Max sind in Deutschland zugelassen und werden JP und CarManiac gründlich getestet.



Schon deutlich über 500K Klicks in zwei Tagen. Scheint ja doch Interesse an dem Wagen zu geben.
 
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Ist ja auch ne geile Kiste.
Ich bekomme nur leichte Schmerzen wenn ich sehe was das Ding umgerechnet in China kostet und dann nach dem Import bei uns 😅

Wobei für 70k ist das immer noch ein solides Gesamtpaket wo sich die anderen Hersteller durchaus warm anziehen müssen.
 
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Wenns mit Porsche so weiter geht wird das der “Porsche Killer” im wahrsten Sinne des Wortes.
 
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Marcel55 schrieb:
Ist ja auch ne geile Kiste.
Ich bekomme nur leichte Schmerzen wenn ich sehe was das Sing umgerechnet in China kostet und dann nach dem Import bei uns 😅

Wobei für 70k ist das immer noch ein solides Gesamtpaket wo sich die anderen Hersteller durchaus warm anziehen müssen.
Stimme einfach in jedem Punkt zu. Für 70k hätte ich den Wohl letztes Jahr geholt.

Dann kam nun zumindest in Österreich jz auch eine "Motorbezogene Steuer" nach Leistung und Gewicht für private E-Autos. Direkt "gestorben" das Auto. Hauptsache man kann nen id4 Q4 usw günstig fahren, die deutlich lahmer und schlechter sind und dazu mehr verbrauchen... Ach alles für die Umwelt (:
 
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Ja, ist tragisch - würde ich jetzt aber nicht komplett verallgemeinern und das Auto als fahrende Todesfalle darstellen. Schon alleine dass der Fahrer die Hände nicht am Lenkrad hatte, obwohl es vorgeschrieben ist -
hallo Tesla...

Da hat mich eher die Tatsache den Kopf schütteln lassen, dass im Test von JP (Carmaniac packe ich nicht - der nervt) schon nach einigen wenigen Bremsungen die Bremskraft nachgelassen hat - bei einem Auto mit dieser Leistung.
 
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ich würde ja die unfallursache auch eher beim fahrer suchen, nur sollte die kiste nicht gleich anfangen abzubrennen.
 
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Das stimmt natürlich, kann aber auch eine unglückliche Konstellation gewesen sein. Auch Verbrenner explodieren oder brennen nicht direkt, wie in Hollywood immer dargestellt, passiert aber trotzdem immer wieder. 😉

Der Rimac Concept One ist auch nach dem Unfall von Richard Hammond in Flammen aufgegangen, allerdings hat dieser mit leichten Verletzungen überlebt - im Gegensatz zu dem Unfall vom SU7 hier.
 
das große Problem bei den EAuto Bränden ist aber auch, das wenn die Batterien durchgehen, es quasi keine Überlebenschancen gibt. Denn die brennen explosivartig, extrem heiß, und sind quasi nicht zu löschen, außer man "ertränkt" sie oder schüttet sie zu.
Bis man aber dazu kommt, ist an eine Rettung oder gar normale Indentifizierung kaum noch zu denken. Vorallem weil die sich in dem Fall wie Schweißbrenner ins innere fressen.

Bei einen Kraftstoff Feuer sind die Temperaturen geringer, die nötigen Reaktionszeiten höher und der Innenraum wird von den direkten Flammen erst wesentlich später erreicht, wobei hier natürlich je nach Schaden gillt und wo der Motor sitzt.
Ein weiterer "Vorteil" ist, das wenn der Motorraum anfängt zu brennen, reicht manchmal durchaus der kleine Feuerlöscher, den eigentlich jeder LKW Fahrer an Board hat / haben sollte. Auch jeder PKW Fahrer sollte verpflichtet werden, einen Feuerlöscher mitzuführen.
 
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Sebbi schrieb:
das große Problem bei den EAuto Bränden ist aber auch, das wenn die Batterien durchgehen, es quasi keine Überlebenschancen gibt.
Sehe ich nicht ganz so schlimm. Wenn Du eingeklemmt bist, bist Du eingeklemmt - egal ob BEV oder Verbrenner. Wenn nicht, kommst Du wahrscheinlich bei beiden noch raus. Der Rimac von Hammond hat sich auch erst entzündet, als er sich schon selbst befreit hatte. Und das mit Frakturen, aus einem Auto was sich überschlagen hatte und an einem Hang lag.
1077321.jpg


Sebbi schrieb:
Bei einen Kraftstoff Feuer sind die Temperaturen geringer, die nötigen Reaktionszeiten höher und der Innenraum wird von den direkten Flammen erst wesentlich später erreicht, wobei hier natürlich je nach Schaden gillt und wo der Motor sitzt.
Ich konnte jetzt nichts finden, dass ein Batteriefeuer heisser brennt als ein "normales" Feuer. Bei beiden hat mir Google Temperaturen um die 1000 Grad ausgespuckt. Das thermische Durchgehen kannst Du nebenbei gesagt auch bei der normalen 12V Autobatterie haben.

