Zuletzt gesehener Film (1. Beitrag beachten!)

The Gorge

Zwei super effektive "Soldaten", sollen eine Schlucht bewachen. Einer auf der Ost-Seite und einer auf der West-Seite. Sie kenn sich nicht und dürfen auch keinen Kontakt haben. Sie fangen ihren Dienst an, ohne wirklich zu wissen, was sie da eigentlich bewachen. Ihr Vorgänger hat nur gesagt, es darf nichts AUS der Schlucht rauskommen.

Die Grundstory finde ich super. Ich steh auf so Mystery zeug. Leider nimmt der Film aber wieder eine super einfache Erklärung für alles, die man auch schon zu genüge gesehen hat. Bis dahin, wo man quasi erfährt was da eigentlich los ist, ist der Film ziemlich gut. Beide Hauptdarsteller sind überzeugend, der Look ist gut und es bleibt ein beklemmendes Gefühl bis ca. der hälfte vom Film.

Dass mal wieder ein geheimes Experiment schief gegangen ist und eine geheime Organisation alles vertuschen will und/oder davon noch profitieren will, ist halt mittlerweile echt ausgelutscht. Der Film wäre mMn deutlich besser, wenn man mal nicht wie immer alles möglichst einfach erklären will, ala "böse Menschen machen böse Sachen". Lasst doch da mal ein Tor zur Hölle sein, ein Tor zu anderen Dimensionen etc.

Ab dem Zeitpunkt, wo das Mysterium anfängt sich zu legen, baut der Film für mich einfach stark ab. Die Erklärung ist mir zu plump.

Von mir gibts noch 6/10. Ist sehenswert, hab mir aber deutlich mehr erhofft.
 
Dying to Survive LINK

Cheng Yong beginnt illegale Krebsmediamenkte aus Indien zu verkaufen, die nur ein Bruchteil des westlichen Originals kosten.

Comedy-Drama basierend auf einer wahren Geschichte, wobei ich mich an keine Comedy erinnere. Stattdessen liegt der Fokus auf vielen verzweifelten Leukämiepatienten, die die irren Preise für ihre Medikamente nicht zahlen können. Hier passt der chinesische Hang zu Drama und emotionaler Manipulation wenigstens zum Thema.

6/10
 
Alien: Romulus LINK

Technisch sauber, Story dämlich ... Eine Art reboot mit "jungen" Protagonisten, welches wohl die neue Zielgruppe darstellen soll, allerdings in konfuser Story und natürlich mit jeder falschen Entscheidung, die man nur treffen kann. Zudem ist das Meiste ziemlich vorhersehbar, verbunden mit einem nicht wirklich fesselnden Plot.

Am besten ist tatsächlich noch die Figur des Androiden.

04/10.
 
Ich fand den ganz gut. Sicher kein Meisterwerk, aber ich wurde gut unterhalten.
Vielleicht bin ich näher an der Zielgruppe. ^^

Von mir eine 7/10
 
@Blackland Vielleicht wollte man die Sympathien diesmal auf den Antagonisten (das Alien) fokussieren!?
Ich hab jetzt nur den Trailer gesehen und hoffe dass das Alien seinen Spass hatte....:mussweg:
 
Nein, ganz und gar nicht. Zu wenig screentime. Ein bissl Hommage an Teil 1, aber zu wenig, als das es wirkt.

Und das Dümmste:
.. ein Fötus entwickelt sich innerhalb weniger Minuten zum ausgewachsenen 3-Meter-Monster!
 
Blackland schrieb:
Nein, ganz und gar nicht. Zu wenig screentime. Ein bissl Hommage an Teil 1, aber zu wenig, als das es wirkt.
Ich würde mich schon als Fan der Alien Reihe bezeichnen und ich hab selbst an Prometheus und Co. was Unterhaltsames gefunden. Folglich hab ich mich echt auf Romulus gefreut und direkt auch mal die 4K Variante gekauft. Mittlerweile bin ich 2x eingeschlafen..... Leider...
 
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FrankenDoM schrieb:
Mittlerweile bin ich 2x eingeschlafen..... Leider...
War im Kino nicht gar so einfach - die Lautstärke der BOOM - Effekte war einfach oberhalb meiner Schlafschwelle... :mussweg:
 
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Araska schrieb:
Effekte war einfach oberhalb meiner Schlafschwelle
Um die etwas anzupassen empfehle ich Dir mit Herrenmannschaften ins Trainingslager zu fahren oder noch besser, Kinder ;)

Aber noch mehr OT lassen wir lieber :D
 
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Sonic the Hedgehog 3 LINK

Sonic, Tails und Knuckles müssen Shadow (Keanu Reeves) aufhalten.

Besser als der zweite Teil (was nicht schwer ist), da einfach kurzweiliger und man sich eher dem Wahnsinn des SONIC-Franchises hingegeben hat. Dann prügelt Sonic Shadow per Fausthieb auf den Mond, rast edgy Shadow mit Motorrad und Pistole durch Tokio oder die Truppe verkleidet sich als Chaos. Die menschlichen Charaktere halten sich angenehm im Hintergrund.

Bis auf meinen größten Kritikpunkt:

Jim Carrey, der hier in bester „The Flash“-Manier zwei Charaktere gleichzeitig spielt und mir einfach konstant mit seinem Overacting, Geschrei und „Humor“ auf den Keks ging.

6/10
 
The Wizard of Oz LINK

Farmerstochter Dorothy wird mit ihrem Hund Toto von einem Tornado nach Oz gebracht und macht sich auf dem Weg zum großen Zauberer um wieder nach Kansas zu gelangen.

Meilenstein der Filmgeschichte mit mehr Musik als Handlung, aber immerhin sind die (meisten) Songs einprägsam. Vor 85 Jahren steckten Filmeffekte noch in den Kinderschuhen, weswegen man auf Rauch, Spiegel und Falltüren zurückgreifen musste, aber dafür altern solche Effekte nicht. Nur die Sets sind zeitweise etwas klein/in HD etwas offensichtlich.

8/10
 
Baby Driver LINK

Ansel Elgort spielt einen begnadeter Fluchtwagenfahrer und Musikliebhaber.

James Gunn ist einfach einer der besseren aktuellen Filmemacher. Selten spielt Muisk eine so wichtige Rolle in einem Film. Hier ist der Soundtrack wirklich ständig präsent und sichtbar und der Film strotz voller Details. Im zweiten Drittel hängt der Film etwas, bevor er im letzten Drittel wieder Vollgas gibt.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Moonfall auf Prime o. Netflix Klick
Wir wussten ja in etwa worrauf man sich bei R. Emmerich einlässt aber das hier war dann doch hart zu ertragen. Drehbuch aus dem Baukasten, Dialoge zum Fremdschämen "Es muss doch irgendjemand etwas tun können..." absolut unglaubwürdige Figuren die sich ständig darum balgen sich für die Menschheit opfern zu dürfen.
Die Idee dahinter warum der Mond plötzlich die Umlaufbahn verlässt hat ein ähnliches Niveau wie fliegende Haie in Wirbelstürmen. Und das Ende... organisches Leben auf der Erde praktisch ausgerottet aber, haha... ist ja nochmal gut gegangen. ... Wenn man Grundkenntnisse in Physik hat sitzt man im Prinzip ständig davor und sagt sich: Hä? Das geht doch gar nicht....
Halle Berry ist für mich immer noch eine Fehlbesetzung in jedem Film.
2/10

Gesprengte Ketten
(1963) auf Prime Klick
Länger auf der ToWatch Liste gehabt und jetzt endlich mal gesehen. Spät Abends und ziemlich müde noch einen drei Stunden Film zu beginnen ist vielleicht nicht die beste Idee aber wenn man danach wacher ist als vorher spricht das definitiv für den Film. Die Darstellerriege ist exquisit, die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte etwas humoristisch aufpoliert auch wenn es nie in Klamauk abdriftet. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und versuche an die Doku über die wahre Geschichte dahinter zu kommen.
8/10
 