Ein Feuer breitet sich wohl meist auch bei einem Verbrenner so schnell aus. Hatte selbst schon einen Fahrzeugbrand (Verbrenner) und die Karre hat so schnell komplett gebrannt, da konnte auch die Feuerwehr nach 10 Minuten nichts mehr machen. Sieht man auch ab und zu in Videos von der Autobahn. Da wird während der Fahrt ein Brand bemerkt und es reicht dann oft gerade noch so, das Fahrzeug am Standstreifen zu parken und auszusteigen bevor das komplett außer Kontrolle gerät.

Sebbi schrieb:
Ein weiterer "Vorteil" ist, das wenn der Motorraum anfängt zu brennen, reicht manchmal durchaus der kleine Feuerlöscher, den eigentlich jeder LKW Fahrer an Board hat / haben sollte.
Hatte ich damals auch probiert, war ungefähr so als wenn ich reingepustet hätte. ;) Aber klar, beim Batteriebrand kann man gar nichts machen, das stimmt.
 
M@tze schrieb:
Ich konnte jetzt nichts finden, dass ein Batteriefeuer heisser brennt als ein "normales" Feuer. Bei beiden hat mir Google Temperaturen um die 1000 Grad ausgespuckt.

https://www.denios.de/beratung-planung/denios-magazin/brandbekaempfung-bei-lithium-batteriebraenden

Der Brandverlauf der Lithium-Batterie ist heftig und es entstehen Temperaturen bis 1400 °C

M@tze schrieb:
Das thermische Durchgehen kannst Du nebenbei gesagt auch bei der normalen 12V Autobatterie haben.

So lange diese nicht im Fahrzeuginnenraum verbaut sind, sind diese Brände weniger gefährlich als ein Lithiumbrand. Auch ist ein Brand herkömmlicher Blei Säure Batterien bei weitem nicht so intensiv.
Außerdem kann dieser Brand auch mit normalen Löschmitteln unter Kontrollen gebracht werden, da ja nicht die Batterienmaterialien ansich brennen, sondern die Gase der Reaktion.

M@tze schrieb:
Wenn Du eingeklemmt bist, bist Du eingeklemmt - egal ob BEV oder Verbrenner.

Zustimmung, geht aber darum wenn keine solche Situation des Einkemmens vorliegt oder dich Außenstehende ohne Hilfe der Feuerwehr befreien können.
Da hast du bei einen Verbrenner je nach Situation mehr Zeit, bis es tödlich ist.

M@tze schrieb:
Wenn nicht, kommst Du wahrscheinlich bei beiden noch raus.

Wenn du eine Flamme von mehr als 1000 °C neben dir durch den Unterboden schießt, bricht aufgrund der plötzlichen Hitze Einwirkung dein Kreislauf zusammen und du erfährst einen Blackout.

Hammond hatte tatsächlich großes Glück, da das Teil als Sportwagen entsprechend verstärkt war und der Brand erst später eingesetzt hat. Bei einen normalen Auto wäre ggf das Dach und Türen soweit verformt, das man da eben nicht von selbst mehr rauskommt, wenn das Auto auf dem Dach aufkommt.
Auch das der Rimac auf dem Dach zum liegen gekommen ist, war vorteil haft, denn so kommte Hammond mit der Fraktur heraus krappeln, ohne die höher der Tür überwinden zu müssen, das mit der Fraktur und den entsprechenden Schmerzen eventuell unmöglich ist.

Daher sollte man das eher NICHT als Beispiel für den "Normalfall" nehmen.

M@tze schrieb:
Hatte ich damals auch probiert, war ungefähr so als wenn ich reingepustet hätte.

kommt immer auf die Brandgröße und auch den Feuerlöscher selbst.
Wenn das Teil ungeprüft 20 Jahre rumliegt und 3/4 von Treibmittel weg ist etc, dann bringt das natürlich nix.
Auch nicht bei einen Vollbrand.
 
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Der Brandverlauf der Lithium-Batterie ist heftig und es entstehen Temperaturen bis 1400 °C
Na ja, Du hattest vorher von "extrem heiss" gesprochen. Ob der Brand da jetzt mit bis zu 1200 °C beim Verbrenner oder bis zu 1400 °C beim BEV "unterwegs" ist, da zweifle ich mal den großen Unterschied an. ;)

Sebbi schrieb:
So lange diese nicht im Fahrzeuginnenraum verbaut sind, sind diese Brände weniger gefährlich als ein Lithiumbrand. Auch ist ein Brand herkömmlicher Blei Säure Batterien bei weitem nicht so intensiv.
Die Batterie sitzt aber meistens mit im Motorraum, neben Kraftstoffleitungen usw. Bevor Du da merkst, dass die brennt, hat der Brand auch schon auf die Nebenaggregate übergegriffen. Dass ein BEV Brand schwerer zu löschen ist, da brauchen wir nicht reden. Liegt aber eben auch daran, dass die Feuerwehren bisher kaum auf diese Art von Brand vorbereitet ist. Im Schnitt brennen BEV nicht öfter als Verbrenner (40.000 Brände letztes Jahr), das ist Panikmache.