@Buttkiss Hinter der Idee mit der "Mondwanderung" beim Film "Moonfall" stand sicherlich eine Theorie des Physikers Freeman Dyson. Im Film wurde seine Idee leider wirklich sehr schlecht, nein, eher viel zu oberflächlich umgesetzt. Erstmals filmisch wurde die Theorie zu den "Dyson Sphären" jedoch schon in der Serie "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" umgesetzt, in der Folge "Besuch von der alten Enterprise", Staffel 6, Folge 4. Na ja, ich fand dieses Machwerk hier von Emmerich auch eher schrecklich. Diesmal war der Streifen ja auch noch nicht mal sonderlich unterhaltsam, wie noch ganz im Gegensatz zu früheren (unreifen) Machwerken wie z. B. "2012". Deine Bewertung geht daher eigentlich in Ordnung, nur gehe ich in der Regel nicht ganz so hart mit den Punkten um. Na ja, jedenfalls schönes WE noch. :D
 
Ich habe vor kurzem die alte Enterprise Serie durchgeschaut und da gab es mit "Der verirrte Planet" schon ein ähnliches Thema. Auch da war es eine künstliche Intelligenz die den hohlen Asteroiden auf Kollissionskurs mit einem Planeten bringt.
Emmerichs Filme stehen und fallen mit dem Cast. Ein John Cusack, Woody Harrelson oder Will Smith können auch ein schlechtes Drehbuch noch rausreissen.
 
Borderlands LINK

Cate Blanchet als Kopfgeldjägerin, die versucht die Tochter eines reichen Industriemoguls auf dem Planten Pandora zu finden und dabei auf Jack Black und Kevin Hart trifft.

Ich habe extrem viel schlechtes über den Film gehört, selbst von YouTube Kanälen, die sich sonst weder mit Filmen (Outside Xtra) oder Videospielen (RLM) beschäftigen. Und Recht hatten sie alle: Die meisten Rollen sind fehlbesetzt, die Charaktere sind nicht die aus den Spielen, die Story ist Klischee, die Effekte billig, die Action langsam, der Humor grenzwertig und die 100 Minuten fühlten sich an wie mindestens 130.

Aber irgendwie war es nicht so schlimm wie befürchtet. Das Skript ist nur 2-3 Revisionen von „modernes Mittelmass“ entfernt. Die Schauspieler nur 10 Jahre zu alt und mit nur $50 mehr hätte man evtl. Effekte auf modernem Marvel-Niveau bekommen.

4/10
 
Mortal Engines LINK

Tausend Jahre nachdem die Zivilisation im “60 Minuten Krieg” zerstört wurde, wird das was einmal Europa war von einer riesigen fahrenden Stadt terrorisiert: London

Ich vermute mal, dass das Buch besser ist. Oder das man eine mittelgute Steampunk Young-adult Triologie daraus hätte machen können. Hier hat man einfach alles a die Wand geworfen, in der Hoffnung das was kleben bleibt: Superwaffen, riesige fahrende Städte, fliegende Städte, Zombie-Killerroboter, fliegende Armadas und Menschenhandel.

Wobei “werfen” irgendwie einen Impact suggeriert, der hier fehlt. Es gibt einfach keine Tiefe. Es wird nie erklärt warum die Städte fahren müssen (asiatische übrigens nicht, die sind sicher hinter einer Mauer), was mit Amerika passiert ist, wie die Roboter oder Flugzeuge funktionieren oder selbst wie London regiert wird. Es sterben tausende Menschen und es ist einfach total egal.

5/10
 
Havoc
Netflix

Generischer Actionfilm der eine Kreuzung zwischen The Raid und John Wick sein möchte aber nichts davon ist. Das gesamte Budget ist vermutlich für Tom Hardy, Timothy Olyphant, Forest Whitaker und Squibs draufgegangen. Voll geladen mit Klischees und einer primitiven Geschichte um korrupte Cops und Rivalität in einer Triade werden hier nur Set-Pieces abgearbeitet die alle in einem unglaubwürdiger Massaker enden.
Im Grunde ist der Film so richtig durchschnittlich. Wer nichts macht macht auch nicht verkehrt oder? Aber genau deswegen ist er für mich unterdurchschnittlich.

3/10

Megalopolis
Netflix

Ich habe keine Ahnung was ich da gesehen habe. Ist vielleicht zu hoch für mich... oder einfach nur dämlich. Keine Ahnung. Wie schon beim Film zuvor scheint das Budget entweder an dem Ensemble Cast der z.B. Adam Driver, Laurence Fishburne, Shia LaBeouf, Giancarlo Esposito oder Jon Voight enthält draufgegangen zu sein oder an ganz vielen Drogen den dem Film sieht man die 140 Millionen der er gekostet haben soll sicher nicht an.
Der Film ist langweilig, langatmig, sieht billig aus und ergibt für mich so überhaupt keinen Sinn. Eine Anreihung von Meme-würdigen Szenen dargebracht von vergeudeten Schauspielern nach Regie von Coppola der vermutlich sich das ganze im Drogenrausch ausgedacht hat. Ein teurer Kunstfilm...

2/10

Rant:
Was ist es mit Filmen die Haufen Geld kosten und dennoch absolut billig und scheiße aussehen? Gute Story und Charaktere kann man sich nicht kaufen aber ein 100+ Millionen Dollar Film sollte nicht aussehen als wäre er an meinem Computer entstanden. Havoc hat angeblich 100 Millionen gekostet und Coppola hat 140 Millionen seines eignen Geldes in Megalopolis verschwendet und beide Filme sehen richtig scheiße aus.
Die Verfolgungsjagd in Havoc ist so unglaublich schlechtes CGI. Sieht nach billigstem UE5 aus. Physik? Scheiß drauf und Autos crashen auch nur dann katastrophal wenn der Plot das so will. Und seit wann werden wieder Filme vor Matte Paintings gedreht? Ja jetzt sind sie digital und in schlechtem UE5 gerendert. Ich unterstelle jetzt mal das nicht eine Szene in Havoc oder Megalopolis auf Location gedreht wurde. Billiges Set in einem Studio und dann Digitaler Background. Scheiße in Megalopolis gibt es eine Szene in der Driver und Fishburne mit dem Auto rechts abbiegen und ich überzeugt davon das Auto hat sich nie bewegt und die zwei Hampelmännern haben sich nur zur Seite gelehnt... wie kannst du Heutzutage son Mist drehen? Das man CGI braucht damit habe ich kein Problem, aber CGI sollte ergänzen oder Dinge zum leben erwecken die anders quasi unmöglich sind. Wir reden hier aber über Szenen in denen jemand in einer X beliebigen US Großstadt einfach nur über die Straße geht... wenn ich dafür CGI brauche dann sollte ich den Film vielleicht einfach erst gar nicht drehen...
Absolut lächerlich.
 
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Dazu mal ein Gegenbeispiel. Die beiden Filme Heavy Trip (2018) (Blu-ray) und der Nachfolger
Heavier Trip (2024) (Prime) hatten für finnische Verhältnisse ein extrem hohes Budget von jeweils ca. 3 Millionen. Die Story um die finnische Metalband Impaled Rektum aber macht einfach Laune. Die Charaktere sind toll und symphatisch, viel Situationskomik, ein Humor ähnlich Blues-Brothers. Ein Roadtrip mit teilweise absurd genialen Gags, hat uns viel Spass gemacht. Funktioniert auch wenn man die Musik nicht mag.
Beide Filme 8/10
 
Gestern in der Sneak gesehen Der Meister und Margarita
Die ersten haben recht schnell den Kinosaal verlassen und nachher hätte ich mir gewünscht das auch getan zu haben. Mein Problem: Der Film wird überschwänglich gelobt: Meisterwerk, tolle Liebesgeschichte und Schauspieler, Gesellschaftskritisch, bombastische Bilder....
Der ganze Film hat für mich absolut keinen Sinn ergeben, ich habe weder die Dialoge noch die Symbolik dieses Filmes verstanden. Was ist jetzt Realität und was Fiktion.... und was soll der sprechende Kater???
Ich habe die fast drei Stunden ausgeharrt um irgendwann doch noch dahinter zu kommen, aber ich bin offensichtlich einfach zu doof. Am interessantesten war die Diskussion nach dem Kino ob irgendeiner was kapiert hat.
3/10 (Drei Punkte für tatsächlich gute schauspielerische Leistung)
 
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