Sebbi schrieb:
Wenn du eine Flamme von mehr als 1000 °C neben dir durch den Unterboden schießt, bricht aufgrund der plötzlichen Hitze Einwirkung dein Kreislauf zusammen und du erfährst einen Blackout.
Das wird sicher so sein, aber ich bezweifle dass die Flamme so einfach "neben mir durch den Unterboden schiesst". Ich bin überzeugt, dass bei den Autoherstellern nicht nur Volldeppen beschäftigt sind und bei der Entwicklung auch an sowas gedacht wird. Vielleicht nicht bei einem mal schnell zusammengedengelten Erstlingswerk wie dem SU7 hier, aber die etablierten Hersteller bestimmt.
 
Sebbi schrieb:
das große Problem bei den EAuto Bränden ist aber auch, das wenn die Batterien durchgehen, es quasi keine Überlebenschancen gibt.
Wobei man auch sagen muss, dass die Überlebenschancen mit einem modernen Auto deutlich höher sind als mit einem älteren. Wer Angst hat, dass sein Elektroauto in Flammen aufgeht, aber ein 20 Jahre altes Auto fährt, dessen Chancen, bei einem schweren Autounfall zu sterben, sind immer noch deutlich höher.

Schau dir einfach mal die Videos von EuroNCAP an, was die Fahrzeuge alles aushalten. Das ist schlicht beeindruckend:
https://www.youtube.com/@EuroNCAP_forsafercars/videos
Oder eben das Video von SU7:

Tatsache ist leider, dass solche tödlichen Unfälle meist traurige Einzelschicksale sind. Mich würde wirklich interessieren, wie viele Menschenleben durch modernes Design gerettet wurden.
 
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DaDare schrieb:
Wer Angst hat, dass sein Elektroauto in Flammen aufgeht, aber ein 20 Jahre altes Auto fährt, dessen Chancen, bei einem schweren Autounfall zu sterben, sind immer noch deutlich höher.
Na ja, zumindest die Wahrscheinlichkeiten ob man einen schweren Unfall hat kann man doch erheblich beeinflussen wie im Zweifel immer vom Gas gehen z. B. vor unübersichtlichen Kurven, großzügig Abstand halten usw., natürlich gibt es auch Situationen für die man nichts dafür kann, aber sehr oft eben schon bzw. man könnte sich bereits präventiv besser verhalten.^^

Mir ist mal ein Auto welches ein anderes Auto überholt hat auf der Gegenfahrbahn entgegen gekommen und gaaanz gemütlich an dem anderen Auto vorbeigefahren bzw. hat es versucht, ich hab ungefähr 400 Meter davor, als ich erkannt hatte dass das Auto beim Überholvorgang so gut wie keinen Fortschritt macht, zuvor abgebremst und bin rechts von der Straße zu drei viertel runter und stehengeblieben, das entgegenkommende Auto ist einfach auf der Gegenfahrbahn an mir vorbei gefahren, das war mit Abstand das verrückteste im Straßenverkehr was ich je erlebt habe.^^
 
Sebbi schrieb:
das große Problem bei den EAuto Bränden ist aber auch, das wenn die Batterien durchgehen, es quasi keine Überlebenschancen gibt. Denn die brennen explosivartig, extrem heiß, und sind quasi nicht zu löschen, außer man "ertränkt" sie oder schüttet sie zu.

Nur das passiert inzwischen kaum noch. Höchstens wenn die Batterie beim Unfall in Stücke gerissen wird... der letzte Unfall mit einem Verbrenner den ich gesehen hab wo der Motor ausserhalb der Karosse war hätte da nix geändert, die Insassen hatten 0 Chance das zu überleben. Und da war nicht mal Feuer....

Fast alle Brände an E-Autos die es inzwischen gibt werden von der Klimaanlage verursacht, da dieses R1234yf verwendet wird das extrem leicht entzündlich ist.. und dann brennt halt das ganze Auto. Aber da kann das alles abfackeln, die Batterie wird deswegen nicht zu brennen anfangen.

Das war bei Akkus aus 2013 oder so ein Problem, 2025 ist es keins mehr. Und ein Batteriebrand passiert auch nicht in 1 Sekunde zum Vollbrand.. wenn man ohnmächtig im Auto ist is jeder Brand tödlich. Da reicht ein einfacher Kabelbrand schon aus...
 
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